Hallo Emily,
Danke dir für dein Teilen. Das freut mich für dich, das zu lesen. Es klingt auch, als wenn du in Bezug auf deine Erkältung übern Berg bist. 🍀👍
Ich denke, das, was du da gerade für dich entdeckst, ist der besonders schöne Teil jenes Genesungsprozesses, der sich im günstigen Fall einstellt, wenn der Blick im Laufe der Abstinenz immer freier und weiter wird für weitere Möglichkeiten, Chancen und Perspektiven der Selbstfürsorge.
Das was du über deine persönlichen bisherigen Antreiber schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Ich war das auch gewohnt, bis eben der Punkt kam, an dem das nicht mehr ging, weil ich viel zu lange und zu weit über meine Energiereserven gegangen war.
Bei mir hatte, dass ich nicht anders konnte, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit meiner persönlichen Prägung als EKA zu tun, aber man muss nicht zwangsläufig Erwachsenes Kind aus dysfunktionaler Familie sein, um sich solche Antreiber zu eigen zu machen. In meiner Schwiegerfamilie ist alles „normal“ gelaufen, aber die sind mit Sicherheit durch das protestantische Arbeitsethos (Pflicht zur Arbeit, Treue und Fleiß in der Arbeit und Ergebung in die vorgefundenen Arbeitsbedingungen) geprägt und haben herzlich wenig gelernt, sich genug um sich selbst zu kümmern, zu entspannen, zu genießen und auszuruhen.
Ich wünsche dir viele schöne neue Entdeckungen auf deinem Weg, dich um dich selbst zu kümmern. 🍀
Liebe Grüße
AmSee