Beiträge von Greenfox

    Auch wenn es sich eventuell komisch anhört, aber trink lieber 3-4 Bier und geh morgen zu Deinem Hausarzt oder zu einem der anderen Anlaufstellen, bevor Du hier einen kalten Entzug startest und eventuell nach einem Krampfanfall in einer Ecke liegst und nur noch hoffen kannst, dass man Dich rechtzeitig findet. Oder trink jetzt 2-3 Bier und mach Dich direkt auf den Weg in eine Klinik bzw. telefonier sie eine nach der anderen ab.

    Gib mal HIER im Suchfeld "Hamburg" ein - bei mir gab es 41 Treffer (u.a. Allgem. Krankenhaus Ochsenzoll, VIII. Psychiatrische Abteilung Haus 29)

    Aber als Berliner habe ich keine Ahnung über die Qualität der Einrichtungen nixweiss0

    Hallo, Gordon!

    Nur mal die Frage: Aus welcher Ecke kommst Du? Vielleicht fällt es uns dann leichter, Dir KONKRETE Anlaufpunkte zu nennen.

    Denn es ist ja schon mal gut, wenn Du etwas ändern möchtest. Da kannst Du ja auch mal HIER reinschauen.

    Derzeit packe ich es kaum vor die Tür wenn ich nicht mindestens 4 Bier drin hab. Ich möchte das gerne beenden.

    Jeder Arzt, der ein klein wenig etwas von Suchterkrankungen weiß/gehört hat, wird verstehen, dass es für Abhängige fast unmöglich - und kreuzgefährlich - ist, kalt zu entgiften.

    Nur: Du musst ihm auch "reinen Wein" einschenken, wenn Du willst, dass Dir geholfen wird!! Wenn Du Dich nur stumm vor ein Taxi stellst, weiss der Fahrer ja auch nicht, das und wohin Du gefahren werden willst. Ist vielleicht ein blöder Vergleich, aber hoffentlich verstehst Du, was ich meine.

    Mein dringender Rat ist daher: Geh zu Deinem Hausarzt - und erzähle ihm, dass Du ein Alkoholproblem hast und Hilfe brauchst!!

    Alles Gute!

    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 56, Alkoholiker - und nun schon einige Jahre trocken.

    Ob Du nun (schon) Alkoholikerin bist oder nicht, ist doch eigentlich unwichtig. Du fühlst Dich mit Deinem Trinkverhalten nicht wohl und möchtest daran etwas radikal ändern. DAS ist die Hauptsache - und das finde ich schon mal super.
    Wie schon Betty schrieb, kann auch ich Dir nur raten, zu Deinem Hausarzt zu gehen, zu einer Suchtberatung und mal zu schauen, wo eine SHG in Deiner Nähe ist.
    Schau doch auch mal in unsere Linksammlung und unsere Literatur-Ecke - da findest Du bestimmt auch viele Anregungen.

    Was ich allerdings für problematisch bis nicht durchführbar halte ist, Deinem Mann NICHTS zu erzählen. Zum Einen ist das wieder eine neue Lüge (sowohl ihm als auch Dir selbst gegenüber). Und zum Anderen verschenkst Du Unterstützung, die Du bestimmt gebrauchen wirst/kannst ...

    Da ich keine Ausfallerscheinungen habe, hat es, so kommt es mir zumindest vor, noch niemand aus meinem Umfeld mitbekommen.

    Diese Selbstlüge habe ich mir auch mal vorgebetet und auch später in meiner Tätigkeit in der Suchtselbsthilfe mehr als ein Mal gehört :lach: :sorry:
    Sei mir bitte nicht böse - aber unsere lieben Mitmenschen trauen sich meist nur nicht, etwas zu sagen, da sie befürchten, entweder mit ihren Beobachtungen falsch zu liegen oder uns zu kränken oder ...

    Aber jetzt wünsche ich Dir erst einmal viel Kraft für den Anfang - und hier einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox


    Den thread "gewalt gegen Frauen und männe " finde ich eine tolle idee! 44.
    Ich hoffe dass sich betroffene dazu aufraffen können, ihre Erfahrungen om öffentlichen bereich zu schreiben 44.

    Freut mich, dass sich doch noch jemand dazu äußert ;)

    Ich esse sehr viel, viel süsses, auch andere sachen. Nur bin ich teils müde. Ich weiss nicht ob es am wetter liegt oder ob es damit zu tun hat das ich keinen alk mehr trinke.

    Ja, das kenne ich auch - insbesondere die "Suchtverlagerung" nach Süßigkeiten ;D Seit ich nicht mehr saufe habe ich leider einige Kilos zugenommen. Da hat auch nicht geholfen, dass ich seit 3 Jahren auch nicht mehr rauche :-\

    Im Übrigen denke ich auch heute - über 11 Jahre nach meinem Ausstieg - noch des Öfteren an meine Saufzeit zurück. Und freue mich, nicht mehr trinken zu müssen. Ich lebe heute sehr viel unbeschwerter. Dabei denke ich nicht nur an ganzen körperlichen "Unbilden" - sondern auch an die ganzen logistischen Verrenkungen, die glücklicher Weise weggefallen sind :rotwerd:

    Und es freut mich, dass Du mindestens zwei Gruppen gefunden hast, die Dir zusagen 44.

    Gruß
    Greenfox


    Nein, ich trinke, das Zeug nicht und habe es, Stand heute, auch nicht vor. Warum? Mir ... es ist viel zu nahe an dem dran, was ich früher maßlos konsumiert habe.

    Fange ich jetzt nach mehr als 4 Jahren mit alkoholreduziertem Bier an, lässt das womöglich alle sorgsam errichteten Dämme brechen, dann ist der Weg zum richtigen Bier nicht mehr weit. ...

    Wer anders verfährt und meint, das Zeug sei 'ne megageile Sache, mag es in sich rein kippen.

    Wo kann ich unterschreiben? Sehe ich genauso.

    Irgendwie habe ich hier das Gefühl, dass sich einige Leute gerade an einer Goldwaage "aufgeilen" wollen ... ähnlich wie bei diesem ganzen Gender-Sprachen-Wahnsinn nixweiss0

    Ich habe in der ICH-Form geschrieben, dass ICH das Gefühl habe, dass ICH das so sehe. Und ICH habe es eben nicht so gesehen, dass da ICH belehrt werden sollte, sondern ALLE anderen.
    So, und nun könnt Ihr klugen Menschen mir ja mal verraten, wie ich das Eurer Meinung nach hätte anders/besser schreiben sollen ...

    Von mir aus kann jeder trinken was er will.
    Aber ich lasse mir meine Meinung von einem Menschen nicht in oberlehrerhafter Manier verbieten oder als "Suggestionstaktik" verunglimpfen, nur weil sie seiner Meinung nach nicht wissenschaftlichen Standards entspricht, sondern nur meiner "angeblichen Lebenserfahrung" >:( entspringt.


    Die Suggestions-Taktik, die dahinter steckt, wenn man schreibe „wie gefährlich sind sogenannte alkoholfreie Getränke wirklich?“, kann ja jeder auf sich wirken lassen …
    Ebenso, wenn man schreibt „ich habe mich bewusst gegen den Konsum von alkoholhaltigen, also auch sogenannten alkoholfreien Getränken entschieden“ …

    Wer suggeriert hier jetzt wem was? Und wer will hier jetzt wem die Gründe für Entscheidungen aus welchen Gründen ... ja, was? Absprechen? Streitig machen?
    nixweiss0

    Für mich gehörte und gehört zum Verstehen meiner Sucht auch ein entsprechendes, fundiertes Wissen über die gesamte Materie.

    Sorry, aber ICH habe nur meine Lebenserfahrung - als nasser und als trockener Alkoholiker.
    Einerseits bewundere ich ja Dein umfangreiches Wissen. Aber andereseits stößt mich Dein oberlehrerhaftes Getue dermaßen ab - oft habe ich das Gefühl, Du stellst Dich extra auf einen Berg, um uns alle schön von oben herab belehren zu können ...
    Es tut mir herzlich Leid, Dietmar, aber das brannte mir schon lange auf der Seele ...

    Wie gesagt: Dein Wissen 44. Aber die Art und Weise kommt BEI MIR so an: :wall: Manchmal ist weniger (kürzer) mehr.

    Stimmt: Es ist nicht verboten und NIEMAND kann mir verbieten, alkoholfreies/-armes Bier zu trinken. Das kann nur ich selbst tun.

    Ich habe vor Jahren mal meine Gedanken - auch bezogen auf diesen Thread hier - dazu HIER aufgeschrieben. Und sie haben sich bisher nicht geändert.

    Bevor ich in meinem "Endstadium" auf Schnaps umgestiegen bin, war ich hauptsächlich Biertrinker.

    Ich dann schließlich alkoholfreies Bier getrunken, um damit meinen Konsum zu reduzieren. Und vor 11 Jahren schmeckte dieses alkoholfreie Bier schon ganz gut und fast wie richtiges Bier ;) (Heute soll es sogar noch besser schmecken). Es hatte nur ein ganz großes Manko - es drehte nicht. Also habe ich mich dann relativ schnell doch wieder für "richtiges" Bier entschieden.

    Nun habe ich schon 11 Jahre kein Bier (oder anderen Alkohol) getrunken - und es fehlt mir NICHTS. Warum also sollte ich heute damit wieder anfangen?
    Hauptsächlich habe ich aber Angst (tatsächlich!), dass es mir schmecken könnte, meinem Suchtgedächtnis aber etwas "fehlen" würde. Und mich dann überreden wollen würde, doch "richtiges" Bier zu trinken.

    Also: WOZU?

    Mir fehlt nichts - und ich weiß, dass man sich an Feuer mörderisch verbrennen kann. Also lass ich es.

    Ich merke leider immer wieder, dass beim schreiben in foren manches anders rüberkommt wie es gemeint ist.

    ICH habe das mit dem Verzetteln und Eröffnen von x neuen Threads durchaus ernst gemeint. Und das sogar ohne "Ironie-Modus".

    ... ich habe alle gelesen und kann mir die Zusammenhänge zusammenklauben.

    Okay - ich habe andere Hobbys, als mir alles zusammenklauben zu müssen.

    Und Tschüsssss

    Erst einmal HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Ich bin m, 56, Alkoholiker und seit einigen Jahren trocken.

    Schau doch einfach mal hier rein: "Ich will mit dem Trinken aufhören. Was tun? Wer hilft mir?"
    Auch wenn Du in der Woche unterwegs bist - in fast jeder größeren Stadt gibt es Suchtberatungen. Die sind kostenlos und anonym. Und von den Suchtberatungen bei mir kenne ich es, dass man auch einen sehr kurzfristigen bis sofortigen Termin bekommt, wenn es pressiert/"brennt" ...

    Ich weiß das ich aufhören muss aber ich habe Angst vor dem Aufhören ...

    Wovor genau hast Du Angst? Werd doch mal konkret.

    Gruß
    Greenfox

    Das mit dem "blendgranaten" verstehe ich nicht so ganz ???

    Es werden rechts und links Blendgranaten gezündet, um vom Geschehen (hier: Problem) in der Mitte abzulenken ... das hat nach MEINEM Empfinden nichts mit

    ich wollte keine forumristen mit eröffnen meiner Threads nicht nerven,nicht lästig werden, nicht stören und auch nicht damit gross rumtönen..

    zu tun. Das ist blosses VERZETTELN. (Hm, wer hat denn jetzt was in welchem Thread zu welcher Problematik/Frage geschrieben nixweiss0 )

    Bleib doch einfach mal bei Dir, in EINEM Thread.

    Und schließlich: Warum eröffnest Du fortlaufend neue threads, um von deiner weiteren Vorgehensweise zu berichten?

    So sehr es mich auch für Dich freut, dass Du nun 2 Wochen geschafft hast, nichts zu trinken: Genau diese Frage hätte ich Dir jetzt auch gestellt.
    Meinst Du, die ganze Welt muss Dir nun auf die Schulter klopfen, Freudenfeiern für Dich veranstalten und im Fernsehen Reportagen ausstrahlen "Stevie ist der Größte - er hat es 2 Wochen ohne Alkohol ausgehalten!"?? nixweiss0

    Da muss ich Dich leider auf den Boden der Tatsachen zurückholen: Du bist nur EIN Alkoholiker, der es gerademal geschafft hat, 2 Wochen nichts zu trinken. Das ist zwar an und für sich gut und löblich - aber Du bist noch weit davon entfernt, sagen zu können, Du seist "trocken". Oder hättest auch nur das Gröbste geschafft.

    Und ständig neue "Erfolgsmeldungen" zu verbreiten erinnert mich an Blendgranaten - man soll den Rest nicht mehr sehen ...


    "Bescheidenheit ist eine Zier - doch weiter kommt man ohne ihr."