Beiträge von Stilles Wasser

    Hallo mops


    Was du teils beschreibst kommt mir in irgendeiner Form sehr bekannt vor. Ich hatte das Glück das dort wo ich hin ging täglich ein Meeting war und manchmal an die dreissig Leute im Raum sassen. Da war die Auswahl ziemlich gut um Freunde zu finden mit denen ich gut zurechtkam und Freundschaften entstanden die jenseits der AA Gepflogenheiten lagen. Die zwölf Schritten kannte ich. Sie waren aber für meine eigene Praxis ein nüchternes Leben zu führen nicht sehr bedeutungvoll.
    Das jetzt nichts hinterfragt oder kritisiert wird ist wohl einem Prozess geschuldet wo sich die Gruppe allmählich ihre eigene Blase erschaffen hat und diese ihre kleine Welt eines Meetings mit Klauen und Pfoten aufrechterhalten will und verteidigt. Ein Freund, eifriger und dankbarer AA Besucher sagte einmal in einem Meeting: "Ich bin hier weil ich krank bin, aber nicht so krank um mir jeden Mist anzuhören."
    So ist das in der Welt der Genesung. Abstinenz ist nicht automatisch mit spirituellen oder allgemeinen Fortschritt verbunden. Die Wunden sind oft sehr tief und schmerzhaft und manche legen sich halt eine kleine Philosophie der tollen AA zurecht weil sie den Mut nicht aufbringen um das Tor zum Licht hin zu durchschreiten.
    Ich wünsche und hoffe das du das Geschenk abstinent zu leben für dich kreativ nutzen kannst und für die auftauchenden Schatten das nötige Mitgefühl entwickelst.

    Gott segne Dich

    Hallo mops

    Und ich muss sagen nach 1,5 Std Sitzung war ich platt. Mir qualmte der Schädel.

    So ging es mir auch obwohl ich bei meinem damaligen Erstbesuch schon ein Jahr trocken war. Die vielen Eindrücke. Die gefühlten vielen, vielen Jahre der kollektiven Nüchternheit im Raum. Da war eine Stärke und Kraft, die sich darin manifestierte das ich anderen einfach zuhören konnte wenn über Themen gesprochen wurde die so tief in meinem Unterbewusstsein vergraben waren und jetzt erstmal ans Licht durften.
    Die Atmosphäre unterschied sich deutlich vom alten Verhalten. Wie ich bisher meinem Selbst begegnet war. Auch wie ich bisher mit meiner Umwelt in Kontakt gegangen bin. Und das konnte ich mitnehmen Es war sehr heilsam über das zu sprechen was mir wirklich unter den Nägeln brennt und den Andern so sein zu lassen wie er ist.
    Vorher mit meinen Saufkumpels und allein mit meinen inneren Dialog war da nur ein Getöse wie auf dem Rummelplatz. Whooper, Whooper. Ein ewiger Stammtisch. Gequatsche über Banalitäten so das niemals die Chance vorhanden war ein gesundes Neuland zu betreten.

    Leider immer die gleichen Pauschal Aussagen.

    Und welche sind das konkret?

    :/

    Nur heute

    Brant

    Der Meister sagte: „Der Hauptgrund, warum so viele Menschen leiden, liegt darin, dass sie eine Befriedigung aus ihrem Leiden ziehen. Neulich fuhr ich in einem Schlafwagen. Unter mir lag ein Mann, der die ganze Zeit stöhnte: „Mein Gott, bin ich durstig. Ich bin ja so durstig.“ So ging das die ganze Zeit. Schließlich stand ich auf, holte im Speisewagen ein Glas Wasser und brachte es dem Mann, der es dankbar annahm und in einem Zug leerte. Kaum lag ich wieder im Bett, da hörte ich wieder seine Stimme: „Mein Gott, war ich durstig, ach, wie war ich durstig.“

    Hallo mops

    Die erste Zeit der Abstinenz war nachträglich betrachtet von einer grosser Veränderung in meinem Innern und im Äussern geprägt. Der Unterschied mit der "alten" und die "neuen" Herangehensweise war sehr sichtbar. Die Aufgaben und Herausforderungen die auf jeden Menschen halt so zukommen liessen sich von da an übergreifender und nachhaltiger lösen. Ohne den mentalen Hintergrund von Vorfreude auf die Feierabend- oder Frustbiere hat sich meine Aufmerksamkeit sich auf das Wesentliche zu konzentrieren enorm gesteigert. Das Ganze auch noch ohne oder mit nur wenig Anstrengung da das Leben letztlich selbst die Steuerung übernommen hat. Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten und auch die Akzeptanz meiner Schwächen waren und sind die konsequente Folge dieses neuen Lebensabschnitts.

    Einen gesegneten Sonntag
    Brant

    Lesetipp

    Dieses Buch ist für jeden, der ein Zuhause hat und nach Hilfe
    sucht, um Chaos und Gerümpel in den Griff zu bekommen. Ihr
    Zuhause ist nicht über Nacht in den Zustand geraten, in dem
    es jetzt ist, und es wird daher auch nicht an einem Tag wieder
    sauber und aufgeräumt werden.

    Die „magische Küchenspüle“ handelt nicht vom Saubermachen.
    Es geht darum, wie Ihr Leben schöner wird und wie Sie sich ei-
    nem viel wichtigeren Ziel annähern: dem Ziel zu FLIEGEN - und
    sich selbst (endlich) zu lieben! Darüber werden wir immer wie-
    der sprechen.

    Alles beginnt mit Ihrer auf Hochglanz polierten Küchenspüle.

    Die Erklärungen darin finde ich höchst aufschlussreich.

    Das sind sie ja auch.

    Zitat

    *Ohne die Dinge spüren sie sich nicht.
    *Leere erzeugt Angst. Fülle reduziert Angst.
    *Den grössten Schmerz empfinden Betroffene wenn die innere
    Leere nicht mit Fülle im Aussen gelindert werden kann.
    *Die Gegenstände sind fast ausschliesslich dazu da um
    in der Wohnung Fülle herzustellen.

    Erinnert mich alles nicht wenig an unsere westliche gesellschaftliche Ausrichtung.

    In einem heiter-ironischen Sparkassen-Werbespot aus dem Jahr 1995 wetteifern zwei Schulfreunde, wer mehr im Leben vollbracht hat. Maßstab sind materielle Dinge: Haus, Auto, Boot, Pferde und schöne Frauen. Ermöglicht wird dies durch den Anlageberater der Sparkasse.

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    Hallo mops


    Schön das du hierher gefunden hast. Ein guter zweiter Schritt nachdem du ja schon den ersten vor vierzehn Tagen gemacht hast. Sich für seine Sucht zu schämen ist halt so ein Ding. Wir alle haben uns diese Handycap ja nicht herausgesucht und wenn wir nicht resignieren sondern die ganze Angelegenheit als Herausforderung und Chance sehen kann uns das in vielerlei Hinsicht sehr bereichern. Dann ist es nur noch ein Geschenk das das Leben für uns bereit hältst. Dein Vorsatz nicht mehr trinken zu wollen ist der Schlüssel. Es gibt hierfür immer wieder mal den Ratschlag das erste Glas stehen zu lassen. Das ist der entscheidende Punkt. Sich zu stabilisieren und gelassener zu werden der eigenen Alkoholproblematik gegenüber das kommt so mit der Zeit. Übe dich einfach in Geduld und nimm alle Hilfe an die dein trockene Leben stärkt.


    LG Brant

    Tja ein vielfältiges Thema.

    Nachdem die Gesellschaft realisiert hat das es 2 bis 2,5 Millionen Menschen mit diesem Syndrom gibt
    entstehen natürlich vielerlei Projekte und Aktivitäten. Da es sehr gut in Szene zu setzen ist haben sich
    die Fernsehsender über das Thema hergemacht. Quotenorientierte Trashformate haben da vielleicht
    mehr Schaden als Nutzen gebracht.
    Doch es entstanden auch andere Einrichtungen wie zB die Messe Akademie mit einem echten Anspruch
    zur Hilfe. Der Initator heisst Michael Schröter und von ihm ist auch das kurze 2minütige Video über die
    4 Dinge, die Nicht-Messies nicht verstehen. Eine kurze und gute Erklärung über die Welt des Hortens.

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    Hallo AmSee


    Danke für deine Zeilen.


    Eigentlich wollte ich schauen ob ich ein paar Gedanken zu Buddha, Jesus und positiven nachhaltigen Erfahrungswerten für den inneren Bereich finden kann. Das hat sich dann aufgelöst. Die Bilder von der übersäten Wohnung, die Lebensmittel, ich sag da lieber mal nichts, der kaputte Gross TV auf dem Bett im Schlafzimmer, der nicht mehr begehbare Balkon. Das war einfach zu schockierend.
    Sein Wille war da. Nur seine eigenen Gedankenkonstrukte am Festhalten wollen sind halt das grosse Hindernis. Die zwei leeren Bananenkisten die er mir zeigte sind halt ein Witz bei dem ganzen Umfang der angebracht wäre um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Mit von links nach rechts oder umgekehrt räumen ist es da nicht mehr getan.
    Ich weiss das er Unterstützung vom Bruder, der Nichte usw da wäre nur der Impuls, wie heisst der Threadtitel hier gleich "Das kann weg!" muss von Ihm kommen. Ich warte da mal ab. Wenn nicht ist es halt so. Ich bin nicht Gott. Vielleicht nur manchmal sein Diener.


    Mit schockierenden Grüssen
    Brant

    Ich sitze hier im Wohnzimmer und lasse meinen Blick durch den Raum wandern. Jedes Möbelstück scheint durchatmen zu können, den Platz zu geniessen. Und die sonstigen Objekte sind nicht zuviel, werden halt regelmässig genutzt. Was keine Verwendung mehr findet wird aussortiert. Wenn mir meine Mutti was mitgegeben hat für`s Leben dann war es Ordnung zu halten und dieses Erziehungziel hat sie geschafft auf ihre Weise. Dafür bin ich Ihr heute sehr dankbar.
    Bis auf meine alkoholische Endphase war ich immer auf etwas Sauberkeit bedacht. Okay in der Jugend war schon vieles lässig und cool aber dennoch im Rahmen. Erst als ich nicht mehr imstande war die ganzen Flaschen rechtzeitig ausser Haus zu bringen vermüllte die Wohnung mehr und mehr. Da war dann keine Perspektive auf Veränderung mehr vorhanden. Ich liess mich hängen!
    Und sofort zu Beginn meiner Abstinenz war das Messie-Syndrom wieder verschwunden. Ich begriff jedoch das es da mit der Ordnung und dem Chaos einen Punkt gab der sowas wie ein Geheimnis barg. Beruflich hatte dann ich über Jahre die Gelegenheit mit Leuten zu tun zu haben denen das Horten zum Lebenszweck geworden war. Ich wurde ein Experte mich in die Psyche der Betroffenen einzulesen. Allein wenn ich so ein Chaos sah.
    Warum schreibe ich das hier. Gestern hat mich ein früherer Freund gebeten in seine Wohnung zu kommen. Ich war innerlich geschockt, blieb äusserlich jedoch ruhig und gelassen. Die Einladung war ein Hilfeschrei des Freundes und wir redeten etwa eine gute halbe Stunde in der Wohnung. Da waren die ganzen "das hat ja mal alles was gekostet" bis hin zum "das kann man ja irgendwann mal noch gebrauchen". Ich war skeptisch behielt es jedoch für mich. Ich spürte er wollte da raus aus seinem Dilemma wusste nur nicht wie. Beim Abschied sagte ich ihm das ich mit meiner ganzen Kraft für ihn da sein würde wenn er eine Idee oder einen akzeptalen Plan hat um seine Situation zu ändern.
    Draussen ging ich zuerst eine Weile und setzte ich mich dann auf die Bank einer Bushaltestelle. Liess mir den Wind um die Nase wehen und gab den ganzen Eindrücken die Gelegenheit damit sie sich setzen konnten. Dann ging es Nachhause.
    Heute morgen betrachtete ich meine Wohnung mit ganz anderen Augen. Dankbar nicht im Chaos wühlen zu müssen und griffbereit das bei Hand zu haben das ich halt gerade benötige.

    Woran dein Herz hängt

    Romanze/Liebesfilm, DE 2009, (90 Min.)

    Eine alleinerziehende Mutter versinkt im Müll und verliert ihr Herz an einen Ordnungsliebhaber. TV-Romanze mit Julia Koschitz und Oliver Mommsen. „Fleetstraße muss bleiben!“ Unter diesem Motto verteidigen Mieter ihren vom Abriss bedrohten Wohnraum im Hamburger Elbgebiet. Um die lästige Wortführerin der Bürgerinitiative, Sandra Lindt (Julia Koschitz), loszuwerden, schickt der Investor ihr Siegfried Hübner (Oliver Mommsen) auf den Hals. Der smarte Anwalt soll die alleinerziehende Mutter vertreiben, kommt ihr jedoch im Laufe seiner Undercover-Aktion immer näher. Nur Sandras Wohnung darf er nicht betreten, niemand darf das. Was Siegfried nicht ahnt: Sandra ist ein Messie, sie kann nichts wegwerfen und versinkt im Chaos…

    Die seichte, aber charmante Lovestory geht vor allem dank der ebenso überzeugenden wie bezaubernden Julia Koschitz („Putzfrau Undercover“) ans Herz.

    Cast und Crew


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    31.05.2024
    Weltnichtrauchertag
    Warum Vapen statt Qualmen angesagt ist

    Der Trend zum Nichtrauchen hält bei vielen Jugendlichen an, so die
    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Allerdings sind
    Einweg-E-Zigaretten bei Jugendlichen sehr beliebt. Darin sehen
    Experten eine große Gefahr.
    tagesschau.de

    PORTRÄT: ULI BOROWKA

    ULI BOROWKA erzählt im Fußballmuseum Dortmund davon, wie der Alkohol seine Sportkarriere und fast auch sein Leben zerstört hätte, wäre er nicht im letzten Moment bereit gewesen, sich seiner Sucht zu stellen.
    Der ehemalige Gladbach und Werder Bremen Star geht in diesem 20minütigen Porträt schonungslos mit sich selbst um, indem er sich an die Zeit als Alkoholiker und härtester Abwehrspieler der Bundesliga erinnert.

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    Der grosse Durst

    Ich ging erst in eine Selbsthilfegruppe als die Ernte schon im Trockenen war. Meine ich zumindest. Es ist halt schwierig einen nur theoretischen Weg zu konkretisieren. Der berühmte Zwillingsbruder der den anderen Weg eingeschlagen hat. Auf jeden Fall war ich nach fast einem Jahr Trockenheit relativ stabil, aus dem "ich muss keinen Alkohol trinken" war längst ein "ich will keinen Alkohol mehr trinken" geworden. Nur der Austausch über den grossen Durst fand nicht statt. Obwohl ich ziemlich offen war was meine Situation betraf hörte ich kaum mehr von Bekannten als "da hast du ja jetzt einen grossen Willen". Das war es aber nicht. Na gut die Leute waren eben keine Betroffenen.
    Dann ging ich mal in ein Meeting. Es liess mich erfüllt zurück. Da waren die Leute, die den grossen Durst aus eigener Erfahrung kannten und hierüber ohne Groll oder Scham erzählen konnten. Ich war nicht mehr allein mit den Auswirkungen meiner Abhängigkeit. Ich hörte gerne zu. Es war einfach wohltuend in meinen Ohren. Ich kannte bis dahin nur das Stammtischgeschwätz wo alle wild durcheinander quatschten ohne auf den Andern zu achten oder eben das oberflächliche Getöse das sich in unserm Alltag breitgemacht hat.
    Im Meeting war das anders. Es hat sicher eine grosse Wirkung auf die Psyche eines Menschen wenn der Raum und die Zeit dafür da sind das er tiefere Erlebnisse austauschen darf, kann, was auch immer. Heilsam ist es auf jeden Fall wenn über das Versteckspiel, das sich aus dem grossen Durst ergibt, gesprochen wird.
    Ich blieb etwa zwei Jahre regelmässiger Besucher der Meetings, danach wurde es mehr und mehr sporadisch bis ich dann die Besuche ganz einstellte. Ohne diese Gruppen hätte es nie die Gelegenheit für so tieferen Freundschaften in meinem Leben gegeben. Diese gingen dann über die AA hinaus. Stichworte: Wandern, Cafetreff und noch so einiges mehr.

    Das ist das Geschenk das mir die Besuche einer Selbsthilfegruppe ermöglichten.

    Mehrere neue Geschichten wurden im Jahre 2009 der deutschen Ausgabe des "Blauen Buchs" der Anonymen Alkoholiker beigefügt. Hier ist eine davon als PDF

    VON DEN FESSELN BEFREIT
    Diese Freundin kam in jungen Jahren zu AA. Sie hält ihren
    Alkoholismus für die Folge noch tieferer Störungen. Hier
    erzählt sie, wie sie frei wurde.

    In AA habe ich oft den Satz gehört: „Im Leben eines Alkoholikers

    gibt es nur ein gutes Besäufnis, nämlich das, das ihn zu AA bringt.“

    Hallo Tiffy

    Gratulation zu deinen 100 Tagen Abstinenz!

    Es fallen mir im Moment immer mehr schlimme Situationen ein, die mir (teils vor vielen Jahren) betrunken passiert sind. Oh man. Das kommt alles so nach und nach....irgendwie war da immer das Gefühl des Versagens.


    Mir ist es genauso ergangen. Ich habe mir halt eine bestimmte Identität zugelegt gehabt um das Gebäude meines Selbst soweit zu zementieren um so meine Trinkerei immer und überall rechtfertigen zu können. Die Bilder die dann mehr oder weniger ohne mein Zutun in meinem Innern auftauchten haben mich zu Beginn ziemlich erschüttert.

    Es war immer die Frage da, das das doch nicht ICH sein konnte. Wie Mojo weiter oben schon schrieb nahm auch ich die aufwühlenden Geschehnisse nicht so sehr als Problem wahr, sondern sah sie eher als Herausforderung. Das half mir mich von einem starren Selbstbild zu lösen und die Erinnerungen ein Stück weit distanzierter und emotionsloser zu betrachten. So als sei das eine ganz andere Person der das passiert ist. Hat aber jetzt nichts mit verdrängen zu tun.

    Irgendwie entwickelte sich ein neues eher zeitloses Selbst und vieles aus der versoffenen Zeit erstaunte mich dann eher. Manchmal schaffte ich es sogar zu lächeln über meine verkorkste und verzockte Vergangenheit. Dieser Prozess der Transformation hält bis heute an und ich habe das Gefühl er geht tiefer, ist nachhaltiger und echter als alles was ich bisher so im Leben ausprobiert habe.

    Ich wünsche Dir noch einen ruhigen Abend!

    LG Brant

    Hallo Tiffy


    Willkommen im Forum zu einem ertrag-und erfolgreichen Austausch.
    Die gut drei Monate Nüchternheit und der feste Entschluss einen abstinenten Weg zu gehen sind eine sehr gute Basis um sich nicht allzu sehr in den "Baustellen" zu verirren.
    Ich wünsch Dir von meiner Seite hierzu das Beste.

    LG Brant

    23.05.2024
    Kaugummi- und Bonbon-Geschmack
    WHO kritisiert: Tabakindustrie will Kinder lebenslang süchtig machen

    Die Tabakindustrie sagt, sie richtet sich mit E-Zigaretten an
    Raucher, die vom Tabak wegkommen wollen. Reine Taktik,
    widerspricht die WHO.
    t-online.de

    Hallo AmSee

    Gute Zeit an deinem Ort.

    Was mich sehr für dich freut, ist, dass du das überlebt hast.

    Danke.

    Jenny said, when she was just five years old
    You know there's nothin' happening at all
    Every time she put on the radio
    There was nothin' goin' down at all
    Not at all

    One fine mornin', she puts on a New York station
    And she couldn't believe what she heard at all
    She started dancin' to that fine-fine-fine-fine music
    Ooohhh, her life was saved by rock 'n' roll
    Hey baby, rock 'n' roll

    [Chorus]
    Despite all the amputations
    You could dance to a rock 'n' roll station
    And it was all right
    It was all right
    Hey babe

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    Möglich das Rock`n Roll mit das Geheimnis des letztlichen Überlebens war.

    Zumindest einen grossen Teil dazu beigetragen hat das die Hoffnung nie ganz

    verloren war.