Beiträge von Paul

    Können wir das hier nicht einfach so stehen lassen, dass manche Selbstbetroffenen den Krankheitsbegriff für sich brauchen und dass es für manchen Selbstbetroffenen eine enorme Erleichterung war.

    Wenn's hilft, sehr gern! Dürfen auch andere Erfahrungen, Meinungen, Ansichten "stehen gelassen" werden bzw. diskutiert?

    Mir gefällt die Idee "dieser Dauerkrankheit" nicht, als ich der Sucht anheimfiel, war ich bestimmt krank, mächtig krank im Kopf und dieses Kranksein war nach der Entgiftung nicht plötzlich weg, nach 1... 2 Wochen.

    Die "Rekalibrierung" meiner Gedanken, meiner Biochemie und meìner Rezeptorenstruktur dauerte Monate, vielleicht auch ein Jahr oder länger. Mein Alkoholmissbrauch, mein "Alkoholtraining" zog sich über Jahrzehnte hin, meine Krankheit zog sich hin. Vielleicht ging bei mir auch nicht so viel kaputt, auch in der Denkweise oder ich trainierte Körper und Geist effektiver?

    Okay, das ist jetzt stark übertrieben, und auf eine Suchterkrankung nicht so direkt umlegbar. Ich weiss.

    Du triffst den Nagel genau auf den Kopf, wenn auch übertieben, ist es sehr zutreffend.

    Passiv sein ist bequem, es nicht zu sein bedeutet Anstrengung, Arbeit, ggf. Veränderung und nicht gerade Applaus. Wer will das schon, freiwillig? Viel einfacher ist es doch, sich in die Opferrolle zu flüchten. Anstatt sich hinzusetzen und zu lernen oder seinen Poppo zu bewegen und seinen Körper zumindest halbwegs fit zu halten ... mit seinem Wissen - da ist Betäuben doch viel einfacher oder Tabletten schlucken, zur Not lässt man sich krankschreiben ...

    Wenn's auch ohne Anstrengung geht ...

    Nicht, dass der sich für geheilt hält und dann meint, er könne ja mal als Geheilter wieder ab- und an ein Gläschen heben.

    Das stimmt, auch ich bemerkte, viele hängen diesem Gedanken nach oder spielen insgeheim damit. Da ist es natürlich von Vorteil, hält man das schlechte Gewissen und die Angst wach.

    Vielleicht bin ich auch anders verrückt oder anders normal, weil mir o.g. Logik völlig unlogisch erscheint. Da trifft wieder der Satz zu: jeder Jeck ist anders. Ist das die interaktive Beschänktheit? Oder normal menschlich, "unvollkommen", das was viele unter Bewusstsein verstehen, es zwar wissen ... scheinbar, es insgeheim aber dennoch anzweifeln? 🤔

    :DKaffee war noch nie so billig wie heute! Warum wohl?

    Wir karren (transportieren) den Kaffee um den halben Globus, bauen immer mehr davon an ... Monokulturen, Pestizide, Klimaveränderungen etc.pp. und da wundert man sich, dass auch die Kaffeepflanze langsam in die Knie geht?

    Heimischen Pflanzen geht es mittlerweile ähnlich, redet mal bitte mit den Bauern. Selbst das Wasser wird mittlerweile knapp (Überschwämmungsgebiete ausgenommen) -warum wohl?

    Ich finde es auch fatal, den Menschen immer einreden zu müssen, sie seien suchtkrank, obwohl sie schon lange nicht mehr trinken.

    Was ist bitte ein trockener Alkoholiker? Bin ich nun Alkoholiker oder nicht? Ein Baby, ein Bettnässer ... wie lange wird es als trocken bezeichnet. Ist ein Ex-Raucher nun auch trocken, warum ist ein Ex-Junkie clean oder gilt ein Krebspatient als geheilt.

    Ja wenn ... dann! Wenn wir, Ex-Trinker, dieses Stigma weiter befeuern, uns selbst verunsichern und somit die Bildung eines Selbstbewussteins nicht gerade fördern, weil wir selbst immer wieder neue Zweifel, Eventualitäten streuen ... na dann ...

    Ich bin nicht mehr suchtkrank, vielleicht war ich es - egal, ich soff recht viel und lange. Heute tu' ich es nicht mehr. Die Vergangenheit werde ich wohl nie vergessen, doch sie wabert auch nicht mehr ständig in meinem Kopf herum.

    Wie Rekonvaleszent , es beschreibt, ein 'nein Danke' genügt, wir benötigen keine Ausreden, müssen uns nicht erklären und beobachtet man einmal aufmerksam, wird man schnell feststellen, es interessiert auch niemanden ... wirklich.

    Auch ich glaubte anfangs, ich müsse mich erklären, wieso, weshalb, warum - es war mein schlechtes Gewissen, welches mich dazu nötigte, meine eigene Unsicherheit, auch mein Schamgefühl ... weil ich es eben heftig übertrieb, nichts anderes. Deshalb suchte ich nach Ausreden.

    Rauchen ist schädlich, Alkohol trinken auch. Nun könnte man freilich darüber diskutieren, ob nun sich nur ein bisschen schädigen, aus dem Grunde des Genusses, gut oder schlecht sei, ob Übermaß eher von Vorteil oder von Nachteil sei - manche stopfen übermäßig Futter in sich hinein, werden nicht gerade schlank und bewegungsfreudig, andere kiffen sich die Birne weich oder oder oder.

    Ob nun verhärtete Leber, Raucherlunge, Adipösität oder eine beginnende Zuckerkrankheit, wenn wir nicht bemerken, dass wir so vieles selbst beinflussen können, bewusst (!), dann können wir millionen Ausreden benutzen, dafür oder dagegen - ich muss mit mir zurechtkommen, mich wohlfühlen.

    Stimmt, mit meinen Mitmenschen wäre es auch schön, käme man mit ihnen zurecht und da reagiert jeder anders und wenn ich das weiß, reagiere ich dementsprechend, wenn ich denn will. Jeder trägt so das eine oder andere Geheimnis in sich, sei es eine bestimmte Vorliebe oder Abneigung.

    Sucht, übermäßiges Verlangen, wurde schon immer geächtet, ausser bei den Süchtigen selbst.

    Ich muss mich nicht offenbaren, wenn ich Gefahr laufe, dafür benachteiligt zu werden.

    Kann nicht einfach der Eine Schreiben schreiben "Ich mach es so", der Andere "Ich mach es wiederum so". Und wenn der Eine Schreibt "ich habe Ausrede XY", und der Andere "Ich verwende gar keine Ausrede" - man auch das einfach mal so, jedes für sich, einfach so stehen lassen?

    Jeder kann es doch so machen wie er es will, ob nun mit "kleine Ausreden" oder nicht!

    Mein Selbstbewusstsein brauchte auch einige Zeit, bis es sich bildete. Anfänglich noch unsicher, benutzte ich div. Ausreden, auch abenteuerliche, so wankelmütig wie ich war, ich wolle niemals als Alkoholiker dastehen.

    Heute, gefestigt, kann ich locker sagen: ja, ich trank zu viel, zu lange und zu oft. Kurz nach dem Abstinenzbeginn, war ich noch nicht in der Lage dazu. Alkoholiker war immer ein Wort, was mit mir nie etwas zu tun haben durfte! Heute, alkoholfrei, kann ich damit völlig entspannt umgehen.

    Ja, ich bin jetzt alkoholfrei, ich war ein Säufer. Nur hänge ich es nicht an die große Glocke.

    Wenn einem die Abstinenz ein neues Selbstbewusstsein seine schenk, ist's doch fein!

    Der benötigt auch keine "kleinen Ausreden". Einer sportelt mehr und genießt, nicht nur das Sporteln, sondern auch seine körperlichen Veränderungen und sei's nur der verschwundene "Weinbauch", ein Andererer bemerkt, dass er sich wohler fühlt, dass Körper und Geist besser, stetiger funktionieren. Das kann doch jeder sagen: Seit dem ich nicht mehr trinke, gehts mir viel besser! -> wohl die beste kleine Ausrede!:)

    Meines Erachtens geht es bei diesem dem Andern erzählen nicht so sehr um ein preisgeben einer eigenen Schwäche, sondern um ein herantasten, also ein sich bewusst machen der eigenen Situation.

    Wenn ich mir meiner Schwäche oder meiner ehemaligen Schwäche bewusst bin und dementsprechend handele, benötige ich weder Ausreden, noch muss ich mich anderen erklären.

    Ich trinke nicht oder nicht mehr und fertig. Ich will niemanden überzeugen (es mir gleich zu tun). Sicher, steht es in meiner Absicht, bedarf es Erklärungen, gern kann man darüber diskutieren, doch bemerkte ich, es will niemand darüber diskutieren.

    Und mit meinen (unaufgeforderten) Rechtfertigungsversuchen/Ausreden streue ich doch mehr Argwohn. Wenn es einen interessiert, wird er fragen.

    Ok, ich schweife etwas ab. Was ich eigentlich sagen will, gerade auf beruflicher Ebene bin ich persönlich in der Hinsicht sehr vorsichtig wem ich was erzähle oder eben besser nicht

    Ein nicht unwesentlicher Punkt.

    Generiert diese "Offenlegung", dieses Ehrlichsein ein Misstrauen oder verhindert gar Vertauen und verbaut einen ein Weiterkommen, wär's nicht gerade clever soooo offen zu sein.

    Egal ob man eine heftige alkoholische Phase hatte, vor Jahren kiffte, kokste, ja sogar wenn man mal in psychatrischer Behandlung war - es ist und bleibt ein Makel, sobald jemand davon erfährt. ... gerichtsverwertbar, einstellungsrelevant, in der Bewertung zu berücksichtigen, was gibt es da nicht alles für hübsche Ausdrücke.

    Selbstvertsändlich im privaten Bereich mehr oder weniger irrelevant, immer hängt es davon ab, was ich bei wem vorbringe oder ob ich mich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinde oder begebe.

    Warum brauche ich überhaupt eine Ausrede, einen Deckmantel, ein Alibi, eine Notlüge?

    Weil ... stotter ... stotter, ich mich schäme? Weil ich versagte, dem Suff erlag?

    Heute, abstinent, soll ich mich rechtfertigen, weil ich nicht trinke, mir nicht das Leben schön saufe, nicht versage/erliege, meinen Körper nicht unnöig mit Ethanol belaste?

    Als mich jemand fragte, warum trinkst du nicht und ich antwortete: Alkohol/Ethanol ist nicht gerade gesundheitsförderlich und ich ca. drei Dutzend Argumente parat hatte ...

    Ich mein Gegenüber dann fragte, warum er denn trinke, obwohl der doch wisse ...

    benötigte ich plötzlich keine "Ausrede" mehr, schnell wurde dieses, nun unangenehme Thema gewechselt!

    Warum fällt vielen Menschen das höfliche Anlehnen von Alkohol so schwer?

    Warum sucht man nach "Ausreden"?

    Mir bekommt kein Alkohol oder ich mag dieses angesäuselte Gefühl nicht (mehr), wäre doch völlig ausreichen, sollte überhaupt jemand fragen. Ich sagte oft: 'Ich möchte bitte etwas Alkoholfreies.' Wir glauben leider oft, wir müssten uns rechtfertigen, aber nie oder sehr selten ist das der Fall, weil es schlichtweg den meisten Menschen egal ist.

    Abgesehen von den Trinkern die gern einen Alibitrinker an ihrer Seite haben, um ihren eigenen Komsum zu rechtfertigen. Wenn man sich nicht bewusst macht, dass es in Ordnung ist Alkohol zu trinken, genauso wie keinen zu trinken und die ganze Vorwerferei, dieses Agumentier- und Rechtfertigungsgehabe einmal ignoriert, fällt auch der "Zwang" sich rechtfertigen zu müssen oder gar ein schechtes Gewissen zu haben.

    Auch ich verfiel in den ersten Wochen/Monaten diesem Glauben, alle sähen auf mich oder ich müsse mich erklären, weil ich nun anstatt eines Bieres 'ne Cola trank, doch in Wirklichkeit interessierte es niemanden.

    Ich habe dir lediglich widersprochen, dass ein Bewusstseinsaufbau gezielt verhindert würde.
    Wenn du da mehr herauslesen willst…. 🤷‍♀️

    Wenn mir bewusst ist, dass ich meinem Körper schade, z.Bsp. durch Alkohol, ich meine Lebengrundlage, meinen Lebensraum zerstöre, durch Plastik, div. Chemikalien etc. ,

    wenn also keine zwangsläufige Handlung aus dem Bewusstsein resultiert. Na dann haben wir beide, werte AmSee13 , völlig andere Vorstellungen von diesem Bewusstsein.

    Vielleicht kann man auch Bewusstsein mit vernunftbasiertem Wissen umschreiben?

    Das kann weg! ... unsere Natvität, Leichtgläubigkeit, Blindheit kann weg.

    Um uns herum wird's langsam immer bedrohlicher (Gesundheit, Klima, Biodiversität) und wir labern, werfen eine Nebelkerze nach der anderen.

    Mich entsetzt beim Thema Plastikflut, die Augenwischerei und die Leichtgläubigkeit, was man alles könnte.

    Man könnte Plastik recyceln, nur tut es kaum jemand, weil es schlichtweg zu teuer ist. Es lohnt sich finanziell nicht, weil der Aufwand zu groß ist.

    Jährlich werden Millionen Tonnen Plasterzeugnisse hergestellt und von Jahr zu Jahr werden es mehr, weltweit.

    Wer glaubt, man könne immer mehr schädliche Stoffe (nicht abbaubare) produzieren und das hätte keine Auswirkungen ... Verzeihung, doch der hat doch ein Problem mit der Realität!

    Ein einfaches Beispiel: Billionen Plastgetränkeflaschen werden weltweit produziert. Angeblich werden/können sie zu 90 % recycelt werden (da reines PET), zu neuen PET-Flaschen (ca. 40%), der Rest zu Folien, Füllmaterial, Kleidung, Verpackungen u.ä.. Diese Recyclingprodukte verschleissen ebenfalls oder werden nur einmal (z. Bsp. Verpackungen) genutzt - und dann? Das Material bleibt bestehen und zerbröselt ganz langsam, Makroplastik -> Mikroplastik ... immer kleiner oder es wird verbrannt.

    Das kann bei reinen, nicht verschmutzten Werkstoffen funktionieren, selbst wenn es kostenaufwendig ist.

    Bei Verbundstoffen ( z.Bsp. Tetrapacks oder ähnlichen Verpackungen) funktioniert das nicht. Bei verunreinigten Fischernetzen, Plastiktüten, Zahnpastatuben, Kinderspielzeug, Autozubehör oder sonstigen Konsumgütern ist der Aufwand ebenfalls höher, als der Nutzen.

    Selbst wenn von einigen klugen Köpfen, die Preise hochgesetzt würden, würde sich das Problem nicht lösen, so lange weiterhin so viel produziert wird.

    Wir, Konsumenten, könnten (!) es verhindern. Konsumierten wir weniger, würde auch (irgendwann) weniger hergestellt werden.

    Fazit: nur Verzicht auf Plastik & Co. ist des Problems Lösung. Alles andere ist eine Verschiebung in die Zukunft.

    Zum Thema Altkleider: Bei dem Konsum von Kleidung (hergestellt aus reinen Polymeren oder Mischfasern), wiel viele Autos, Häuser, Warmwasserrohre will man dämmen? Die schiere Menge überfordert doch!

    Doch auch darüber findet in den Medien regelmäßig Information und Aufklärung statt.

    Na, wenn das so ist, wird sich ja in den nächsten Jahren etwas ändern, bei so viel Aufklärung ... das klingt schon fast zynisch, betrachtet man die Realität.

    Auf der einen Seite wird aufgeklärt und gleichzeitig genötigt, die Plastprodukte zu erwerben, weil man keine andere Alternative mehr hat.

    Und! Gleichzeitig wird nicht gelogen, das wär' ja schlimm (!), es wird ein bisschen geflunkert: die Gelbe Recyclingtonne, die Kreislaufwirtschaft etc.pp. .

    Zieht man in Betracht, dass max. 5% des Gelbetonneinhalts überhaupt recyclet werden können und das auch nur mit erheblichen Subventionen aus der "Gemeinschaftskasse", der Rest wird verbrannt oder weltweit deponiert (ebenfalls subventioniert), na dann wird alles gut.

    Ich ziehe mich aus dieser Unterhaltung zurück, lieber trage ich Eulen nach Athen.

    Empfehlung: Plastik - die Recycling-Lüge, Dok.Film vom NDR in der ARD-Mediathek.

    Das nehme ich anders wahr….Ich frage mich, woran Du eine solche Aussage festmachst. Klingt für mich wie eine der Äußerungen aus entsprechenden Blasen…

    Wahrnehmung und Bewusstsein, also Zuammenhänge (Ursache und Wirkung) begreifen/verstehen über das Empfinden hinaus, sind doch völlig unterschiedliche Dinge.

    Zum eigentlichen Thema: Mikroplastik, so lange Plastik in diesen monströsen Mengen hergestellt wird, permanent, wird sich auch nichts ändern, da sind die paar Billionen Zigarettenstummel wohl unser kleinstes Problem.

    Wir atmem mittlerweile die größte Menge dieses Mikroplastik's ein, täglich, über die uns umgebene Luft, es ist im Trinkwasser, in Pflanzen und Tieren (Nahrung), Recycling findet kaum statt, weil es einfach zu teuer ist (kein Profit).

    Das Problem sind nicht die Zigarettenkippen (allein), sicher sind sie unschön und wenig gesundheitsförderlich, sondern das Plastik, die unzähligen Polymere, welche in der Natur gar nicht vorkommen, die nicht nur Organe schädigen, sondern auch die DNA. Die im Laufe der Zeit einfach zerbröseln in Mikro- und Nanoteilchen, weil kein Organismus sie abbauen kann. Dieses Plastik bleibt uns über Jahrhunderte erhalten, wenn nicht noch länger und wir (Menschen) produzieren fleißig weiter. Das ist doch das schizophrene.

    Das Wissen wird doch permanent verdrängt, beschönigt, durch die Recycling-Lüge, das alles nicht so schlimm sei ... nix bewiesen oder nicht nachweisbar, ggf. ge-green-washed, das irgendwann, in einer fernen Zukunft, uns der technologische Fortschritt ... u.s.w.u.s.f..

    Ganz Schlaue, machen sich dann das Vokabular der Verschwörungstheoretiker zu eingen, versuchen zu verunglimpfen.

    Wie bereits erwähnt, es ist wie beim Alkoholiker, er weiß, um die zerstörerische Wirkung, macht aber trotzdem weiter.

    Das Thema kannst du jetzt noch auf fossile Brennstoffe, Pestizide und vieles andere mehr ausweiten, die Realität bleibt, selbst in der "Blase".

    Wenn uns das nicht bewusst (Bewusstsein!) wird ... viel Freude beim weiter herumeiern.

    So lang sich Gewinne erzielen lassen und der Mensch so bequem bleibt, wie er nun mal ist bzw. wurde, wird sich kaum etwas ändern, weder bei Zigarettenstummeln, noch beim sonstigen Konsum.

    Das Zigarettenfilterproblem ist seit Jahrzehnen bekannt, Mikroplastik, Erderwärmung etc. ebenfalls und doch bleibt alles wie es ist.

    Es wird immer mehr produziert und konsumiert, das nennt man dann Wachstum und das brauchen wir ja (tägliche Propaganda).

    Bewusstseinsaufbau wird gezielt verhindert, "böse Menschen" nennen es Manipulation. Versprechen (Industrie, Politik) werden gemacht, das auch schon seit Jahrzehnten und unerer Planet, unsere Lebensgrundlage säuft immer weiter ab.

    Aber lasst uns bitte jegliche Diskussionen über Politik (Strategie, Taktik) vermeiden.

    Es ist wie beim Alkoholiker, alle wissen das es schlecht ist, gesoffen wird weiter ...

    Hallo AmSee,

    ich hatte früher mit Reinst-ethanol zu tun, technischer, 100%ger technisch reiner Alkohol, der schmeckt nach absolut nichts, ausser, das er recht scharf/ätzend ist. Verdünnte man ihn mit Wasser nahm prozentual, dieses beissende/ätzende Gefühl nach.

    Jeder Primassprit, den man so im Laden kaufen kann, hat einen gewissen Eigengeschmack (oft sprittig). Jeder der schon mal Likör herstellte kennt es.

    Aber das gehört nicht hier her.:thumbup: