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Den Beitrag habe ich unter dem Eindruck der gestrigen Wanderung geschrieben. Wenn ich von Stille schreibe dann hat das einen gewissen Beigeschmack oder besser gesagt ein Beigehör. Das Geräusch der Autobahn ist durch das ganze Tal und auch auf dem Berg ein ständiger Begleiter. Zeitgeist.
Es ist wunderschön die blühenden Rapsfelder anzuschauen, den Falken, der am Himmel rüttelt, urige Kiefern die zerzaust für sich stehen weil sie nicht in einer Nutzholzplantage stehen. Noch so vieles mehr was den Ausflug zum Erlebnis werden lässt.
Und doch spüre ich wie so viel vom Alten geht. Der zerfallene Bauernhof, der nicht mehr gepflegt wird weil es nicht mehr wirtschaftlich ist oder die kleine Kapelle dessen Inneres nur noch mit Plastikblumen geschmückt ist. Hier ist nicht mehr der lebendige Gott zu Hause.
Ich habe gestern noch gelesen dass es einen dramatischen Rückgang der Maulwürfe gibt, vor ein paar Tagen habe ich dasselbe über die Waldameisen gehört. Jeder hier wird diese traurige Reihe ja noch fortsetzen können. Und der Mensch ist bisher nicht fähig im Einklang mit der Natur zu leben.
Nun vielleicht gehört dieses Erkennen mit dazu wenn man doch nur ein bisschen wandern will und die Natur genießen. Sei es darum der Muskelkater ist mir bis jetzt treu geblieben.
Mit dem Deutschlandticket bin ich auch in Großstädten unterwegs. Hier habe ich eine kleine Routine entwickelt die kostet mich aber jedes mal mindestens 50 Cent.
Soweit so gut.