Schizoaffektive Psychose und Alkoholabhängigkeit

  • Hallo,

    ich bin seit knapp 5 Jahren trocken und leide zusätzlich an einer SchizzoafPsycfektiven Psychose d.h. abwechselnd Depression, Psyhose und Hypomanie.
    In den kranken Phasen habe ich nach wie vor furchtbaren Suchtdruck.
    Letzte Woche war ich mit meinem Mann in Gran Canaria und hatte so schwere Depressionen und Suchtdruck dass wir den Urlaub abbrechen mussten.
    In den Selbsthilfegruppen finde ich mich oft nicht wieder da dort oft langjährige Alkoholiker ohne Doppeldiagnose sind.
    Vielleicht ist unter Euch auch jemand mit solchen Erfahrungen oder hat mir Tipps für die schlimmen Phasen.

    Grüße Paddy

  • Auch wenn ich keine Doppeldiagnose habe/hatte (bin "nur" Alkoholiker und seit etlichen Jahren trocken) und keinerlei Erfahrungen damit habe:

    Herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:

    Ich hoffe, dass Dir hier jemand weiterhelfen kann!

    Auf jeden Fall schonmal Respekt, dass Du trotz der immer wiederkehrenden Schübe von Suchtdruck standhaft und trocken geblieben bist :blumen: 44.

    Gruß
    Greenfox

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

  • Ja vielen Dank für den Respekt. Leider vergesse ich oft diese Leistung und mache mich selber kleiner wie ich eigentlich bin.

  • Guten Morgen Paddy,

    auch von mir willkommen im Forum!

    Ich kenne eigentlich nahezu keinen suchtkranken Menschen, hier eben Alkoholiker, der nicht Doppeldiagnosen hat.
    Die Komorbidität unter Suchtkranken ist extrem hoch.
    Häufig anzutreffen sind Alkoholismus + Depression. Wobei man auch schreiben könnte Depression + Alkoholismus, weil selten fundiert diagnostiziert werden kann, was zuerst aufgetreten ist.
    Auch relativ häufig ist bei fortgeschrittenem Stadium der Sucht die Alkoholpsychose, die sich ggf. sogar in eine chronische, also immer wieder auftretende Psychose entwickeln kann.

    Suchtdruck ist wahrscheinlich nahezu allen Suchtkranken wohlbekannt. Dieser Suchtdruck, wenn er so stark auftritt, wie es offenbar bei Dir der Fall ist, kann all die psychischen Begleiterkrankungen auslösen.
    Bei Drogen, hier vor allem bei psychedelischen Drogen, bekannt und nachgewiesen, aber auch bei Alkoholismus noch nach längerer Zeit der Abstinenz auftretend, kann es zu Flashbacks kommen, die ein sehr ähnliches Gefühl hervorrufen, als hätten die Betroffene wieder zur Flasche gegriffen.

    Ich selbst habe mehrere Diagnosen, also das, was Du „Doppeldiagnosen“ nennst.
    In den Selbsthilfegruppen, die ich bislang besucht habe, und das sind wahrscheinlich sehr viel mehr, als andere Alkoholiker es tun würden, habe ich eigentlich immer Menschen mit Komorbidität getroffen. Da war querbeet durch alle psychischen Erkrankungen alles dabei.

    Ich habe allerdings einen sehr großen Unterschied bei den Alkoholiker-Selbsthilfegruppen zum Beispiel zu den eindeutigen Drogenkranken feststellen können:
    Langjährig trockene Alkoholiker haben in der Regel die Erfahrung gemacht, dass nahezu alle Begleiterkrankungen durch die absolute Abstinenz deutlich schwächer geworden sind. Im Umkehrschluss: Keine der psychischen Störungen wurde durch erneutes Trinken besser, sondern immer deutlich schlimmer.

    Ich gehe davon aus, dass Du bei Deinem Krankheitsbild in fachlicher Behandlung bist. Depressionserkrankung ist eine sehr ernstzunehmende, sehr langwierig zu behandelnde Krankheit. Es gibt bundesweit ein Netz von Hilfen für Depression. Schau bitte mal HIER nach.
    In meiner Region ist Herr Schallenmüller von Seele hat Vorfahrt der Ansprechpartner, der meines Wissens nach auch Bundesweit Kontakte zu Selbsthilfegruppen hat.

    Als bei mir in einer Rückfallphase der Suchtdruck sehr stark aufgetreten ist, habe ich mich über ein paar Monate auf die Behandlung mit Baclofen eingelassen. Ob es Baclofen war, das dann geholfen hat, oder einfach nur das Wissen, dass ich aktiv etwas gegen meinen Suchtdruck gemacht habe, kann ich bis heute nicht schlüssig sagen.
    Es gibt auch noch andere Medikamente, die gegen Suchtdruck gut erforscht, und explizit dafür auch zugelassen sind.

  • Hallo Dietmar,
    vielen lieben Dank für die Antwort.
    Ja, es ist richtig dass die psychischen Erkrankungen durch die Abstinenz besser wurden. In gesunden Phasen kann ich mit dem Suchtdruck auch umgehen.
    Sobald es jedoch psychotisch und depressiv wird tue ich mich schwer und habe die Vorstellung dass es früher mit Alkohol besser auszuhalten war. Ein Trugschluss natürlich, aber den Kopf kann man halt oft schwer steuern.Ich war auch in mehreren Selbsthilfegruppen, jedoch waren dort Alkoholiker die schon 20 Jahre und mehr
    trocken sind und laut ihrer Aussage keinen Suchtdruck mehr haben. Ob es stimmt sei mal dahingestellt. In der letzten Gruppe wo ich war war ich die
    einzigste die immer wieder Suchtdruck hat. Somit hat mir das nicht viel weitergeholfen.

    Liebe Grüße und einen schönen sonnigen Tag

    Patricia

  • P.S.

    die schizoaffektive Psychose war vor der Alkoholabhängigkeit da.

  • Hallo Patricia,

    ich weiß nicht genau, wie viele Jahre ich zusammenhängend trocken bin, aber es sind relativ viele, also über 2 Jahrzehnte.
    Ich kann aber immer nur von mir berichten, und über das, was ich erlebt habe oder erlebe.
    „Suchtdruck“, also Craving, in dem Sinn, wie es quasi pathologisch auftreten kann („Der unwiderstehliche Drang das Suchtmittel konsumieren zu müssen, und zwar nach Möglichkeit schnellst möglich.“), habe ich nun schon recht lange nicht mehr.
    Aber: Da ich immer wieder Schübe von Depression und Schmerzen habe, denke ich schon manchmal, dass es „jetzt“ schön wäre, wenigstens für eine kurze Zeit zur Flasche zu greifen und mittels diesem exzellenten, schnell wirkenden und so leicht zu beschaffenden Entspannungsmittel von allem „loslassen zu können“.

    Mein Kopf weiß also noch ganz genau, wie das wirkt und funktioniert, und ich bin davon überzeugt, dass mein Kopf das auch niemals vergessen wird.
    Aber zwischenzeitlich habe ich adäquate andere, viel bessere und nachhaltigere Entspannungsmöglichkeiten erlernt.
    Der Krux am Suchtmittel ist ja, dass die Begleiterkrankung (hier Depression oder psychotische Schübe) nicht besser werden, sondern nur vorübergehend weniger wahr genommen werden. Um dann ins völlige Gegenteil umzuschlagen und quasi „hochpotenziert“ aufzutreten.

    Es tut mir leid, wenn Du bislang noch keine Gruppe gefunden hast, die mit suchtkranken Menschen, die unter SD leiden, umzugehen weiß.
    In meiner Gruppe ist es immer wieder ein hochaktuelles und sehr ernstes Thema, zudem halt dann auch fundiertes, und am besten selbsterlebtes Wissen dazu gehört.
    Eine Selbsthilfegruppe, so verstehe ich das Prinzip Selbsthilfe, trifft sich ja nicht deswegen regelmäßig, damit man sich gegenseitig auf die Schulter klopft, weil man so toll trocken geblieben ist, sondern vorrangig, um – u.a. eben mit Hilfe der Gruppe – trocken zu bleiben.
    Ich habe auch schon Gruppen erlebt, die für mich so „staubtrocken“ waren, dass sie offenbar mit dem Thema Sucht gar nichts mehr anzufangen wussten. Die trafen sich dann halt, auf meine Nachfrage hin, nur noch, weil sie sich schon immer getroffen haben.

    Ich kann aus eigener Erfahrung jedem Betroffenen nur raten: Wenn Du für Dich in Erwägung ziehst, Hilfe durch eine Selbsthilfegruppe bei der Bewältigung Deiner Sucht annehmen zu wollen, dann mach Dich auf den Weg und such „Deine Gruppe“.
    Bei mir bedeutete das eine recht lange Suche. Diese Zeit war aber nicht sinn- und nutzlos! Ich habe dabei sehr viel für mich gelernt und mitgenommen.

  • Hallo Feli!

    Herzlich willkommen hier im Forum!

    Ich habe lange überlegt, ob ich Dir und wenn dann wie schreiben soll. Nun gut, wie Du siehst habe ich mich dafür entschieden. ;)

    Deine Diagnose wurde mir auch gestellt - schon vor über 20 Jahren. Es wurde immer wieder von Ärzten anders benannt, aber es läuft darauf hinaus, das es chronisch ist.

    Überlegt, ob ich antworten soll ist dieser Grund: Ich war schon mal einige Jahre trocken und bei mir haben sich die Symptome erheblich gebessert und Saufdruck hatte ich so gut wie gar nicht. Im Moment bin ich nicht durchgängig trocken, aber es sind nur noch kurze "Rückfälle".

    Deswegen bist DU für mich ein Vorbild! Ich wüsste nicht wie ich damit umgehen sollte, solche Cravings auch nach so vielen Jahren immer wieder so stark zu verspüren. Ich zolle Dir Respekt dafür.

    Meine Psychose habe ich durch Medikamente gut im Griff und auch im Laufe der Jahre immer besser gelernt wo meine Grenzen sind und wann ich mich dringend zurückziehen muss.

    Ist das vielleicht ein Grund für Deine Schübe? Überforderst Du Dich vielleicht zu oft? Das ist nur eine Idee von mir, korrigiere mich gerne.

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir, das Du weiter trocken bleiben kannst!

    Weiterhin guten Austausch hier.

    Lieben Gruß
    Caroline

  • Hallo Dietmar, hallo Caroline,

    vielen lieben Dank für Eure Antworten.

    Ja, ich denke auch dass mein Kopf nicht vergisst dass ich viele Jahre meine Zustände mit Alkohol betäubt habe und es auch schnell ging dass die Gefühle
    dann nicht mehr wahrgenommen werden bzw. aushaltbar waren.
    Ich bin auch mit Medikamenten gut eingestellt, aber die Phasen bleiben dennoch nicht ganz aus. Ich denke nicht dass ich mich überfordere, ich habe ein ausgeglichenes Privat und Berufsleben.
    Eher ist es bei mir die Sensibilität und die Verletztlichkeit. Wenn ich das dann nicht gebacken bekomme geht es oft schnell in die kranke Phase.
    Den Suchtdruck halte ich aus, weil ich sehr genau weiß, wenn ich nur ein Bier trinke geht die Reise ins Niemandsland. Und ich möchte diesen ganzen langen Weg nicht nochmal von vorne beginnen.
    Mein Mann ist sehr glücklich dass es das Leben mit Alkohol nicht mehr gibt.

    Liebe Grüße

    Paddy

  • Guten Abend Paddy,

    Zitat

    Eher ist es bei mir die Sensibilität und die Verletzlichkeit. Wenn ich das dann nicht gebacken bekomme geht es oft schnell in die kranke Phase.

    Eventuell würde es Dir helfen, wenn Du Dir etwas Gutes tust, und Deine psychische Widerstandskraft (Resilienz )(Ich habe willkürlich eine Internetseite herausgesucht, die im Wesentlichen anspricht, um was es dabei geht.) stärkst.
    Mir tut es sehr gut, dass ich immer wieder diverse Seminare besuche, in denen ich so etwas wie eine Kompass für meine Seele finden kann.

    Zitat

    Ja, ich denke auch dass mein Kopf nicht vergisst dass ich viele Jahre meine Zustände mit Alkohol betäubt habe und es auch schnell ging dass die Gefühle dann nicht mehr wahrgenommen werden bzw. aushaltbar waren.

    Ich weiß bei mir, dass ich oft (nicht immer) zur betäubenden Wirkung des Alkohols gegriffen habe, weil bestimmte Situationen „nur so“ für mich auszuhalten waren.
    Das prägt natürlich – auch – um es mal laienhaft auszudrücken – „die Synapsen“.
    Da das sogenannte Suchtgedächtnis nicht gelöscht werden kann, gibt es nur einen Weg diese Prägung umzukehren: Man muss sie „überschreiben“. Nämlich durch positive, nach Möglichkeit stärkere Reize.
    Bei mir war das mein viele Jahre unterdrücktes Freiheitsbedürfnis. Ab dem Moment, ab dem es mir gelang dieses Bedürfnis auszuleben, in vollem Umfang zu erleben und zu genießen, rückte der Gedanke an Alkohol immer mehr in den Hintergrund. (Das ist natürlich absolut individuell, und jeder sollte für sich entsprechende positive Reize finden.)

  • Hallo Dietmar,

    vielen Dank für die Internetseite.
    Ich denke das hat bei mir sehr viel damit zu tun mit meinem Selbstwert, einfach authentisch sein so wie ich bin und zu dem stehen wie ich bin.
    Ich arbeite daran, verfalle aber dann immer wieder in alte Verhaltensweisen und mache mir damit das Leben schwer.
    Auch ich habe großen Freiheitsdrang, den ich aber durchaus ausleben kann.
    Jeden Jahrestag der Abstinenz mache ich was verrücktes.
    Nach Fallschirmsprung, Bungeesprung, ist es nächsten Sonntag ein Kunstflug.
    Grüße Paddy


  • Jeden Jahrestag der Abstinenz mache ich was verrücktes.
    Nach Fallschirmsprung, Bungeesprung, ist es nächsten Sonntag ein Kunstflug.

    44. Klasse! Alles was ich nicht machen würde ;D aber Klasse das Du Deinen Jahrestag so feierst!

    Das mit der Sensibiltät und Empfindlichkeit kenne ich auch, aber ich bin nicht (leider) nicht mehr berufstätig, also kann ich mir Rückzugszeit nehmen, wenn es eskaliert und wieder stabil werden. Ich kenne inzwischen die ersten Warnzeichen und kann rechtzeitig gegensteuern. Vor allem eine gewisse LmaA - Einstellung gegenüber mir nicht wohlgesonnen Personen konnte ich mir zulegen.

    Wann ist die Krankheit bei Dir ausgebrochen? Gab es einen Auslöser (welchen musst Du nicht schreiben, nur ob Du ihn genau bennenen kannst).

    Hab einen guten, trockenen Tag!

    LG
    Caroline


  • Jeden Jahrestag der Abstinenz mache ich was verrücktes.
    Nach Fallschirmsprung, Bungeesprung, ist es nächsten Sonntag ein Kunstflug.

    Cool 44.
    Fallschirmsprung und Kunstflug würde ich auch gern mal machen - für Ersteres habe ich aber mittlerweile zu viel Kummerspeck.
    Und ulkigerweise würde ich nie einen Bungee-Sprung machen (wollen) - Fallschirm ja nixweiss0 Komisch.

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  • Hallo Caroline,

    Den Krankheitsausbruch kenne ich noch sehr genau.
    Das sogenannte Fass kam halt zum überlaufen.
    Viele Dinge mit denen ich nicht umgehen konnte und dann hats geknallt.
    Seither sind 20 Jahre vergangen.

    Hallo Greenfox,

    Fallschirmspringen ist toll,
    aber Bungee würde ich nicht mehr machen ( hat einen bestimmten ) Grund
    Bin mal gespannt auf Sonntag mit dem Kunstflug. Dieser dauert 20 min.

    Grüße Paddy

  • Guten Tag, Feli,

    ich halte es für wenig zielführend dein Krankheitsbild in diesem Forum zu diskutieren und auf Hilfe zu hoffen. Ich denke in deinem Fall sollte ausschließlich Hilfe bei Fachtherapeuten gesucht werden.
    Ich bin ein großer Anhänger von Selbsthilfegruppen jeder Art. Ich bin Spezialist in Sachen Alkoholismus. Bei allen anderen Formen von Erkrankung verlasse ich mich auf meinen Arzt. Ein Gespräch nach dem Motto „Gut, dass wir drüber geredet haben“ ist wohl wenig hilfreich für diejenigen, die leiden.

    Gruß

    Laurids

  • Hallo Laurids,

    ich bin in psychotherapeutischer und in psychiatrischer Behandlung.
    Leider gibt es in meiner Umgebung keine Selbsthilfegruppe die beide Krankheitsbilder betrifft.
    Ich war in einer Selbsthilfegruppe für Psychosenkranke. Es war jedoch kein Mitglied dabei das noch die Alkoholabhängigkeit dazu hatte.
    Nun gut wenn ich hier nicht richtig bin gib mir einen Tipp wo ich besser aufgehoben bin.

    Grüße Paddy

  • Feli, mach Dir mal keinen Kopp - natürlich kannst Du hier auch Deine "spezielle Problematik" ansprechen! Zum Einen bist Du ja hier auch nicht allein damit (siehe Caro) - und zum Anderen hat es auch etwas mit dem vielfältigen Bild der (Alkohol)Sucht zu tun ...
    Und im internen Bereich ist noch Platz neben den anderen "speziellen Problematiken" ;)

    Gruß
    Greenfox

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  • Leider gibt es in meiner Umgebung keine Selbsthilfegruppe die beide Krankheitsbilder betrifft.
    Ich war in einer Selbsthilfegruppe für Psychosenkranke. Es war jedoch kein Mitglied dabei das noch die Alkoholabhängigkeit dazu hatte.
    Nun gut wenn ich hier nicht richtig bin gib mir einen Tipp wo ich besser aufgehoben bin.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Du weiter hier bleibst und Dich mit uns austauscht und hoffentlich für Dich auch etwas daraus ziehen kannst.

    Betreff der Doppeldiagnose: ich habe damals in meiner Therapiegruppe einige kennengelernt die massiv den Alkohol eingesetzt haben um weiter leben/funktionieren zu können. Ich frage mich öfter mal, was aus Ihnen geworden ist und ob sie immer noch Alkohol trinken.

    Also, ich glaube, wir sind damit nicht alleine. Nur es sprechen wenige darüber. Genauso wie es von Freunden und Familie oft empfohlen wird (aus Unwissenheit) doch ein Glas Wein zu trinken damit es einem besser geht - vor allem bei einer beginnenden Depression.

    Ich wünsche Dir einen stabilen und trockenen Tag!

    LG
    Caroline

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