Hey Darky,
sorry, aber die Antwort ist so einfach und die Umsetzung wohl so schwer für Dich, doch Du kannst Dir ja denken, was jetzt kommt: Keinen Rückfall mehr zulassen!
Jeder Ratschlag, den ich oder irgendjemand anders Dir erteilen würde, wäre wohl für Dich nicht umsetzbar, wenn Du Promille hast UND Dich dadurch mitten in einer Psychose/einem Wahn/einer Paranoia befindest. Du kannst dann nicht auf jetzt nüchtern gefasste Entscheidungen zurückgreifen.
Und worauf soll das alles hinauslaufen? Dass sie dann kommen, Dir eine Beruhigungsspritze geben und/oder Dich in eine Zwangsjacke stecken? Jetzt mal im Ernst: Wenn der Alkohol dermaßen heftig auf Dich wirkt und Du für Deine Sicherheit und/oder die Sicherheit der Umstehenden nicht mehr bürgen kannst, dann solltest Du den Alkohol meiden wie Pest und Cholera.
Auf mich hatte Cannabis irgendwann eine so dermaßen krasse Wirkung, dass ich während des THC-Rausches das Gefühl hatte, ich wäre total auf LSD - ich bin stellenweise schier durchgedreht und hatte panische Angst, wahnsinnig zu werden. DARUM habe ich es bleiben lassen, weil ich einen Heidenrespekt (oder sogar Furcht) vor dem Zeugs entwickelt hatte. Diese Angst hat doch eine Schutzfunktion, ist also in diesem Falle gesund. Warum planst Du denn jetzt schon, was Du tun wirst, wenn Du WIEDER rückfällig bist und dann durchdrehst? Hast Du denn keine Angst vor den Konsequenzen oder legst Du es vielleicht ein bisschen darauf an, sofort "abgeholt" zu werden?
Ich möchte Dich nicht provozieren, sondern nur einfach mal ein bisschen sanft "schütteln", weil es Dinge gibt, die Du Dir wirklich ersparen kannst.
Du wirst nicht mehr trinken. Dann gibt es auch keine Psychose. Wenn Du Saufdruck hast, dann mach, was Du willst (und sozial bzw. finanziell verträglich ist) aber trinke nicht! Auf keinen Fall!
Es grüßt Dich
Pinguin