Beiträge von Paul

    Paul , in vielen deiner Beiträge äußerst du dich verallgemeinernd über andere….

    Kann man so sehen, muss man aber nicht.

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    Du musst nichts verschieben! Warum auch? Wer Interesse hat sich an dieser Thematik zu beteiligen, wird es tun.

    Und ich find‘s gut, wenn du von DIR erzählst.

    Ich erzähle nur von mir oder wie ich Dinge sehe, empfinde, wahrnehme!

    Wenn ich anzweifle, dass z.Bsp. kontrolliertes Trinken funktioniert, dann ist das meine persönliche Erfahrung oder Beobachtung, das ist weder eine Verallgemeinerung, noch erhebe ich einen Wahrheitsanspruch, das ist meine ganz persönliche (subjektive) Ansicht.

    Dieses ganze Unterstellungsgedöns ist nicht nur mega-kontraproduktiv, es verhindert auch die Kommunikation.


    "ich teile MICH in einem Thema mit" ... ja wen denn bitte sonst? Dich, eine dritte Person?

    Verzeih' doch manchen Äußerungen kann ich absolut nicht folgen! Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu blöd oder anders besoffen, der Wirklichkeit entrückt. Wenn angebliche Freundlichkeit/Vorsicht zu noch mehr Unverständnis und somit zu Zwietracht führt, dann möchte ich bitte auf diese gänzlich verzichten!

    Haben wir wirklich verlernt respektvoll zu streiten?

    Ach so, diese Meinung kann gerne woanders hin verschoben werden, wenn sie hier in den Thread nicht passt, ich will hier nicht wieder nen Thread zum platzen bringen mit meinen Happy Weisheiten.

    Nee, nee ... keine Sorge, immer her mit deinen "happy Weisheiten", das macht doch eine lebendige Kommunikation aus - sich austauschen, auch streiten, nicht belehren oder dem Anderen Respektlosigkeit vorwerfen oder ihm sagen: 'das solltest du mal hinterfragen'.

    Kann man nicht miteinander einen gemeinsamen Weg finden, ohne den Anderen immer in Zweifel ziehen zu müssen? Dazu muss (!) man reden/schreiben, gern auch kontrovers, wie will ich sonst andere Ansichten kennenlernen, ggf. sich besser kennenlernen ... weiterkommen? Was du toll findest, muss mir nicht gefallen, kann aber.

    Wie du mit deiner Abstinenz umgehst, gefällt mir, ähnliche Ansichten teile ich auch - weg von dem Verbissenen. Auch weiß ich, dass so eine Meinung/Erkenntnis Zeit benötigt. Ich will auch (!) niemanden meine Meinung überhelfen, ihn aber einladen, es auch mal anders zu sehen.

    Gern benutze ich "kleine Ausreden", um Diskussionen wie im eben geschlossenen Thread zu vermeiden.

    Wenn einer mit dem Essen von Schwarzwälder Kirschtorte zurechtkommt - wunderbar! Es soll sogar Menschen geben, die das kontrollierte Trinken praktizieren. Auch ich kenne niemanden, doch geben soll es sie. Ich kenne Dutzende bei denen es nicht funktionierte.

    Was ist nun wahr? Wahr ist, das einige Menschen auf Teufel komm' raus immer Recht haben wollen, wenn ihnen dann die Argumente ausgehen, wird's persönlich oder es wird unterstellt oder unterstellt unterstellt zu haben. Noch schlimmer, jedoch ebenfalls eine Unterstellung, berichtet jemand von sich (z.Bsp. der zufriedene, sportelnde Honk oder andere Menschen, die mit ihrer Ex-Sucht nun entspannt umgehen), kommt der Vorwurf der Verallgemeinerung.

    Ich bin es mittlerweile leid und frage mich oft, warum, auch in Selbsthilfegruppen/Foren, dererlei Inakzeptanz aufkommt. Wenn einer sein 0,0% Bier trink und damit zurecht kommt - soll er doch! Wenn jemand Ausreden benutzt (was immer Ausreden sein mögen ...), um diesen ständigen Anfeindungen, sich rechtfertigen müssen/sollen aus dem Weg zu gehen - warum nicht?

    Ehrlichkeit, was ist das überhaupt? Was für den einen eine Lüge, ist für den Anderen wahr.

    In der Anfangszeit meiner Abstinenz, scheute ich alles, was irgendwie mit Alkohol zu tun hatte, ich hasste es, mich immer erkären zu sollen - das wollte ich nicht!

    Heute, gefestigt, macht mir diese ganze Diskutiererei nichts mehr aus. Wenn jemand eine andere Meinung hat, andere Erkenntnisse gewann, kann ich ihm doch diese gönnen.

    Manche werden getriggert ... von den unterschiedlichsten Dingen, oft genügt auch nur ein Gedanke -> Emotionen kochen oft hoch, dabei geht (leider) häufig jegliche Sachlichkeit verloren, Dinge, Fakten werden vermengt.

    Hin und wieder benutze ich "kleine Ausreden" oder sage einfach die Unwahrheit (Lüge klingt immer so böse:)), weil ich bemerke mein Gegenüber ist gar nicht interessiert ... ersthaft, an einem konstruktivem Gespräch.

    Vielen Dank, Mojo , nun hast du ja zum Ausdruck gebracht, das du in deinem (!) Thread nur mögliche Ausreden lesen möchtest.

    Vielen Dank dafür!

    Auch ich benutze div. Ausreden, immer und überall andere, weil ich eben nicht diskutieren will, mich erklären will. Warum auch? Mich interessiert es oft auch nicht, was Person XY für eine Meinung hat, oft genügt es mir, wenn Person XY einfach nur nicht nervt. Da ist mir jede Ausrede recht.

    Vielen Dank dafür!<3

    Herrje... Da fragt man nach einer Mücke, und spätestens auf Seite 2 des Threads geht es mal wieder um den ganzen, großen Elefanten.

    ...


    Solch ausufernden Abschweifungen ...

    Herrje ... ein Ausruf des Erstaunens/des Entsetzens, übertrieben formuliert, eine Missbilligung, gefolgt von einer Massregelung oder sehr freundlich formuliert, einem Hinweis, wie man es bitte tun möge. Alles andere sei der Sache nicht zuträglich, gar unhöflich.

    Vielleicht bin ich ja eine Mimose, ein Senibelchen, nehme vieles zu persönlich.

    Und jetzt zum Thema: vielleicht habe ich ein arges Problem mit Kritik, mit Ablehnung/Zurechtweisung, Beurteilung der nicht gerade angenehmen Art. Bin auch des Kampfes (ich bin kein Held) müde, mag mich weder rechtfertigen (müssen!), noch erklären wollen.

    Und nutze deswegen "kleine Ausreden", um all dem zu entgehen, auch weil mir eine cholerische Ader fehlt, ich Harmonie bevorzuge. Will ich gefallen?

    All diese Toleranz bescherte mir, mir persönlich, der Alkohol oder anders gesagt, mir war's schei**egal, irgendwann - ich isolierte mich.

    Sich isolierende Menschen, Konfliktvermeider, sind oft allein ( auch unter Menschen ), werden vielleicht auch einsam, werden komisch, lethargisch oder leicht reizbar, bis hin zu depressiv, auch lebensmüde, werden suchtanfällig.

    Oh', ich bin schon wieder beim Elefanten. Entschuldigt bitte ... ich will nur verstehen.

    Können wir das hier nicht einfach so stehen lassen, dass manche Selbstbetroffenen den Krankheitsbegriff für sich brauchen und dass es für manchen Selbstbetroffenen eine enorme Erleichterung war.

    Wenn's hilft, sehr gern! Dürfen auch andere Erfahrungen, Meinungen, Ansichten "stehen gelassen" werden bzw. diskutiert?

    Mir gefällt die Idee "dieser Dauerkrankheit" nicht, als ich der Sucht anheimfiel, war ich bestimmt krank, mächtig krank im Kopf und dieses Kranksein war nach der Entgiftung nicht plötzlich weg, nach 1... 2 Wochen.

    Die "Rekalibrierung" meiner Gedanken, meiner Biochemie und meìner Rezeptorenstruktur dauerte Monate, vielleicht auch ein Jahr oder länger. Mein Alkoholmissbrauch, mein "Alkoholtraining" zog sich über Jahrzehnte hin, meine Krankheit zog sich hin. Vielleicht ging bei mir auch nicht so viel kaputt, auch in der Denkweise oder ich trainierte Körper und Geist effektiver?

    Okay, das ist jetzt stark übertrieben, und auf eine Suchterkrankung nicht so direkt umlegbar. Ich weiss.

    Du triffst den Nagel genau auf den Kopf, wenn auch übertieben, ist es sehr zutreffend.

    Passiv sein ist bequem, es nicht zu sein bedeutet Anstrengung, Arbeit, ggf. Veränderung und nicht gerade Applaus. Wer will das schon, freiwillig? Viel einfacher ist es doch, sich in die Opferrolle zu flüchten. Anstatt sich hinzusetzen und zu lernen oder seinen Poppo zu bewegen und seinen Körper zumindest halbwegs fit zu halten ... mit seinem Wissen - da ist Betäuben doch viel einfacher oder Tabletten schlucken, zur Not lässt man sich krankschreiben ...

    Wenn's auch ohne Anstrengung geht ...

    Nicht, dass der sich für geheilt hält und dann meint, er könne ja mal als Geheilter wieder ab- und an ein Gläschen heben.

    Das stimmt, auch ich bemerkte, viele hängen diesem Gedanken nach oder spielen insgeheim damit. Da ist es natürlich von Vorteil, hält man das schlechte Gewissen und die Angst wach.

    Vielleicht bin ich auch anders verrückt oder anders normal, weil mir o.g. Logik völlig unlogisch erscheint. Da trifft wieder der Satz zu: jeder Jeck ist anders. Ist das die interaktive Beschänktheit? Oder normal menschlich, "unvollkommen", das was viele unter Bewusstsein verstehen, es zwar wissen ... scheinbar, es insgeheim aber dennoch anzweifeln? 🤔

    :DKaffee war noch nie so billig wie heute! Warum wohl?

    Wir karren (transportieren) den Kaffee um den halben Globus, bauen immer mehr davon an ... Monokulturen, Pestizide, Klimaveränderungen etc.pp. und da wundert man sich, dass auch die Kaffeepflanze langsam in die Knie geht?

    Heimischen Pflanzen geht es mittlerweile ähnlich, redet mal bitte mit den Bauern. Selbst das Wasser wird mittlerweile knapp (Überschwämmungsgebiete ausgenommen) -warum wohl?

    Ich finde es auch fatal, den Menschen immer einreden zu müssen, sie seien suchtkrank, obwohl sie schon lange nicht mehr trinken.

    Was ist bitte ein trockener Alkoholiker? Bin ich nun Alkoholiker oder nicht? Ein Baby, ein Bettnässer ... wie lange wird es als trocken bezeichnet. Ist ein Ex-Raucher nun auch trocken, warum ist ein Ex-Junkie clean oder gilt ein Krebspatient als geheilt.

    Ja wenn ... dann! Wenn wir, Ex-Trinker, dieses Stigma weiter befeuern, uns selbst verunsichern und somit die Bildung eines Selbstbewussteins nicht gerade fördern, weil wir selbst immer wieder neue Zweifel, Eventualitäten streuen ... na dann ...

    Ich bin nicht mehr suchtkrank, vielleicht war ich es - egal, ich soff recht viel und lange. Heute tu' ich es nicht mehr. Die Vergangenheit werde ich wohl nie vergessen, doch sie wabert auch nicht mehr ständig in meinem Kopf herum.

    Wie Rekonvaleszent , es beschreibt, ein 'nein Danke' genügt, wir benötigen keine Ausreden, müssen uns nicht erklären und beobachtet man einmal aufmerksam, wird man schnell feststellen, es interessiert auch niemanden ... wirklich.

    Auch ich glaubte anfangs, ich müsse mich erklären, wieso, weshalb, warum - es war mein schlechtes Gewissen, welches mich dazu nötigte, meine eigene Unsicherheit, auch mein Schamgefühl ... weil ich es eben heftig übertrieb, nichts anderes. Deshalb suchte ich nach Ausreden.

    Rauchen ist schädlich, Alkohol trinken auch. Nun könnte man freilich darüber diskutieren, ob nun sich nur ein bisschen schädigen, aus dem Grunde des Genusses, gut oder schlecht sei, ob Übermaß eher von Vorteil oder von Nachteil sei - manche stopfen übermäßig Futter in sich hinein, werden nicht gerade schlank und bewegungsfreudig, andere kiffen sich die Birne weich oder oder oder.

    Ob nun verhärtete Leber, Raucherlunge, Adipösität oder eine beginnende Zuckerkrankheit, wenn wir nicht bemerken, dass wir so vieles selbst beinflussen können, bewusst (!), dann können wir millionen Ausreden benutzen, dafür oder dagegen - ich muss mit mir zurechtkommen, mich wohlfühlen.

    Stimmt, mit meinen Mitmenschen wäre es auch schön, käme man mit ihnen zurecht und da reagiert jeder anders und wenn ich das weiß, reagiere ich dementsprechend, wenn ich denn will. Jeder trägt so das eine oder andere Geheimnis in sich, sei es eine bestimmte Vorliebe oder Abneigung.

    Sucht, übermäßiges Verlangen, wurde schon immer geächtet, ausser bei den Süchtigen selbst.

    Ich muss mich nicht offenbaren, wenn ich Gefahr laufe, dafür benachteiligt zu werden.

    Kann nicht einfach der Eine Schreiben schreiben "Ich mach es so", der Andere "Ich mach es wiederum so". Und wenn der Eine Schreibt "ich habe Ausrede XY", und der Andere "Ich verwende gar keine Ausrede" - man auch das einfach mal so, jedes für sich, einfach so stehen lassen?

    Jeder kann es doch so machen wie er es will, ob nun mit "kleine Ausreden" oder nicht!

    Mein Selbstbewusstsein brauchte auch einige Zeit, bis es sich bildete. Anfänglich noch unsicher, benutzte ich div. Ausreden, auch abenteuerliche, so wankelmütig wie ich war, ich wolle niemals als Alkoholiker dastehen.

    Heute, gefestigt, kann ich locker sagen: ja, ich trank zu viel, zu lange und zu oft. Kurz nach dem Abstinenzbeginn, war ich noch nicht in der Lage dazu. Alkoholiker war immer ein Wort, was mit mir nie etwas zu tun haben durfte! Heute, alkoholfrei, kann ich damit völlig entspannt umgehen.

    Ja, ich bin jetzt alkoholfrei, ich war ein Säufer. Nur hänge ich es nicht an die große Glocke.

    Wenn einem die Abstinenz ein neues Selbstbewusstsein seine schenk, ist's doch fein!

    Der benötigt auch keine "kleinen Ausreden". Einer sportelt mehr und genießt, nicht nur das Sporteln, sondern auch seine körperlichen Veränderungen und sei's nur der verschwundene "Weinbauch", ein Andererer bemerkt, dass er sich wohler fühlt, dass Körper und Geist besser, stetiger funktionieren. Das kann doch jeder sagen: Seit dem ich nicht mehr trinke, gehts mir viel besser! -> wohl die beste kleine Ausrede!:)

    Meines Erachtens geht es bei diesem dem Andern erzählen nicht so sehr um ein preisgeben einer eigenen Schwäche, sondern um ein herantasten, also ein sich bewusst machen der eigenen Situation.

    Wenn ich mir meiner Schwäche oder meiner ehemaligen Schwäche bewusst bin und dementsprechend handele, benötige ich weder Ausreden, noch muss ich mich anderen erklären.

    Ich trinke nicht oder nicht mehr und fertig. Ich will niemanden überzeugen (es mir gleich zu tun). Sicher, steht es in meiner Absicht, bedarf es Erklärungen, gern kann man darüber diskutieren, doch bemerkte ich, es will niemand darüber diskutieren.

    Und mit meinen (unaufgeforderten) Rechtfertigungsversuchen/Ausreden streue ich doch mehr Argwohn. Wenn es einen interessiert, wird er fragen.

    Ok, ich schweife etwas ab. Was ich eigentlich sagen will, gerade auf beruflicher Ebene bin ich persönlich in der Hinsicht sehr vorsichtig wem ich was erzähle oder eben besser nicht

    Ein nicht unwesentlicher Punkt.

    Generiert diese "Offenlegung", dieses Ehrlichsein ein Misstrauen oder verhindert gar Vertauen und verbaut einen ein Weiterkommen, wär's nicht gerade clever soooo offen zu sein.

    Egal ob man eine heftige alkoholische Phase hatte, vor Jahren kiffte, kokste, ja sogar wenn man mal in psychatrischer Behandlung war - es ist und bleibt ein Makel, sobald jemand davon erfährt. ... gerichtsverwertbar, einstellungsrelevant, in der Bewertung zu berücksichtigen, was gibt es da nicht alles für hübsche Ausdrücke.

    Selbstvertsändlich im privaten Bereich mehr oder weniger irrelevant, immer hängt es davon ab, was ich bei wem vorbringe oder ob ich mich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinde oder begebe.

    Warum brauche ich überhaupt eine Ausrede, einen Deckmantel, ein Alibi, eine Notlüge?

    Weil ... stotter ... stotter, ich mich schäme? Weil ich versagte, dem Suff erlag?

    Heute, abstinent, soll ich mich rechtfertigen, weil ich nicht trinke, mir nicht das Leben schön saufe, nicht versage/erliege, meinen Körper nicht unnöig mit Ethanol belaste?

    Als mich jemand fragte, warum trinkst du nicht und ich antwortete: Alkohol/Ethanol ist nicht gerade gesundheitsförderlich und ich ca. drei Dutzend Argumente parat hatte ...

    Ich mein Gegenüber dann fragte, warum er denn trinke, obwohl der doch wisse ...

    benötigte ich plötzlich keine "Ausrede" mehr, schnell wurde dieses, nun unangenehme Thema gewechselt!

    Warum fällt vielen Menschen das höfliche Anlehnen von Alkohol so schwer?

    Warum sucht man nach "Ausreden"?

    Mir bekommt kein Alkohol oder ich mag dieses angesäuselte Gefühl nicht (mehr), wäre doch völlig ausreichen, sollte überhaupt jemand fragen. Ich sagte oft: 'Ich möchte bitte etwas Alkoholfreies.' Wir glauben leider oft, wir müssten uns rechtfertigen, aber nie oder sehr selten ist das der Fall, weil es schlichtweg den meisten Menschen egal ist.

    Abgesehen von den Trinkern die gern einen Alibitrinker an ihrer Seite haben, um ihren eigenen Komsum zu rechtfertigen. Wenn man sich nicht bewusst macht, dass es in Ordnung ist Alkohol zu trinken, genauso wie keinen zu trinken und die ganze Vorwerferei, dieses Agumentier- und Rechtfertigungsgehabe einmal ignoriert, fällt auch der "Zwang" sich rechtfertigen zu müssen oder gar ein schechtes Gewissen zu haben.

    Auch ich verfiel in den ersten Wochen/Monaten diesem Glauben, alle sähen auf mich oder ich müsse mich erklären, weil ich nun anstatt eines Bieres 'ne Cola trank, doch in Wirklichkeit interessierte es niemanden.