Beiträge von AmSee13

    Hallo Emily,

    Danke dir für dein Teilen. Das freut mich für dich, das zu lesen. Es klingt auch, als wenn du in Bezug auf deine Erkältung übern Berg bist. 🍀👍

    Ich denke, das, was du da gerade für dich entdeckst, ist der besonders schöne Teil jenes Genesungsprozesses, der sich im günstigen Fall einstellt, wenn der Blick im Laufe der Abstinenz immer freier und weiter wird für weitere Möglichkeiten, Chancen und Perspektiven der Selbstfürsorge.

    Das was du über deine persönlichen bisherigen Antreiber schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Ich war das auch gewohnt, bis eben der Punkt kam, an dem das nicht mehr ging, weil ich viel zu lange und zu weit über meine Energiereserven gegangen war.

    Bei mir hatte, dass ich nicht anders konnte, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit meiner persönlichen Prägung als EKA zu tun, aber man muss nicht zwangsläufig Erwachsenes Kind aus dysfunktionaler Familie sein, um sich solche Antreiber zu eigen zu machen. In meiner Schwiegerfamilie ist alles „normal“ gelaufen, aber die sind mit Sicherheit durch das protestantische Arbeitsethos (Pflicht zur Arbeit, Treue und Fleiß in der Arbeit und Ergebung in die vorgefundenen Arbeitsbedingungen) geprägt und haben herzlich wenig gelernt, sich genug um sich selbst zu kümmern, zu entspannen, zu genießen und auszuruhen.

    Ich wünsche dir viele schöne neue Entdeckungen auf deinem Weg, dich um dich selbst zu kümmern. 🍀


    Liebe Grüße

    AmSee

    Moin ichso ,

    ich bin ja nun ein solches EKA, aber ich lese deine Beiträge nicht aus der Perspektive eines EKA auf seine Eltern, sondern aus der Perspektive einer Selbstbetroffenen, die in den vergangenen Jahren einen Genesungsprozess erfahren durfte.

    Ich kann so manches, was du von dir teilst, aufgrund eigener Erfahrungen und/oder Beobachtungen recht gut nachvollziehen. Auch hab ich im Laufe der Jahre begriffen, inwiefern das, was in meiner Familie war (und bei denen, die noch leben, noch immer fortwährt) systemisch war.

    Aus den verschiedensten Puzzleteilen an Informationen, in deren Kenntnis ich im Laufe meines Lebens geriet, ergab sich irgendwann ein umfangreicheres Bild über mehrere Generationen meiner Familie. Darin konnte ich mich dann einordnen und so manches im Nachhinein nachvollziehen, vielleicht sogar verstehen und als „Ist (bzw. war) halt so.“ akzeptieren.

    Das war aber nun meine Art damit umzugehen. Meine Schwester (soweit ich weiß auch meine Cousins und Cousinen) ist nicht diesen Weg gegangen, sondern hat einen Deckel draufgemacht (und auf ihre Weise so manchen „Fehler“ in meiner Familie wiederholt). - So, wie ich das sehe, konnte sie aus Selbstschutz nicht anders und sah sich später als Mutter zweier Kinder aus Verantwortungsgefühl gegenüber ihren Kindern nicht in der Lage, sich diese Schwäche leisten zu können, die zeitweise eintritt, wenn der Deckel mit professioneller Hilfe gelüftet wird…. -

    Soweit ich weiß, leiden alle in meiner Verwandtschaft auf ihre Weise an den Verletzungen und Fehlern unserer Familiengeschichte. „Ist halt so.“ 🤷‍♀️ Es liegt bei ihnen, jetzt neu anzufangen und das Ende zu ändern.

    Moin ichso,

    die Formulierung „Ich kann nicht mit "netten Normalen". Das ist so ein Lebensmuster. Geboren und aufgewachsen im Drama, später viele Ortswechsel und selbst Regisseurin meines eigenen Suchtdramas“ wirkt, als wenn du da negativ über dich sprichst….
    Ist das so? Sprichst du da negativ über dich?


    Und was das andere angeht…. Siehe das Motto unter meinem Beiträgen…

    Alles hat seine Zeit, meine Liebe. Auch Trauern…


    Hier im Netz ist es so supereinfach. Ich quengel bissi rum, irgendjemand liest es, selten Antwort, aber ich bins gut los. Also ohne echte Konsequenz.

    Hier habe ich insbesondere durch wolfsfrau erkannt, dass es mitunter nur ums Teilen geht und nur ums Teilen und nicht mehr…

    Liebe Grüße

    AmSee

    Ach das tut mir leid 🤒 Wahrscheinlich ist meine Wahrnehmung gerade so in die andere Richtung, weil ich trotz Geschufte in der Wohnung seit Tagen erfreulich wenig Knochenschmerzen habe 🙃 Wünsche allen Schnupfennasen nur das Beste 🍀🍀🍀🌞😊

    Nevermind, liebe ichso , das freut mich für dich, dass du trotz Geschufte in der Wohnung erfreulich wenig Knochenschmerzen hast. 👍

    Danke dir für die guten Wünsche. ☺️

    Was ich noch wichtig finde bei Erkältung oder Unwohlsein wegen irgend was anderem: Die Erkenntnis, dass es mir auch mal schlecht gehen darf. Sonst wäre der Genuss der Gesundung nicht spürbar. Und das ich das aushalten will ohne Suchtmittel. Weil ich es kann.

    Ich kann das durchaus nachvollziehen und mache mir diese Perspektive nach Möglichkeit auch zu eigen, aber mir zum Beispiel ging’s heute aufgrund der Erkältung, die mich ebenfalls erwischt hat, zwischendurch so elend, dass diese Perspektive für mich völlig abwegig war. Klar kann ich auch das aushalten, aber ich hätte doch liebend gern darauf verzichtet. 😜

    Hallo Emily,

    mir ging das ganz ähnlich wie dir, als ich erstmals mit dieser Thematik konfrontiert war. In einer anderen SHG, in der ich zu dem Zeitpunkt auch aktiv war, war sowas sehr viel mehr Thema als hier und wurde auch strenger gehandhabt.

    Mit Essig habe ich nie ein Problem gehabt, das schmeckt für mich nicht nach Alkohol und wirkt bei mir nicht wie der Alkohol, den ich in Form von Bier, Wein, Sekt und Co. konsumiert habe. Ich verwende nach wie vor Balsamico- oder Weißwein- oder Apfelessig in meinen Salatdressings. Ich esse auch gerne Marzipan - es sei denn, es riecht oder schmeckt irgendwie sprittig, aber dann mag ich das auch nicht.

    Ich finde die Forumulierung

    dennoch verfalle ich nicht "dem Wahn" immer und überall den Teufel an die Wand zu malen.

    vor dem Hintergrund des Austauschs hier despektierlich.

    Die Achtsamkeit und Selbstfürsorge, von der mancher hier erzählt, hat absolut nichts mit „Wahn“ zu tun. Und es wird in diesem Zusammenhang auch nicht überall der Teufel an die Wand gemalt. Im Gegenteil ging und geht es im Austausch hier immer wieder um den achtsamen Umgang, den jeder für sich selbst im Laufe der Zeit finden muss.

    Sich klare Grenzen zu setzen, wie Bighara das beschrieben hat, dient anerkanntermaßen der Selbsthilfe.

    Das ist doch die alles entscheidene Frage! Was tiggert/was löst aus? Allein der Gedanke oder der Stoff selbst? Und wenn es der Stoff ist, ab wie viel Milligramm oder Mikrogramm oder überhaupt?

    Stellst du diese Frage, um mal wieder eine Diskussion darüber anzuregen? Thema war das ja schon mehrfach…..


    Ich hab das als Handgerät und komme gut damit zurecht. Muss aber auch gestehen, dass es nicht ständig im Einsatz ist, nur ab und zu.
    Nur, wenn der Strunk in der Mitte zu lang geworden ist, funktioniert‘s nicht. Dann muss ich den erst entfernen. Danach läuft’s wieder, wie‘s soll. Und die Zoodles werden auch richtig lang.

    Ich hab zur Zeit auch mit einer Erkältung zu tun… Ich kuriere das mit Tee aus frischer Ingwerwurzel und mit frischen Salbeiblättern aus unserem Garten, viel Schlaf und einem warmen Körnerkissen. Gegen die Kopfschmerzen nehme ich ab und zu ein Aspirin.
    Ich setze mir auch Ingwerwasser aus Wasser und frischer Ingwerwurzel an und trinke das über den Tag verteilt.
    Ggf. reibe ich mir die Brust auch mit weißem Tigerbalm ein. Ich hab auch japanisches Heilpflanzenöl da, damit benetze ich ggf. ein Tuch, um besser Luft holen zu können.

    Im Umgang mit Alkohol finde ich mich sowohl in dem, was Bighara geschrieben hat, als auch in dem, was Sparkassen_Helga geschrieben hat, wieder.

    Hi Tom,

    ich wünsche dir wieder eine schöne und auf ihre Weise besondere Tour auf Schusters Rappen. 🍀

    Frisur kann ja nur sitzen bei DEM Produkt, hat die Werbung doch immer versprochen… 🤣

    Wie das Wetter dort wohl ist? 🤔 Ich genieße dieser Tage den Sonnenschein bei uns im hohen Norden. Tut mir sowas von gut und hebt meine allgemeine Stimmung.

    Hab meinen alten Schrittzähler wieder ausgegraben, um mal wieder zu überprüfen, wie viel ich mich tatsächlich bewege. Und siehe da. Es ist doch deutlich mehr als ich dachte. Nicht genug, um so eine Tour wie deine überhaupt in Angriff nehmen zu können und ich komm auch nicht auf 10 Kilometer wie ichso letztens, aber ich bin‘s dennoch in Anbetracht der Umstände, mit denen ich nun einmal konfrontiert bin, zufrieden. 😊


    Ich würde mich über ein paar schöne Eindrücke von deiner Tour freuen.

    Ein schönes Wochenende

    AmSee

    Ein Elektroingenieur hat sicherlich mehr drauf, als ein Sozialpädagoge - sorry Pädagogen...

    Oooh, vorsichtig, unter Umständen kennt der sich nur in seinem speziellen Fachgebiet aus, während ein Sozialpädagoge aufgrund seiner vielfältigen Interessen ein überaus ausgeprägtes Bildungsniveau hat…. 🤣

    Stimme Dir aber vollkommen zu, dass jeder selbst in der Hand hat, ob und inwiefern er seine Bildung erweitert.
    Übrigens ist die Erweiterung der eigenen Bildung gut, um Demenz entgegenzuwirken.

    Moin,

    ich wünsche dir viel Vergnügen auf der Feier heute. 🍀

    Und wegen Buddhismus: Erst hatte ich mich gestern noch bissi geschämt, weil ich so wenig weiß. Aber später dachte ich, es ist auch mutig, das zuzugeben. Angst beginnt im Kopf. Mut auch.

    Ich hab mich gefragt, warum du dich immer wieder so klein machst.
    Ich finde, dass du das gar nicht nötig hast.

    hattest Du gedacht, ich meinte Dich?

    Na logisch, Du hast mich ja zitiert und dich darauf bezogen. 😄

    Das Smartphone ist sozusagen mein Tor zur virtuellen Welt. Wenn es dann tönt, schaue ich auch gleich zwischendurch.

    Das habe ich mir ganz bewusst abgewöhnt, ich will nicht wie Pawlows Hund sein. Und will auch bewusst nicht ständig verfügbar sein.


    Ich beobachte immer wieder, wie Menschen, selbst wenn sie jemanden zu Besuch haben oder selbst zu Besuch sind oder im Restaurant mit anderen zusammen speisen, zum Handy greifen, wenn’s pingt oder klingelt. Doch ist das nicht ein schlechtes Benehmen, die Aufmerksamkeit dann dem Handy und der Nachricht zuzuverwenden, statt sie ungeteilt dem unmittelbaren Gegenüber zu schenken?

    Wenn’s Geschäftsleute oder Ärzte wären, die ständig erreichbar sein müssen, besteht in gewisser Weise eine Notwendigkeit, aber wenn das nicht der Fall ist?

    Ich schalte in den oben genannten Fällen und bei Arztbesuchen o.ä. den Ton ab.