moin

  • Hallo zusammen,

    ich bin der Peter, anfang 30 und trinke seit meinem 18ten so ziemlich jeden Tag. Mal mehr, mal weniger. Anfangs war es nur Bier, später kamen dann die härteren Sachen dazu. Seit einiger Zeit eigentlich nur noch das harte Zeug. Gerne auch mal nen Wein. In all den Jahren hab ich doch tatsächlich mal ein Jahr nichts getrunken, einfach weil ich keine Lust hatte. Früher habe ich immer Pausen eingelegt. Dann hab ich einige Wochen lang nichts getrunken, leider mache ich das mittlerweile viel zu selten.
    Ich habe keine wirklichen Probleme durch den Alkohol im Leben, kriege meinen Job gut gemeistert und auch sonst soweit alles geregelt. Ohne Alk kann ich allerdings recht schlecht schlafen da mich Nachts meine Gedanken wach halten (zu viel scheiße erlebt).
    Ich will aber weniger trinken, viel weniger. Allein schon wegen dem gesundheitlichen Aspekt. Ich merke doch langsam dass es auf dauer nicht so gesund ist.

    Was mir allerdings schwer fällt, ohne alkohol überhaupt noch lebensfreude zu haben. Dann ist alles einfach nur Grau und ich habe keine Motivation überhaupt irgendwas zu tun. Auf der anderen Seite glaube ich der Alk treibt einen in diese lustlosigkeit und hoffnungslosigkeit. Ein Teufelskreis. Hoffe ich werde hier ein paar gute ideen finden. Werde mich mal ein wenig einlesen.

  • Huhu,

    es gibt hier viele Leute, die Dir qualifizierte Tipps geben können, weil sie schon gelernt haben, ohne Alkohol zu leben. Ich kann das leider noch nicht, da ich meine Therapie noch vor mir habe, auf die ich mich schon freue. Aber zu Deinen Punkten...


    Ich habe keine wirklichen Probleme durch den Alkohol im Leben, kriege meinen Job gut gemeistert und auch sonst soweit alles geregelt. Ohne Alk kann ich allerdings recht schlecht schlafen da mich Nachts meine Gedanken wach halten (zu viel scheiße erlebt).
    Ich will aber weniger trinken, viel weniger. Allein schon wegen dem gesundheitlichen Aspekt. Ich merke doch langsam dass es auf dauer nicht so gesund ist.

    Diese Phase habe ich die letzten Jahre durchlebt. Ich hatte auch nie Probleme mit dem Alkohol (dachte ich zumindest) und habe meinen Job gut gemacht. Abends im Bett bekomm ich meinen Kopf auch nicht einfach ausgestellt und brauch manchmal 2-3 Stunden, um einschlafen zu können. Das mag manchmal schwierig sein, aber ich habe gelernt, dass mir dass am nächsten Morgen weniger Probleme macht, als mich am Abend vorher zuzuschütten. Probier es mal aus.


    Was mir allerdings schwer fällt, ohne alkohol überhaupt noch lebensfreude zu haben. Dann ist alles einfach nur Grau und ich habe keine Motivation überhaupt irgendwas zu tun. Auf der anderen Seite glaube ich der Alk treibt einen in diese lustlosigkeit und hoffnungslosigkeit. Ein Teufelskreis. Hoffe ich werde hier ein paar gute ideen finden. Werde mich mal ein wenig einlesen.

    Ich kann Dir nur von mir sagen, dass der Verzicht auf den Alkohol mir wieder neue Horizonte eröffnet hat. Sowohl für mich selbst wie auch für das Zusammenleben mit meiner Familie. Ich habe ganz neue Wege gefunden. Es lohnt sich.

    LG
    Matthias

  • @Matthias
    ganz ehrlich: Bei dem Nicknamen hätte ich auch keine Lebensfreude mehr. 8)

    [size=4pt](das kann ich mir jetzt nicht verkneifen)[/size]

  • Hallo, Peter!

    Dieser Nickname zeugt von äußerst wenig Respekt: ich gehe jetzt mal aus, Dir selbst gegenüber. Hast Du schon mal etwas von "selbsterfüllenden Prophezeihungen" gehört? Wenn Du Dich selbst selbst schon als ein Stück Scheiße siehst - wie willst Du Dich dann aus dieser erheben?
    Abgesehen davon, dass ich nicht gerne mit solcher kommuniziere ...

    Aber mal kurz zu mir: Ich bin 55, Alkoholiker und nach mehreren Anläufen nun schon seit einigen Jahren trocken.

    Was mir allerdings schwer fällt, ohne alkohol überhaupt noch lebensfreude zu haben. Dann ist alles einfach nur Grau und ich habe keine Motivation überhaupt irgendwas zu tun.

    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: Andersherum wird ein Schuh draus! MIT dem Alkohol war alles nur ein Einerlei und ich habe alles nur wie in Watte gepackt mitbekommen. Jetzt bin ich frei und kann mein Leben selbst bestimmen - nicht der Leben bestimmt mein Alkohol.
    Abgesehen davon sagte mal ein (wie ich finde) kluger Mensch in den Tiefen des Internets:

    "Alkohol und Drogen sind etwas für Weicheier - nur die Harten ziehen sich die Realität rein!"

    Egal, lies Dich ein, informier Dich - wenn Du Fragen hast, frag!

    Ich habe nur eine ganz persönliche Bitte: ändere bitte Deinen Nickname - denn mit Fäkalien kommuniziere ICH nicht gerne!

    Gruß
    Greenfox

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

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