By the way: Ich hab hier nichts verlinkt. 😅 Hab nur den Namen genannt und die Portale…das war‘s auch schon.
Beiträge von Bighara
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Hi Alex. Der Podcast ist kostenlos. Es gibt keine versteckten Kosten. Wir sind keine Profis und haben selbst nicht die Kohle, um Geld in das Projekt zu buttern. Nur Zeit und Herzblut. ♥️
Ich wollte mal die Meinung von Profis wie mir hören. Deswegen hab ich hier einfach mal nachgefragt. 😅🤷♀️
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Hallo zusammen,
1 Jahr und 2 Monate bin ich nun trocken und gelte somit als stabil abstinent. Ich gelte nicht nur so, sondern ich fühle mich auch so. Stabil abstinent, nachdem ich es 23 Jahre lang nicht war. Wer bin ich denn überhaupt? Ich bin weiblich, knapp 40 Jahre alt und Mutter eines Kindes im jugendlichen Alter. Ich bin den harten Weg gegangen und musste letztes Jahr in die Klinik gehen, weil ich nicht mehr klargekommen bin auf mich und mein Leben. Ich bin durch den Alkohol und die Sucht suizidal geworden. Die Trennung vom Alkohol musste also sein, wenn ich weiterleben wollte. Der Entzug, war das Schwerste, was ich bislang in meinem Leben durchziehen musste. Der Alkohol war da, bevor alles Andere da war, da er mit 16 Jahren in mein Leben getreten ist und sofort eine Funktion hatte. Ich habe nicht immer so schlimm getrunken, wie in den letzten Jahren. Wie das in der Sucht so üblich ist, war der Alkohol in unterschiedlicher Intensität in verschiedenen Lebensphasen bei mir präsent. Aber die letzten Jahre waren wirklich schlimm. Ich habe mich immer mehr von mir selbst entfernt, falls ich vor dem Entzug wirklich jemals bei mir gewesen bin. Letztes Jahr habe ich viele Monate in Klinik und ReHa verbracht...und in der Therapie mein Leben aufgeräumt. Ich habe verstanden, wo die Sucht herkommt und wie und warum sie sich in mein Leben gefressen hat. Heute fühle ich mich wieder wie ein "normaler" Mensch. Ich fühle wieder, was ich jahrelang nicht getan habe. Mein Kopf ist klar und funktioniert wieder wunderbar. Und seitdem der Alkohol weg ist, sind auch die Depressionen weg und ich bin nicht mehr suizidal. Es geht mir gut und ich bin zufrieden abstinent. Warum nicht glücklich abstinent? Glück ist ein kurzes, schnelles Hoch. Ein Kick. Ein High. Wie der Suff auch. Zufriedenheit ist die angenehmere Baseline in meinen Augen. Der Weg in die Nüchternheit hat viel Kraft gekostet, der Weg war hart und heftig, aber kein Vergleich zu dem, wo ich mit dem Alkohol zuletzt stand. In diesem Sinne...ich hoffe hier auf einen interessanten und angenehmen Austausch.
Eure Bighara
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Wir haben einen Deal!
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Nun ja, ich biete halt Hilfe anonym als auch nicht anonym an. 😅 Die Anonymität hält die Sucht ja auch in der Ecke, in der sie gesellschaftlich ist. Kannst du ja mal abklären, ob das ok wäre, wenn Bighara zum Beispiel sagt: Hier ist das Angebot der SHG XY an dem Ort zu der Zeit, da würde Bighara auch in Echt rumlaufen und freut sich auf Gleichgesinnte.
Wir nehmen nicht nur Trockene auf, sondern auch die, die den Wunsch haben, trocken zu werden.
Klär das mal ab, wenn das auch nicht erwünscht ist, dann werde ich auch zu diesem Thema schweigen im öffentlichen Forum. 😁 -
Kurze Frage noch: Ich habe mit einem Kumpel zusammen eine SHG gegründet, welche im Raum Köln im Januar 2024 an den Start gehen wird. Räumlichkeiten sind vorhanden. Haben wir einer Kirche abgeschwatzt. 😁 Wäre das hier als Real Life Selbsthilfe auch richtig aufgehoben als Angebot oder ist das dann auch Werbetrommel rühren? 🤔 Kannst mich ansonsten gern für den öffentlichen Bereich freischalten. Ich werd den Podcast nicht mehr erwähnen in Beiträgen. 🙌🏻
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AmSee13 Sorry, hab das Zitieren gerade vercheckt. Können wir gern so handhaben, dass das in die Linksammlung aufgenommen wird. 😊🙌🏻
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Was wir meines Erachtens tun können, ist, deinen Podcast ebenso in unsere Linksammlung aufzunehmen, wie wir’s mit Nathalie Stübens gemacht haben.
Dagegen hat, soweit MIR bekannt ist, nichts gesprochen.
Das ist zwar etwas anderes, als das, was du ursprünglich im Sinn hattest, kommt deinem und unserem Interesse aber ja durchaus entgegen, nicht? -
Hi rent ! Natürlich hat der Podcast von Nathalie Stüben seine Berechtigung und ich bin mir sicher, dass sie dir und auch vielen Menschen helfen kann oder geholfen hat - das ist auch echt super…aber mir halt nicht. 🤷♀️ Es blieb immer zu sehr an der Oberfläche für mich. Daher hab ich mich für einen anderen Weg entschieden.
Ich hab das mit dem Podcast hier gepostet, weil ich dachte: Hier sind ebenfalls Experten unterwegs und deren Urteil würdest du dich mal gern stellen, zu dem was du da machst und ob die der Meinung sind, dass du Menschen damit abholen bzw. helfen kannst. 😅🤷♀️ Daher…ich verstehe AmSee‘s Punkte auch und kann daher auch verstehen, wenn der Post gelöscht werden sollte. Es sind nicht meine Regeln, sondern die des Forums hier. -
Ja, da hast du Recht. Es geht um den Podcast, weil ich der Meinung bin, dass ich damit einen Mehrwert schaffe und ich hab das halt so verstanden, dass dieses Forum auch Hilfestellung bieten soll im Umgang mit der Sucht und auf dem Weg aus der Sucht hinaus. Als solch eine Hilfestellung sehe ich den Podcast. Aber ja, es ist natürlich ein externer Inhalt (wenn auch nicht verlinkt 😉) und es geht hier nicht direkt um einen Austausch für mich selbst. Liegt aber auch wohl daran, dass ich mich durch Podcast natürlich extrem mit meiner Sucht auseinandersetze und ich dadurch natürlich auch sehr genau weiß, wo ich in Bezug auf die Sucht stehe. Es ist mein Weg damit umzugehen. 😊
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Ja, ich verstehe deinen Punkt. Wenn ich das Posting löschen soll, dann bitte mitteilen. 😅
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Alles gut, ich hab den Rattenschwanz meines Postings für euch natürlich nicht sehen können. Dann warten wir jetzt mal auf das Votum des Experten. 😊
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Ich hatte gar nicht vor direkt zu verlinken. 😅 Ich wollte nur zeigen, dass ich den Podcast gestartet habe und ob ich aus der Sicht der Betroffenen - und das seid ihr ja - in die richtige Richtung laufe und ob ihr der Meinung seid, dass ich die Sucht korrekt einfange und Menschen damit abholen kann. Das war‘s auch schon. Ihr seid halt ebenso wie ich die Profis in Bezug auf die Krankheit und ihr habt halt Ahnung von der Sucht. 🤷♀️
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Hallo AmSee. Also, ich hab von Tracking keine Ahnung. 😅 Der Podcast ist ein Freundesprojekt, weil ich keine Ahnung von der Technik habe (macht mein Kumpel) und das Social-Media-Zeugs macht meine Freundin, weil ich mich vor negativen Kommentaren schützen muss, die mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit kommen werden. Also, inhaltlich bin ich für alles selbst verantwortlich, aber das Drumrum übernehmen Dritte.
Wenn du dir mal den Podcast anhörst, dann merkst du, dass es ein wahnsinnig persönlicher Podcast ist. Ich erzähle offen und ehrlich von mir, Freunde kommen zu Wort oder werden noch zu Wort kommen, mein Therapeut aus der Klinik hat mitgemacht….ich kann deine Bedenken bezüglich Geld verdienen verstehen, aber der Podcast ist nicht darauf ausgerichtet. Dafür ist er zu persönlich meiner Meinung nach und spricht nur ein sehr spezielles Interessenpublikum kann, das sich von meiner Ehrlichkeit und Offenheit nicht abgeschreckt, sondern abgeholt fühlt. Ich schildere, wie die Sucht bei mir funktioniert hat und da ist halt auch viel Leid und nicht so viel ‚Ja geil, heute geht es mir so gut und blablabla‘.
Aber natürlich überlasse ich die finale Entscheidung gern dir, ob mein Thema hier bei euch richtig aufgehoben ist. 😊
Ach so…direkt verlinkt habe ich hier aber gar nicht, oder?! 🤔
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Hallo Ihr Lieben,
ich habe vor Kurzem meinen Podcast "Let's talk about Sucht, Baby" ins Leben gerufen, weil ich sowohl Betroffenen als auch Angehörigen und völlig Unbeteiligten das Thema Sucht näherbringen möchte. Die bisherigen Sucht-Podcasts haben mich nicht abgeholt, weil die nicht genug in die Tiefe gehen. Gerade auch, als ich mir bewusst wurde, dass ich ein Alkoholproblem habe, haben mir diese Podcasts immer nur mein Scheitern vor Augen geführt, denn ich habe es nicht einfach mal so geschafft mit dem Trinken aufzuhören. Ich bin weiblich, bald 40 Jahre alt, habe ein Kind im jugendlichen Alter und ich bin die letzten Jahre durch meine ganz persönliche Alkoholhölle gegangen. Heute weiß ich, dass der Alkohol sich seit meiner Jugend über 23 Jahre hinweg in mein Leben reingebrannt hat. Ich bin Stand heute seit über einem Jahr trocken, fühle mich auch stabil und es geht mir gut. Ich musste den Schritt in die Klinik gehen mit Entzug und anschließender ReHa. In der Zeit habe ich mein Innerstes aufgeräumt. Der Weg durch den Entzug und die Therapie war richtig richtig hart. Erst im Rückblick weiß ich, wie hart der Weg gewesen ist und wieviel Kraft es mich gekostet hat. Aber es hat sich gelohnt. Ebenso erkenne ich nun , wie heftig all die Jahre zuvor waren und wie tief ich in der Sucht dringesteckt und es nicht mal richig gecheckt habe. Alles war durch die Sucht vernebelt. Sucht ist etwas Höchstpersönliches, jede Geschichte ist anders, aber doch gibt es Ähnlichkeiten. Ich möchte in meinem Podcast zeigen, wie Sucht bei mir funktioniert hat. Ich möchte Unbeteiligten das Thema "Sucht" anhand meiner eigenen Sucht- und Lebensgeschichte näher bringen und Verständnis für die Krankheit erwecken. Ich möchte Betroffene dazu ermutigen, anhand meiner Geschichte ins Reflektieren zu kommen, über die eigenen Probleme zu reden und auch vielleicht externe Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich möchte helfen. Und ich denke, dass ich hier mit meinem Podcast richtig bin, weil ihr Ahnung von dem Thema habt und ihr auch beurteilen könnt, ob ich Menschen mit dem Podcast abholen kann. Die Sucht ist mein Lebensthema. Das Wissen und die Erfahrung möchte ich anderen Menschen vermitteln. Ich stelle mich somit euren Urteil in der Hoffnung, dass dies positiv ausfallen mag. Meinen Podcast findet ihr auf Spotify, Amazon, Apple Music etc.
Ich bin mit meinem Namen und meinem Gesicht an die Öffentlichkeit gegangen, daher wäre ich in diesem Forum - so gesehen - nicht mehr anonym. Aber wenn ich die Alkoholsucht - gerade auch die Alkoholsucht als Frau und Mutter - aus der Scham herausführen möchte, dann geht das nicht Anonym. Es schließt sich schlichtweg aus.
Ich freue mich auf euer Feedback!
Eure Bighara