Hallo!
Das hört sich ja schon mal erfolgversprechend an.
Du bist konsequent am Ball. Weiter so.
Gruß
Rekonvaleszent
Hallo!
Das hört sich ja schon mal erfolgversprechend an.
Du bist konsequent am Ball. Weiter so.
Gruß
Rekonvaleszent
Kannst Du mir damit
noch auf die Sprünge helfen. ??
Wo genau muss ich da suchen ?
Hallo!
Ich rate dem Anfänger zu folgenden Werken:
1.) "ALK" von Borowiak
2.) "Lieber schlau als blau" von Lindenmeyer
3.) "Sucht-Hintergründe und Heilung" von Röhr
4.) Die Suchtfibel
Nr.4 ist sehr breit und fundiert, jedoch schwerer zu lesen.
Viel Spaß
wünscht der Rekonvaleszent
Hallo!
Glückwunsch zur bisherigen Leistung. Darauf kannst Du aufbauen.
Ich bin einen etwas anderen Weg gegangen mit ambulanter Therapie, ausgewählter Fachliteratur und anschließender SHG. Mir hat dieser Weg gut getan und er war für mich richtig.
Zu deinem Thema SHG:
Die wird mittlerweile standartmäßig überall empfohlen. Das ist gut so. Dieses Forum ist auch eine Art SHG. Und das 24/365.
Wenn Du eine reale SHG "vor Ort" für dich -einstweilen- ausschließt, dann mach es.
Es gibt für einen Alkoholiker nicht den einen und einzig richtigen Weg aus der Sucht. Wichtig sind das eigene Engagement und der Erwerb des nötigen Wissens über unsere Krankheit. Ferner die regelmäßige Auseinandersetzung mit ihr, sei es im Netz, mit Vertrauenspersonen oder in einer SHG "vor Ort". Ich rate zusätzlich als Begleitung zu diesem Forum die bereits angesprochene Fachliteratur.
Für deinen Weg wünsche ich gutes Gelingen und das nötige Durchhaltevermögen.
Apropos: Vor Ort besuche ich auch keine SHG mehr. Die letzte hat mir gereicht.
Es grüßt
der Rekonvaleszent
Heute kann ich erkennen, dass ich mit meiner damaligen Sucht allein der Auslöser für die schwierigen zwischenmenschliche Verhältnisse war.
Hallo!
Das ist für mich der Knackpunkt. Wir haben unserer Familie mit unserem völlig sinnlosen Suff eine Menge angetan.
Die Schilderung von Dietmar ist beeindruckend und klasse. Der Unterschied zu mir: Meine Familie hat mir 'ne letzte Chance gegeben. Dafür bin ich sehr dankbar.
Evt. öffnet sich nach der LZT doch noch mal ein Türchen.
Viel Glück und Erfolg bei der Therapie
wünscht der
Rekonvaleszent
Hallo!
Ich weiß nicht, ob Du heute immer noch keinen Alkohol getrunken hast. Deinen kalten Entzug und dann noch mit deinen Blutdruckwerten halte ich für eine Hochrisikonummer.
Google mal "kalter Entzug, Alkohol, Risiken".
Du gehörst in ärztliche Behandlung, wobei Du insbesondere auf dein Alkoholproblem hinweisen solltest, um mit dem Arzt deinen Entzug abzustimmen.
Gruß
Rekonvaleszent
Man sollte auch etwas für sich tun.
Hallo!
Ich rate neben der Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol dazu, sich mit Dingen/Hobbies aktiv zu beschäftigen, die einen fordern, ablenken und Freude machen.
Wie wäre es mit einem Sportprogramm/Fitnesstudio? Da kommt man gleich auf andere Gedanken und unter Leute.
Gruß
Rekonvaleszent
:o Ich bin schockiert, dass Du ihn und das Buch nicht kennst
Guck mal hier rein ...
Sorry!
Ich kannte den Herrn bislang gar nicht. Ich kann nicht alles wissen und jeden kennen. Dafür reicht mein bescheidenes Gemüt nicht aus. ![]()
Was das Outing anbetrifft: Da gibt’s natürlich unterschiedliche Vorgehensweisen und Meinungen dazu.
Hallo!
So ist es. Einige gehen sehr offen mit dem Thema um, egal ob beruflich oder privat. Andere informieren nur einen kleinen Kreis. Ich habe genau diejenigen in Kenntnis gesetzt, die ich auch von anderen ernsten Erkrankungen informieren würde. Der Kreis ist sehr überschaubar. Ich habe diesen Aspekt mit meinem ehemaligen Therapeuten abgestimmt. Auch er teilt meinen Standpunkt: Wen ich informiere, entscheide alleine ich. Die sog. Kollegen auf der Arbeit gehören da nicht zu. Allerdings bin ich auf der Arbeit nie als Trinker aufgefallen, nicht mal auf Feiern. Wem dagegen schon vom Arbeitgeber eine Therapie nahe gelegt wurde, der sollte in der Tat zumindest den Chef in Kenntnis setzen, um zu zeigen, dass sie/er aktiv gegensteuert.
Gruß
Rekonvaleszent
Hallo!
Danke Henri.
Zu den sog. Studien:
Wer hat sie in Auftrag gegeben und wer hat sie wirklich bezahlt? Wer steckt in Wahrheit hinter dem Auftraggeber und mit welchen wirtschaftlichen Interessen?
Die angeblichen Fallzahlen sind m.E. nicht plausibel dargelegt und im Übrigen viel zu niedrig erhoben, um wirklich Schlussfolgerungen zuzulassen. Viel interessanter wäre ein Vergleich zwischen Ländern mit einer hohen und einer niedrigen Alkoholkonsumquote.
Die Studien lesen sich für mich wie die Werbeprospekte der Automobilindustrie, wie sauber und umweltfreundlich ihre Karren doch angeblich sind.
Gruß
Rekonvaleszent
Aha!
Du ist der Meinung, dass Du allein dank deiner Willenskraft aus dem aktiven Teil der Sucht, vorausgesetzt Du bist überhaupt süchtig, aussteigen kannst.
So Leute mag es theoretisch geben. Ich kenne keinen einzigen.
Ich kenne nur einen einzigen Weg: Arztbesuch, Kontaktaufnahme zur Suchtberatung, (ambulante) Therapie, SHG, Lektüre von Fachliteratur und zwar aus Patienten- und aus Therapeutensicht.
Dies zusammen versetzt einen erst in die Lage, die Tücken der Krankheit und des Suchtgedächtnisses zu erkennen.
Alles in allem halte ich deinen Versuch, dich klammheimlich aus der Sucht verabschieden zu wollen, für wenig erfolgversprechend.
Apropos: Auch ich habe vor dem Saufen mit der Qualmerei aufgehört: Letzteres fiel mir nicht sonderlich schwer und verleitete mich zu dem Irrglauben, mich genau so einfach aus dem Suff ausklinken zu können. Das erwies sich als Trugschluss.
Gruß
Rekonvaleszent
Ich denke eher über etwas anderes nach. Es soll ja gesund sein und das Herzinfarktrisiko deutlich mindern, zumindest ein Glas Wein am Abend zu trinken.
Das ist ein medizinisch nicht bewiesenes Vorurteil. Mit dem einen (0,2l unterstelle ich mal) bewegst Du dich genau am Rande des für den Körper gerade noch unschädlichen Alkoholkonsums.
Du trägst dich im Gedanken, dass sog. Modell des Kontrollierten Trinkens auszuprobieren. Wenn Du kein Alkoholiker bist, kann es dir gelingen.
Ansonsten verhälst Du dich mit deinen Alkoholvorräten in unmittelbarer Reichweite schon sehr riskant.
Gruß
Rekonvaleszent
Der Arzt sollte es schon wissen. Meiner hat mir erklärt, dass er Organe wie die Bauchspeicheldrüse nur bei Nüchternheit vernünftig auf den Schirm bekommt. Daher lasse ich mir für so eine Überprüfung immer einen ganz frühen Termin geben.
Ich werde meinen Doc mal wieder im Frühjahr aufsuchen, um mich gründlich incl. Ultraschall durchchecken zu lassen.
Gruß
Rekonvaleszent
9. Die Leber regeneriert sich und man hat wieder gute Leberwerte.
Hallo!
Ziffer 9 trifft nur zu, wenn man noch keinen Leberschaden z.B ein Zirrhose davongetragen hat.
Lass zusätzlich zum Bluttest mal ein Ultraschall deiner Organe, insbesondere der Leber und der Bauchspeicheldrüse machen und zwar morgens und nüchtern d.h. vor dem Frühstück.
Gruß
Rekonvaleszent
Auch ich wünsche uns allen für das neue Jahr nur das Beste.nixweiss0
Ich bin hier im Forum eher nur der "Co." und mache nur ein bisschen technische Unterstützung. Ihr, die ihr hier im Forum schreibt, seid diejenigen, die das Forum am Leben erhalten.
LG Henri
Hallo!
Und genau dafür sage ich einfach mal DANKE.
Es grüßt der
Rekonvaleszent
Hallo!
Ich kann verstehen, dass Du nicht begeistert von der besagten Klinik bist, da Du mit einer ganz anderen mit mehr persönlichem Luxus gerechnet hast. Die haben dort ihre eigene Vorgehensweise, die wohl lautet, jemand erst mal komplett aus dem alten Umfeld zu nehmen, um ihm/ihr quasi eine neue Software aufzuspielen. Da stören zu enge Heimatkontakte und Leute, die sich den ganzen Tag vor lauter elektronischer Daddelei mit Handy oder Laptop nicht so richtig auf die Therapie einlassen, weil sie schlichtweg abgelenkt sind. Das ist jetzt kein Vorwurf an dich. Aber es schlagen in so einer Klinik halt die unterschiedlichsten Typen auf.
Zu der Entgiftung hat Gerchla dir ja schon geschrieben. Die Klinik gibt es seit Jahrzehnten, die hat ihre Erfahrungen mit Patienten gemacht und ist daher einiges an Ausreden, Beschwichtigungen und Beteuerungen von frisch angelieferten Alkis gewöhnt. Da wollen die sich in der Tat ein eigenes Bild machen.
Aber es dürfte dir schon helfen, hier mal Dampf abzulassen, um dann die nächste Etappe in Angriff zu nehmen.
Also Kopf hoch!
Gruß
Rekonvaleszent
Aber vielleicht an dieser Stelle die Frage: was könnte ich mir sonst „gönnen“…wie auch immer, ich will davon wirklich weg.
Unter diesem Aspekt nehme ich deinen Tipp vom Selbstversuch an und wage das Experiment!
Mein Barschrank (gefüllt mit guten Rotweinen) habe ich mit dem dazugehörigen Schlüssel abgeschlossen und den Schlüssel übergebe ich morgen einer Bekannten zur Verwahrung für die nächsten 4 Wochen.
Hallo!
Du kannst und sollst dir alles gönnen, was dir Freude bereitet und nicht mit dem Alkoholkonsum verbunden ist.
Warum gibst Du deiner Bekannten nicht den Inhalt des Schranks zur Verwahrung? Wenn Du wirklich mal massiven Suchtdruck haben solltest, wird es dir ein Leichtes sein, das Schloss irgendwie zu öffnen. Sicher ist sicher.
Von vielen propagiert wird der alkoholfreie Haushalt. Fang doch mal damit an. Wenn Du im Falle eines Falles trinken willst, musst Du erst noch zum Laden/zur Tanke/zum Händler. Auf dem Weg dorthin hast Du ausreichend Zeit, deinen Trinkwunsch noch mal zu überdenken.
Es grüßt der
Rekonvaleszent
Ich kann nicht sehen, dass man ausgegrenzt wird, wenn man nichts trinkt. Vielleicht ist das bei bestimmten Veranstaltungen so, wo sich bestimmte Leute treffen. Aber im "normalen Leben" könnte ich das nicht sagen. Darüber habe ich mir am Anfang meiner Abstinenz irre viele Gedanken gemacht. "Wenn du da hin gehst, da musst du dann ja was trinken" oder "bestimmt wird mir ständig Alkohol angeboten werden, wie komme ich nur aus der Nummer raus", usw. Und eigentlich war es fast immer so, dass ein einfaches "ich trinke keinen Alkohol" vollkommen ausgereicht hat und alles geklärt war.
Ausnahmen die Saufveranstaltungen - aber diese habe ich einfach nicht mehr besucht und ehrlich gesagt ist das absolut kein Verlust.Also fühle Dich nicht ausgegrenzt, fühle Dich viel mehr dazugehörig. Du gehörst jetzt zu den Menschen die keinen Alkohol trinken, Du gehörst zu uns! Du kannst das ja auch mal so sehen. Und ist das nicht viel mehr Wert als im Mainstream mitzuschwimmen?
Alles Gute und bleib Standhaft!
Hallo!
Genau so ist es.
Ich bin jetzt im dritten Jahr abstinent. Ich wurde nirgendwo ausgegrenzt. Ich gehe nur nicht mehr zu Veranstaltungen, bei denen der heftige Konsum von Alkohol im Vordergrund steht. Warum? Weil mich Saufgelage an sich, nicht das Trinken von 2-3 Bieren, stören. Da fühle ich mich vollkommen fehl am Platze.
Ich kann nur anraten, dich mal gründlich mit unserer Krankheit auseinanderzusetzen durch
(1) Fachlektüre aus Patienten- und Therapeutensicht
(2) Internetrecherche zu dem Thema wie diesem oder anderen Foren
(3) Kontaktaufnahme zur Suchtberatung, um zu klären, ob bei dir ggf. therapeutische Maßnahmen angezeigt sind (z.B. eine ambulante Therapie).
Mein Blickwinkel veränderte sich nach Befolgung der o.a. 3 Schritte sehr schnell. Warum sollte es dir nicht auch gelingen? Es haben auch schon andere geschafft.
Es grüßt der
Rekonvaleszent
Ich weiß aber sicher, dass es keineswegs so ist, dass die Schlüsselreize, die Rückfälle auslösen könnten, durch lang anhaltende Abstinenz gänzlich verschwinden, weil das „Suchtgedächtnis“ nicht zu löschen ist.
Die entsprechenden Konstellationen in unvorhersehbaren Situationen vorausgesetzt kann jeder Alkoholiker, egal wie lange er trocken ist, ins Schleudern kommen.
Insofern, danke für „Dietmar und Greenfox sind solche schon lange nicht mehr“, aber ich für mich weiß das erst, wenn der letzte Deckel drauf ist.![]()
Hallo!
Das ist m.E. absolut zutreffend. Das Suchtgedächtnis funktioniert leider tadellos und einwandfrei. Ich habe gelernt, mit gewissen und vorhersehbaren Schlüsselreizen umzugehen, da ich ihnen bereits trotzen konnte. Jede erfolgreiche Triggerabwehr stärkt mich für die Zukunft.
Wir können nicht alle Risikosituationen vorhersehen. Gelange ich jedoch in eine solche, die ich bislang nicht auf dem Schirm hatte, hoffe ich, dass ich aufbauend auf meinen bisherigen Erfahrungen, das konkrete Risiko abwenden kann.
Gruß Rekonvaleszent
[Weil hier so viel von fachlichem Wissen und Lektüre und dem von Rekonvaleszent erfundenen „Modell“ der Risikominimierung geschrieben wird …
Ich habe überhaupt nichts erfunden, dafür reichen weder mein Intellekt, noch meine Phantasie aus.
Risikominimierung heißt, dass man bestimmten Situationen, die mit heftigem Alkoholkonsum verbunden sind, nicht noch hinterher läuft.
Für den Anfänger der Abstinenz, Dietmar und Greenfox sind solche schon lange nicht mehr, schadet es sicherlich nicht, wenn er/sie im ersten Jahr mal auf Saufkneipen, Rudelgucken, Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkte verzichtet. Ich bin auch erst im zweiten Jahr z.B. wieder auf einen Weihnachtsmarkt gegangen, als ich schon gefestigter war.
Ich habe davon profitiert, mein früheres Konsumverhalten gründlich zu analysieren. Wann habe ich wo, wieviel und warum getrunken?
Zu der Expositionsbehandlung sei angemerkt, dass diese bloß nicht in Eigenregie durchgeführt werden sollte und zudem einen gewissen Grad der Festigung -z.B. am Ende einer Therapie- voraussetzt.
Fazit: Ich lebe in einer alkoholdurchzogenen Gesellschaft, dem kann und will ich mich nicht entziehen, jedoch bin ich achtsam.
Gruß
Rekonvaleszent
Hallo!
Das hört sich gut an. 44.
Du willst es, das ich schon mal ein ganz wichtiger Baustein. Zwar reicht allein der Wille zur Abstinenz nicht aus, ohne ihn geht jedoch überhaupt nichts.
Weiter so.
Gruß
Rekonvaleszent