Hallo Miaflorentine
Freut mich das du "für dich abgeklärt" unterwegs bist.
Ich wünsch Dir weiterhin den tiefen Glauben an dich Selbst
und dem daraus entstehenden lebenswerten Sein.
LG
Hallo Miaflorentine
Freut mich das du "für dich abgeklärt" unterwegs bist.
Ich wünsch Dir weiterhin den tiefen Glauben an dich Selbst
und dem daraus entstehenden lebenswerten Sein.
LG
13.11.2023
Bericht des Bundesdrogenbeauftragten
1,3 Millionen Deutsche von Glücksspiel abhängig
Automaten, Sportwetten und Lootboxen: In Deutschland haben nach Angaben des
Glücksspielatlas 1,3 Millionen Menschen eine sogenannte Glücksspielstörung. Der
Drogenbeauftragte Blienert möchte vor allem Jugendliche besser vor der Sucht
schützen.
tagesschau.de
Ich stand mit meiner Sucht einfach auch an einem ganz anderen Scheidepunkt im Leben als viele hier (zumindest ist das mein bis
bisheriger Eindruck)…ich musste mich zwischen Leben&Abstinenz und Sucht&Tod entscheiden. Da gab es kein dazwischen mehr.
Nun ich kenne die Geschichten der User hier. Zumindest halt wenigstens Daumen mal pi. Jetzt weiss ich jetzt nicht aus meiner heutigen Sicht inwiefern es so ausschlaggebend sein sollte ob jemand jahrelang an seinem bisschen Kröver Nacktarsch für die Zahnlücke nuckelt und dafür tagtäglich ein wahnsinniges Versteckspiel wieder dem Partner, dem Chef und der sonstigen Umwelt zelebriert oder halt gleich mal "All In geht und den Boden unter den Füssen sofort verliert. Die Mechanismen der Sucht ähneln sich sehr.
Ich hab mal einen Teil meiner Geschichte in den Spoiler gepackt. Es gab kein dazwischen mehr. Ich sehe den Lebensabschnitt von damals nicht mehr als irgendwie bedrückend an, bis auf kleine Ausnahmen vllt, aber sonstens beeinträchtigt es mich nicht meine Aufmerksamkeit dem Jetzt und Hier mit den Angelegenheiten zu widmen die halt grad anliegen. Hat sich anscheinend weitgehends aufgelöst.
... oft ohne
irgendeine Erinnerung an die Heimkehr.
Ich fühlte mich nur sauelend morgens
beim Erwachen und schuldig meines Tuns.
Zumindest brauchte ich mir Schuhe und
Hose nicht mehr anziehen.
In der vermüllten Wohnung
verbrachte ich dann oft Tage.
Nur mit Shit und Bölkstoff ausgestattet.
Ohne Zeitgefühl ist jetzt morgen, mittag
oder Abend , Freitag oder Sonntag.
Egal.
Was zählte war der Griff zur Flasche.
So dämmerte ich dahin mit
Filmrissen, die unbemerkt blieben.
Ging Flüssiges und Geld zu Ende
passierte immer dasselbe.
Trockenwürgen, Zittern,
Schweissausbrüche.
Damit nicht genug besuchten mich
die Geister und sprachen mit mir.
Lang und ausgiebig.
Ich muss sehr glücklich gewesen sein
damals.
Einmal wachte ich fixiert und mit Nadeln
in den Armen in einem Krankenhausbett auf .
Ich hatte gekocht und war eingeschlafen.
Die Nachbarn hatten aufgrund der
Rauchentwicklung den Notruf verständigt.
Der verkohlten Topf wurde von der
Feuerwehr auf den Balkon gestellt.
Vielleicht als Erinnerung.
Ich trank weiter.
Nur nicht unterkriegen lassen.
Hartnäckige Selbstmordgedanken
beherrschten mich und liessen sich
nur mit Quantum vertreiben.
Nervenzusammenbrüche häuften sich.
Ich lag auf dem Bett und heulte tagelang
über mein auswegloses Dilemma.
Einmal wollte ich mir nachts an
der Tankstelle Nachschub holen.
Flaumte die zufällig anwesenden
Polizisten an. Sie waren so nett
mich an einem Ort zu bringen, der
sich Ausnüchterungszelle nannte.
So konnte ich meine sozialen
Feldstudien um ein weiteres Spektrum
erweitern.
Kam der Scheck konnte es passieren
das ich mit dem Einlösen einenTag warten
musste,da ich nicht unterschreiben konnte.
Old Flatterhand...
Eines Morgens gegen sechs klingelte
und pochte es an der Tür.
Ich hatte es aufgegeben auf die Post
aus dem Briefkasten zu reagieren.
Nüchtern betrachtet wäre es mit einem
Schnippen des kleinen Fingers aus
der Welt zu schaffen gewesen.
Jetzt war es zu spät.
Die nächsten Wochen verbrachte ich
im Gefängnis. Vermisste nicht mal
den Alkohol.
Nach der Entlassung führte mich mein
erster Weg an den Kiosk.
Zahlte keine Miete mehr
da ich für mein Geld eine
bessere Verwendung sah.
Auf Mahnungen reagierte ich nicht.
Eines Abends kam ich Nachhause
und das Schloss war ausgewechselt.
Ich war obdachlos.
Ich habe mir vorhin den Podcast Q&A mit Ela angehört und es mal auf mich wirken lassen. Zuhören ist natürlich passiv und falls "etwas" anspringt gibt es die Möglichkeit auf einen Social Media einen Kommentar zu hinterlassen. Soweit so gut. Nur konkrete Hilfe für den Suchenden ist das noch nicht. Du hast dich ja hier schon etwas eingelesen. Dieses Uraltforum ist seit ungefähr einem Vierteljahr auf dem Weg, auf der Suche, sich ein neues Profil zu geben um den Anforderungen der nächsten Jahre zu begegnen und sie auch bewältigen zu können. Hierzu braucht es im Moment viele Ideen und natürlich deren Umsetzungen.
Könntest du dir vorstellen hier im Forum, natürlich zusammen mit dem Podcast, für dich eine Rolle, eine Perspektive, sehen?
Du hast ja davon gesprochen das wenn es nur Eine(n) gibt der/die das trockene Ufer erreicht der Cast ein Erfolg ist. Da kann ich dir zustimmen. Ich kenne jetzt dieses Forum hier seit vielen Jahren und es ist immer wieder erfüllend wenn auch scheinbar hoffnungslose "Fälle" aus ihren Gefängnis heraus ans Licht treten. Ich lass da mal nur den Link zu einem sehr kurzen Thread hier: Viktoria76 Das ist es dann was die Weitergabe der Abstinenz erst richtig wertvoll macht.
Einen schönen Abend noch
Brant
Das Leben hört nicht auf Deine Logik, es geht ganz gelassen
und ungestört seinen Gang. Höre auf das Leben, denn das Leben
hört nicht auf Dich. Es kümmert sich kein bischen um Deine Logik.
Osho
Brant Reine Interessenfrage: Wenn du dich in der Hinsicht so von deinen Emotionen abschneidet bzw. von diesem abgeschnitten zu sein scheinst in Bezug auf die Sucht: Ist das nicht auch gefährlich in dem Sinne, dass man droht nachlässig zu werden, weil man denkt, dass die Sucht einen nicht mehr so recht betrifft?
Es ist nicht so das ich mich von meinen Emotionen abgeschnitten fühle. Als Gefühlskrüppel oder Zombie würde ich mich nicht bezeichnen. Es ist vielmehr eine Entdeckung in einer Art und Weise zu sein die dem Leben eine neue Qualität gibt. Als ich mich ernsthaft mal fragte was den mein grösster Wunsch in diesem Erdensein für mich wäre da formte sich das Wort Stille in meinem Innern.
Jetzt sind Wunsch und Wirklichkeit zweierlei Dinge und es ist erstmal nicht so leicht in einen Space des Angekommens zu sein, es zum Stllstand zu bringen. Damit meine ich das Getöse das bei mir wie bei allen Menschen in den Köpfen so abläuft.
Es scheint fast so das in unserer Kultur Lebendigkeit mit emotionaler Berauschung gleichgesetzt wird und es scheint das diese Lebensweise in einer Konsumgesellschaft auch noch gefördert wird. Da pilgern jedes Wochenende hunderttausende ins Fussballstadion um ihren Verein zu huldigen und dem Rivalen zu hassen. Die Clubs und Discos sind voll von Leuten auf der Suche nach Zerstreung und Ablenkung. Filme und Nachrichten halten uns in einem Spannungsfeld. In diesem Umfeld ist es dem Individum gar nicht mehr möglich zwischen Sein und Schein zu unterscheiden. Wir werden das Gedankenkarussel.
Einen Ausweg habe ich im Laufe der Zeit für mich gefunden. Es sind die Momente um sich Zeit für mich zu nehmen. Die morgendliche Meditation, die Spaziergänge und Wanderungen in der Natur, Also alles was mich erkennen lässt das ich dem Leben nichts mehr hinzufügen muss, das es so wie es ist in seiner Essenz schon vollkommen ist.
Das war erstmal eine irritierende Feststellung für einen haltlosen Exsäufer wie mich. Wenn ich mich manchmal an die versoffenen Zeiten erinnere kommt es mir vor als wäre das eine ganz andere Person gewesen. Und das hat jetzt nichts mit Persönlichkeitsspaltung, mit dem Schizoman zu tun.
Ich habe meine Lektionen gelernt. Diese schmerzhaften und leidvollen Erfahrungen von damals haben sich tief in mir eingebrannt. Es ist für mich keine Option mehr nochmals zur Flasche zu greifen.
Das ich einen Weg gehe, wo ich zulasse das ich meine Sinne für Wesentlicheres verwende als einer thumben Vergnügungssucht zu frönen, hat nichts mit Nachlässigkeit zu tun. Es war und ist vielmehr das Erkennen das Abstinenz immer die Grundlage meiner Gedanken, Worte und Handlungen ist und immer sein wird.
Gute Zeit
Hallo Bighara
Ich habe mir Sucht, du bes e Jeföhl angehört und sehe es als einen mutigen Versuch von Dir die Welt der Süchte mit anderen Betroffenen zuteilen. Wie genau es auf die Leute wirkt, die du speziell erreichen willst, kann ich nicht sagen. Irgendwie fehlt mir da nach all meinen Jahren der Abstinenz sowas wie eine emotionale Betroffenheit zu so vielen Ereignissen. Meine wilde Zeit von damals fühlt sich für mich einfach nur wie verjährt an. Ohne so besondere Gefühlswallungen. Schwer zu beschreiben.
Ich finde jedoch sehr gut das du diesen Weg der Bearbeitung deiner Suchtproblematik gehst und ich denke das es genügend Menschen gibt die in tiefere Resonanz mit dem was du mitteilst gehen können. Ich wünsch dir jedenfalls den nötigen Erfolg für dein ambitioniertes Vorhaben.
LG Brant
Hi Honk
Um einfach mal nur theoretisch die rechtlichen Bedingungen überspringen, dieser Rahmen wird ja dann von Alex abgesteckt, schreibst du:
ZitatIch persönlich würde dafür plädieren dem Podcast hier Raum zu geben.
Das klingt für mich erstmal wie einer der Sprüche "Nachts ist es kälter als draussen" oder eben ähnlicher Redewendungen.
Wie meinst du damit auf dieses Forum bezogen?
Wo ist dieser Raum?
Welche Möglichkeiten siehst du da konkret?
Das das Forum sein Bett als nur Forum verlassen muss um überhaupt eine Chance zu haben die nächsten Jahre zu bestehen ist mir und vllt auch anderen hier schon klar.
LG Brant
Meine Frau und meine Kinder schenken mir täglich Glück und Freude, und wenn ich kein Alkoholiker wäre, würde ich mit Vergnügen sagen, sie seien das Allerwichtigste in meinem Leben. Aber das geht nicht, denn ich weiß, wenn ich meine Nüchternheit nicht ganz oben auf die Liste setze, werde ich alles verlieren. Ich gehe immer noch regelmäßig in die Meetings der Anonymen Alkoholiker und halte zu möglichst vielen Leuten dort ständigen Kontakt. Nüchtern bleiben und anderen helfen, nüchtern zu werden – das wird in meinem Leben immer die oberste Priorität besitzen.
Eric Clapton
Die Wahrheit liegt nicht in einem Traum, sie liegt in vielen
Arabisches Sprichwort
Es war während der Zeit als es mir schon ziemlich dreckig ging.
Trockenwürgen, Zittern, Schweissausbrüche. Irgendwann bin ich
dann weggepennt direkt in diese fürchterlichen Labyrinth-, Verfolgungs-
und Flugträume.
Flattern mit den Armen. Aufsteigen. Wahnwitzige Versuche. Mühe oben
zu bleiben und manchmal ein entspanntes dahin gleiten hoch über der
Landschaft. Die Welt winzigst unter mir.
Oder das Irren durch die Strassen eines steinernen Labyrinths, bösartige
Häscher hinter mir. Plötzlich das Ende einer Sackgasse. Alles dunkel. Ich
drehte mich um ...uaaah!!!
Da war die Sehnsucht die Mechanismen des Unterbewusstseins zu "verstehen".
Die erstreckten sich ja nicht nur auf den Schlaf. Wenn es wieder mit dem "Nie
wieder Alkohol" soweit war und nur kurze Zeit später gegurgelt wurde. Was war
da für den Wandel verantwortlich? Oder das Aufwachen. Keine Erinnerung. Ich
musste Bus gefahren sein und die 24 Stunden Tanke noch besucht haben.
Ein gelöstes Ticket und eine halbvolle Weinflasche am Tisch waren der Beweis.
Das alles war wohl mit ein Grund mir das Handbuch der Traumsymbole zu kaufen.
Das erste Buch meiner Nüchternheit !!!I Ich lernte mich dieser Welt zu nähern. Je
aufwühlender der Traum umso klarer die Erinnerung an Einzelheiten zumeist.
Die Deutungen erstaunlicherweise meist sehr vieldeutig sein. Das Unterbewusste
fordert oft verrückte Sachen ein doch es ist einfach toll wenn ein vermeintlicher
Feind sich zum Verbündeten wandelt.
Heute weiss ich das Unterbewusstsein probiert immer auf eigene Art und Weise
durch Hinweise, Botschaften und Warnungen eine Ausgewogenheit von Fühlen und
Denken im Leben des Einzelnen herzustellen.
Dies ruhig anzugehen und gelassen zu deuten das ist mein Schlüssel zum Glück!
Hallo Bighara
Es freut mich das du hier aufgeschlagen hast. Das Forum hier sucht seit kurzem einen Neuanfang in einer sich rasch veränderten digitalen Welt und neue Ideen sollten oder müssten hier eigentlich willkommen sein.
Ich habe hier vor Jahren mal einen Thread eröffnet Videos als Hilfe und ich denke das ein neuer Faden mit ähnlichem Titel vllt über Podcasts frischen Wind in diesen Bereich, was digitale Hilfe betrifft, bringen könnte.
Desweiteren werden natürlich auch Autoren gesucht für geeignete Artikel https://alkoholforum.de/article-list/.
Ich werde mir in näherer Zukunft mal eins deiner Podcasts anhören und meine Gedanken dazu zu Papier bringen.
Das mal vorerst.
LG Brant
10.11.2023
Bilanz für 2022
Weniger Jugendliche wegen Alkohol in Kliniken
Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die wegen
übermäßigem Alkoholkonsums in Kliniken eingewiesen wurden, erneut
gesunken - auf den fast niedrigsten Stand seit 20 Jahren.
tagesschau.de
Du schreibst von der Wichtigkeit, auch durch Schattenseiten hindurch zu gehen.
Meinst du damit, unangenehme Gefühle anzunehmen?
Hi Mia
Ja das meine ich. Wir alle lieben und pflegen nur unsere guten Seiten und ignorieren Gefühlswelten die nicht ins Bild passen, das wir von uns selber entworfen haben. Die weggesperrten ungefühlten Sachen sammeln sich an und bekommen eine verhängnisvolle Eigendynamik.
Ich kann das an mir selber gut erkennen wie ich von frühester Jugend an immer mehr in die Rolle des Lebemannes der es sich gut gehen lässt schlüpfte und aus diesem stereotypen Muster >>Wo ist der Deinhard<< nicht mehr rauskam.
Nachträglich betrachtet wäre es besser gewesen nicht schon vorgeglüht mit den Kumpels die Disco mit einem >>Hurra wir sind die Grössten<< zu entern sondern auch der eigenen Unsicherheit, Schüchternheit, den Ängsten usw von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Doch was solls? Das Leben hat die Karten gemischt und die Vergangenheit ist nun mal so verlaufen wie es halt geschehen ist.
Was uns bleibt ist vllt nur das Erwachen im Jetzt und hier mit einer amüsierten leichtem Kopfschütteln. Ach Gott was war ich nur für ein Kamel da sich unbedingt durch ein Nadelöhr zwängen wollte!
Einen wunderschönen Abend
Brant
Hallo Samsa
Schwierig dir momentan ein paar nützliche Gedanken mitzuteilen. Das >>Ich weiss nicht weiter<< ist halt immer wieder der kritische Punkt entweder zu resignieren und / oder vergeblich drauf zu hoffen das das grosse Wunder geschieht.
Oder sich einen Ruck zu geben und mal alles was mit der Partnerschaft und der damit zusammenhängenden Lebensweise zu tun hat auf den Prüfstand zu legen und frei von Emotionen und Sentimentalitäten zu betrachten.
Einen Versuch ist es allemal wert.
Gute Zeit
Brant
Hallo loner
Danke für deinen Report
... hab gerade bissl schiss vor Freitag
Hast du eine Möglichkeit mit Menschen zusammen zu sein die den Grossen Durst aus eigener Erfahrung kennen und dich bei deinen esten Schritten unterstützen könnten? Das wäre der Königsweg um mit der eigenen Situation umzugehen. Oder du gehst in eine Buchhandlung und besorgst dir ein passendes Buch über die Thematik. Ich würde da fast immer eine Autobiographie empfehlen. Und letztlich ist ja auch noch das Forum da wo du deine Gedanken niederlegen kannst.
Nur heute
Brant
Hallo Miaflorentine
Die Belohnung gehört stark zum Trinkerleben. Ich habe Jahre sehr gute Sachen gemacht doch die Lebensweise brachte mir kein Fundament und keine Nachhaltigkeit da der Griff zur sogenannten Belohnung jeglichen Ansatz einer Kontininität meines Lebens immer wieder brutal zerstörte.
Erst als ich meine Situtation wirklich verstand, bereit war auch mal hindurchzugehen durch Schattenseiten, also nicht immer drüber hinweg mit fadenscheinigsten Argumenten, veränderte sich mein Blick auf mein Selbst- und Weltbild radikal. Das geschah nicht in einem Schwung, ist eher als ein allmählicher Prozess zu verstehen, der mein selbstgebautes Kartenhaus zum einstürzen brachte.
Letztlich kann ich sagen dass es sich gelohnt hat sich auf diese Reise zu machen denn das fühle ich ganz stark- es ist der Heimweg, der Pfad um mir immer wieder selbst begegnen zu können, so wie ich ursprünglich bin. Ohne den ganzen falschen Schmuck der Vernebelung.
Nur heute
Brant
Willkommen im Forum Samsa
Wenn du die Mechanismen der Alkoholkrankheit nur ein wenig kennst wirst du bei deinem Partner kaum mehr erwarten können als die von dir schon erwähnte Wand. Wenn du damit zufrieden bist dann ist alles okay und du musst nur noch deine roten Linien definieren. Wenn nicht dann stellt sich natürlich die Frage was deine Wünsche in einer Partnerschaft sind und ob es hierfür eine reale Chance gibt diese Vorstellungen auch umzusetzen. Dazu kann ein sich Austauschen im Forum ganz nützlich sein.
Einen entspannten Abend
Brant
Nachdem ich den letzten Beitrag einsetzte, wollte nicht unmittelbar ein paar Sätze zu Jenny Elvers Alkoholfahrt schreiben und auch jetzt am Abend fällt mir hierzu nur wenig dazu ein.
Wenn es mal wieder öffentlich wird das ein Promi an der Flasche hängt. Was soll`s? Das Showbusiness ist da ziemlich gnadenlos. Der Blätterwald begleitet exclusiv den Ausstiegswilligen bis in die Betty Ford Klinik und die Talkshow Termine warten schon.
Keine schöne Situation wenn man es gewöhnt ist vom Rampenlicht gebräunt zu werden und reflexartig auf jedes geöffnete Mikrofon zustürzt.
Der Schritt in die Abstinenz hat für mich viel mit Reflektion zu tun, die Frage wer bin ich wirklich und für Antworten bedarf es schon einer gewissen Abgeschiedenheit vom Getöse einer hektischen Welt.
Ich hoffe das Jenny Elvers diese Ruhe für sich findet und nicht das nächste Angebot zu Promi Big Brother annimmt. Die Chance ihre Depressionen mal aktiv anzugehen würde sie im Big Brotherhaus dann eher nicht haben.
Soviel von mir mal!
Betrunken am Steuer: Jenny Elvers hatte Alkohol-Rückfall
Die Schauspielerin Jenny Elvers ist von der Polizei mit Alkohol am Steuer erwischt worden. Die Trunkenheitsfahrt hat einen traurigen Hintergrund: Die 51-Jährige kämpft seit Jahren mit mehreren psychischen Erkrankungen.
MoPo
Alkoholrückfall am Steuer
Mimi Fiedler äußert sich zu Jenny Elvers
Nach Jahren der Abstinenz erlitt Jenny Elvers einen Rückfall und wurde betrunken am Steuer erwischt. Schauspielerin Mimi Fiedler findet dazu deutliche Worte.
t-online
Eine sehr umfangreiche Seite mit unzähligen Themen. Klasse gemacht.