Entzugserscheinungen???

  • Hallo Zusammen,

    Ich habe mal eine Frage und hoffe, dass mir jemand von euch weiterhelfen kann. Zuerst mal mein Trinkverhalten: Ich trinke unter der Woche zwischen 0 und max. 3 Bier. Das heißt ich habe in der Regel ein oder zwei Tage die Woche an denen ich gar nichts trinke. Manchmal teile ich auch eine Flasche Wein mit meiner Frau. Am Wochenende kann es schon mal mehr werden, aber mehr als 6 Bier (oder die ähnliche Alkoholmenge an Wein) sind es sehr selten. Früher zu Studentenzeiten gabs auch mal häufiger Alkoholabstürze, aber das kommt heute nur noch sehr selten vor. Eigentlich halte ich dieses Trinkverhalten nicht für besonders dramatisch. Zumal ich weder in meinem Umfeld noch mit meiner Familie (Frau und zwei kleine Kinder) jemals in Konflikt dadurch gekommen wäre. Auch gesundheitlich hab ich keine Probleme.

    Zeit ca. einem Jahr habe ich Probleme bekommen. Ich spüre gegen nachmittag abend eine ausgeprägte innere Unruhe, die auch in Einschlafproblemen mündet. Ich habe dann kleine Angstattacken und einen dicken Knoten im Bauch. Irgendwann schlaf ich aber doch ein und dann eigentlich auch störungsfrei. Am nächsten Morgen sind die Probleme weg und kommen erst gegen abend wieder. Schwitzen, Zittern oder Übelkeit habe ich nicht. Jetzt kommt's: Wenn ich abend 1-2 Bier trinke habe ich diese Probleme nicht!!! Das hat mich irgendwie schon stutzig gemacht und nun würd ich gerne wissen ob mir jemand sagen kann, ob das Entzugserscheinungen sind. Ich selber komm irgendwie zu keinem klaren Ergebnis. Ich hab zwar keine gesteigertes Verlangen nach Alkohol, wenn ich darauf verzichte. Allerdings weiß ich dann, dass ich diese Probleme am Abend bekomme. Und ich will eigentlich auch wie bisher regelmäßig ganz auf Alkohol verzichten.

    Kennt das jemand? Kann mir jemand weiterhelfen?

  • Also, ob es nun wirklich Entzugserscheinungen sind, kann ich nicht sagen.
    Allerdings hört es sich so an :-\ - trotz der eigentlich unauffälligen Menge.

    Zitat

    Und ich will eigentlich auch wie bisher regelmäßig ganz auf Alkohol verzichten.


    Verzichte doch mal 2 Wochen - wenn es dann immer noch so sein sollte nixweiss0

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

  • Hallo Gisi und Grüß Dich hier im Forum,

    Greenfox Vorschlag halt ich auch für gut.

    Deine Anfrage hat mich ein wenig an einen aderen User hier im Forum erinnert. Lies doch mal da:
    https://alkoholforum.de//index.php?topic=123.msg2776#msg2776

    Ansonsten...könnte Dich viellleicht ein Gespräch mit Deinem Hausarzt weiterbringen? Der sollte Dich aber auf jeden Fall ernst nehmen und die Sache nicht einfach so mit einem flachsigen Kommentar abtun was leider ab und an so passiert. Sogar manche Ärzte nehmen Alkoholabhängigkeit erst war wenn es bereits ´viel zu spät´ ist.

    Bier wirkt tatsächlich in geringen Mengen beruhigend.
    Das tut HopfenTEE z.B. aber auch!!


    Mit Grüßen in einen schönen Tag,
    Land-in-Sicht

  • Hallo Gisi,
    mit innerer Unruhe, Angst- und Panikattaken hatte ich auch zu tuen. Sie kamen zu bestimmten Zeiten und Orten. haben sich mit der Zeit sehr verstärkt. Ich habe dann bemerkt, daß ich diese Symptome mit Alkohol lindern konnte. Alkohol hat da wohl eine Wirkung wie Psychopharmaka. Die Ursache war auch bei mir nicht der Alkohol, sondern war eine psychische Sache.
    Einfach mal beobachten und mit dem Arzt darüber sprechen. Eine kleine Pille hat mir bei der Überwindung dieser psychischen Störung geholfen.
    Gruß
    Manni

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