Beiträge von Rekonvaleszent

    In einem meiner letzten Meetings hat eine Freundin eine schönen Satz gesagt.
    GLAUBE NICHT ALLES WAS DU DENKST!!

    Hallo!

    Einem Denkfehler unterliegen wir alle mal, der eine mehr, der andere weniger. Nur wie kann ich das eine vom anderen unterscheiden? Wann liege ich richtig und wann daneben? Das ist halt die hohe Kunst der Selbsterkenntnis, wann ich Vorsicht walten lassen sollte und wann ich absolut richtig liege. In diesem Zusammenhang spielt Lebenserfahrung eine große Rolle.

    Für mich gilt: Denke ich gründlich über ein Problem nach und vertraue dann noch auf mein Bauchgefühl, das mit dem Ergebnis des logischen Denkens übereinstimmt, dann liege ich richtig. Nur habe ich bei vielen Dingen des Lebens nicht die Zeit und die Kraft alles bis ins letzte Detail durchzuspielen.

    Gruß
    Rekonvaleszent

    . Meiner Meinung sollte eine Lösung mit Medikamenten
    die absolut letzte Möglichkeit sein. Diese verursachen nicht nur eine Suchtverlagerung, sondern können auch u.a. deiner Leber schaden. Meine Tipp wäre eine Entgiftung mit
    einer Langzeittherapie. Ich habe gute Erfahrungen gemacht. Das klingt zwar wie Oberlehrer, aber du solltest Kopf und Seele erst einmal befreien und nach den Ursachen forschen.

    Hallo!

    Der Auffassung stimme ich voll zu. Warum wird nicht erst mal versucht, auf herkömmliche Weise das Problem anzugehen: Entgiftung und dann Anschlussbehandlung in Form einer ambulanten oder stationären Therapie?

    Statt dessen wird m.E. zu schnell nach irgendeiner Pille gerufen in der vagen Hoffnung, dass sich nach deren Einwurf alle Probleme fast von alleine auflösen.

    Abschließend sei ein Besuch bei der Suchtberatung dringend angeraten. Die Therapeuten, die ich kennen gelernt habe, sahen die Pillenlösung als letztes Mittel an, wenn alle anderen Methoden scheitern und es immer wieder zu Rückfällen kommt.

    Gruß
    Rekonvaleszent

    Du teilst ja nichts mit.

    Miet- oder selbstgenutzte Eigentumswohnung?

    Falls zur Miete, wer hat den Mietvertrag unterschrieben? Beide?

    Bei Übergriffen, Polizei rufen. Stichwort: Gewaltschutzgesetz.

    Anwalt: Kommt eine einstweilige Vfg. gegen den Ex auf Räumung in Betracht? Diese lässt sich auch zwangsweise durchsetzen.

    Du siehst, es kommt auf viele Einzelheiten an, die von Fall zu Fall unterschiedlich gelagert sein können.

    Daher gibt es keine Universalantwort für alle möglichen Fälle. Somit ist der Anwalt schon mal 'ne gute Idee.

    Gruß
    Rekonvaleszent

    Hallo!

    Nichts für ungut, die Ausführungen von greenfox sind leider fehlerhaft.

    In Kündigungsschutzprozesen zahlt jede Partei ihren Anwalt selbst und zwar unabhängig vom Ausgang des Verfahrens. Rechtsschutz genießen Rechtsschutzversicherte und Gewerkschaftsmitglieder.

    Ob die Regelungen des Kündigungsschutzgesetzes oder gar eines Tarifvertrages vorliegend Anwendung finden, wissen wir nicht.

    Genauso wenig, ob die Beteiligten noch in der Probezeit sind.

    Und für Fragen des Arbeitsrechts ist das Arbeitsgericht und nicht das Amtsgericht berufen.


    Gruß
    Rekonvaleszent

    Hallo!

    Darf ich fragen, wie Du an den Sekt gekommen bist?

    Daheim? Falls ja, wieso hast Du Alk im Haus, zumindest solchen, der dir gefährlich werden kann? Ich habe alles entsorgt, was ich mochte.

    Meine Frau hat 2-3 Piccolos Sekt im Keller, den ich nicht mag. Das war's auch schon als Alkohol.

    Auch habe ich mich in den ersten Monaten von Veranstaltungen fern gehalten, auf denen getrunken wird. Einfach, um mal Abstand zum Stoff zu gewinnen und zur Ruhe und Besinnung zu kommen.

    Mir ist der Ausstieg erst gelungen, als ich meine Abstinenz und Nüchternheit an oberste Stelle meiner Prioritätenliste gesetzt habe, der sich alles, wirklich alles unterzuordnen hat.

    Ich wüsste nicht, was gegen diese "bewährte" Taktik spricht.

    Gruß
    Rekonvaleszent

    Hallo Britt!

    So Führerscheinaspiranten hatte ich auch in meiner Gruppe. Ja und? Die Mehrheit unter ihnen hat ihr Problem ernst genommen und sich sehr einsichtig gezeigt.

    Das es hier und da mal andere Zeitgenossen gibt, die ein großspuriges Angeberverhalten an den Tag legen, ist nun mal so. Lass sie dir doch einfach als abschreckendes Beispiel dienen, falls sie ihre Ansicht im Laufe der Zeit nicht ändern sollten. Denn so eine Therapie kann auch auf den eingebildetsten Teilnehmer einwirken. Lass dich doch einfach mal überraschen, ob diese Herrschaften nicht doch einen persönlichen Reifeprozess durchlaufen. Die Chance sollte man jedem einräumen, bevor man anfängt zu urteilen.

    Gruß
    Rekonvaleszent

    Hallo Henry!

    Meines Erachtens bist Du gerade nicht rückfällig geworden.

    Du warst unvorsichtig und hast das Ruder rechtzeitig rumreißen können. Also ist nichts passiert. Verfall jetzt bloß nicht in Panik.

    Nur mach dir bewusst, dass so ein plötzlicher Schub jederzeit wieder kommen kann. Dein Suchtgedächtnis kann Kapriolen schlagen, dass hat es dir gerade bewiesen.

    Wann hattest Du denn vor diesem Vorkommnis, um es mal so zu bezeichnen, das letzte Mal Suchtdruck? Eventuell warst Du einfach mal wieder fällig.

    Gruß
    Rekonvaleszent

    Hallo!

    Du erwartest also von diesem Forum, das sich dem Gegenteil des aktiven Alkoholkonsums verschrieben hat, ernsthaft Tipps, damit Du weiter saufen kannst, ohne auf der Arbeit aufzufallen? nixweiss0

    Ich gebe dir eine bessere Antwort: Lass einfach die Finger vom Alkohol, dann duftest Du auch nicht verräterisch vor dich hin. ;) Aber das scheint dir momentan noch zu beschwerlich zu sein.

    Gruß
    Rekonvaleszent

    Hallo Charlotte!

    Der Ausstieg aus der Sucht kommt bei Herrschaften 50+ häufig vor. Die Jüngeren sind oft noch nicht so weit oder so tief gesunken, dass sie das Erfordernis des Ausstiegs erkennen können oder wollen.

    Von daher bist Du keine Ausnahme.

    Mir hat in der Anfangszeit Fachliteratur geholfen und zwar aus Patienten-, als auch aus Therapeutensicht. Vielleicht ist das ja was für dich.

    Gruß
    Rekonvaleszent

    Hallo!

    Dein Mann dürfte Polytoxikomane sein. Das ist schon eine gewaltige Hausnummer, von mehreren Substanzen abhängig zu sein.

    Mein Rat an dich: "Mach dir keine Vorwürfe, Du bist für diese Situation weder verantwortlich, noch trägst Du persönliche Schuld daran." Ein gewisses Misstrauen ist bei der Vorgeschichte nachvollziehbar, da er jede Veranlassung dazu bietet.

    Was hälst Du davon, mal zur Suchtberatung zu gehen.

    Meine Familie hat mir damals die Pistole auf die Brust gesetzt, entweder Therapie oder Ende der Beziehung. So wurde es ihr von einem erfahrenen Suchtherapeuten geraten, sie haben ihn ohne meine Kenntnis im Rahmen der offenen Sprechstunde aufgesucht.

    Mir hat es geholfen. Allerdings war ich zu diesem Zeitpunkt bereits einsichtig, es nicht mehr alleine zu schaffen, mich aus dem Klammergriff des Alkohols zu befreien. Damit sind wir am entscheidenden Punkt. Wenn er nicht will, dann nützt das beste Zureden nichts.

    Oder wie sagte es schon Galilei: "Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken."

    Gruß
    Rekonvaleszent

    Hallo changemaker!

    Es ist sehr erfreulich, deine Ausführungen zu lesen.

    Allerdings sei bitte auf der Hut. Du klingst sehr euphorisch, ehrlich gesagt für mich ein Stück zu euphorisch. Und genau darin liegt die Gefahr.

    Echte Prüfungen durch den Einflüsterer namens Suchtgedächtnis scheinen dich noch nicht wirklich ereilt zu haben. Aber evt. verläuft das bei dir anders als bei mir.

    Vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung aber auch daneben, das möchte ich nicht ausschließen.

    Weiterhin gutes Gelingen und lass von dir lesen.

    Gruß
    Rekonvaleszent

    Hallo!

    Du bist noch sehr jung und testest deine Grenzen aus, das kann ich gut nachvollziehen.

    Jedoch mehrmals monatlich bis in den Vollrausch saufen, wenn Du so weiter machst, darfst Du dich bald Alkoholiker nennen. Schau dir mal den Begriff des Quartalssäufers an.

    Ich kann dir nur dringend raten, deinen Konsum zu reduzieren. Erfahrene Oktoberfestbesucher -nicht die, die vollgekotzt und vollgepisst rumliegen- raten, nach jedem Bier ein großes alkoholfreies Getränk zu nehmen z.B. Wasser oder Schorle. Und lass das Dreckzeug namens Schnaps weg. Setz dir ein Trinklimit, das Du beim Ausgehen nicht überschreitest, z.B. 3 große Bier.

    Zu deinem Kribbeln: Wir sind alle keine Mediziner hier, aber die Beschreibung deutet für mich auf was Neurologisches hin.

    Gruß
    Rekonvaleszent

    Hallo!

    Ich kann mich Bettys Ausführungen nur anschließen.

    Auch ich rate Neueinsteigern dazu, sich Dingen zuzuwenden, die sie früher vor ihrer "Alkoholkarriere" gerne gemacht haben. Da gibt es häufig Anknüpfungspunkte für Beschäftigungen, die einem Freude machen und ausfüllen.

    Ich habe beispielsweise den Sport, in niedrigen Dosen, wiederentdeckt. Mindestens 2 x wöchentlich gehe ich ins Fitnesstudio und i.Ü. nehme ich, wann immer es geht mein Rad und fahre durch die Gegend. Daher freue ich mich schon auf die kommende Zeitumstellung, dass ich auch abends wieder mal ein paar Touren machen kann.

    Gruß
    Rekonvaleszent

    Hallo!

    Ich gehe mal davon aus, Du trinkst noch, oder?

    Du klingst nach Berlin/Brandenburg. In Berlin ist unser Moderator Greenfox beheimatet. Vielleicht kann er dir einen guten Tipp geben, welche Suchtberatungsstelle Du am besten mal aufsuchst, um deinen Fall zu besprechen.

    Ich rate grundsätzlich zu einem Gang zur Beratung. Da sitzen Profis, die dich nach einigen Gesprächen "einschätzen" können , um die weitere Vorgehensweise abzustimmen (Entgiftung, Therapie, Psychotherapeut).

    Zudem rate ich stets, auch den Hausarzt mit ins Boot zu holen, insbesondere was die Entgiftung anbelangt.

    Ansonsten empfehle ich stets Fachliteratur und den Kontakt zu Selbsthilfegruppen. Die erwarten jedoch, dass man dort nüchtern aufschlägt; das besoffene Gequatsche einer strammen Person will sich verständlicherweise niemand antun.

    Gutes Gelingen wünscht
    der Rekonvaleszent

    Ich hatte im Dezember einen Rückfall nach 5 jähriger Trockenheit .
    Ich habe GsD nach einem Glas Alkohol aufgehört.


    Wenn ihr Fragen habt : nur zu !

    Hallo und willkommen im Forum.

    Erst mal Glückwunsch, dass Du nach dem Rückfall, in deinem Fall sprechen manchen von einem Vorfall, wieder in die Spur gefunden hast.

    Standest Du denn die ganze Zeit wirklich rückhaltlos zu deiner Abstinenz oder war da irgendwo im Hinterstübchen noch so ein Gedanke präsent, dass irgendwann doch noch mal was mit dem Alkohol ginge?

    Von Rückfälligen habe ich erfahren, dass genau dieser Gedanken zuvor schon immer latent in ihnen schlummerte.

    Gruß
    Rekonvaleszent

    Hallo Harald!

    Willkommen.

    Du hattest deinen persönlichen Tiefpunkt erreicht und standest schon mit einem Bein im Grab, hast dich aber fürs Leben entschieden, wie auch dein Titel zeigt.

    Ich habe ein paar Leute getroffen, die ähnlich tief gesunken waren. Auch sie waren bis zuletzt rückfallfrei trocken. Ich tippe mal, dass so ein einschneidendes Erlebnis wie die Ankündigung des eigenen Todes einen enormen Motivationsschub ausgelöst haben dürfte.

    Nur haben nicht alle Aspiranten der Abstinenz vergleichbare Erfahrungen sammeln dürfen, sondern sind aus anderen Gründen z.B. durch Familie, Arbeitgeber oder Führerscheinstelle zu ihrem Umschwenken veranlasst worden.

    Ich bin gespannt auf deine weiteren Beiträge.

    Gruß
    Rekonvaleszent