Rekonvaleszent (übrigens toller Name 44.) : eine ambulante Therapie hieß damals 5 Tage die Woche Tagesprogramm. Da würde arbeiten gehen nicht funktionieren. Es gebe nur die Möglichkeit entweder den Job nicht anzunehmen oder annehmen und sechs Wochen krank sein (Reha, Entzug etc.).
Danke für den Tipp mit der Fachliteratur! Bisher hatte ich nur die Suchtfibel...Habe mich auch lange Zeit nicht mehr damit beschäftigt, aber nun bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich definitiv nicht weitermachen kann ohne (fast) alles in meinem Leben zu zerstören, einschließlich meiner Gesundheit und Psyche.
Hallo!
Die Suchtfibel ist eine schwere und dröge Kost. M.E. nicht als Startlektüre für Neueinsteiger geeignet und sollte -wenn überhaupt- erst später zur Vertiefung herangezogen werden.
Meine ambulante Therapie fand im Wochenrhythmus statt: 1x am späten Nachmittag Gruppe und 14-tägig Einzelgespräche mit dem Therapeuten. Das ließ sich gut mit dem Job vereinbaren, auch bei den anderen Teilnehmern. Frag doch mal bei der Suchtberatung nach wie es jetzt an deinem Ort gehandhabt wird.
In die Ambulante kamen aber nur Leute, die sich zuvor in einer "Vorgruppe" bewährt hatten und nicht von Rückfall zu Rückfall stolperten.
Gruß
Rekonvaleszent