Beiträge von Franstef

    Hallo Gerchia,

    du hast vollkommen recht alles braucht seine Zeit.

    Ich bin momentan einfach voller Tatendrang

    Bestimmt bin ich aber kein IC, denn ich weiss auch das das Licht
    am Ende des Tunnels der entgegenkommende IC sein kann ;)

    Ich beschäftige mich auch mit Schritten, momentan befinde ich mich im
    ersten und wichtigsten Schritt:
    ich weiss, das ich dem Alkohol gegenüber machtlos bin und mein Leben
    nicht mehr meistern konnte.

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen, ich werde etwas auf die Bremse
    gehen. Bin froh, das ihr mich darauf hinweist 44.

    Liebe Grüsse

    Frank

    Hi silvia,

    liest sich gut, was du so schreibst.

    Scheinst ja grad alles mit einer Leichtigkeit zu meistern :)

    Pass trotzdem gut auf dich auf, vor allem hör gut in dich rein.

    Es werden auch Stimmungsschwankungen kommen und trotz aller
    momentanen Abscheu dem Alkohol gegenüber, könnte sich auch mal
    Suchtdruck melden.

    Alles Gute weiterhin:-)

    Frank

    Hallo,

    ich bin diesmal nicht euphorisch, sondern optimistisch das ich es schaffe.

    Die Freizeit sinnvoll nutzen, das sehe ich auch absolut als wichtig an.

    Die letzten Tage war es mir zu kalt mit den Minusgraden, da dann noch mit dem Bus in
    Fitnesscenter zu fahren nach der Arbeit incl. Wartezeiten in der Kälte, da hatte ich kein
    Bock drauf.

    Ansonsten hat mir das Training gut getan, ich konnte da auch mal meine Agressionen oder
    Frust loswerden 44.

    Eventuell geh ich diese Woche wieder, den inneren Schweinehund zu besiegen, ist ja auch eine
    Herausforderung.

    Als ich getrunken habe, habe ich wirklich egoistisch gedacht, das ist doch die Sucht. Egoistisch!

    Mit klarem Kopf und nüchtern, bin ich ein sehr hilfsbereiter Mensch, vor allem wenn es um meine
    Familie geht.
    Manchmal bin ich zu hilfsbereit und meine Frau nutzt das auch ein bissel für sich ;)

    Auch gut möglich, das ich in letzter Zeit aus schlechtem Gewissen(wegen meiner früheren Alkoholeskapaden)
    viel gemacht habe, um meine Frau zu entlasten.

    Rechtfertigen warum ich früher getrunken habe, wollte ich mich jetzt hier nicht.

    Ich weiss, ich hab den Alkohol missbraucht, ich brauchte keine Gründe. Ich wollte und musste saufen.

    Das mit den Zielen, hat die Psychologin mich ja gefragt.

    Sie hat auch gesagt, das ich trocken bleiben will, setzt sie voraus. Das waren ihre Worte, nicht meine.

    Ich stehe zu 100% dazu, das ich trocken bleiben will. Da gibt es keinen Zweifel mehr daran für mich!

    Anders als bei der letzten Therapie ist ganz klar, das ich vor dem Alkohol wirklich endgültig kapituliert habe.

    Ich habe keine Hintertür mehr auf, denn ich weiss nun, das ich nicht mehr aufhören kann, keine Pausen mehr
    machen kann.
    Ich bin machtlos gegen den Alkohol und kann mein Leben mit ihm nicht meistern.

    Und...ob ihr es glaubt oder nicht: ich kann und will nicht mehr rumexperementieren.
    Ich bin doch immer und immer wieder auf die Schnauze gefallen.
    Ich will nicht immer wieder von vorn anfangen müssen...

    Das trockene Leben gefällt mir, ich gewinne soviel wenn ich mir den Alkohol ausm Hals lass!!!

    Mit staubtrocken meinte ich, ich will nicht einfach nur trocken sein und das Glas einfach stehen lassen.

    Ich will aktiv was tun um trocken zu bleiben. Denn das trocken sein, ist keine Selbstverständlichkeit.
    Ich muss was dafür tun, wachsam bleiben, auch wenn es mir vermeintlich gut geht.
    Hier schreiben und lesen, meine Erfahrungen teilen und aus anderen lernen.
    In eine SHG gehen und dort auch real mich austauschen und über meine Probleme reden.
    ZUHÖREN und die Ohren spitzen, wenn die anderen dort über ihre Probleme reden.
    Vielleicht hab ich ähnliche?
    Ich bin noch aus keiner SHG dümmer rausgekommen wie ich reingelaufen bin.

    Ich will aktiv zufrieden trocken werden, das ist mein Ziel.

    Es wird bei der ambulanten Therapie anständig zur Sache gehen, weil ich auch ein paar
    Dinge ansprechen will, die ich das letzte Mal nicht rauslassen konnte oder wollte.
    Es steckt noch viel Wut und Frust in mir, wegen meiner verkümmerten Kindheit.
    Ich hatte keine schöne Kindheit, ganz im Gegenteil.

    Umso wichtiger ist mir, meinem Kleinen eine schöne Kindheit zu bieten, das tut auch mir gut :)

    Dietmar, vielen Dank für deine letzen Beiträge. Du hakst nach und das gefällt mir.

    Nur im Dialog mit euch, kann ich wirklich was für mich tun.

    Ich werde diesmal beharrlich dran bleiben.

    Vermutlich hast du recht, das meine Psychologin und die Rentenkasse jetzt erst mal einige
    Wochen sehen wollen, das ich motiviert trocken bin.
    Die wollen sehen, das ich es diesmal wirklich erst meine und nicht wieder nur rumzocke und mich
    selbst toll finde, weil die anderen ja viel schlimmer sind... :o

    D a s ist okay für mich, so eine ambulante Therapie zu bekommen ist ja ebenfalls nicht selbstverständlich.

    Ich möchte und will an mir arbeiten, mit der notwendigen Ernsthaftigkeit.

    Das letzte Mal habe ich es ganz offentsichtlich zu sehr auf die leichte Schulter genommen :-[ :-[ :-[
    Und der tiefe Fall folgte...

    Es ist gut hier zu schreiben, dadurch beschäftige ich mich mit meiner Abhängigkeit: aktiv und positiv.

    Gute Nacht und liebe Grüsse schreibt

    Frank

    Hello again,

    das Gespräch mit der Psychologin hat mir gut getan und auch
    was mit mir gemacht...

    Sie sagte unter anderem, das ich mir wenn ich trocken bleiben will
    und auch mal zufrieden trocken werden will, FREIZEIT gönnen soll
    und muss. Im Sinne von FREI haben und auch mal abschalten können.

    Seit dem 18. Dezember erlebe ich ja hautnah ohne Alkohol wie es ist
    von einem Stress in den nächsten Stress zu kommen.

    Nämlich wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Da ist nix mit
    abschalten, mein kleiner Alarmpilot kommt sofort angerannt und will dann
    bis 21:00/21:30 entertaint werden. Und er ist sehr, sehr sehr aktiv ???

    Ich liebe meinen Kleinen über alles, aber gerate natürlich auch an meine
    Grenzen, da bin ich ganz ehrlich!!!

    Am Wochenende schau ich immer in erster Linie, das ich meiner Frau
    Freiräume und Freizeit verschaffe und denke selten an mich.

    Sie hat recht, ich muss auch an MICH denken.

    Nur wenn es mir auch gut geht und ich auch ausgeglichen bin, kann ich
    das auch an meine Family weitergeben.

    Interessant war auch die Frage was sind ihre Ziele, was wollen Sie mit der
    ambulanten Therapie erreichen.
    Das ich trocken bleiben will, wird ja vorausgesetzt.

    Ich will an mein Inneres ran, ich hab da noch einige ''Dämonen'' in mir.
    Ich will bearbeiten, w a r u m ich immer und immer wieder angefangen habe
    wider besseres Wissen zu trinken.
    Was ich nicht aushalten konnte,warum ich mich total abschiessen und betäuben
    wollte.

    Ein wichtiges Ziel ist für mich auch irgendwann mal eine zufriedene Trockenheit zu
    erreichen und nicht einfach staubtrocken zu sein.

    Eines ist sicher: wenn ich diese ambulante Therapie wieder bekomme und ich hoffe das
    sehr, wird es anständig zur Sache gehen.

    Bei der letzten ambulanten Therapie habe ich mich ja immer noch für einen ''besseren''
    Alkoholiker gehalten, einen Quartalstrinker, der nur ab und an, dann aber richtig zulangt.

    Ich dachte damals: ja klar ich bin Alkoholiker!
    Nur soooo schlimm wie bei den anderen ist es bei mir ja noch nicht...ich kann ja immer
    wieder aufhören....

    Verrückt, bekloppt, grössenwahnsinnig aber wahr!!!!!

    Als dann die Ärztin von der Fachstelle Sucht dann sogar noch sagte, das ich tolle Leberwerte
    habe, dann war ich ja komplett euphorisch.

    Und so war immer noch die Türe offen, ich könnte ja vielleicht mal wieder was trinken.
    Natürlich nicht gleich, nicht sofort, erst nach einer gewissen Zeit, ich wollte mir ja
    beweisen wie ach so toll ich doch war schwitz.

    Ein nasser IDIOT war ich, vom Denken noch durch und durch Alkohol gesteuert.

    Das mit dem Quartalstrinker das hat sich ja auch erledigt, die letzten Wochen vor dem
    18. Dezember habe ich t ä g l i c h gesoffen.
    Ich wollte ja mal eine Pause einlegen, aber ich konnte es schlicht und einfach nicht mehr.

    Mein Körper und mein Kopf hat förmlich nach Alkohol geschrieen.

    Ich konnte es kaum abwarten bis meine Frau mit dem Kleinen endlich ins Bett gegangen ist,
    damit ich endlich saufen konnte, wie ich wollte.

    Den Alkohol im Schrank versteckt habe ich auch, sogar in Geschenkpapier eingewickelt...

    Ich bin also beim täglichen, süchtigen Trinken angekommen, da war NIX mehr mit Schönreden,
    fertig Schluss vorbei!!!

    Ich wusste, jetzt geht es wirklich nur noch abwärts und zwar rasant.

    Ich hoffe, das ich nochmal eine Chance auf eine ambulante Therapie bekomme.
    Ich bin definitiv bereit dazu.

    Danke das ich hier sein darf. Das Schreiben hier reflektiert und das ist verdammt gut!!!

    Grüsse

    Frank

    Gerchia & Brant,

    dankeschön für eure Rückmeldungen.

    Tut gut von euch zu lesen, da ist immer richtig Tiefgang drin.

    Stilles Wasser

    der Link den du mir in deinem Post geschickt hast...HAMMER 44.
    Das muss ich erst mal verdauen, d a s macht richtig was mit mir,
    super geschrieben!!!

    Ich denke, eine absolute Ehrlichkeit, vor allem sich selbst gegenüber,
    ist für eine stabile Trockenheit sehr wichtig.
    Denn sonst kommt wieder das Schönreden und rumlamentieren >:(

    War heute bei der Psychologin der Fachstelle Sucht, meine Blutwerte
    sind erstaunlicherweise richtig gut.
    Leberwerte sogar besser als Normwerte. Klar, sicherlich auch, weil
    ich seit über 5 Wochen keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt habe.

    Die Psychologin meinte aber auch, das ist ein Zeichen, das ich eine super
    funktionierende Leber habe. Da bin ich sehr froh drüber, dachte ehrlich gesagt, meine Leber
    hätte was abbekommen, so wie ich bis vor ein paar Wochen zugelangt hab :-[

    Die ambulante Therapie ist jetzt in Bearbeitung, ich muss jetzt abwarten und dann
    geht's los:-)
    In der Zeit tue ich weiter was für mich, hier und in der realen SHG.

    Meld mich später wieder ;)Junior ist grad aufgewacht und will jetzt von mir
    bespasst werden ;D

    Liebe Grüsse

    Frank

    Hi Side,

    auch von mir Glückwunsch zu deiner 1. Woche Trockenheit!!!

    Wir haben beide noch einen langen Weg und viel Trockenarbeit vor uns.

    Der Alkohol ist heimtückisch und lauert wirklich an allen möglichen und unmöglichen
    Ecken.

    Stete Wachsamkeit und die Einsicht diese Sucht nur zum Stillstand gebracht zu haben
    ist dringend notwendig...sonst wird's nix...!!!

    Eine Unachtsamkeit und der (Alkohol) motor ist wieder angeworfen.

    Ich bin nun leider wirklich ein Rückfallexperte und nicht stolz darauf.

    Grüsse von Frank

    Hallo zusammen,

    dankeschön für eure Rückmeldungen.

    Bin froh, das ich die Karten offen ins Forum gelegt habe.

    Es ist schön, das ich hier bleiben und somit auch weiterhin lesen
    und schreiben kann.

    Mir ist ein Austausch sehr wichtig und ich fühle mich wohl bei euch 44.

    Wünsch allen einen guten Start in die neue Woche ;)

    Liebe Grüsse

    Frank

    Hallo,

    es geht mir heute nicht so gut.

    Ich bin schon seit einigen Jahren in einem anderen Forum angemeldet gewesen und
    hatte dort nicht den Mut von meinem letzten Rückfall zu berichten.

    Aus Scham und weil ich es einfach nicht konnte.

    Jetzt schreibe ich hier in diesem Forum seit 18. Dezember ehrlich und offen und ihr hier
    wisst auch ganz genau seit wann ich nicht mehr trinke(weil dies zu 100% der Wahrheit entspricht)

    Durch meine Schreibsweise und auch einige Parallelen bezuglich meiner Person, bin ich jetzt in dem
    anderen Forum ''aufgeflogen'' :-[ :-[ :-[ :-[

    Dieses Gefühl ist sche.ss unangenehm und ich schäme mich auch deswegen.

    Ich habe mich jetzt entschieden nur noch in diesem Forum zu schreiben.

    Seit 18 Dezember bin ich jetzt genau 5 Wochen trocken. Darauf werde ich weiter aufbauen.

    Morgen hab ich einen Termin bei der Psychologin der Fachstelle, die ich ja bereits schon kenne.

    Ich werde morgen vom Arzt meine Leberwerte holen und übermorgen die ausgefüllten Bögen
    nachreichen. Für sie sind zunächst mal die Leberwerte wichtig und die bringe ich morgen.

    Zuhause ist es seit einigen Tagen wieder friedlich, worüber ich sehr froh bin.

    Bin froh mich bezüglich meines Fehlers in dem anderen Forum jetzt hier geoutet zu haben.

    Frank

    Hi Side,

    find gut was du für Gedanken hast.

    Du machst wirklich tabula rasa 44.

    Sag deinen Freunden ruhig Bescheid, du musst dich schützen;
    an Geburtstagen sind schon so einige Rückfälle passiert!

    Mach so weiter ;)

    Grüsse von

    Stefanut

    Hallo,

    wollt mich mal wieder kurz melden.

    Die letzten Tage hatte ich viel Stress in der Firma und musste
    abends länger arbeiten.

    Als ich dann heimkam bin ich ziemlich schnell ins Bett gefallen.

    Mir geht es momentan ganz gut; mit meinen Schlafproblemen wird's
    langsam auch etwas besser.

    Freue mich jetzt auf drei freie Tage, da werd ich versuchen mich etwas
    zu entspannen :)

    Gruss

    Stefanut

    Hi Greenfox,

    nein, ich war nicht harsch mit ihr.

    Ich hab ihr erklärt, das ich mit dem Alkoholgeruch ein Problem habe und das
    evtl. Suchtdruck bei mir auslösen kann.

    Aber nochmal ganz ehrlich: ich kann Alkohol echt nicht riechen...ekelhaft :-X

    Hoffe, das bleibt für immer so 44.

    Guten Morgen,

    wollte mich kurz vorm Schlafengehen nochmal melden.

    Hatte heute nen ganz guten Tag, in der Arbeit ist auch alles
    ordentlich gelaufen, hat gepasst 44.

    Meine Frau war heute mit dem Kleinen bei ihrer Freundin, die hat auch
    zwei kleine Kinder.
    Die beiden haben Geburtstag gefeiert und sich auch ein paar kleine Gläschen
    Sekt gegönnt.
    Jetzt trinkt meine Frau ja normalerweise eigentlich gar nix... und das ist auch
    gut für mich.

    Um 22 Uhr kam sie dann an und war auch gut druff, war alles okay.
    Nur ihre Alkoholfahne, die konnte ich gar nicht ab :o :o :o :o

    Ich mochte den Alkoholgeruch nicht und hab sie gleich Zähneputzen geschickt >:(

    Suchtdruck hab ich dadurch aber glücklicherweise gar nicht bekommen, es war mir
    einfach unangenehm und das will ich sagen können!!!

    Jetzt kann ich mir aber auch umgekehrt denken,was ich immer für ne Fahne hatte
    wenn ich spätnächtens von ner ausgedehnten Kneipentour zurückkam :-[ :-[ :-[

    Da hat meine Frau bestimmt auch genug mitgemacht...!!!

    Sodele, jetzt geh ich rechtschaffen müde ins Bette.

    Lg

    Stefanut

    Hi Chelsea,

    schön, das du dich wieder gemeldet hast und sehr gut
    das du nicht getrunken hast 44.

    Ich halte das mit hinter der Theke arbeiten auch für brandgefährlich!!!!

    Ich hab bis jetzt immer wieder an der Fasnet in Stimmungskneipen über Karneval
    als DJ gearbeitet und Musik aufgelegt.
    Ich hab die Kneipen zum Kochen gebracht, da war immer ne megageile Stimmung.

    Nur heute, heute will ich trocken bleiben und nicht mehr rückfällig werden.

    Deswegen logische Konsequenz: Ich leg nicht mehr auf, meine Trockenheit ist mir wichtiger.

    Das Risiko ist mir einfach zu gross und so sehe ich es als Risikominimierung mir das nicht mehr
    anzutun.

    Liebe Grüsse

    Stefanut

    Guten Morgen Chelsea,

    schreib doch mal, wie es dir geht.

    Falls du evtl. rückfällig geworden bist, brauchst du dich nicht zu schämen.

    Nur steh dann bitte wieder auf und meld dich hier.

    Wir kennen alle diese heimtückische Sucht.

    Liebe Grüsse

    Stefanut

    Hi Side,

    ist doch gut, das du schreibst ;)

    Und der Spruch mit dem Säufer und dem H.renbock, den hab ich auch schon
    oft zitiert und mich gemeint.

    Das mit dem Frieren ist normal, das legt sich nach ein paar Tagen.

    Schön, das du einen kleinen Hund hast. Der freut sich, wenn er dich n bissel wärmen darf
    und er Streicheleinheiten kriegt :)

    Was ich immer wieder feststelle: der Alkohol kriegt wirklich alle!
    Auch Lehrer, Ärzte, Professoren, Manager...und ganz normale Menschen wie mich auch :P

    Ich find' s gut, das du nun auch an ''Bord'' bist. Hier auf unserem Trockenschiff mit Greenfox
    als Kapitän 44.

    Sich mit trockenen Alkoholikern auszutauschen hilft Kurs zu halten!!!

    In diesem Sinne schreib ich liebe Grüsse

    Stefanut

    Hallo Dietmar und Gerchia,

    ich freu mich immer, wenn ich von euch lese 44.

    Dieser Austausch hier ist inzwischen enorm wichtig für mich.

    Ich versuche mit der schwierigen Situation achtsam umzugehen.
    Ich will aber auch mit m i r achtsam sein.

    Momentan herrscht hier grad wieder Burgfrieden, d.h. wir versuchen beide
    wegen dem Kleinen uns zu arrangieren...ich nenne es jetzt mal so.

    Der Kleine geniesst es sehr, wenn wir nicht streiten und als Mama und Papa
    für ihn da sind.

    Ich bin mir momentan auch gar nicht sicher, ob ich wirklich gehen
    und meinen Sohn verlassen könnte. Er ist noch so klein und er hängt sehr an mir.

    Es ist eine sehr schwierige Situation. Paartherapie wäre evtl. noch eine Option.

    Ich werde mich diese Woche wohl wirklich mal darum kümmern!

    Ich bin froh, das ich nicht mehr trinke. Ansonsten hätte der Alkohol eh schon
    alles geregelt.
    Jetzt kann ich mir das G E N A U nüchtern anschauen.

    Es grüsst euch

    Stefanut

    Hi Side 67,

    auch von mir herzlich willkommen im besten Alkoholforum der Welt 44.

    Ich bin seit 4 Wochen dabei und trocken.

    Ich fühle mich auch extrem wohl hier und der Austausch ist super:-)

    Gut, das du deinen besten Freund eingeweiht hast, so musst du keine ''Show'' mehr
    machen, sondern kannst offen und ehrlich sein, auch wenn es dir mal psychisch schlecht
    geht oder du evtl. Saufdruck hast.

    Genau so hab ich es auch gemacht, meine zwei guten Freunde, die mir wichtig sind,
    wissen auch Bescheid und unterstützen mich ebenfalls!

    Komm hier gut an und liebe Grüsse

    Stefanut

    Schwierig mit meiner Frau :(

    Jetzt vor dem Schlafen gehen tut sie mal wieder so als wenn nichts
    passiert wäre und macht einen auf heile Welt.

    Dieses Verhalten kenn ich leider auch schon zu Genüge.

    Auf Dauer werde ich mit ihren Stimmungsschwankungen und Launen weder leben können
    noch wollen.

    Sie hat mich übers Wochenende so beleidigt und jetzt tut sie so als wenn nichts gewesen wäre :o

    Das ist doch verrückt...!!!

    Mich zermürbt dieses Verhalten und erinnert mich auch stark an meine Mutter.

    Die hat meinem Vater auch immer am Wochenende das Leben zur Hölle gemacht und am
    Wochenanfang hat sie dann so getan als wenn doch alles in Ordnung wäre.

    Genau sowas wollte ich nicht auch noch erleben und jetzt häng ich mittendrin!!!

    Manchmal denk ich meine Frau will mich zum Wahnsinn bringen, aber loslassen will sie mich nicht.

    Als Melkkuh tauge ich vermutlich dann doch noch...da hab ich aber auf Dauer kein Bock mehr drauf.

    Als ich heute sagte, das ich Lust hätte dem Jugendamt mal mitzuteilen, was der Kleine und ich so mit
    ihren Launen und Stimmungsschwankungen durchmachen, meinte sie nur ganz cool:

    Was willst du...wer soll dir glauben. Du bist Alkoholiker!!!

    Bähm, das sass :-[ :-[ :-[ Schachmatt!!!

    Nur mit dem kleinen Unterschied: ich bin seit 4 Wochen trockener Alkoholiker.

    Diese Woche lass ich mir beim Arzt Blut abnehmen und krieg dann unter anderem für die
    Fachstelle Sucht, meine Leberwerte.

    Das werde ich schön regelmässig machen lassen und dann kann sie mich damit nicht mehr
    mundtot machen.

    Nüchtern sehe ich alles klarer und kann dann auch angemessen reagieren ;)

    Liebe Grüsse

    Stefanut