Beiträge von Pinguin

    Hallo mind,

    ich kann Dir nur empfehlen, Deine Mutter einzuweihen. Gerade sie wird "Verständnis" dafür haben und Dich sicherlich mit ihrer jahrezehntelangen Abstinenz-Erfahrung mental unterstützen und ermutigen können. Sicherlich wäre das für Euer Verhältnis ein Gewinn. Ich als Außenstehende glaube nicht, dass Du sie "schonen" musst. Bestimmt ist sie eine starke Frau, bei dem was sie so alles selbst mitgemacht und überlebt bzw. überwunden hat. Aber das ist natürlich nur mein subjektives Empfinden aus der Ferne. Ich wünsche Dir Mut!

    Liebe Grüße
    Pinguin

    Keppler, ich möchte Dir für Deine (Hör-)Buchempfehlung danken, die viel mehr ist als nur eine Empfehlung. Sie ist zugleich auch Selbstreflexion und politisches Statement. Mir fehlen gerade die Worte aber im positiven Sinne. 44.

    Hallo ?

    Es tut mir gerade irgendwie leid, dass noch niemand auf Deinen Beitrag geantwortet hat. Wahrscheinlich weil hier keine Hirnforscher zugange sind? ;)

    Was ich Dir sagen kann ist, was Du eh schon weißt oder nicht weißt: Alkohol ist eine psychotrope Substanz und macht psychische Störungen eher schlimmer als besser. Und was zuerst da war, das Huhn oder das Ei, lässt sich bei Substanzmissbrauch oftmals schwer nachvollziehen.

    Grüße von
    Pinguin

    Ich bin echt dankbar und froh, dass jemand geantwortet hat. Danke, Franz und Danke, LiS... Gestern dachte ich noch: "Wow! 16 haben es zwar gelesen, aber niemand reagiert." Aber Gott sei Dank kamen dann doch Messages von Euch beiden. :)

    Hey Franz,

    ach weißt Du, ich ziehe manchmal "negative" Menschen an, wie ein Magnet. Ich habe mich aber entschieden, solchen Menschen aus dem Weg zu gehen. Ich habe selbst genug Probleme, da möchte ich nicht mehr der Mülleimer für andere sein. Bei nahestehenden Freunden oder zum Beispiel hier im Forum ist es ja selbstverständlich, aber ich kann wirklich nicht allen Menschen helfen und beistehen, vor allem nicht, wenn es mich dabei selber runterzieht. Ich bin froh, dass mein Selbstschutz-Mechanismus weitestgehend besser funktioniert als früher. Probleme habe ich immer noch, giftige Beziehungen aufzulösen. Da rebelliert einfach meine Menschen- bzw. Nächstenliebe. Ich habe dann immer so ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle.... Aber es bleibt mir wohl nichts anderes übrig als auch dies zu lernen.

    Lieber LiS,

    das Wochenende ist vollgepackt mit Aktivitäten. Und das ist gut so. Heute mache ich endlich einmal wieder nach Monaten die Hausordnung (jippieh - freu! ;) ist bei uns im Haus aber auch nicht soooo arg Pflicht). Nachher kommt meine Schwester und mein Neffe zu Besuch. Wir sehen uns so selten. Jetzt bereite ich gleich ein Szegediner Gulasch vor. Und morgen hat mein großer Sohn sein erstes Turnier im Bogenschießen. Die restliche Zeit möchte ich für mich nutzen und lernen. Ich habe mich bei babbel.com registriert, dort kann man online Sprachen lernen und ich frische mein Italienisch wieder auf. Das ist ein super tolles Programm, welches Spaß und Freude macht - und zudem recht preisgünstig ist. Kann ich nur jedem empfehlen, der Sprachen lernen will. Zudem lerne ich noch Englisch und übe jeden Tag an meinem Schlagzeug. Lernen und mich verbessern bzw. weiterentwickeln, das sind mir persönlich wichtige Werte und Ziele in meinem Leben.

    Dieses Wochenende ist geprägt von "früh aufstehen". Und ich muss sagen, dass ich eigentlich ein Morgen-Mensch bin. Der Morgen ist meine liebste Tageszeit und morgens bin ich auch stets hochkonzentriert. Dies muss ich nutzen. Wenn ich saufe, kann ich das nicht nutzen, sondern mich nur über mich selbst ärgern, wenn ich bis 10, 11 oder 12 im Bett bleibe. DAS ist für mich ein echter Albtraum.

    Im Gegensatz zu anderen, die den Alkohol oft als Einschlafhilfe einsetzen, habe ich den Alkohol immer gerne als Wachmacher missbraucht. In versoffenen Zeiten war ich dann oft bis 2 oder 3 Uhr in der Nacht oder in der früh wach, obwohl ich die Nacht überhaupt nicht mag. Das geht auf Dauer nicht und macht mich nervlich krank. Zudem bekomme ich dann jedesmal einen Herpes, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    So genieße ich momentan die Morgen-Energie. Das ist das schönste Geschenk. Der Morgen an sich ist schon eine so wunderbare Sache. Wenn man aufwacht und sich wundert: "Nanu, ich lebe ja noch." ;) Und nach dem ersten Kaffee packt man die Dinge an, die einem leicht fallen, weil man kein Kopfweh hat und nicht befürchten muss, jeden Moment umzukippen. Das ist schön.

    Liebste Grüße
    Pinguin

    So, hallo Ihr Guten.

    Nun kommt (endlich) mal wieder ein nüchternes Wochenende. Am liebsten möchte ich den jetzigen Zustand festhalten. Ich kann nicht sagen, dass ich "glücklich" bin an diesem Tag 6 der Nüchternheit, ganz im Gegenteil. Habe ich sogar eine richtig dolle Wut im Bauch wegen ein paar äußeren Gegebenheiten - genauer wegen Menschen, die mich "geärgert" haben. Was ich vielmehr meine ist so eine Art Ruhe (ja, komisch, trotz der Wut), die mir ausnahmsweise mal keine ANGST macht.

    So kann es doch auch mal gerne eine Weile bleiben. Vielleicht macht der Herbst ein bisschen "gesattelter". Ich warte gerade voller Vorfreude auf ein Buch. Heute brauche ich gar nicht viel, um zufrieden zu sein. Das Beste ist sowieso immer, wenn man unverkatert und gestärkt ist.

    Lasst es Euch gut gehen!

    Herzlich grüßt
    Pinguin

    Hallo Greenfox. :)

    Danke Dir herzlich. Ich schicke Dir auch einen Drücker. ;)

    Wie Du sicherlich weißt, mag ich solche Sprüche und/oder Redewendungen. Kurz und knackig eine Lebensweisheit auf den Punkt gebracht, so soll es sein. ;D

    Ich las in einem anderen Thread, dass Du gerade eine schwierige Zeit durchmachst. Ich bewundere Deine Tapferkeit und dass Du nicht alles in Dich reinfrisst. Mach weiter so.

    "If nothing goes right, go left". ;)

    Pinguin

    Ich höre seit Monaten fast nur noch Genesis. Die alten Alben als Peter Gabriel noch der Sänger und Phil Collins noch der Schlagzeuger war. Und ich höre sehr viel von Phil Collins' Solokarriere.

    "Wegen Phil" habe ich im Frühjahr das Schlagzeugspielen angefangen und es ist ein sehr guter Weg, überschüssige Energie abzubauen. Oft weiß ich nicht, wohin mit meiner Energie. Früher habe ich auf den Boxsack eingeschlagen, dieser ist jetzt überflüssig geworden, seit ich das Schlagzeug habe. Die Drums klingen irgendwie besser.

    An Tagen wie heute, wo ich sehr weit von meinem wahren ich entfernt bin, hilft mir Cat Stevens. Er hat so schöne Lieder gemacht mit Lyrics, die mir sehr viel bedeuten. Diese Songs schenken mir Spiritualität und Zuversicht.

    Meine restlichen Lieblingsbands fangen alle mit D an:
    Depeche Mode, The Doors und Dire Straits

    Und die Beatles sind meine erste Liebe. "Wegen John Lennon" habe ich mit 15 angefangen, Gitarre zu spielen.

    Musik ist für mich das Wichtigste im Leben. Ohne Musik könnte ich nicht (über-)leben.

    Hallo Franz,

    ich hatte ein bisschen viele Ausrutscher, das ist das Problem....

    Du hast Recht, es ist wichtig, auf das Gute zu schauen und es nicht als Verlust zu sehen. Hier war immer mein Knackpunkt. "Das Trinken aufgeben", das ist irgendwo bei mir im Hinterstübchen. Und so funktioniert das nicht.

    Ich hangel mich jetzt erst einmal von Tag zu Tag. Bin Anfänger. ;)

    Liebe Grüße
    Pinguin

    Danke Dir, Betty. Du weißt nicht, wie mir das gerade gut tut. Was nicht bedeutet, dass ich nun selbst-zufrieden bin. Ganz im Gegenteil. Aber ich brauche im Moment ein bisschen Zuversicht.

    Einen schönen, friedvollen Sonntag wünsche ich Dir. :)

    Liebste Grüße
    Pinguin

    Gestern habe ich den Vogel abgeschossen. Und mich gleich mit. Ich fange wieder von vorne an. In diesem Forum möchte ich gar nicht mehr so wie früher herum-theorisieren. Will nicht über kontrolliertes Trinken, "nur" Alkoholmissbrauch oder schon Sucht sprechen und mich aus Grundsatzdiskussionen heraushalten. Ich möchte hier sein, damit ich mich nicht so alleine fühle in einer von Alkohol durchtränkten Gesellschaft. Und ich will einfach machen und nicht mehr nur rumlabern. Bitte nicht falsch verstehen, das ist keine Kritik an Euch sondern absolut und in erster Linie nur an mich selbst. Bei mir geht es jetzt nur noch ums Tun.

    Pinguin