Mich entsetzt beim Thema Plastikflut, die Augenwischerei und die Leichtgläubigkeit, was man alles könnte.
Man könnte Plastik recyceln, nur tut es kaum jemand, weil es schlichtweg zu teuer ist. Es lohnt sich finanziell nicht, weil der Aufwand zu groß ist.
Jährlich werden Millionen Tonnen Plasterzeugnisse hergestellt und von Jahr zu Jahr werden es mehr, weltweit.
Wer glaubt, man könne immer mehr schädliche Stoffe (nicht abbaubare) produzieren und das hätte keine Auswirkungen ... Verzeihung, doch der hat doch ein Problem mit der Realität!
Ein einfaches Beispiel: Billionen Plastgetränkeflaschen werden weltweit produziert. Angeblich werden/können sie zu 90 % recycelt werden (da reines PET), zu neuen PET-Flaschen (ca. 40%), der Rest zu Folien, Füllmaterial, Kleidung, Verpackungen u.ä.. Diese Recyclingprodukte verschleissen ebenfalls oder werden nur einmal (z. Bsp. Verpackungen) genutzt - und dann? Das Material bleibt bestehen und zerbröselt ganz langsam, Makroplastik -> Mikroplastik ... immer kleiner oder es wird verbrannt.
Das kann bei reinen, nicht verschmutzten Werkstoffen funktionieren, selbst wenn es kostenaufwendig ist.
Bei Verbundstoffen ( z.Bsp. Tetrapacks oder ähnlichen Verpackungen) funktioniert das nicht. Bei verunreinigten Fischernetzen, Plastiktüten, Zahnpastatuben, Kinderspielzeug, Autozubehör oder sonstigen Konsumgütern ist der Aufwand ebenfalls höher, als der Nutzen.
Selbst wenn von einigen klugen Köpfen, die Preise hochgesetzt würden, würde sich das Problem nicht lösen, so lange weiterhin so viel produziert wird.
Wir, Konsumenten, könnten (!) es verhindern. Konsumierten wir weniger, würde auch (irgendwann) weniger hergestellt werden.
Fazit: nur Verzicht auf Plastik & Co. ist des Problems Lösung. Alles andere ist eine Verschiebung in die Zukunft.
Zum Thema Altkleider: Bei dem Konsum von Kleidung (hergestellt aus reinen Polymeren oder Mischfasern), wiel viele Autos, Häuser, Warmwasserrohre will man dämmen? Die schiere Menge überfordert doch!