Beiträge von Greenfox


    Dann stelle ich mich auch mal vor!

    Ich bin 42 Jahre und habe mich gerade hier angemeldet.

    Sorry, aber Deine "Vorstellung" ist nicht sehr aussagekräftig. Und daher bitte ich schon mal um Nachsicht, wenn Du es nicht sein solltest, aber: Bist Du auch so ein Troll wie "jannes", "dorris" und "lukass", die auch so wahnsinnige Vorstellungen hingelegt haben?

    Perspektive-jetzt : Wo bzw. wann habe ich irgend etwas zum Usernamen von jannes gesagt?


    Hallo und guten Tag, ich wollte mich auch mal bei euch Vorstellen. Ich bin Jannes 39 aus dem hohen Norden

    Und im Übrigen ist ein Troll jemand, der absichtlich Unsinniges Zeug postet. Und diesen Verdacht habe ich nunmal. Punkt.

    Außerdem: Ich wohne in Berlin. Nun such mich mal schön.

    Hallo, Johannes!

    Ich schließe mich Ellys Frage an - zumal mir Dein anderer Post für ein Alkoholforum mehr als verwirrend erscheint (um es mal milde auszudrücken :sorry: )

    Oder bist Du nur ein Troll mit berliner IP-Adresse, der vorgibt aus dem "hohen Norden" zu sein?

    Gruß
    Greenfox

    Abgesehen davon, dass das, was in Deutschland als "alkoholfrei" tituliert wird, in anderen Ländern höchstens als "alkoholarm" bezeichnet werden darf ...

    Und FÜR MICH als ehemaligen Bierliebhaber ist dieses Zeug sowieso tabu (aus eigener Entscheidung!): Irgend etwas "fehlt" - und dann will ich vielleicht doch ein "richtiges" nixweiss0
    Nee, nee, ich will mich gar nicht erst testen ;)

    Was mich mal brennend interessiert: Deinen Nickname ... wonach hast Du Dir den ausgesucht??

    Hast Du das Buch "Lieber schlau als blau: Entstehung und Behandlung von Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit." von Johannes Lindenmeyer mal gelesen?
    Vermutlich eher nicht.

    Ich kann Dir - da Du ja trotz der eigenen Erfahrungen und der Hinweise aus der Psychiatrie immer noch glaubst schlauer zu sein und versuchen willst, Dich zum "Gelegenheits-/Genusstrinker" runterzuarbeiten - nur raten, auch mal mehrere Blicke in ein paar sehr gute Bücher zu werfen. Die haben u.a. Alkoholiker auf Grund ihrer eigenen Erfahrungen geschrieben. Ein paar Vorschläge findest Du HIER.

    Oder lies mal hier in den Erfahrungsberichten der anderen Alkoholiker. Wobei es auch nicht schaden kann, die Geschichten der anderen Seite, nämlich der Angehörigen zu lesen und so vielleicht ein wenig zu erahnen, wie unser Bild auf der anderen Seite wahrgenommen wird. Quasi einen Blick in den Spiegel werfen ...

    Gruß
    Greenfox

    Ich möchte Dich erstmal herzlich begrüßen bei uns im Forum :welcome:

    Ich bin m, 57, Alkoholiker wie Deine Mutter und nun schon einige Jahre trocken und auch in der Suchtselbsthilfe ein wenig unterwegs.

    Von daher kann ich Dir aus meiner Sicht nur sagen, dass Du DIE Mutter von vor der Sucht nie wieder bekommen wirst.
    Schließlich verändern wir uns ALLE auf Grund der gemachten Erfahrungen - auch Du.
    Auch Du wirst nie wieder so sein wie vor ihrer Sucht.

    Manchmal habe ich leicht perverse Gedanken und denke mir, dass ich irgendwie froh sein kann, Alkoholiker geworden zu sein. Denn sonst wäre ich nicht so und das geworden, was ich heute bin. nixweiss0

    Aber vielleicht antwortet Dir ja noch Jemand von den Angehörigen - es dauert eben manchmal, bis hier Eine/r antwortet. Das ist normal.

    Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute und einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier bei uns im Forum!

    Ich kann mich Susanne nur anschließen und betonen: Einen Schritt nach dem anderen! Nicht alles auf einmal wollen und auch in Angriff nehmen.
    Und Du wirst Dich"wundern", wieviele Probleme sich schon alleine damit "von selbst" lösen, wenn man die Sucht, den Alkohol in den Griff bekommt.

    Auch ich empfehle Dir dringend, eine Entgiftung unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen ("kalter Entzug" kann tödlich verlaufen). Und ein Besuch bei einer Suchtberatung schadet natürlich auch nicht, denn dort können sie Dir alle Möglichkeiten/Hilfen aufzeigen, die zur Verfügung stehen: Therapie-Angebote, Selbsthilfegruppen etc.

    Schau doch auch Mal in die Rubrik "Selbsthilfe/Therapie" - dort findest Du auch unsere Linksammlung und unsere Literatur-Ecke.
    Da ich zur Zeit im Urlaub bin und auf dem Tablet schreibe, kann ich es nicht verlinken.

    Also dann: Viel Erfolg und einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox


    Es ist fürchterlich, wenn man erkennt, dass man fremdgesteuert ist durch die Sucht.
    ...
    Ich frage mich, ob es einfache Mittel gibt, um sich über diese schwere Anfangszeit zu bringen.

    Man kann auch "Ich bin ja von der Sucht ferngesteuert!" als Ausrede nehmen, um etwas gegen die Sucht zu unternehmen. Natürlich ist das schwer - wenn es einfach wäre, gäbe es keine Suchtkliniken, keine SHG, kein Forum wie dieses.
    Nur - man muss sich auch selbst in den Hintern treten, Hilfe annehmen! Und bei einem Rückfall aufstehen, weitermachen.
    Viele bräuchten mehrere Anläufe, um diese Hürde zu nehmen. Einschließlich mir.

    Gruß
    Greenfox

    Wat - bei Amadeus-Prime kann man auch Bücher ausleihen? Da muss ich doch glatt mal nachschauen, wenn ich wieder zu Hause bin. Von meinem Tablet komme ich nicht rein.

    Aber das wäre natürlich auch eine Alternative...

    Recht hast Du: Für Alkohol haben wir weit mehr (Zeit und Geld) investiert - jetzt können und sollten wir es für etwas Sinnvolleres tun. Das waren damals auch meine Gedanken, als ich mir einge Bücher zum Thema kaufte und anfänglich sogar 3 Mal/Woche in die Gruppe bzw. zum Therapeuten ging. Aber: MIR hat es ziemlich viel gebracht.

    Schön bzw. gut, dass Du am Ball bleibst. 44.

    Ich möchte zwar kein Spielverderber sein, aber trotzdem davor warnen zu glauben, die Suchtstimme würde von Tag zu Tag leiser werden und schließlich ganz verschwinden ...

    Sie (die Sucht) ist so heimtückisch, dass sie durchaus so tun kann, als wäre sie auf Tauchstation gegangen - um dann urplötzlich und unerwartet mit ziemlich lauter Stimme zuzuschlagen.
    Deshalb empfehle ich Dir (und auch jedem anderen), Dich neben den Gruppen auch noch ein wenig "literarisch" mit dem Thema zu beschäftigen. Ein paar Vorschläge findest Du in unserer Literatur-Ecke.
    Da gibt es nicht nur (eigentlich kaum) trockene Fachbücher - die meisten sind in einem sehr guten, leicht lesbaren Stil geschrieben. Besonders empfehlen kann ICH "Simon Borowiak "Alk. Fast ein medizinisches Sachbuch".
    Aber auch die Biographien sind sehr lesenswert. Bestimmt findest Du etwas.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Klaus!

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier bei uns im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 57, Alkoholiker und nach mehreren Anläufen nun seit einigen Jahren (zufrieden) trocken und in auch ein wenig in der Suchtselbsthilfe unterwegs.

    Und das, was Du da schilderst (Rückfall, nachdem man die Achtsamkeit/SHG hat "schleifenlassen"; das sehr schnelle "wieder auf dem alten Level sein") kenne ich sowohl aus eigenem Erleben als auch aus sehr, sehr vielen Erzählungen von anderen Betroffenen.
    Sehr schön, dass Du nach "nur" 14 Tagen die Reißleine ziehen konntest bzw. hoffentlich ziehst ... Ich habe damals fast 4 Jahre versucht, mich wie Baron Münchhausen mich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen - was natürlich nicht funktioniert hat. Erst dann habe ich mir Hilfe gesucht und "Nägel mit Köpfen" gemacht. Und die halten nun schon über 12 Jahre sehr solide.

    Wie Reko schon schrieb: Was ist vor dem Rückfall passiert? Oder eben auch nicht passiert?

    Zitat

    So ein Rückfall ereilt einen ja eher nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern hat eine Vorgeschichte.

    Egal: Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg und hier einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Auch von mir ein WILLKOMMEN hier im Forum!

    Kurz zur Vorstellung: Ich bin m, 57, Alkoholiker und nun - nach mehreren Anläufen - seit einigen Jahren trocken.

    P.S. der Nickname gehr gar nicht. Er nichts anderes als eine Reklame für eine bestimmte Biermarke.

    Ich glaube, Du suchst eher ein Forum für "kontrolliertes Trinken - denn alleine Dein Nickname suggeriert mir, dass Du überhaupt nicht die Absicht hast, die Finger von Deinem Lieblingsgetränk Krombacher zu lassen.
    Und mit dem "kontrollierten Trinken" (KT) habe ich - wie viele andere hier - keine guten Erfahrungen gemacht. Im Endeffekt war es für mich wesentlich anstrengender, mich auf die von mir festgelegte Zeit und Menge zu beschränken, als überhaupt nix zu trinken.

    Aber das muss Jeder für sich selbst rausfinden: Ich weiß es von mir selbst, aus vielen Gesprächen mit anderen Betroffenen und auch hier aus dem Forum - wir können noch so viel und eindringlich darüber schreiben/reden und unsere Erfahrungen schildern - der/die Andere weiß es immer besser und bei ihm/ihr wird es auf jeden Fall funktionieren. Bis er/sie auf die Fresse fallen. Aber das ist dann ein anderes Thema und schon ein Schritt weiter ... (Wie gesagt: Ging mir damals ja genauso.)

    Gruß
    Greenfox

    Habe am Anfang nur eine abgeschlossene Tür gefunden, aber da ich dann schon mal dort war, wollte ich dann auch nicht mehr unverrichteter Dinge gehen. Zum Glück viel mir dann noch rechtzeitig aufgefallen, dass ich an der falschen Kirche war…. Gestern Abend war ich dann zwar sehr zufrieden, aber auch total platt.

    Ja, es kostet schon eine ziemliche Überwindung, so dass Einem schon mal solche kleinen Fehler unterlaufen können. Schön, dass es Dir selbst und noch rechtzeitig aufgefallen ist.

    Und dass Du Abends platt warst, kann ich sehr gut nachvollziehen - schließlich war es psychische Schwerstarbeit ...

    Auf jeden Fall: Gut gemacht und weiter so 44.

    Gruß
    Greenfox

    Yepp - ich stimme den Anderen zu: Es ist immer schön, ein derart positives Feedback zu bekommen 44.
    Die Meisten verschwinden hier sang- und klanglos - aber nicht, weil sie den Absprung geschafft haben. Von daher ist es schön, mal zu lesen, dass es jemand ein Jahr lang geschafft hat :heartBalloon:

    Na dann: Auf die nächsten Jahre! Ich denke, die dürften nun bei weitem nicht mehr so "angsteinflößend" sein - auch wenn sie nicht unbedingt leicht(er) als das erste Jahr sein werden.

    Alles Gute!

    Gruß wikende091

    Greenfox

    Ja, auch ich bin mehr für dialogbasierte Gruppen.
    Nur - was nutzt es, wenn man aktuell und akut in einer Rückfall bzw. Trinkphase feststeckt? Das ist ungefähr so, als wenn ein Ertrinkender sagt "Also, der rosafarbene Rettungsring sagt mir nicht zu - den nehme ich nicht! Lieber (er)saufe ich weiter!"

    Nach meiner Erfahrung hilft es schon ungemein, in der Gruppe zu sitzen, zuzuhören und zu wissen "Ich bin nicht alleine!" Und wie gesagt: bei den AA kann man sich NACH der Gruppe auch sehr gut unterhalten.
    Und wenn man dann die richtige, einem "genehme" Gruppe gefunden hat, kann man diesen Rettungsanker ja auch wieder Rettungsanker sein lassen.

    Zitat

    Nur man sollte seinen Hintern halt auch tatsächlich mal von der Theorie in die Praxis bewegen...

    DAS ist das A und O! Wer sich nicht bewegt, kommt nie voran - und schon garnicht aus dem Loch!

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier bei uns im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 57, Alkoholiker und nach mehreren Anläufen nun seit 12 Jahren trocken. Und das sehr zufrieden.

    Auch mir hat, um trocken zu bleiben, am Anfang sehr geholfen eine SHG zu besuchen. Allerdings erging es mir ähnlich wie Dir.
    Nur dass ich mir selbst nicht über den Weg getraut habe und von daher die Maschen selbst etwas enger gestrickt habe: Ich habe mir 2 Gruppen pro Woche gesucht und dann noch einen Termin/Woche Einzelgespräch bei einem Therapeuten. Somit hatte ich Montags den Therapeuten und Mittwochs und Freitags Gruppe.
    Nach einem Jahr habe ich dann den Therapeuten langsam reduziert - erst auf 14tägig, dann nur noch 1x/Monat und schließlich beendet.
    Und nach 2,5 Jahren habe ich dann auch die Gruppen auf eine reduziert - wobei mir das schwer gefallen ist und ich eine Münze werfen musste, da mir beide Gruppen und die Leute ans Herz gewachsen waren. Aber mit der Zeit wurde die Zeit doch knapp - wenn man 6 Tage/Woche arbeiten geht und dann noch Familie hat und außerdem versucht, wieder normal seine Freizeit zu gestalten ...

    Es gibt übrigens auch die Treffen der AA, die täglich stattfinden - und wenn man Hilfe braucht, um erstmal trocken zu werden/bleiben, dann sollte man auch dieses Angebot ins Auge fassen.
    Diese Monologe sind zwar nicht jedermans Sache, aber vor bzw. nach den Treffen kann man sich sehr gut unterhalten und austauschen (ich war auch des Öfteren bei den AA).

    Vielleicht überlegst Du es Dir ja mal. Und gehst von der Theorie (Kontakt zur SHG aufnehmen) zur Praxis über (die /eine SHG besuchen).

    Gruß
    Greenfox

    Yepp: Essig ist alkoholhaltig.

    Niemand würde ernstlich auf die Idee kommen, sich mit Essig o.ä. zu "besaufen" - aber es gibt solche Menschen, die schon das bißchen triggert.
    Aber das muss jeder für sich selbst herausfinden bzw. entscheiden.

    Ich verzichte nicht auf meine geliebten Gewürzgurken - aber auf Rotweinsoße mit Sicherheit.
    Das mag vielleicht skurril klingen, aber: Essig verbinde ich im Kopf nicht mit Alk, Rotwein sehr wohl.

    Reine Kopfsache.

    Dann möchte ich auch mal meinen Senf (Achtung: streng genommen ist da auch Alkohol drin ;) ) dazu geben:

    Ich sehe es wie Gerchla - solange ich nicht bewusst Alkohol bzw. Alkoholhaltiges zu mir nehme, bin ich eigentlich fast auf der sicheren Seite. Unter "Wie gefährlich sind Rotweinsoße und Co. wirklich?" habe ich mal meine Gedanken zu genau diesem Thema aufgeschrieben. Und auch wenn dies schon 5 Jahre her ist (Man, wie die Zeit vergeht!), hat sich meine Meinung diesbezüglich nicht geändert.

    Es ist mir schon mehrmals passiert, dass ich ein Stückchen Kuchen in den Mund genommen und gemerkt habe "Ooops -da ist doch was drin!?" Und auch wenn es nicht immer stimmte - ich habe nicht weitergegessen und gut war's.
    Ich habe mich dafür entschieden, keinen Alkohol mehr zu konsumieren. Das bedeutet aber nicht Fanatismus - sondern Augenmaß und Einschalten des gesunden Menschenverstandes! Ich mag den Geruch vielleicht nicht - aber ich desinfiziere mir die Hände. Oder wende bei schweren Beinen eben Franzbranntwein an (äußerlich, wie es sich gehört).

    Natürlich kenne ich auch staubtrockene Alkoholiker, die nicht mal Ketchup oder Senf oder Essig oder Gewürzgurken zulassen … aber die (zum Glück nur 2 Leutchen) könnten vielleicht der Grund sein, warum Einige lieber weitersaufen :o
    :sorry: