Vorstellung

  • Hallo Ihr,

    ich hoffe, ich bin hier richtig ...

    Ich stelle mich mal kurz vor: Weiblich, 45 Jahre. Seit ich Ende 20 bin, trinke ich relativ viel und mit der Zeit vor allem zunehmend regelmäßig Alkohol. Allerdings sehr lange alles im unauffälligen Bereich (nie tagsüber, nie "besoffen", typisches Gesellschaftstrinken). Daraus wurde aber immer häufiger auch (abends) alleine Alkhol trinken.

    Mit 33 war ich das erste Mal bei meinem Hausarzt und habe gesagt, dass ich das Gefühl habe, in ein Problem hineinzulaufen und ich mir Sorgen mache um meinen Alkohol-Konsum. Der Arzt nahm mir Blut ab, sagte mir beim nächsten Gespräch, dass meine Leber-Werte top sind, zog mich zum Fenster (vor der Arztpraxis befand sich ein Supermarkt, vor dem die "klassischen" Alkoholiker am hellichten Tag Bier tranken) und sagte "Sie können sich gar nicht vorstellen, was DIE für Leberwerte haben, DAS sind Alkholiker".
    Ich fühlte mich überhaupt nicht ernst genommen. Er schrieb mir dann noch "AA - Anonyme Alkholiker" auf einen Zettel und überreichte mir diesen mit den Worten "Aber ich denke nicht, dass Sie da richtig sind. Da sind nur echte Alkholiker, die einen echten Abstieg hinter sich haben".
    Trotz dieser für mich gefühlten Abfuhr ging ich trotzdem noch zu einem Gespräch bei der Caritas-Suchtberatung, das ... ähnlich verlief. :o
    Nach 1 1/2 Stunden sagte mir die Frau, dass ich ihrer Meinung nach nicht alkohol-süchtig sei, nur Alkholmissbrauch betreibe, um andere Probleme zu überdecken.
    (Anmerkung hierzu: Ich schätze mal, so ziemlich JEDE/R, der/die zu viel Alkohol trinkt, tut das nicht, weil es ihm so supertoll schmeckt, sondern weil er/sie die Wirkung des Alkhols schätzt?)

    Wie dem auch sei, nachdem also auch dieser zweite Versuch, meine Sorgen über den Alkoholkonsum jemand "Fachgerechtem" anzuvertrauen, ins Leere lief, war es das erstmal für die nächsten Jahre. Der Konsum blieb in etwa derselbe (immer so zwischen selten nur ein Glas, häufiger bis zu einer Flasche Wein pro Abend, in Gesellschaft auch mal mehr). Und es wurden rapide schnell weniger Tage/Abende, an denen ich gar nichts getrunken habe.
    Dann ging ich eine Beziehung ein mit jemandem, der noch mehr trank als ich und in der es völlig normal war, dass kein Abend ohne Alkohol verläuft.
    Die Beziehung ging nach einigen Jahren in die Brüche und es kamen ein, zwei sehr unschöne Dinge in meinem Leben vor, die mich seelisch komplett von den Füßen und aus der Bahn geworfen haben. Währenddessen und seitdem hat sich mein Alkholkonsum noch einmal merklich verstärkt oder vielmehr mit inzwischen einer Flasche pro Abend als völlig normal eingependelt. Manchmal und immer häufiger wurden es aber auch 1 1/2. Mir war die ganze Zeit klar, dass das kein "normales" Trinkverhalten mehr ist.
    Ein Stück weit war es mir zugegebenermaßen zu der Zeit aber sogar reichlich egal.

    Vor ein, zwei Jahre habe ich angefangen, gesundheitliche Beschwerden zu bekommen, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und ein andauerndes Schwindelgefühl. Es fiel mir immer schwerer, ein normales Leben weiterzuführen. Eine mittelgradige Depression wurde mir schon nach der großen Krise davor bescheinigt. Von meinem eigenen Verdacht, dass mein Alkholkonsum aber die (zwar begründete reaktive) Depression und meine gesundheitlichen Probleme nicht eben besser macht, habe ich den Ärzten nichts gesagt oder nur mal beiläufig in einem Nebensatz "Ich weiß, dass ich auch zu viel Alkohol trinke" erwähnt (worauf erstaunlicherweise nie eine Reaktion kam. Ich scheine nach außen so zu wirken, dass an das Thema Alkholproblem anscheinend kein Arzt denkt oder glaubt, selbst wenn ich selber es erwähne?).
    Dahingehend immer noch "unauffällig" nach außen. Aber ich habe gemerkt, wie mich das immer fertiger macht und die Stimme "Du trinkst" immer lauter wurde.

    So, nun habe ich mich mühselig einigermaßen aus meiner langjährigen depressiven Phase herausgewuchtet, und habe oft, oft, oft, oft, oft zu mir selber gesagt: "Was willst Du - leben oder Dich zerstören?". Ich war mir ehrlich gesagt sehr lange Zeit wirklich nicht sicher.

    Vor ca. einem Jahr war ich noch mal bei der Suchtberatung der Caritas und war zutiefst abgeschreckt davon, dass ich für eine reine Informationsabende-Serie von 6 oder 8 Treffen in einer Gruppe (das war so eine Art Vorbereitung, bei der man herausfinden konnte/sollte, ob man betroffen ist, oder aber auch Angehörige eingeladen waren um mehr über Alkholismus zu erfahren) alle persönlichen Angaben wie Name, Adresse etc. herausgeben sollte. Ich dachte, das ist komplett anonym (wie bei den AA). Alle meine Angaben dort zu lassen, war mir aber ehrlich gesagt zu heikel. Zwar wurde mir selbstverständlich zugesichert, dass die Daten nur intern verwendet werden, aber ganz ehrlich: Das glaubt doch heutzutage kein Mensch mehr, dass persönliche Daten sicher sind auf einem PC und im Datentransfer.
    Also habe ich nicht teilgenommen. Und nein, das ist keine Ausrede: Wenn es anonym gewesen wäre, wäre ich hingegangen. Ich war sogar ziemlich enttäuscht, weil ich mir ja eben gerade endlich Hilfe erhofft hatte.

    Also ging noch ein Jahr ins Land, in dem ich mich (auch wenn sich das wie ein Widerspruch anhört, ist aber so) einerseits weiterhin seelisch stabilisiert habe, anderseits der Alkholkonsum weiter ging wie vorher: viel zu viel und inzwischen auch längst beim Einkauf eine Flasche Wein pro Abend eingeplant plus mind. eine in Reserve, falls es mal mehr werden sollte. Und langsam auch mit Problemen, dass ich morgens bei der Arbeit abgesagt habe, weil es mir erstens körperlich richtig schlecht ging und weil ich zweitens ziemlich sicher war, dass ich noch so viel Restalkohol im Blut habe, dass ich gar nicht Auto fahren darf. Die Notbremse habe ich immerhin hinbekommen, nicht mich, andere und und meinen Führerschein aufs Spiel zu setzen. Aber das war eine weitere deutliche Warnung an mich. Ich habe hier manchmal gesessen und laut zu mir selber gesagt: "Jetzt ist es schon so weit, dass Du Arbeit absagst ... weil Du auf gut deutsch gesoffen hast gestern". Ein weiteres, für mich hochalarmierendes und auch bedrückendes Zeichen: Es fiel mir über die letzten drei, vier Jahre immer schwerer bis es war nicht möglich, aufzuhören. Ein Glas hieß immer gleich die ganze Flasche, manchmal auch noch ein, zwei Gläser obendrauf, so sehr ich mir auch vorgenommen hatte, es bei dem Glas zu belassen, weil ich ja am Morgen früh raus muss.
    Nun, das muss ich hier wahrscheinlich keinem erzählen.

    Nun hat es vor einer Woche geklackt, ich hatte komplett die Schnauze voll und fand die Vorstellung eklig und entwürdigend, mir gewohnheitsmäßig wieder das Glas einzuschenken, dann die Flasche auszutrinken, mir eventuell noch eine aufzumachen und am nächsten Tag wieder völlig fertig mit Bluthochdruck und Schwindelgefühlen herumzulaufen.

    Heute ist/war mein 6. Tag ohne Alkohol und ... ich bin ehrlich gesagt ganz schön stolz auf mich. :-[

    Körperliche Reaktionen hatte ich nicht, bis auf dass mir die ersten zwei Tage ständig kalt war (kann das davon kommen?).
    Ich bin darüber sehr erleichtert. Der letzte (und auch in jenem Jahr einzige :( ) alkholfreie Tag war 2012, von daher war ich mir jetzt nicht sicher, inwiefern mein Körper sich in den letzten ein, zwei Jahren noch weiter gewöhnt hat.

    Ganz leicht fällt es mir nicht, zumindest nicht durchgehend. Ich bekomme immer mal Anflüge, vor allem die typischen abendlichen "und jetzt Feierabend" - Momente pieksen, oder gestern als mich jemand fragte "Willst Du ein Glas Wein oder eine Weinschorle?". Danach war ich auf dem Heimweg im Auto, und da war es ein ganz heftiger Anflug, so dass ich dachte "Scheiß drauf, dann trink ein Glas Rotwein, wenn Du zu Hause bist".
    Hier angekommen hatte ich mich glücklicherweise inzwischen wieder eingekriegt, dran gedacht, wie übel es mir heute gehen würde und habe lieber den Wasserkocher angestellt.
    Und so trinke ich seit Tagen einen Kräutertee nach dem anderen. :)

    Ich würde mich freuen, mich hier auszutauschen und natürlich auch, wenn ich hier Unterstützung bekäme, habe aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen aber eine Bitte:
    Egal, was Ihr denkt, bitte schreibt mir nicht, dass Ihr nicht denkt/glaubt, dass ich ein Alkholproblem habe (z.B. weil es mir ja körperlich so leicht fällt). Das würde mich komplett demoralisieren. Falls jemand das denkt: bitte gar nichts schreiben, danke.

    So, und jetzt gerade freue ich mich total, weil ich zwar in wenigen Stunden schon wieder aufstehen muss, das aber völlig ohne schlechtes Gewissen tun kann (re:Auto fahren). Tag 7. :)

    Feuervogel

  • Hallo Feuervogel,

    bei mir verlief die Entwicklung ähnlich.
    Langsame Steigerung der konsumierten Alkoholmenge (Am Ende täglich zwei Flaschen Wein, am Wochenende wurde manchmal sogar eine dritte geköpft), lange Zeit beruflich unauffällig, irgendwann dann hin und wieder Krankmeldungen, weil ich es abends übertrieben hatte. Und die immer stärker werdende Ahnung: Wenn du jetzt nicht die Notbremse ziehst, dann wird es für dich rapide abwärts gehen.

    Im Nachhinein betrachte ich den Ausstieg aus der Alkoholabhängigkeit als eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

    Ich wünsche dir, dass du dieselbe Erfahrung machen darfst.
    Herzlich willkommen im Forum.

    Katro

  • Hallo Feuervogel,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
    Ich hoffe, du wirst dich hier so wohl fühlen, wie ich mich.

    Viele Grüße
    Mogli

  • Hallo Feuervogel,

    willkommen :)

    Und Glückwunsch zum 6. alkoholfreien Tag. Ich finde es Klasse, dass du dir vorgenommen hast, abstinent zu bleiben. Und ich wünsche dir, dass du die Kraft findest, das durchzuziehen.

    Ich freu' mich drauf, noch mehr von dir zu lesen. Über sich zu schreiben hilft auch dabei, sich selbst besser zu verstehen - naja, mir jedenfalls ;)

    LG Walker

    P.S.: wer gesundheitliche Schäden durch Alkohol hat, der hat auch ein Alkoholproblem. Ist bei mir auch so.

  • Liebe(r) Feuervogel,


    ich freue mich total, dass Du hier gelandet bist und heiße Dich herzlich Willkommen

    :welcome: :heartBalloon:

    Vielen Dank, dass Du uns hier offen und schonungslos Deine Geschichte und Deine Situation geschildert hast. Vieles kommt mir sehr bekannt vor...

    Glückwunsch zum 7. alkoholfreien Tag! Es war die richtige Entscheidung. Dein Leben wird sich erstaunlich verbessern und Du wirst langsam gesunden. Dein Körper wird es Dir danken. Mir ging es jahrelang körperlich so schlecht und seit ich nicht mehr trinke und zudem noch Sport treibe, geht es mir immer besser. Es ist toll, dass Du die Reißleine gezogen hast und Dein Leben nun eine neue Wendung nimmt. Hier bei uns kannst Du Dir Unterstützung und Mut abholen, wann immer Du es brauchst.

    Wenn ich lese, was Du Dir auf Deiner Suche nach Hilfestellung anhören musstest, da stellen sich mir alle Nackenhaare auf... Es ist wirklich entsetzlich und zeigt einmal wieder, dass da im Suchthilfe- bzw. Medizinsystem komplett was schiefläuft. Mich ärgert das, denn ich habe ähnliche Erfahrungen hinter mir. Es ärgert mich sogar so sehr, dass ich mir überlegt habe, mal an die Ärztekammer zu schreiben, um mal ganz allgemein darauf hinzuweisen, dass es nicht angehen kann, dass Ärzte so wenig Wissen über (Alkohol-)Sucht haben und/oder es verharmlosen... Ich war in meinem Leben schon bei gefühlten tausend Ärzten und wurde immer nur auf meinen Nikotinkonsum angesprochen (ja, Nikotin ist schlimm, Rauchen ist blöd), aber Alkohol? Das will niemand wissen.

    Dass Du bei Suchtberatungsstellen Deine Adresse und persönlichen Daten angeben musst, ist allerdings normal. Du brauchst da aber keine Bedenken zu haben. Immerhin bist Du nicht kriminell, sondern hast ein Alkoholproblem. Da dringt jedenfalls nichts nach außen, es sei denn, jemand den Du kennst, arbeitet dort... Die brauchen Deine Daten zum einen für die Statistik, zum anderen für eine Abrechnung mit Krankenkasse und/oder Sozialversicherungsträger bei eventueller Inanspruchnahme von Therapien...

    Ich wünsche Dir einen schönen, klaren, nüchternen Abend.

    Liebe Grüße
    Pinguin

    „Erfolg ist nicht auf Erfolg aufgebaut. Er ist auf Fehlern aufgebaut. Er ist auf Frustration aufgebaut. Manchmal ist er auf Katastrophen aufgebaut.“

  • Einen schönen guten Abend Feuervogel :)

    als ich mich hier das erste mal zu Wort meldete hatte ich auch gerade mal 4 Tage nichts getrunken (also noch kürzer als du) und war dennoch schon ganz schön stolz auf mich! Bis heute ist einiges passiert, Höhen, Tiefen, ohne und .. (wenn auch selten) mit Alkohol.

    Der Weg geht weiter bergauf 8)

    Es ist eine wirklich nette Gemeinschaft hier und mir half und hilft es sehr, dabei zu sein.

    In diesem Sinne: Herzlich willkommen!

  • Hallo Feuervogel,

    herzlich willkommen hier im Forum; schön, dass du schon so vieles von dir erzählt hast.

    Ich finde es schlimm, wie wenig Ahnung die meisten Ärzte von Sucht haben und wie wenig Hilfe man bekommt, wenn man das Thema anspricht; das kenne ich auch aus Erfahrung.

    Guten Erfashrungsaustausch wünsche ich dir hier.

  • Hallo Ihr,

    also erstmal einen ganz lieben Dank für Euer nettes Willkommen hier!!


    Es ist eine wirklich nette Gemeinschaft hier und mir half und hilft es sehr, dabei zu sein.

    Den Eindruck habe ich auch. Wie angenehm, danke! :)

    Vorweg zu den Ärzten: ich gebe mich schon länger keiner Illusion mehr hin, dass Ärzte einem wirklich helfen. Sicherlich nicht ALLE, das kann man so nicht über einen Kamm scheren, aber der Großteil meiner Erfahrung mit Ärzten (und das ist wie bei Dir Pinguin, leider recht viel), war so, dass sie ihr Gebiet sehen - und sonst nichts.
    Ritsch-Ratsch-Rezept-Raus. Sie sehen keinen Gesamtzusammenhang und dass Symptom A eventuell etwas mit Problem B und einer (eigentlich deutlichen) Aussage C vom Patienten zusammenhängen könnte und eigentlich ein recht logisches Gesamtbild ergibt.
    Das war nebenbei gesagt auch ein Grund für mich, jetzt endlich selber zu handeln. Die Ironie an der Sache ist allerdings, dass ich erst jetzt handeln kann, weil ich erst jetzt langsam wieder zu Kräften gekommen bin - sogar trotz Alkohols. Falls Ihr versteht, was ich meine.
    Ich habe eine Odyssee mit Ärzten hinter mir, die will ich Euch jetzt hier nicht ans Bein reden. Aber das Resultat ist: Entweder ich tue etwas, oder niemand tut es. Da war und ist keine Hilfe. Und wenn ich mit einem Herzinfarkt oder Schlaganfall umkippe, trage ich die Konsequenzen, nicht Dr. xyz, der mich zwei Jahre lang wissentlich mit einem desaströs hohen Blutdruck hat herumlaufen lassen. Erst als ich diesen Arzt nach langem Zögern gewechselt habe mit dem Argument, dass ich so keine 50 werde, sagte die neue Ärztin als erstes: "Diese Blutdruckwerte gehen ja überhaupt gar nicht, das schädigt schon Ihre Organe". Sprachs, gab mir ein Rezept, Ritsch-Ratsch-Raus. Ich sage seit 2011, dass ich eine Reha möchte, weil ich nicht zur Ruhe komme und permanent auf flackerndem Notstromaggregat laufe. Es gibt mehr als ausreichend fundierte Befunde bei mir dafür. Passiert aber nicht. Wie gesagt, ich will Euch da nicht mit Details langweilen, aber in Foren und im Internet bekommt man mehr Unterstützung, Hilfe und auch Wissen, als bei jedem Arzt.
    Das könnte auch erklären, wieso Ärzte so lethargisch sind, was Süchte angeht: Sie sind selber nicht betroffen. Sie sehen hohen Blutdruck und Herzrhtymusstörungen und holen den Rezeptblock raus. Sie hören das Wort Alkohol, sehen einen an und denken: Wieso - geht doch noch, heruntergekommen sieht sie nicht aus und 'ne Fahne hat sie auch nicht. Bloß nicht mit sowas behelligt werden, wofür es kein Rezept gibt.

    Jedenfalls habe ich mich über lange Zeit irgendwie selber da (aus der Depression) rausgezogen und nun ist es Zeit, dass ich mich aus der nächsten Sache raushole: Alkohol und der massiven Selbstschädigung, die ich mir da ständig zufüge. Ich will das nicht mehr.
    Nebenbei gesagt rauche ich leider auch ziemlich viel - das wäre dann in etwa mein nächstes Ziel. ;) Aber step by step.

    Dass ich da bei der Beratung persönliche Angaben machen sollte/müsste, leuchtet mir auch ein, Pinguin. Trotzdem war ich davon verschreckt. "Da steht dann irgendwo mein Name und dass ich mich an die mit einem Alkohlproblem gewandt habe". Es fiel mir schon schwer genug, da überhaupt hinzugehen für dieses erste Gespräch, dann auch noch gleich alle meine Angaben in Stein zu machen, war mir zu viel. Okay, ein Aspekt war sicherlich auch, dass ich die Frau in diesem Erst-Gespräch schlichtweg wahnsinnig unsympathisch fand. Sozialpädagogin, garantiert nie eigene Erfahrung mit Suchtproblemen gehabt und hatte so einen ganz kalt-schneidigen Ton am Leib, nicht der Hauch eines Lächeln von ihr in dem gesamten Gespräch. Ich kam mir eher vor, als wenn ich einen Bank-Kredit aufnehmen muss ("So. Das füllen Sie jetzt erstmal aus. Unter welcher Nummer können wir Sie telefonisch erreichen.") und nicht wie bei einer Erst-Beratung zu einem ja sehr persönlichen und schambehafteten Thema, mit dem ich mich da hingewandt habe. Wenn man ein Alkoholproblem hat, heißt das wohl nicht, dass man kühl-geschäftlich behandelt werden muss (oder soll einem so eine menschliche Minus-fünf-Grad-Atmosphäre helfen? Also mir nicht.).

    Ich werde ich mal hier herumlesen. Schön, dass ich hier gelandet bin. :)

    Feuervogel

  • Guten Morgen Feuervogel,

    ich kann deine Ängste und Bedenken sehr gut nachvollziehen. Ich leide unter starken Depressionen und
    nach einem Nervenzusammenbruch, den ich mit Alkohol beikommen wollte ( ganz schön bekloppt, ich weiß )
    landete ich auf einer Entgiftungsstation. Die Ärzte dort waren sehr überheblich und ich frage immer, wann
    ich denn mit einem Therapeuten sprechen könne, denn da liegt ja mein Problem. Aber daswar überhaupt nicht
    angedacht. Die hätten mich da einfach 3 Wochen behalten und das wäre es gewesen. Ich fühlte mich dort
    sehr unwohl, weil auch noch viele Patienten mit ihrem Konsum pralten und ich die Zeit dort als vertane Zeit gesehen
    hätte. Also bin ich nach 4 Tagen gegangen. Aber damit ging es erst richtig los. Ich wollte gerne in eine
    Psychosomatische Klinik und meine Krankenkasse hat immer auf die Diagnose der Entzugsklinik reagiert. Erst
    meine Hausärztin konne sie überzeugen, das ich eine stationäre Therapie in einer psychosomatichen Abteilung
    benötige. Und danach ging es mir auch besser. OK, das sind meine Erfahrungen und ich möchte auch keinesfalls alle
    Ärzte und Einrichtungen über einen Kamm scheren, aber ich traue mich jetzt halt nicht was zu sagen, damit ich nicht
    abgestempelt werde. Nun geht es mir leider wieder schlechter. Berufliche Probleme. Nicht von mir
    verschuldet, sondern meine Stelle wurde einfach abgebaut. Das hat mich wieder runter gezogen.
    Nun versuche ich krampfhaft einen neuen Job zu finden. Ist aber leider nicht so einfach. Besonders wenn das
    eigene Selbstwertgefühlt im Keller ist. Mein Wochenende war dann auch wieder blöd, aber heut tue ich mir
    etwas gutes und gehe zum Frisör.
    Ich wünsche Dir auch einen guten und sonnigen Tag.

    Viele Grüße
    Mogli

  • Hallo Feuervogel,

    ich bin auch neu hier und genau so froh wie du auf offene Ohren und Verständnis zu stoßen. Bei mir ist es der 3. Tag ohne Alkohol und so soll es weitergehen. Ich drücke uns allen ganz doll die Daumen das wir die Kurve kriegen. Eigentlich ist das Leben viel zu schön, um es so wegzuwerfen. Man muss es nur wieder für sich entdecken. Viele liebe Grüße

  • Hallo Ihr,

    jetzt komme ich zum ausführlicheren Antworten - die letzten zwei Tage war zu viel los und am Montag hat die Webseite sehr langsam reagiert, es hätte ewig gedauert, einzeln zu zitieren. :)


    bei mir verlief die Entwicklung ähnlich.
    Langsame Steigerung der konsumierten Alkoholmenge (Am Ende täglich zwei Flaschen Wein, am Wochenende wurde manchmal sogar eine dritte geköpft), lange Zeit beruflich unauffällig, irgendwann dann hin und wieder Krankmeldungen, weil ich es abends übertrieben hatte. Und die immer stärker werdende Ahnung: Wenn du jetzt nicht die Notbremse ziehst, dann wird es für dich rapide abwärts gehen.

    Im Nachhinein betrachte ich den Ausstieg aus der Alkoholabhängigkeit als eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

    Ich wünsche dir, dass du dieselbe Erfahrung machen darfst.
    Herzlich willkommen im Forum.

    Ja - die Steigerung verläuft wirklich schleichend. Anfänglich ging es mir nach einer ganzen Flasche auch noch richtig schlecht morgens (ein richtiger Kater meine ich jetzt), irgendwann fiel eine ganze Flasche nicht mehr auf, es ging mir durchgehend nicht gut körperlich.

    Und das ist schön zu lesen und: danke! :)


    Ich freu' mich drauf, noch mehr von dir zu lesen. Über sich zu schreiben hilft auch dabei, sich selbst besser zu verstehen - naja, mir jedenfalls ;)

    LG Walker

    P.S.: wer gesundheitliche Schäden durch Alkohol hat, der hat auch ein Alkoholproblem. Ist bei mir auch so.

    Danke. Ja, mir hilft (runter)schreiben auch sehr, um mich zu sortieren.

    Wer gesundheitliche ... Damit hast Du mit Sicherheit Recht, zeigt es doch sehr deutlich, dass man es nicht mehr im Griff hat. Wie oft es mir schlecht ging und ich habe trotzdem was getrunken - in dem Wissen, dass natürlich das Beste wäre, gar nichts zu mir zu nehmen. Und immer mit diesem Argument "Ein Glas - danach geht der Blutdruck runter". (Stimmt auch tatsächlich, nur blieb ja nie bei dem einen und am nächsten Tag war er dann umso höher).


    Ich finde es schlimm, wie wenig Ahnung die meisten Ärzte von Sucht haben und wie wenig Hilfe man bekommt, wenn man das Thema anspricht; das kenne ich auch aus Erfahrung.

    Das ist ein Ding, ja. Das Thema und dass es ein wirkliches Problem ist (will sagen in unserer Gesellschaft und dass es sehr viele betrifft), ist ja nun wahrhaft kein Geheimnis mehr. Bei diesem, wie auch bei anderen Themen steht bei Artikeln immer an irgendeiner Stelle: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Da muss ich immer kurz trocken lachen. Dann wendet man sich an seinen Arzt - und dann? Dasselbe auch bei anderen Problemen oder z.B. bei Selbsttests im Internet: "Sie haben so und so viele Punkte, es ist davon auszugehen, dass Sie bereits ein Problem ... etc." und dann immer der unvermeidliche Satz "Wenden Sie sich an Ihren Arzt".
    Ich gehe davon aus, dass ich mit meinen Ärzten nicht außergewöhnlich Pech hatte, sondern dass die meisten so sind. Ich habe auch den Eindruck, es hat sich in dem Punkt etwas verändert in den letzten 10, 20, 30 Jahren. Entweder ich bilde mir das ein, oder die Ärzte hatten früher mehr Zeit, waren humaner und haben mehr den Menschen vor sich gesehen. Vielleicht irre ich mich aber auch und dieses romantische Bild entspringt eher einem Wunsch oder ich war damals noch eher bereit, bedingungslos auf Ärzte zu hören.


    ich kann deine Ängste und Bedenken sehr gut nachvollziehen. Ich leide unter starken Depressionen und
    nach einem Nervenzusammenbruch, den ich mit Alkohol beikommen wollte ( ganz schön bekloppt, ich weiß )
    landete ich auf einer Entgiftungsstation.

    Hallo Mogli,
    und halt mich für bekloppt, aber ich kann das total verstehen (bzw. meine zu verstehen, was dahintersteht). ;) :D

    Üble Erfahrung von der Klinik und den Ärzten. >:( Was ein Glück, dass Du doch noch die psychosomatische bekommen hast.

    Das mit dem niedrigen Selbstwert ist ein echtes Problem, ja. Damit das gestärkt wird, bräuchte man ja Erfolgserlebnisse (bei Dir z.B. einen Job), um die zu haben, braucht man aber ein besseres Selbstwertgefühl. Ein Teufelskreis.
    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen und drücke die Daumen, dass Du bald einen Job bekommst!!


    ich bin auch neu hier und genau so froh wie du auf offene Ohren und Verständnis zu stoßen. Bei mir ist es der 3. Tag ohne Alkohol und so soll es weitergehen. Ich drücke uns allen ganz doll die Daumen das wir die Kurve kriegen. Eigentlich ist das Leben viel zu schön, um es so wegzuwerfen. Man muss es nur wieder für sich entdecken. Viele liebe Grüße

    Hallo Tocca, ich habe gestern Deine Vorstellung gelesen und wollte Dir da auch schon drauf antworten (und werde ich sicherlich auch noch tun), weil mir das alles soooooooooo arg bekannt vorkommt, was Du schreibst ..!!


    Ansonsten ist heute hier Tag 9 und ich merke: heute ist ein büschn gefährlich. Ich habe heute ein Projekt abgeschlossen (also ein "typischer Tag", abends dann mit einem vermeintlich guten Gewissen von "nach der Leistung habe ichs mir verdient", etwas zu trinken), Kräutertee geht mir heute Abend auch gerade erstmalig auf die Nerven und ich habe mal keine Lust drauf (habe mir gerade einen koffeinfreien Kaffee gemacht).
    Gleichzeitig weiß ich, dass es mir gar nicht um den Alkhol bzw. das Getränk bzw. den Geschmack geht, mir gehts um die Wirkung. Außerdem ist gefährlich das Gefühl von "Das ging doch jetzt über eine Woche prima, wieso nicht ein Glas Wein". Jaja ...
    Und nein. Mache ich nicht. Aber ich muss mir Alternativprogramme suchen.

    Mal eine andere Frage: Körperlich gings mir ja am Anfang gut, aber jetzt tut mir seit zwei Tagen ständig etwas weh und ich fühle mich körperlich ziemlich abge-/zerschlagen. Nicht soooo arg schlimm, eher wie ein übler Muskelkater (ohne einen zu haben) und an wechselnden Stellen, als ob ich blaue Flecken habe. nixweiss0
    Das irritiert mich ein wenig, denn eine direkte Wirkung auf keinen Alkhol kann das ja nach einer Woche kaum sein, das kann ja nicht so verspätet kommen. Ist es möglich, dass mein Körper insgesamt entgiftet (nicht von Alkohol, sondern von "allem") und sich das gerade bemerkbar macht? Neben kein Alkohol fahre ich nämlich gezielt ein ziemliches Gesundheitsprogramm (jeden Tag frisch gepresste Säfte, sehr viel Salat, Obst, Gemüse, alles um den Körper zu entlasten) und meine Leber hat ja nun die erste Pause vom Alkohol seit Ewigkeiten und kann sich endlich mal wieder wichtigerem / dem eigentlichen "Tagesgeschäft" ;) zuwenden.

    Nebenbei gesagt muss ich sagen, dass meine Haut mir schon diese eine lächerliche Woche ohne Alkohol sichtbar dankt (das bilde ich mir nicht ein): sie sieht viel ruhiger, frischer und nicht mehr so angestrengt aus. Nebenbei habe ich 2 kg abgenommen, ohne etwas dafür zu tun, außer den Wein wegzulassen. Naja, logisch: So eine bis zwei Flaschen sind ja auch ordentlich Kalorien ..
    Diese beiden Effekte waren jetzt nicht gerade ein Grund oder Ziel, keinen Alkohol mehr zu trinken, aber ich muss sagen, es ist nett, wenn sich das als positiver Effekt so schnell zeigt.
    Außerdem hatte ich seit Tagen keinen einzigen Herzstolperer!

    Lieben Gruß und einen schönen Abend

    Feuervogel

    Einmal editiert, zuletzt von Feuervogel (5. Februar 2014 um 21:24)

  • Hallo Feuervogel,

    Gleichzeitig weiß ich, dass es mir gar nicht um den Alkhol bzw. das Getränk bzw. den Geschmack geht, mir gehts um die Wirkung. Außerdem ist gefährlich das Gefühl von "Das ging doch jetzt über eine Woche prima, wieso nicht ein Glas Wein". Jaja ...

    Eben weil es um die Wirkung geht, bleibt es dann sicher auch nicht bei nur einem Glas Wein - denn ein Glas allein hat ja keine Wirkung. Gar nichts zu trinken ist viel leichter, als nur 1 Glas zu trinken.


    Mal eine andere Frage: Körperlich gings mir ja am Anfang gut, aber jetzt tut mir seit zwei Tagen ständig etwas weh und ich fühle mich körperlich ziemlich abge-/zerschlagen. Nicht soooo arg schlimm, eher wie ein übler Muskelkater (ohne einen zu haben) und an wechselnden Stellen, als ob ich blaue Flecken habe.


    Woher das kommt, weiß ich auch (noch) nicht, aber mir ging's genauso. War nach ca 3 Wochen aber vorbei :)

    LG Walker

  • Hallo Walker,


    Hallo Feuervogel,

    Eben weil es um die Wirkung geht, bleibt es dann sicher auch nicht bei nur einem Glas Wein - denn ein Glas allein hat ja keine Wirkung. Gar nichts zu trinken ist viel leichter, als nur 1 Glas zu trinken.

    Da hast Du Recht. 1 Glas ist nicht. Klappt nicht. Schon lange, lange nicht mehr.

    Teufelszeug.

    (Und nein, ich bin nicht ernsthaft versucht gerade. Es "ziept" halt ein wenig.)


    Woher das kommt, weiß ich auch (noch) nicht, aber mir ging's genauso. War nach ca 3 Wochen aber vorbei :)

    Ah, dann bin ich ja beruhigt und gehe davon aus, dass der Körper insgesamt entgiftet und das eine Begleiterscheinung ist.
    Ich nehms dann mal als positives Zeichen. Er darf endlich wieder ohne Dauer-Beschuss von außen.

    LG

    Feuervogel

  • Liebe Feuervogel,

    so viel positive Effekte! Ich selbst hatte auch recht schnell eine wunderbare körperliche Veränderung erfahren dürfen... Das ist total schön.... :) Der Körper stellt sich um, der Stoffwechsel, das Nervensystem, der Kreislauf normalisiert sich. Da kann es schon mal sein, dass es zwickt und drückt.... ;) Ich finde, Du bist auf einem guten Weg....

    Lieb grüßt
    Pingu

    „Erfolg ist nicht auf Erfolg aufgebaut. Er ist auf Fehlern aufgebaut. Er ist auf Frustration aufgebaut. Manchmal ist er auf Katastrophen aufgebaut.“

  • Hallo Feuervogel,

    danke für die lieben Worte. Ich bin das erste mal in meinem Leben arbeitslos und das fühlt sich
    echt schrecklich an.

    Dir einen ganz tollen Tag.
    Liebe grüße
    Mogli

  • Liebe Pinguin,

    schön, zu hören, dass es wirklich so schnell geht! Welche Veränderungen waren es bei Dir zuerst und dann über längere Zeit, wenn ich fragen darf?

    Und nein - ich beschwere mich auch wirklich überhaupt nicht. Ich darf gar nicht dran denken, was ich meinem armen, vor sich hinschuftenden Körper schon alles zugemutet habe. :-\ Da bin ich dankbar, dass er jetzt nur ein wenig zwickt und zwackt, wie Du sagst. Eine viel heftigere Reaktion hätte ihm auch angemessen zugestanden. (Alleine meine Pumpe muss derart froh sein, dass sie endlich wieder einigermaßen normal arbeiten darf ..).

    LG

    Feuervogel

  • Liebe(r?) Mogli,

    das kann ich mir vorstellen, wie sehr das herunterzieht.
    Vielleicht zum Mutmachen: Ich kenne jemanden, der schon eine ganze Weile arbeitslos war. Anfang 50, sehr spezialisiert in seinem Bereich, also nicht so gute Chancen, schon gar nicht in der Gegend. Er war inzwischen ziemlich mutlos geworden und der Meinung, dass das nichts mehr wird, weil sie ja nur noch die Jüngeren nehmen und überhaupt war sein Selbstwert im Keller angekommen.
    Neulich bekam ich die Nachricht von ihm: Er hat seit dem Jahreswechsel einen für ihn wie gemachten neuen Job, genau sein Aufgabengebiet - obwohl das eher rar ist -, tatsächlich sogar besser bezahlt als sein vorheriger, langjähriger Job und das alles nur 20 km entfernt. Er ist wie ausgewechselt. Ich habe mich wahnsinnig für ihn gefreut und vor allem: Es ist möglich!
    Ganz lieben Gruß und Daumen gedrückt

    Feuervogel

  • Huhu Feuervogel,

    ich dank dir, für diese Info. Ich glaube ja.....ich bin DIE einzige ...die keinen Job mehr findet.
    Mein Selbstvertrauen ist schon länger verloren gegangen und deswegen traue ich mir auch so wenig zu.
    Aber auch meine Freunde sagen mir immer wieder, es kommt schon noch der richtige Job für
    mich. Ich weiß, das es mir dann viel besser gehen wird. Endlich wieder Struktur und Stress.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag.
    Liebe Grüße
    Mogli

  • Hallo Mogli (und okay - sie ;), entschuldige bitte, ich muss mich hier noch näher einlesen in die einzelnen Geschichten)

    Er hat auch gedacht, dass er der Einzige ist und sein Leben nie wieder etwas wird, hatte sich schon fest auf ALG II ab in Kürze eingestellt und war wirklich am Boden. Und schwubbs: eine völlige Kehrtwende und nicht mal ein "egal, Hauptsache irgendwas" - Job, sondern gleich richtig super (und sogar besser als vor seiner Arbeitslosigkeit) .. :) :)
    Ich weiß, das ist schwierig und lässt sich leicht sagen/schreiben, aber: nicht verzagen!

    Lieben Gruß und Dir ebenfalls einen schönen Tag (hier scheint die Sonne - wunderbar)

    Feuervogel

  • Hallo Feuervogel,

    ich bin etwas auf dem Sprung und leider nicht viel Zeit, möchte dir aber kurz "Hallo" sagen und ich glaube, dass du hier genau richtig bist! :)
    Deine Vorstellung habe ich gelesen, weiter hab ich es zeitlich jetzt nicht geschafft. Ich finde es eine Frechheit wie dein Arzt mit dir umgegangen ist und dich nicht ernst genommen hat.
    Alles Gute und viel Kraft weiterhin! :)
    Verena

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