Beiträge von Emily

    Tom ich persönlich finde das Thema KT wichtig, auch hier im Forum. Eben die Erfahrungen derer zu lesen, die ne Ehrenrunde gedreht haben. Ich stehe noch ziemlich am Anfang mit 7 Monaten und bei Suchtdruck geht’s ja drum nichts zu trinken. Und sich mit dem Thema KT auseinandersetzen finde ich absolut wichtig. Es geht im Grunde ja drum nie wieder Alk zu trinken. Wenn ich überlegen würde ob ich kontrolliert trinken kann wäre ich ja ständig in der Zwickmühle. Am Ende würde ich es vielleicht ausprobieren ob ich die Ausnahme bin und KT doch kann…..

    Also ich begrüße diesen neuen Tread von Paul und finde das Thema wirklich sehr wichtig um dauerhaft abstinent zu bleiben.

    Paul das sind Gedankenanstöße über die es sich lohnt nachzudenken.

    Ich weiß ganz genau, dass ich nicht kontrolliert trinken kann. Keinen einzigen Schluck. Auch kann ich nicht nur manchmal rauchen. Keinen einzigen Zug. Aber ich kann z.B. nur ein Stück Schokolade essen, es muss nicht die ganze Tafel sein. Auch kann ich mal kiffen und dann wieder aufhören. Wenn man sich selbst kennt und weiß was man kann und was man nicht kann, ist das schon die halbe Miete.

    Was Alk anbelangt, werde ich mich öfter an die negativen Seiten erinnern um evtl. Suchtdruck zu begegnen. Das habe ich ehrlich gesagt in den letzten Tagen etwas vergessen und tatsächlich hatte ich viel öfter Suchtdruck. Einen Standpunkt lese ich hier bei dir öfter und stimme dir 100%ig zu. Einfach nichts zu trinken, dann passiert auch kein Rückfall. Ich denke sehr oft an deine Worte. Ebenso simple wie wirksam, dazu noch die Erinnerung an die negativen Seiten des Alk. So fühle ich mich auf nem guten Weg und fühle mich frei und leicht. Danke Paul.

    Liebe AmSee13 auch ein dickes Dankeschön an dich. Durch dich lebt das Forum und du erhältst dieses Forum.

    Ich sehe und lese wieviel Mühe und Engagement hier von dir drin steckt. Der größte Dank geht somit an dich, fühl dich lieb gedrückt und ich wünsche dir nur Gutes für die Zukunft.

    Ich hatte irgendwann den Punkt erreicht wo für mich klar war, es muss Schluss damit sein. Da war ein Feiertag und somit ein verlängertes Wochenende. Ich habe alle Vorräte ausgekippt und vorgetäuscht erkältet und krank zu sein. Das hat dann auch mein Aussehen erklärt. Dann habe ich quasi von heute auf morgen einfach spontan einen kalten Entzug zuhause gemacht. Ganz allein und niemand hat’s gemerkt. Nach 4 Tagen bin ich wieder zum Job. Im Nachhinein und hier durchs Forum habe ich erst erfahren, dass es auch gefährlich sein kann ganz ohne ärztliche Betreuung oder so einen Entzug durchzuziehen. Aber ich hab’s so gemacht und zum Glück hat es ohne Komplikationen geklappt, das ist nun inzwischen mehr als 7 Monate her. Mein Konsum waren hauptsächlich Wein und auch Sekt.

    Natürlich ist im Familienkreis mit der Zeit aufgefallen, dass ich viel Tee und Wasser trinke. Meine Erklärung war einfach dass ich gesundheitsbedingt keinen Alkohol trinke. Ohne Zeitangabe, es hat niemand mehr genauer gefragt. und so geht Woche für Woche und Monat für Monat ohne Alkohol rum. Ich freue mich drauf wenn ich auch 1 Jahr geschafft habe 😊 Ne Therapie habe ich ebenfalls keine gemacht. Ehrlich gesagt bin ich auf diese Idee gar nicht gekommen. Irgendwann habe ich dieses Forum entdeckt, glaube vor 2-3 Monaten oder so.

    Hallo Stevie84 danke, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Gratuliere dass du nun beim zweiten Anlauf schon 1 Jahr geschafft hast. Ich bin 7 Monate sober und hoffe, dass ich keinen Rückfall bekomme. Ich denke auch öfter an die negativen und abschreckenden Seiten vom Trinken, den Wein besorgen, irgendwo zuhause verstecken, da ich ja heimlich getrunken habe, die ganzen Taschen mit leeren Flaschen entsorgen, diese ganze Heimlichtuerei auch, die Fahne vertuschen, den Kater usw. Das alles ist nicht sehr erstrebenswert. Das Trinken nicht als Verlust zu sehen, sondern als Freiheit. Das ist mein Bestreben. Klappt auch meistens, aber ab und zu hab ich auch Suchtdruck und bin getriggert. Aber Hauptsache ist, auch dann nüchtern zu bleiben. Denke mit der Zeit stabilisiert sich das noch besser.

    Danke dir. Ich bin tatsächlich stolz drauf, dass ich Weihnachten nüchtern genießen konnte. Jetzt kommt noch Silvester, dann ist wieder der Alltag da und da bin ich es recht gut gewohnt alkoholfreie Getränke zu trinken.

    Für Silvester habe ich mir zum Anstoßen alkoholfreien Sekt besorgt. Ansonsten bleibt es bei Wasser und Tee.

    AmSee fühl dich mal feste umarmt 🫶

    Ich hatte auch etwas mit Suchdruck zu kämpfen, habe aber erfolgreich widerstanden.

    Es fing am 23. Dezember an, da waren wir auf dem Weihnachtsmarkt in der Stadt. Überall Alkohol und ich kam mir überfordert vor, dem zu widerstehen. Plötzlich war ich richtig angefixt und getriggert. Mir war das definitiv zu viel und vielleicht war ich mit meinen erst 7 soberen Monaten einfach noch nicht soweit einen großen Weihnachtsmarkt zu besuchen. in der Weihnachtszeit vorher war ich nur auf 2 kleinen Weihnachtsmärkten und da aber nicht lange. So weit so gut. An Weihnachten zuhause war safe, einfach weil ich absolut nix alkoholisches im Haus habe und auch die Gäste bekamen nur alkoholfreie Getränke angeboten. Jedoch am 1. Weihnachtstag bei der Familie standen 2 Flaschen Rotwein. Die haben mich so dermaßen getriggert, ich war ganz nah dran mir ein Glas einzuschenken und zu trinken. Habe dann mehrere Gläser Sprudelwasser und Tee getrunken. Jedenfalls hatte ich ziemlich mit mir zu kämpfen. Habe trotzdem die Weihnachtstage sober geschafft und bin wirklich froh drüber.

    Hallo 4Emmi es ist dir ja selbst aufgefallen, dass du zuviel trinkst. Es gibt da sicher auch nix zu beschönigen und ist auch namentlich zu benennen. Alkoholsucht. Peng! Das ist es.

    Für mich waren solche Trinkpausen so wie du sie auch versuchst anstrengender als ein endgültiges Ende dem Alkohol zu setzen. Bei diesen Pausen haben sich meine Gedanken einzig und allein um Alk gedreht. Quasi immer wieder Entzug. Das empfand ich immer als schlimm und mir wurde definitiv bewusst, dass ich abhängig war. Nur 1-2 Gläser gingen einfach nicht und von „Genießen“ konnte im Grunde gar keine Rede sein.

    Irgendwann vor etwas mehr als 7 Monaten habe ich dann ohne groß zu planen von einem auf den anderen Tag aufgehört Wein oder Sekt zu trinken. Natürlich gab es Hürden und Momente mit Suchtdruck, auch der Entzug selbst…. aber das sind nun schon mehr als 7 Monate her. Mein Körper dankt es mir, Gesundheit verbessert sich und auch das Optische. Ich werde auch das erste Weihnachten und Silvester ohne Wein und Sekt haben.

    Ich wünsche dir gutes Gelingen und viel Erfolg wenn du dich entscheidest den Alk in den Wind zu schießen….

    Ich bin bis her noch nie von irgend jemand gefragt worden warum ich mir ein alkoholfreies Getränk statt einem Getränk mit Alkohol bestelle. Meine Familie weiß, dass ich keinen Alkohol mehr trinke und alle freuen sich mit mir darüber. Die Gelegenheit anderen etwas deshalb zu sagen / rechtfertigen o.ä. kam bei mir noch nicht vor, denn es hat mich noch niemand darauf angesprochen. Warum auch, viele Menschen bestellen sich alkoholfreie Getränke. Da fragt ja auch keiner. Ich kann doch einfach Lust auf ne Cola haben oder möchte einfach nen Saft trinken.

    Und ich fühle mich als Heldin. Das wurde mir von einer Apothekerin gesagt. Hatte in einer Apotheke angerufen und nachgefragt ob in bestimmten Tropfen Alkohol drin wäre, da ich erst aufgehört habe Alkohol zu trinken. Da antwortete die Dame, dass ihr Bruder auch keinen Alkohol mehr trinkt und dass wir echte Helden wären. Das hat mich so motiviert und ich fühle mich deshalb auch ein bisschen wie ne Heldin 😊

    Mit dem Thema beschäftige ich mich eigentlich nur im Forum. Ansonsten im täglichen Alltag ist es überhaupt kein Thema und völlig unwichtig. Ich trinke einfach keine Alkohol. Manchmal, wie z.B. letzte Woche nach dieser schlimmen Verkehrssituation, da hätte ich gefühlt 2-3 Schnaps trinken können. War aber nur so ein Gedanken, der gar nicht realisierbar war, morgens auf dem Weg zur Arbeit. Wo und wann sollte ich da Schnaps trinken. Habe im Job dann Lavendeltee getrunken. Das war ein krasser Stress / Panik Moment. Da bekam ich hier ja gute Bewegungsübungen empfohlen, die solche Energie wieder abbauen. Danke dafür.

    Super, dass die Party für dich funktioniert hat. Ich habe nun auch den ersten Weihnachtsmarkt in der Abstinenz gemeistert.

    Allerdings finde ich die geschenkte Flasche Schnaps nicht gerade optimal und auch dass du davon etwas vor der Schenkerin getrunken hast. Ich vermute, dass die Schenkerin nicht weiß, dass du keinen Alk mehr trinkst.

    Ich würde diese Flaschen Schnaps auf keinen Fall behalten, vielleicht weiter verschenken oder notfalls auskippen. Ich habe ja vor ganz und für immer nüchtern zu sein und auch zu bleiben. Ich hatte schon paarmal mit Suchtdruck zu tun, wenn da dann so ne Flasche Schnaps im Haus gewesen wäre, hätte ich nicht garantieren können, nicht was davon zu trinken. Am Anfang dauert es schon seine Zeit bis man sicherer oder gar stabil ist. Ich bin inzwischen 6 Monate nüchtern. Ob ich da safe bin weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber ich gehe kein Risiko ein und gehe Alkohol irgendwie auch aus dem Weg. Ich denke auch nur selten an Alkohol. Auf dem kleinen Weihnachtsmarkt habe ich einen alkoholfreien Punsch getrunken und war auch nicht lange dort.

    Ich würde mich jedenfalls nicht trauen einen Fingerhut voll Schnaps zu trinken. Aber jeder ist auch anders.

    Hey Paddy das hört sich doch alles richtig gut bei dir an. Freue mich sehr für dich mit. Ich wünsche dir weiterhin ein wunderschönes „neues Normal“. Das ist gut gerade am Anfang achtsam zu sein und wenn alles gut und leicht läuft, freu dich drüber und sei froh und dankbar. Ich wünsche dir weiterhin alles liebe und gute. Wenn du doch mal Hilfe oder Unterstützung brauchst dann bis du hier im Forum ja gut aufgehoben. 👍🫶✌️

    Ciara ich denke mit klarem Kopf bist du deinem Vater eine bessere Stütze. Vor allem ist es eine Zeit, die du nun nüchtern viel bewusster erlebst. Das bleibt dann auch in Erinnerung. Diese Zeit mit deinem Vater ist viel zu kostbar als sie betrunken nur verschwommen wahrzunehmen.

    Irgendwann ist deine Erinnerung das was bleibt. Und nüchtern nimmt man auch Kleinigkeiten bewusst wahr.