aber ich würde es schon als abendliches Ritual einstufen abends 2 bis 3 bier zu trinken ...
Dieses abendliche Ritual zelebrierte ich auch jahrelang, es war angenehm, man entspannte sich, wurde langsam schläfrig und zufrieden = ein idealer Tagesabschluss!
2..3 Bier das ist nicht viel, mein Freund trank viel mehr, bis zu 6 am Abend, das war viel!
Bei fast jedem fing das wohl so an, solange nichts passiert, man funktioniert und sich fit fühlt - was soll da schon verkehrt sein?
Und doch passierte etwas (bei mir jedenfalls), erst als ich mir "dieses Ritual" verwehrte, wurde ich unruhig.
Früher achtete ich selten darauf, war kein Bier im Haus, trank ich eben etwas anderes.
Heute (damals) achtete ich immer darauf, dass genügend Alkohol (Bier) im Haus war.
War das schon Sucht?
Ich will niemanden belehren oder bekehren!!!
Doch ich machte mir "die Mühe" und beschäftigte mich ein bisschen näher damit, wie der Körper Alkohol abbaut (Ethanol -> Acetaldehyd -> Acetat u.s.w.), welche Organe damit beschäftigt sind und was sie für eine Mühe haben, diesen Stoff Ethanol überhaupt recyceln zu können, wenn überhaupt möglich, wie sehr jede Zelle zu kämpfen hat ... fragte ich mich schon: warum tue ich das meinen Körper immer wieder an? Gut, ich bemerke kaum etwas davon, doch ist es dadurch weniger schädlich?
Ich achte auf gesunde Ernährung, versuche jegliche Schadstoffbelastung zu vermeiden, nur beim Alkohol mache ich eine Ausmahme.
Ist das Unwissenheit, Dummheit, Verblendung (durch Werbung oder weil es ja alle machen) oder sogar genetisch bedingt?
Egal, jeder darf selbst bestimmen, jeder ist in der Lage, ab einem gewissen Alter, sich zu informieren, um dann zu entscheiden ... trinke ich oder lieber nicht.