Moin ichso ,
Und doch möchte auch ich es für mich als Leitfaden nutzen. Denn klar, habe ich schon in vielerlei Hinsicht stürmische Meere bewältigt. Aber zu was für einem Preis? Meist war es teuer, vor allem für die Gesundheit. Und nicht nur von meiner eigenen.
Ich frage mich bei deinen Zeilen gerade, ob du das Sprichwort anders auffasst als ich. 🤔
Ich sehe das nämlich so:
Unruhige Zeiten, Stürme widerfahren uns ähnlich wie Seeleuten auf dem Meer im Laufe unseres Lebens immer mal wieder. Zwar erlebt der eine möglicherweise mehr Stürme als der andere, aber ruhig und ohne fordernde Zwischenfälle verläuft ein Leben ja nicht, ich denke da Krankheit, Alter, Tod, Eifersucht, Neid usw.
Daraus, wie wir die Stürme bewältigen, können wir lernen. Wer macht denn schon von Anfang an Alles richtig?
Im Sturm auf See kann diese oder jene Handlung, die aus Unerfahrenheit geschieht, zu Schiffbruch führen. Seeleute, die das überleben, haben an Erfahrung hinzugewonnen und können/ werden es beim nächsten Sturm anders machen.
In meinem Leben hat es ja nun reichlich Stürme gegeben, manches habe ich wohl richtig gemacht, aber Fehler habe ich auch gemacht, die sich gar nicht gut auf meine Gesundheit ausgewirkt haben. Auch finanzielle Verluste hat‘s gegeben und der eine oder andere Mensch hat sich von mir abgewandt. Letzteres lag nicht unbedingt nur an mir. 🤷♀️
Doch schau dir an, wo ich heute stehe. Selbst wenn du mich nur aufgrund dessen, was ich hier teile, kennst, so wirst du einen Eindruck von mir haben.
Ich selbst würde mich zu den erfahrenen Seeleuten zählen. 😉
Liebe Grüße
AmSee
P.S.: Für MICH ist es die Perspektive, die ich einnehme, die sich hilfreich/ konstruktiv auf mich und mein Befinden auswirkt, oder aber destruktiv und depressiv.
Blicke ich auf die Stürme und, wie schwer die waren, was ich da alles falsch gemacht und verloren habe?
Oder blicke ich auf die Erfahrungen, die ich dabei gewonnen habe und die ich gelernt habe, für mich zu nutzen?
Ich wähle die letztere Perspektive, sie wirkt sich hilfreich/ konstruktiv auf mich und mein Befinden aus.
- Und das ist nicht im Sinne des sogenannten „Positiven Denkens“ zu verstehen, auf das Brant in einem anderen Thread Bezug genommen hat und vor dem, wie aus dem Vortrag, den Brant als PDF verlinkt hat, hervorgeht, nicht ohne Grund gewarnt werden sollte.