Beiträge von Greenfox


    Für Menschen wie dich, die den Alkohol missbrauchten, um bestimmte seelische Zustände aushalten zu können und die selbständig zu keiner Verhaltensänderung kommen können, mag eine Therapie genau der richtige Weg sein.
    Für Menschen wie mich, die den Alkohol missbrauchten, weil er schnelle Entspannung oder Entfrustung o.ä. ermöglichte und die dann irgendwann aufgrund der regelmäßigen Verwendung der Droge die Erfahrung machten, dass das Weglassen des Alkohols aufgrund der entstandenen Abhängigkeit Probleme bereitet, ist eine solche Therapie vielleicht eher abschreckend statt der richtige Weg.

    Komisch - ICH habe genau die gegenteilige Erfahrung gemacht: Ich habe den Alk genau wie Du hauptsächlich zur Entspannung und/oder Entfrustung (cooles Wort übrigens) genutzt ...
    Abgesehen davon: Wenn ich gefrustet bin, befinde ich mich in einem seelischen Zustand, den man aushalten/überwinden muss ...

    Super Beitrag, Dietmar!
    Seit ich hier im Forum unterwegs bin, versuche ich, Bassmanns "Argumentationen" nachzuvollziehen, zu begreifen. Es gelingt mir jedoch nicht. Bei mir kommt als Quintessenz immer nur an
    "Erkenne Deine Sucht als solche - und Du bist geheilt/kannst das Suchtmittel problemlos weglassen."
    Und das konnte ich nicht nachvollziehen und halte eine solche verharmlosende Aussage für gefährlich.


    Darf ich Dich fragen, warum Du, aufgrund Deines nachweisbaren Erfolges und dessen Nachhaltigkeit, nicht längst eine eigene „Allan Carr Therapie“ eingerichtet hast?
    Weil, wenn es so einfach ist, dann wäre das doch überhaupt der Knüller in der Suchtszene. Ich würde Dich in jedem Fall dabei unterstützen!
    ...
    Ich mache Dir einen Vorschlag, den bestimmt auch die Forumsleitung nicht ausschlägt: Mach doch einfach hier einen eigenen Bereich, in dem Du Deinen Weg aus der Sucht mit Hilfe von Allan Carr beschreibst und andere Hilfe Suchende dazu animierst, diesen Weg zu gehen, wenn ihnen das, was die etablierte Suchthilfe anzubieten hat, nichts bringt.

    Alternative Lösungen waren noch nie schlecht, besonders dann, wenn sie schon mal bei jemand funktioniert haben.
    Ich bin mir aber auch sicher, dass allein die Kritik an den bestehenden Lösungen niemand weiterhilft, und sogar im Kontext zu Deinen Aussagen „fahrlässig“, bzw. „leichtfertig“ ist.

    Immer ran - schaden kann es ja nicht, Alternativen aufzuzeigen! Mittlerweile habe auch ich verstanden, dass mehrere Wege nach Rom/aus der Sucht führen. Der eine oder andere ist zwar FÜR MICH nicht gangbar - aber wer bin ICH schon? Ein Staubkörnchen im Universum der Süchte ;)

    Nein, ich finde sie überhaupt nicht gut. Weil sie impliziert, dass es sehr leicht wäre, allein durch das Lesen von Allan Carrs Bücher die Sucht zum Stillstand zu bringen. Es scheint dann so, als müssten Betroffene überhaupt nicht weiteres für sich tun.
    Franz, Du wahrscheinlich nicht, aber viele Betroffene, die ich persönlich kenne, schaffen es alleine und ohne qualifizierte Entzugsbehandlung nicht. Die Verantwortung für eine kalten Home-Entzug zu übernehmen, wäre für mich überhaupt nicht möglich.Auch nicht das Anraten dazu, weil ich (hier übers Forum) niemals weiß, wie tief der Betroffenen schon in der Sucht steckt.

    Sehe ich genauso 44.

    Schwierige Kiste ... Ich kenne Viele, die von solch einer Beziehung abraten ...

    Ich kenne aber auch Paare (speziell eines habe ich dabei im Sinn - beides Multitoxe), die sich in einer Langzeittherapie bzw. SHG getroffen und lieben gelernt haben und bis heute trocken/clean sind.
    Bei dem speziellen Paar sind es m.W. schon knapp 15-20 Jahre ...
    Allerdings kenne ich auch das Gegenteil ...


    Deswegen bin jemand der sagt: Karten auf den Tisch, wenn Du es ernst meinst! Das bedeutet nicht, dass Du es jeden und überall erzählen musst. Es kann auch kontraproduktiv sein, z. B. in der Arbeit. Da muss man abwägen ob es gut ist oder nicht. Das kann ich aber aus der Ferne nicht beurteilen.

    Heute weiß mein erweitertes Umfeld bescheid. Z. B. die Nachbarschaft usw. Aber nicht alle mit denen ich so zu tun habe. Aber alle wissen, das ich der bin, der keinen Alkohol trinkt und für keinen (soweit ich das beurteilen kann) ist das in irgendeiner Form ein Problem.

    44.

    Dem kann ich nix hinzufügen!
    (Übrigens: Bei MIR wusste mein Umfeld von meinem Problem und war über mein Outing nicht überrascht - was MICH überraschte. Dachte, ich habe es perfekt vertuscht ...)

    Hallo und auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum! :welcome:

    Ich bin Mitte 50, Alkoholiker und seit ca. 9 Jahren trocken.

    Im Prinzip könnte ich schreiben: Ich schließe mich Dietmars Worten an - Gerchla hat ja schon alles hervorragend geschrieben.

    In der Tat fällt mir kaum etwas Ergänzendes ein.


    Ich habe nicht das gefühl von alleine bzw. alleine mit dem trinken aufhören zu können.
    Ich mag den rausch eigentlich überhaupt nicht mehr, oft schmeckt es mir auch nicht, zudem ist es auch recht teuer.
    Ich habe schon überlegt einfach zu einem arzt zu gehen, frage mich aber was er da machen könnte ...

    Zuhause schaffe ich es denke ich nicht.

    Wenn/da Du es nicht alleine schaffst, mit dem trinken aufzuhören - such Dir Hilfe! Erste Anlaufstellen wären der Hausarzt und/oder eine Suchtberatungsstelle.
    Was können die machen? Auf jeden Fall können sie keinen Schalter umlegen/Dir eine Pille geben - und gut ist. Sie können Dir nur Wege aufzeigen, die Du gehen kannst (z.Bsp. Entgiftung, evtl. Langzeittherapie, Selbsthilfegruppe/n [SHG]) - gehen, aktiv werden musst DU!

    Ob und was Du etwas unternimmst, liegt allein bei Dir! Entweder bestimmt weiter der Alkohol Dein Leben - oder Du.

    Schau doch auch mal in unsere Linksammlung - da findest Du etlich nützliche und weiterführende Links.
    Aber auch wenn Du Dich hier einliest, wirst Du einige Herangehensweisen finden, wie die unterschiedlichen Forumsels an dieses "Problem" herangegangen sind.

    Gruß
    Greenfox


    Wenn ich dabei in Bezug auf diese zwei Menschen hier im Forum den soziologisch korrekten und in Bezug auf gesellschaftliche Diskussionen gebräuchlichen Begriff „Teile“ benutzt habe, dann ist das keine Herabwürdigung oder Verurteilung dieser zwei geschätzten Forumsmitglieder.

    Es war mir in dem Moment rein gefühlsmäßig, aber auch sprachlich nicht bewusst, dass sich jemand durch diesen Begriff verletzt fühlen könnte.
    Das bitte ich zu entschuldigen!

    Ich habe kein Problem mit dieser Bezeichnung - schließlich bin ich ja hier Teil eines Ganzen.


    Hallo Greenfox,

    Redbull würde besser zu dir passen !!!

    Weil ich mich von solchen arroganten und ignoranten Äußerungen auf den Schlips getreten fühle - da hast Du Recht.

    Da Du ja die Weisheit mit Schöpfkellen gefr... gegessen und kein Interesse an unseren Erfahrungen zu haben scheinst, werde ich mich weiterer Kommentare enthalten.


    Die Kritiker unter euch kommen jetzt bestimmt wieder mit der üblichen Leier: ,, Aber die Rückfallgefahr, du brauchst eine Selbsthilfegruppe und blablabla ...``
    Ihr meint es ja vieleicht nur gut, aber vergeßt bitte nicht :
    Jeder Mensch ist anders ! Mir ist meine Gesundheit am wichtigsten und ich bin froh ein Leben ohne Tabletten führen zu können ! Mir geht es so gut wie schon lange nicht mehr !

    Als wollte Dir hier irgend jemand Böses.
    ICH lese aus diesen Worten trumpsche Arroganz: Wer nicht meiner Meinung ist, hat unrecht und redet blablabla!

    Super >:(

    Trotzdem Glückwunsch zu 3 Wochen "ohne abendlichen Wein"!

    Und was ist mit dem morgendlichen/mittäglichen ... ;)

    Vertrauen ist ruckzuck zerstört, es wieder aufzubauen geht viel, viel länger ;)

    Frank, da hast Du völlig recht.
    Wenn ich daran denke, wie oft ich meiner Frau versprochen habe, nicht mehr/weniger zu trinken ... Wie konnte ich es ihr verdenken, dass sie mir nicht sofort zu 100% vertraute, sondern ziemlich lange mißtrauisch war. Sie hat mich zwar nie direkt gefragt, kam aber immer beiläufig "auf eine Nasenlänge" an mich heran ...


    Meine Frau hat ein richtig russisches Temperament, die ist schwer zu zügeln, wenn sie mal geladen ist ;D

    ... und deswegen habe ich den geordneten Rückzug angetreten.

    Das mit dem Temperament kenne ich - meine (mittlerweile) Ex-Frau kommt auch aus der Ecke ... ;D

    Ansonsten sehe ich es nicht als "Weglaufen", sondern als "die Situation verlassen" ... Ich habe in der Zeit vor unserem Trennungsjahr/Scheidung auch so reagiert. Denn bevor wir uns gegenseitig verbal angehen, anschreien etc - und das möglichst noch in Gegenwart der Kinder - bin ich auch lieber aus dem Haus gegangen, habe mich heruntergefahren und dann wieder nach Hause.
    So haben wir beide dioe Möglichkeit gehabt, uns runterzufahren und danach halbwegs gesittet zu diskutieren.

    Weglaufen wäre, die Situation anschließend totschweigen ...

    Gruß
    Greenfox

    Zunächst einmal DANKE :blumen: für das Eröffnen dieses Themas.

    Ich halte das für sehr, sehr wichtig, finde nur nicht immer die richtigen Worte, um dass auch richtig rüberzubringen.

    Das, was Du über die Feindseeligkeit geschrieben hast, geht mir auch so. Dann würde ich mich am liebsten in mein Kämmerlein zurückziehen, vor Selbstmitleid (Die sind ja so gemein zu mir! - obwohl die meistens gar nicht MICH gemeint haben) ertrinken und mich so richtig besaufen.
    Okay - heute ziehe ich mich nur aus der Situation. Aber manchmal nagt es schon und nur weil ich mir in den letzten Jahren meine Strategien zurechtgelegt habe, löte ich mich eben NICHT zu.

    Ein ganz großer Trigger sind für mich Geschmäcke, alkoholische Geschmäcke - egal, ob von Alkohol oder nur Aromen hervorgerufen: "alkoholfreies" Bier, Rumkugeln, Schokolade Rum-Traube-Nuss und ähnliches, Aber auch richtig gut gemachtes Tiramisu ...
    Abgesehen davon, dass ich das Zeug sowieso nicht essen/trinken will, weil ich mich entschlossen habe, keinen Alkohol mehr zu mir zu nehmen - wenn ich denn doch mal aus Sorglosigkeit oder Nichtwissen soetwas gegessen/getrunken habe (und das SCHMECKT man ja), dann musste ich sofort aufhören, den Mund ausspülen und mich anderweitig beschäftigen/ablenken ... Denn kurz darauf setzten diese Gedanken ein "Oh, jetzt ein richtiges, schön kühles ..."

    In meiner alten SHG war ein Gruppenfreund, der war nicht nur alkoholabhängig, sondern auch von diversen anderen Betäubungsmitteln, u.a. hat er kräftig gekokst.
    Und der konnte Berliner Pfannkuchen mit Puderzucker nicht ab - mit Zuckerglasur o.ä. war okay, aber Puderzucker ging gar nicht. Der hat ihn einfach nur an Kokain erinnert ...
    Und so ähnlich geht es mir mit diesen Geschmäckern - auch wenn es oft nur Aromen sind.

    Vielleicht kann ich deshalb nicht verstehen, warum andere so sorglos das alkfreie Bier trinken (ich meine jetzt nicht die, die kein Alkoholproblem haben!).

    Und ich mag es absolut nicht, mein Wasser/Saft o.ä. aus Wein-/Sektgläsern zu trinken, nur um der Gemeinschaft willen, um nicht aufzufallen (Feiern o.ä.). Wenn ich Wasser trinke, dann aus einem Wasserglas. In einem Restaurant, wo auch das Wasser oder Säfte in solchen Gläsern serviert werden, ist es komischer Weise kein Problem für mich.

    Ich denke, es gibt die unterschiedlichsten Trigger, die vielleicht auch für andere unverständlich sind.
    Solange wir aber unsere kennen und darauf achten, dürfte es keine Probleme geben.

    Ich wünsche Euch ein schönes, triggerfreies Wochenende!

    Greenfox


    Hört sich niederschmetternd an.
    Ist der Spruch so negativ gemeint, wie ich ihn empfinde?

    Auch mein Empfinden :o

    Und nur weil wir trocken sind heisst das noch lange nicht, dass Alles eitel Sonnenschein ist/wird.
    Und gerade für nicht so schnuckelige Zeiten sollte man einen "Notfallplan" in petto haben: Was mache ich, wenn ...

    Mir geht es momentan auch nicht soo prickelnd und bin etwas depri - also habe ich mir etwas Gutes getan, war in der Therme und letztes WE mit meiner Tochter in einem Wildpark ...

    Drück Dir die Daumen, dass die Zeiten sich schnell wieder zum Guten ändern ...

    Gruß
    Greenfox

    Danke, Frage beantwortet.

    wie ich schon schrieb sollte natürlich unbedingt der Wunsch vorhanden sein, nicht mehr Alkohol konsumieren zu wollen.

    Das ist bei ihm vorhanden. Er war ja auch trocken - bis die Depression wieder zuschlug.
    Und jetzt hat er nichtmal Saufdruck, wenn er wieder einen Schub hat. Und das erleichtert ihn schon sehr - dann nicht auch noch gegen den Alk "kämpfen" zu müssen ...

    @Dietmar


    Baclofen … 8)
    ...
    Insgesamt habe ich es ungefähr 1 ½ Jahre eingenommen.

    Dazu habe ich mal ne Frage:
    In meiner SHG kriegt ein Gruppenfreund Baclofen, da er auch eine depressive Erkrankung hat und bei solchen Schüben "keine Chance" gegen den Saufdruck hat. Die letzten beiden Male hat er bei mir angerufen und ich bin dann mit ihm los und habe es tatsächlich geschafft, in in einem Krankenhaus zu einer Entgiftung unterzubringen.
    Nachdem er das Baclofen bekam, war er die erste Zeit ziemlich müde, abgeschlagen und schlapp. Mittlerweile fühlt er sich wieder "normal" - hat sich also an das Mittel gewöhnt - und verspürt keinen Saufdruck mehr. Und das, obwohl er mittlerweile wieder einen depressiven Schub hatte!

    Nun haben wir gelesen/gehört, dass man das Baclofen ständig nehmen muß. Und nun schreibst Du, Du hast es nur 1,5 Jahr genommen ...
    Wie war das nach dem absetzen? Wieder Saufdruck? Oder war es dann "normal"?

    Übrigens: Unser Gruppenfreund ist (natürlich) auch in psychologischer Behandlung ...

    Gruß
    Greenfox

    Guten Morgen!

    Vielleicht ist es ja auch für mich ein bisschen schwierig da ich noch ganz am Anfang steh und die meisten von euch schon über einen längeren Zeitraum trocken sind.

    Wir haben ALLE am Anfang angefangen. Und das Sprichwort "Aller Anfang ist schwer" ist durchaus berechtigt.
    Versuch mal, ein Auto anzuschieben - man könnte glauben, das geht gar nicht. Und dann geht's doch und wird immer leichter - bis die erste Steigung, das erste Schlagloch, die erste Kurve kommen ...

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Bei mir war der Anlass für den Rückfall nach fast 2jähriger Trockenheit der versuchte Selbstmord eines Freundes.

    ... Seit 3 monaten trinke ich wieder jeden abend ...

    Nun, bei mir dauerte der Rückfall 4 JAHRE, bevor ich mich wieder aufraffte und Nägel mit Köpfen machte. Das war vor nunmehr fast 9 Jahren.
    Von daher ist es doch schon super, dass Du schon nach relativ kurzer Zeit (Das ist ernst gemeint!!) den Entschluß gefasst hast, wieder einen Schlußstrich zu ziehen.

    Den erste (von vielen weiteren) Schritten ist die Anmeldung und der Austausch hier im Forum.

    In unserer Linksammlung findest Du auch viele weiterführende Links mit Hinweisen.

    Ansonsten kann ich mich nur meinen Vorschreiber(inne)n anschließen - hol Dir Hilfe.
    Für's Erste kannst Du Dich natürlich auch hier einlesen ...

    Gruß
    Greenfox


    Hallo Greenfox,

    warum hackst du eigentlich ständig auf mir `rum ?
    Was ich mir einmal in den Kopf gesetzt habe ziehe ich auch durch !!! Das war schon immer so !

    Sei nich sauer, aber mir ist es schitegal, ob Du wieder anfängst zu saufen oder ob in China ein Sack Reis umfällt. Auf Grund eigener Erfahrungen wollte ich lediglich vor zu großer Sorglosigkeit - die ich meine bei Deinen Posts herauszulesen - warnen.

    Ab sofort halte ich mich hier raus - Du machst das schon/ziehst das durch! Hat ja schließlich schon Deine Mutter gesagt.

    Wie sieht es eigentlich aus mit Hustensaft, z.B. Spitzwegerich ? Diese pflanzlichen Dinge enthalten ja auch meistens Alkohol zu Konservierung !? Oder auch Rumkugeln oder sonstige Lebensmittel mit Alkohol ?

    Auf jeden Fall solltest Du solche Sachen, in denen offensichtlich Alkohol - und noch dazu ziemlich hochprozentig wie in Hustensaft u.a. Medizin - meiden! Auch wenn die Menge, die Du insgesamt zu Dir nimmst, sehr gering ist, reicht es aus, Deine Rezeptroren anzusprechen - und die schreien dann nach mehr, so dass es zu ziemlich heftigen Saufdruck kommen kann.
    Genauso ist es mit Sachen, in denen nur Aroma drin ist, um den GESCHMACK des Getränks hervorzuheben - z.Bsp. Schokolade Rum-Traube, Rumkugeln etc.

    Und komm jetzt nicht mit dem Blödsinn: Ich mochte sowieso keinen Rum!
    Das, was Stefanut mit dem alkoholfreien Bier oder ich mit dem Rum-Aroma ansprachen sind BEISPIELE!!

    Für meinen Geschmack nimmst Du unsere Hinweise so ziemlich auf die leichte Schulter und verharmlost die Warnungen:

    da brauchst du dir echt keine Sorgen machen, ich mochte nie Bier! Hefeweizen war immer auch ,,nur" eine Alternative zum Wein

    Anschließend Treffen in Stammkneipe mit mehreren Bikern

    Habe mich auch nie komisch benommen wenn ich voll war darum fiel es ja auch niemanden auf !

    Ich schaff` das schon. Würdest du mich besser kennen bräuchtest du dir keine Sorgen machen.

    Du mochtest nie Bier - aber hast Hefeweizen getrunken: war ja "nur" ne Alternative, hihi - Hauptsache, Alk ...
    Du hast Dich nie komisch benommen, wenn Du voll warst - aus Deiner Sicht.
    Du gehst bewusst in Deine Stammkneipe - okay, dieses Mal hast Du ne Apfelschorle getrunken

    Wenn die ganze Problematik so leicht wäre, wie Du sie nimmst - dann gäbe es keine Suchtkliniken, diese(s) Forum/Foren etc ...

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es Dir tatsächlich so leicht fällt, wie Du uns hier Glauben machen willst ...

    Die Worter hör ich wohl - allein mir fehlt der Glaube!

    Schönes Wochenende!

    Greenfox

    Ich vermute mal, dass Dein Vorstellungsthread versehentlich geschlossen wurde und habe ihn daher wieder eröffnet.

    Ich finde es schon gut, dass ein eigener allgemeiner Thread zum Thema Alkohol und Depression eröffnet wurde. Denn es ist bekannt, dass diese beiden Krankheiten Hand-in-Hand gehen. Mal ist der Eine die Ursache für das Andere - mal umgekehrt.

    Also können wir dort zu diesem Thema allgmein diskutieren - und uns hier auf Jenny "konzentrieren".

    Gruß
    Greenfox