Beiträge von gerd48

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    Ich finde ihn sowieso und setze ihm die Flasche unter die Nase..komischerweise schüttet er sie dann in den Abfluss..als ob es ihm peinlich wäre vor mir offen zu trinken


    Ich hätte das so gemacht, eine Flasche zum Finden und eine weitere gut versteckt ;)
    Unterschätze nicht den Einfallsreichtum von Alkis.

    LG Gerd

    Danke Semra,
    das schaffst du auch, dann merkst du wie schnell die Zeit vergeht. ;)

    Der Begriff Schnapszahl, lt. Wikipedia, kommt wahrscheinlich daher, dass man mit zuviel Alk die Zahlen doppelt sieht,
    wird leider an den Spieltischen als Grund verwendet um einen Schnaps zu trinken.

    LG Gerd

    Moin Thomas

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    ich habe Anfang April das letzte mal in meinem Leben Alkohol getrunken


    Das ist vielleicht nur etwas falsch ausgedrückt.
    "Ich beabsichtige bis zu meinem Ableben auf Alk zu verzichten", würde weniger provokant daher kommen. ;)
    Aber, egal wie definiert, ich wünsche es dir.
    LG Gerd

    P.S. Ich war auch in deinem Alter, als ich erkannte, ich muss mich ändern.

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    Mir half die Frage warum will ich jetzt trinken und wenn ich das Gefühl genau ausgemacht hatte, habe ich mir die Frage gestellt ob es mir besser geht wenn ich wieder trinke.


    Das nenne ich mal, -Sieg des Bewusstseins über das Unterbewusstsein-.
    Der Automatismus, weg zu fahren und Alk zu kaufen kommt aus dem UB und man wirkt wie fremdgesteuert,
    diesen Automatismus gilt es bewusst gegenzusteuern.

    LG Gerd

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    Hab das Gefühl es wird täglich schlimmer statt besser.


    Das ist der Hügel, den es zu über winden gilt. Oben angekommen wird es ganz leicht.
    Je größer deine geistige Kraft umso kleiner wirkt der Hügel und die hast du.
    Als Verpflegung für unterwegs empfehle ich viel nicht alkoholische Getränke und
    frage auch mal nach dem Weg um Umwege zu vermeiden.

    Schöne Osterfeiertage

    Gerd

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    Und etwas frustriert. Wenn ich mit der Wohnung durch bin kann ich von vorne wieder anfangen.


    hallo Daisy,
    noch vor kurzem hat der Alkohol die Bildung von "Glückshormonen" übernommen. Jetzt muß das der Körper wieder selbst regeln, das braucht seine Zeit. Irgendwann wirst du dich wieder über kleine Erfolgserlebnisse freuen können und auch deine Kondition wird besser.

    LG Gerd

    Hallo Rainer

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    es ist schwer mir das vorzustellen, nie wieder. Das hört sich ewig an.


    Ewig wird es nicht sein aber deutlich länger als wenn du weiter trinkst, die alkoholbedingten Krankheiten im Alter oder auch früheres Ableben sollten nicht unterschätzt werden. Ich werde demnächst 70, fühle mich fit, würde wenn ich die lt. 10 Jahre weitergetrunken hätte, deutlich schlechter oder gar nicht mehr leben.
    (Das Wichtigste, ich kann noch Pläne haben und verwirklichen, da der ständige Drang nach Alk wegfällt).

    LG Gerd

    Hallo, Anika!
    Wenn du deine Krankheit akzeptierst und danach lebst, genau wie andere Menschen mit chronischen Krankheiten, ist das ein wichtiger Schritt zur Zufriedenheit.
    Den Gedanken an den Geschmack diverser alkoholischer Getränke begleitet mich wahrscheinlich mein Leben lang, ich habe ja auch noch den Geruch eines Misthaufens im Unterbewusstsein gespeichert, aber weder erstes noch letzteres animiert mich zu kosten ;D
    Es ist halt so und fertisch.

    Grüsse
    Gerd

    Falls du noch nicht abhängig bist,
    lernen nein zu sagen,
    "nein, ich trinke heute nichts",
    konsequent gegenüber deinen Freunden anwenden,
    auch nichts trinken, wenn der Standardsatz kommt
    "na, ein Glas wenigstens zum Anstoßen".
    Dann wirst du auch erkennen,
    wer wirklich deine Freunde sind.

    Lg Gerd

    Entscheidend ist die innere Überzeugung ob eine stabile Trockenheit auf Dauer funktioniert. Das gilt auch für die Therapien, ohne Mitarbeit und Einsicht geht auch da nichts.
    Die aufgeführten Vorteile sind schon Motivierungsfaktoren.
    Wenn man verinnerlicht hat, dass es lebenslang perfekt ohne Alk geht, ist man viele Schritte weiter.

    LG Gerd

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    Kann ein Alkoholiker Scham verspüren wegen seine Sucht?


    ja, fast immer, wenn er relativ nüchtern ist.
    Mal im Ernst, die Scham ist vorhanden, wenn man feststellt, dass man scheinbar hilflos der Sucht gegenübersteht.
    Nur durch Information lässt sich da was ändern und man erkennt, dass sich die Alkoholkrankheit doch beherrschen lässt.

    Lg Gerd