Beiträge von AmSee13

    Aber sind die triggernden Fotos nicht vielleicht sogar eher die Bilder auf social media, wo alle ihr "perfektes Leben" teilen?

    Offenbar nicht nur.
    Ich hab das letztens sogar bei meinem Mann mitgekriegt, was Urlaubsfotos von Freunden von uns bei ihm ausgelöst haben. Wir waren selbst im Urlaub, aber eben nicht dort, wohin andere gereist waren. Da kam bei ihm angesichts der Fotos so eine Sehnsucht auf und auch eine gewisse Unzufriedenheit.

    Tat mir in gewisser Weise Leid für ihn. Ich selbst hab das nicht, ich neide nicht, sondern nehme entweder zur Kenntnis oder freue mich für die anderen.

    Übrigens über Urlaubsfotos und Familienfotos, die sich mal eben schnell verschicken lassen, ging‘s auch in dem Buch….

    Spannend fand ich, was an dieser an sich nicht schlechten Idee noch so dran hängt. Da ging’s dann u.a. um Smileys und erwartete Reaktionen.
    Selbst die Smileys sind nicht so harmlos, wie man das zunächst denken mag.
    Sie suggerieren Interesse und Nähe und das wiederum spricht unser Belohnungssystem an. Menschen sehnen sich im Allgemeinen nach Anerkennung.
    Problematisch wird’s in gewisser Weise, wenn die Smileys und Reaktionen ausbleiben. Das macht wiederum etwas mit einem, es verletzt offenbar, ohne dass man sich dessen bewusst und ohne dass das beabsichtigt ist.

    Außerdem scheinen solche aus dem Urlaub geposteten Fotos zu triggern, nach dem Motto „Was der hat, das hätte ich jetzt auch gerne“ - Echt super wenn du zuhause oder im Büro mitten im üblichen Stress steckst….


    Ich fand das schon interessant, was ich da bislang in dem Hörbuch so gehört hab.

    Danke, Frau Sparkassen_Helga für deine "zwei Cents", doch wo führt uns diese ganze "Optimierung" hin, diese Zeitersparnis? Wer benötigt Uraubsfotos in Echtzeit oder Pipipausen berechnende Automobile?

    Das darf sich jeder selbst fragen.
    Was wir vermeiden sollten, ist, sich hier oder anderswo dafür rechtfertigen zu müssen.

    Die „Optimierung“ finde ich persönlich gar nicht so verkehrt, problematisch finde ich, was daran von Seiten der Entwickler moderner Technologien absichtlich eingebaut wird, um Nutzer am Bildschirm zu halten. Und das, was da eingebaut wird, ist psychologisch sehr gut durchdacht und effizient. So hat so mancher von der Optimierung nicht das, was er eigentlich erwartet.

    Vor einiger Zeit war ich mal in New York, erschreckend und faszinierend zugleich und doch war ich froh, als ich dieser ganzen Hektik entfliehen konnte. Auch war ich mal in der Mongolei ... fernab der Hauptstadt, ohne Technik, ohne diese ganze Optimiererei und Zeitersparnis = Entschleunigung pur ... wo Menschen noch einander zuhörten, Zeit für einander hatten ... einfach aufmerksam waren und Geduld hatten, wo die Welt nicht gleich drohte unterzugehen, bei jedem kleinen Missgeschick, wo die KI (künstliche Intelligenz) noch eine natürliche, menschliche Intelligenz war ...

    Gewiss eine spannende Erfahrung für dich, aber so mancher im Beruf stehende Mensch und manche sehr engagierte und intelligente Eltern sehen sich dazu gar nicht in der Lage, sich die Zeit dafür zu nehmen, weil sie in Beruf und Familie derart eingebunden sind.

    Die Frage ist insofern, wie sie die letztlich unnötigen, zeit- und energieraubenden digitalen Ablenkungen systematisch so in den Griff bekommen, dass sie sie sinnvoller und überlegter einsetzen und somit zu dem entspannten und freien Leben - auch in der Hightech-Welt - kommen, das sie sich ersehnen.

    Insofern denke ich, dass man das nicht alles in einen Pott werfen kann. Wie gesagt - ohne das Buch zu kennen - einfach meine 2cents.

    Grins. Genau das macht der Autor des Buches übrigens auch nicht, er verteufelt die modernen Technologien nicht.

    Aufhänger des Buches war das Thema „Erschöpfung“, das viele Nutzer der modernen Technologien äußern. Daraufhin ist er der Sache dann auf den Grund gegangen.

    Das, was du dargelegt hast, wird, wann immer Befürchtungen bezüglich der modernen Technologien geäußert werden, gerne genutzt, um die Diskussion auf die Nützlichkeit zu lenken. Das, was du dargelegt hast und was auch von anderen Verfechtern der modernen Technologien als Argument angeführt wird, ist durchaus richtig, geht aber auch an der Sache bzw. der eigentlichen Problematik vorbei.
    Es geht um das Unbehagen, das so mancher verspürt, und die Frage, warum sich so mancher so erschöpft fühlt, der viel mit den modernen Technologien zu tun hat.
    Vernünftige Antworten, warum wir diese oder jene Anwendung nutzen, kann jeder nennen, der sie nutzt. Es geht eher um die Gesamtheit und darum, wie es dazu gekommen ist bzw. kommt, dass wir uns gezwungen sehen, sie mehr mehr nutzen, als uns gesund erscheint.

    Vielleicht hörst du doch einfach mal in das Buch rein.
    Vielleicht betrifft DICH das gar nicht, vielleicht kannst du doch etwas für dich mitnehmen.

    Hallo Laggard,

    Danke dir für dein Update. Das liest sich gut, wie du für dich sorgst und wie du dort offenbar die Unterstützung erhältst, die du brauchst.

    Und dann ist da immer noch das heikle Thema Arbeitsplatz .

    Es wird bzw. muss ein Gespräch mit dem AG stattfinden.

    Hier sollte ich dann wissen , was ich will.Weiss ich aber nicht .

    Zuviele Dinge beeinflussen meine Entscheidung.Kampflos gehen und meine Stelle abgeben möchte ich auch nicht.Geld spielt auch eine Rolle.

    Ich vermute mal, dass du auch diesbezüglich dort therapeutische Hilfe bekommen kannst.

    Ich selbst habe mal so eine Aufstellung, nennt sich „Inneres Team“, als Hilfsmittel/ Methode kennengelernt, um Entscheidungsdilemmata klären und auflösen zu können.

    Konkret bedeutete das, alle Gedanken, die zu dem Dilemma so hochkommen, zu sammeln und jeden Gedanken auf einem Kärtchen festzuhalten.

    Anschließend ging es erstmal darum, für jeden dieser Gedanken einen Rollennamen zu finden. Das ist nötig, um feststellen zu können, aus welchen unterschiedlichen Rollen sich dieses sogenannte „Innere Team“ zusammensetzt.

    Im nächsten Schritt ging‘s um Sortieren: Welcher Gedanke gehört zu dieser oder jener Rolle.

    Daran schloss sich eine Phase des Priorisierens an, dann eine Diskussion. Denn letztlich läuft es ja auf einen Kompromiss heraus, anders lässt sich ein Dilemma nicht einigermaßen zufriedenstellend lösen.

    Der Vorteil dieser Methode ist, dass so alle Gedanken zu Gehör kommen und sich nicht, wie sonst üblich, die lauteste, dominanteste Stimme durchsetzt.

    Das von mir nur so mal als Info zu einer Möglichkeit/ einer Methode, vielleicht gibt‘s bei dir in Thönisstein noch andere Möglichkeiten/ Methoden.

    Beste Grüße

    AmSee

    Anmerkung:
    Dieser Thread ergab sich aufgrund eines Austauschs zu der Vorstellung eines Hörbuchs im Thread RE: Hörbücher und Hörspiele - Gerade höre ich…..
    Da die Diskussion dort den Thread sprengte, wurde sie in diesen Thread ausgelagert.

    Dieser Thread soll und darf sich allen möglichen Themen widmen, d.h. über nichts Bestimmtes und alles Mögliche gehen



    Letztens hatten wir uns hier über Internetsucht ausgetauscht, dabei wurde auch die Doku, „Das Dilemma mit den sozialen Medien“ angesprochen.
    Und dann hatte Sparkassen_Helga hier im Thread erwähnt, dass sie gerne Dokus hört.

    Zufällig bin ich auf das folgende Hörbuch gestoßen:

    „Digitaler Minimalismus: Besser leben mit weniger Technologie“ von Cal Newport gelesen von Michael A. Grimm.

    Auf der Rückseite des Buches ist zusammengefasst, worum es in diesem Buch geht. - Man kann es natürlich auch lesen. 😉

    Warum weniger mehr ist - und der Weg zu einem entspannteren Leben

    Das Handy klingelt, der E-Mail-Eingang quillt über, Freunde schicken Bilder über Instagram und Kollegen verlangen Terminabsprache über Doodle. So oder ähnlich sieht inzwischen der Alltag vieler Menschen aus. Was bei den meisten auf der Strecke bleibt, sind erholsame Pausen, konzentriertes Arbeiten und ein stressfreies, glückliches Leben.

    Bestsellerautor und Konzentrationsexperte Cal Newport zeigt, wie man die ganzen digitalen Ablenkungen systematisch in den Griff bekommt - mit digital Detox und konsequenter Reduzierung. Nicht, indem man die Technik abschafft, sondern sie sinnvoller und überlegter einsetzt.

    Er bietet somit nichts weniger als den Schlüssel zu einem entspannten und freien Leben - auch in der Hightech-Welt.


    Ich habe gestern begonnen, in dieses Hörbuch hineinzuhören, und fand es sehr interessant und informativ. Dem Sprecher Michael A. Grimm lässt sich sehr gut folgen.

    Im Gegensatz zu der o.g. Doku „Das Dilemma mit den sozialen Medien“, bei der zu wenig darauf eingegangen wird, welche Mittel und Möglichkeiten es gibt, um gegen den übermäßigen Konsum von digitalen Technologien anzukämpfen, werden im dritten Teil dieses Buchs einige sinnvolle Tipps zur, wie es dort heißt, „digitalen Entrümpelung“ an die Hand gegeben.

    Was ich persönlich interessant finde, ist, dass der Autor auf psychologische und philosophische Erkenntnisse zurückgreift, um zu erklären, was da eigentlich mit uns passiert und warum es zu Suchtverhalten kommt. Überraschung: Es liegt offenbar nicht an Dummheit oder fehlender Willensschwäche einer Internetsucht zu verfallen. - Kommt mir doch irgendwie bekannt vor. 😉

    Letztens hatten wir uns hier über Internetsucht ausgetauscht, dabei wurde auch die Doku, „Das Dilemma mit den sozialen Medien“ angesprochen.
    Und dann hatte Sparkassen_Helga hier im Thread erwähnt, dass sie gerne Dokus hört.

    Zufällig bin ich auf das folgende Hörbuch gestoßen:

    „Digitaler Minimalismus: Besser leben mit weniger Technologie“ von Cal Newport gelesen von Michael A. Grimm.

    Auf der Rückseite des Buches ist zusammengefasst, worum es in diesem Buch geht. - Man kann es natürlich auch lesen. 😉

    Warum weniger mehr ist - und der Weg zu einem entspannteren Leben

    Das Handy klingelt, der E-Mail-Eingang quillt über, Freunde schicken Bilder über Instagram und Kollegen verlangen Terminabsprache über Doodle. So oder ähnlich sieht inzwischen der Alltag vieler Menschen aus. Was bei den meisten auf der Strecke bleibt, sind erholsame Pausen, konzentriertes Arbeiten und ein stressfreies, glückliches Leben.

    Bestsellerautor und Konzentrationsexperte Cal Newport zeigt, wie man die ganzen digitalen Ablenkungen systematisch in den Griff bekommt - mit digital Detox und konsequenter Reduzierung. Nicht, indem man die Technik abschafft, sondern sie sinnvoller und überlegter einsetzt.

    Er bietet somit nichts weniger als den Schlüssel zu einem entspannten und freien Leben - auch in der Hightech-Welt.


    Ich habe gestern begonnen, in dieses Hörbuch hineinzuhören, und fand es sehr interessant und informativ. Dem Sprecher Michael A. Grimm lässt sich sehr gut folgen.

    Im Gegensatz zu der o.g. Doku „Das Dilemma mit den sozialen Medien“, bei der zu wenig darauf eingegangen wird, welche Mittel und Möglichkeiten es gibt, um gegen den übermäßigen Konsum von digitalen Technologien anzukämpfen, werden im dritten Teil dieses Buchs einige sinnvolle Tipps zur, wie es dort heißt, „digitalen Entrümpelung“ an die Hand gegeben.

    Was ich persönlich interessant finde, ist, dass der Autor auf psychologische und philosophische Erkenntnisse zurückgreift, um zu erklären, was da eigentlich mit uns passiert und warum es zu Suchtverhalten kommt. Überraschung: Es liegt offenbar nicht an Dummheit oder fehlender Willensschwäche einer Internetsucht zu verfallen. - Kommt mir doch irgendwie bekannt vor. 😉

    Ein nächstes Hörbuch, das mir sehr gut gefällt:


    „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ von Michiko Aoyama, gelesen von Tim Gössler und Jana Kozewa.

    Information auf der Rückseite des Buchs:

    „Wonach suchen Sie?“ Diese Frage stellt Sayuri Komachi allen Besuchern in ihrer kleinen Gemeindebibliothek in Tokio. Und sie meint die Frage durchaus im übertragenen Sinne. Denn die weise Bibliothekarin spürt genau, wonach die Menschen im Leben suchen: von der rastlosen Verkäuferin, die mit ihrem Job hadert, dem schüchternen Buchhalter, der davon träumt, ein Antiquitätengeschäft zu eröffnen, oder der frischgebackenen Mutter, die sich zwischen Beruf und Familie aufreibt … Sie alle befinden sich in einer Sackgasse. Und alle führt es früher oder später zu Frau Komachi in die Bibliothek. Ihre überraschenden Buchempfehlungen haben ungeahnte Folgen. Die Lektüre entpuppt sich als Katalysator für eine andere Denkweise und eröffnet neue Wege. Und letztlich hilft sie den Besuchern, ihre aktuelle Lebenskrise zu meistern. Denn Frau Komachi weiß: Bücher haben magische Kräfte und sind eine verlässliche Quelle der Inspiration.

    Fünf Geschichten, fünf Schicksale – von persönlichen Umwegen, mutigen Entscheidungen und der heilenden Kraft der Bücher.

    Hallo mia ,

    Habe da schon manchmal Angst wegen Suchtverlagerung.

    ich hab das selbst im anderen Forum so erlebt, dass „Suchtverlagerung“ immer mal wieder ein Thema war und davor gewarnt wurde.
    Ich persönlich habe das eher als Angst schürend, denn als befreiend empfunden.

    Es ist doch so, dass so Vieles auf einen einstürmt, wenn man aus der Dauerbetäubung durch Alkohol heraustritt. Und damit muss man erstmal umgehen lernen. Sich da noch zusätzlich Druck zu machen, finde ich wenig hilfreich.


    Und Angst vor allem Möglichen, Angst vor „Suchtverlagerung“ auf etwas mehr Nascherei finde ich persönlich kontraproduktiv.

    Du bist gerade dabei herauszufinden, was du wirklich brauchst. Hab etwas Geduld mit dir. Wenn die Nascherei dir etwas hilft, was spricht denn dagegen? So, wie ich das bei dir so mitbekomme, bleibt es nicht dabei, sondern du begibst dich weiterhin auf Entdeckungsreise für dich zu sorgen. Es ist schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.

    Ich beantworte hiermit mal direkt die beiden letzten weils ziemlich das gleiche beinhaltet. Ich kann noch nich sagen was nach den 6 Monaten ist, es kann auch sein das ich sage: Hey ich mach weiter oder ich kann behaupten, ich habs geschafft.

    Ich sag’s mal so: Das ist jetzt auch nicht zu erwarten, dass du das schon sagen kannst.

    Ich selbst habe solche Erfahrungsberichte anderer übrigens zum Anlass genommen, mal genauer bei mir selbst hinzuschauen.

    Das spüre ich jetzt schon in den letzten Tagen und das gefühl ist sehr gut.

    Wart mal ab. Da kommt gewiss noch mehr. 😉


    N bissl Sorgen mache ICH mir, weil du vor dem Stopp dermaßen viel Alkohol konsumierst hast und n kalten Entzug hinlegst. Denn das tust du gerade.
    Nimm das bitte nicht auf die leichte Schulter, auch wenn’s bislang gut gelaufen ist. Pass auf dich auf!

    Ein Zeitraum von 4-6 Monate sollte reichen.

    Meine Empfehlung:

    Mach sicherheitshalber mal 6 Monate draus und lass dir dabei keinerlei Hintertürchen, keine „Ausnahmen“ offen.


    Bin gespannt, was du im Laufe der Zeit für Beobachtungen machst.

    Vielleicht wirst auch du nicht gerade wenig überrascht sein, was passiert, wenn du deinem Körper keinen Alkohol mehr zuführst.

    Hallo Tadlos,

    auch von mir ein Willkommen. Du hast inzwischen ja schon jede Menge Rückmeldung bekommen.

    Wie schon oben erwähnt bin ich mir ziemlich sicher, das es keine Sucht ist, ich habe nie das Problem auch mal nix zu trinken oder die Anzeichen die man so hat, zittern nachem aufstehen oder auf die Uhr schauen wann man das nächste trinken kann oder oder oder... Ich werd das ganze jetzt mal im Auge behalten, ich werd ja jetzt hier aktiv mitlesen und schreiben, wenn ich merke das geht nicht in die Richtung wie es sollte, dann muss ich meine Rangehens weise überdenken und andere Hilfe in Anspruch nehmen. Wie heute beispielsweise, ich bin zuhause, meine Frau ist beim Schwimmen mit ihrer Freundin und "normalerweise" hätte ich jetzt schon 3 Bier weg, allerdings hab ich grad Sport gemacht, trink jetzt meinen Tee und mir gehts super, das Bier steht neben mir im Kühlschrank kalt, aber ich hab nichmals ansatzweise verlangen.

    Dazu möchte ich dann doch noch etwas schreiben.

    Nach der kurzen Zeit, die du jetzt nicht trinkst, wirst du noch nicht beurteilen können, dass du doch nicht süchtig bist.
    Dass du eine Trinkpause einlegen kannst, bedeutet nicht zwangsläufig, dass du nochmals davongekommen bist. Es kann lediglich ein Hinweis sein, dass du noch nicht körperlich in der Sucht drin steckst. Eine Art von „Liebesbeziehung“ bist du zum Alkohol offenbar schon längst eingegangen und das geht dann durchaus in Richtung „Abhängigkeit“.

    Du schreibst, dass du dich bei Punkt 2 und 3, der von Bighara eingestellten Liste nicht siehst, doch bei 10 bis 12 Bier jeden Abend kann man tatsächlich schon längst von einer Toleranzentwicklung sprechen. 10 Flaschen Bier entsprechen einer Flasche Schnaps. Re: Alkohol - Zahlen, Daten, Fakten
    Zu Punkt 3 hat dir Mojo gerade etwas geschrieben.


    Die Frage, wie du das jetzt angehen möchtest, ist nicht unberechtigt. Wie lang, meinst du denn, müsstest du jetzt dein Abstinenz-Vorhaben durchziehen, um „die Richtung“ beurteilen zu können? Nenn doch mal einen konkreten Zeitraum.

    Beste Grüße

    AmSee

    Glaub mir, Emily , auch wenn ich dich zitiert habe, habe ich bei „Leichtfertigkeit“ nicht an dich gedacht. Du hast ja an den entsprechenden Austauschen zum Thema aktiv teilgenommen, bist mit der Thematik vertraut.

    Ich denke an Selbstbetroffene, die hier neu aufschlagen und ggf. noch am Anfang stehen. Die stehen nicht unbedingt da, wo du inzwischen schon stehst. Wenn ich etwas auf Pauls wiederholt vertretene Ansichten antworte, dann denke ich an die.


    Ergänzung:

    Ich selbst hab mir das, was ich hier zu dieser Thematik teile, ja im Laufe der Zeit erarbeitet. Und es deckt sich ja offenbar mit dem, was Laggard in einer Reha-Einrichtung, die sich professionell mit der Thematik beschäftigt, erfährt.


    Paul hingegen scheint nicht müde zu werden, dagegen anzureden, was derzeit wissenschaftlicher Konsens zu sein scheint.

    Mir ist schleierhaft, warum diese Diskussionen immer wieder erneut von Paul angestoßen werden. Täglich grüßt das Murmeltier….

    Suchtdruck hat doch einen gedanklichen Ursprung, er ist keine Reaktion des Körpers auf einen vorhandenen Mangel ... denke ich nicht an Alk. oder ist er mir schlichtweg egal ... geworden, passiert auch nichts mehr in meinen Gedanken, meinem Hirn.

    Ich glaube, dass das stimmt. Merke ich immer mehr bei mir, denn inzwischen ist mir Alk tatsächlich egal geworden. hAtte auch schon sehr lange keinen Suchtdruck mehr. Auch keine Gedanken daran überhaupt etwas Alkoholisches trinken zu wollen.

    Paul blendet etwas nicht Unwesentliches aus, über das wir hier in den verschiedensten Threads wiederholt geredet haben, zuletzt im dem besagten Thread.


    Ich selbst erlebe es immer wieder, dass plötzlich Erinnerungen, Gedanken, Gefühle, sogar Gerüche von früher hoch kommen, ohne dass ich das „genährt“ hätte. Plötzlich ist es einfach da. Warum auch immer. 🤷‍♀️

    Während Paul immer wieder auf die Angst abzielt, die vermeintlich in dieser und jener Aussage geschürt würde, diesmal ist er auf die Aussage

    Reha bedeutet generell nicht geheilt.(was bei unserer Krankheit sowieso nicht möglich ist)

    angesprungen, mache ICH mir Gedanken, dass Pauls persönliche Ansicht, die er wiederholt in den verschiedensten Threads kundtut, zu Leichtfertigkeit veranlasst.


    Ich hab keine Angst, hab keinerlei Problem mit der Definition, die auch Laggard in seiner Reha kennengelernt hat, sondern komme ebenfalls gut damit klar.