Beiträge von Stilles Wasser

    „Lasst euch nicht durch Überlieferungen und Hörensagen leiten,
    auch nicht durch religiöse Texte oder den Gedanken: ‚Wir haben Achtung vor unserem Lehrer’.

    Wenn ihr durch eigene Erfahrung wisst, dass gewisse Dinge unheilsam sind, dann gebt sie auf ....

    wenn ihr durch eigene Erfahrung wisst, dass gewisse Dinge heilsam sind, dann nehmt sie an.“

    Buddha

    10 gute Gründe für den Besuch einer Selbsthilfegruppe

    Selbsthilfe ist für Sie da.

    Diese Information richtet sich an
    alle Menschen mit Suchtproblemen,
    von A wie Alkohol bis Z wie Zocken.
    Und an deren Angehörige.

    „In der Selbsthilfegruppe werde
    ich meine Sorgen los. Und sie
    hilft mir, trocken zu bleiben.“
    (Marc)

    „Ich bin nicht mehr allein
    mit meinen Problemen.
    Die Gruppe ist Teil meines
    Lebens geworden.“
    (Susanne)

    „Da waren Menschen, die mich
    verstanden haben. Sie wussten,
    wie es mir geht.“
    (Melanie)

    „In der Selbsthilfegruppe habe ich mein Leben aufgeräumt.“
    (Paul)

    „Ohne Gruppe habe ich es 1,5 Jahre
    geschafft. Mit Gruppe bin ich seit
    21 Jahren abstinent! Ich glaube,
    das spricht für sich.“
    (Daniel)

    „Ich kam zur Gruppe und wurde respektiert und angenommen.“
    (Andreas)

    „Ich habe einen ganz neuen Bekanntenkreis gefunden.“
    (Jens)

    „In der Gruppe wird mir zugehört. Und die Gruppe
    hat Schweigepflicht gegenüber Dritten.“
    (Tanja)

    „Auch für Angehörige ist die Gruppe wichtig.
    Da habe ich gelernt, was ich tun muss oder
    lieber bleiben lasse, um meinem Partner
    zu helfen.“
    (Monika)

    Hier die empfehlenswerte PDF:

    DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

    12.12.2024
    Bundesverfassungsgericht
    Tabaksteuer für E-Zigaretten bleibt bestehen
    Mehrere Hersteller und Raucher hatten Beschwerden gegen die
    Tabaksteuer für E-Zigaretten eingelegt. Das Bundesverfassungsgericht
    hat nun entschieden: Die Steuer für E-Zigaretten bleibt.
    tagesschau.de

    Wenn du die Möglichkeit hast, dir einen ganz besonderen
    Platz zu schaffen - einen kleinen Tempel oder eine Ecke zu
    Hause, wo du jeden Tag meditieren kannst - dann benutze
    diesen Winkel zu keinem anderen Zweck als diesen, denn alles,
    was du tust, hat seine ganz eigenen Schwingungen. Nutze diesen
    Winkel nur zur Meditation, zu nichts anderem. Dann wird er
    voller meditativer Schwingungen sein und wird jeden Tag auf
    dich warten. Dein Winkel wird dir helfen, wird eine bestimmte
    Schwingung erzeugen, eine bestimmte Atmosphäre, in der du
    mit immer größerer Leichtigkeit immer tiefer gehen kannst. Das
    ist der Grund, weshalb Tempel, Kirchen und Moscheen
    geschaffen wurden - einfach um einen Platz zu haben, zu dem
    man nur zum Beten und Meditieren hingehen kann.

    Zum Meditierer zu werden, ist die größte Verpflichtung, die
    ein Mensch eingehen kann. Es ist nicht leicht. Es kann nicht von
    einem Augenblick auf den anderen geschehen. Erwarte also
    gleich von Anfang an nicht viel, dann wirst du nie frustriert sein.
    Dann bleibst du immer glücklich, denn die Dinge entwickeln
    sich nur ganz, ganz langsam. Meditation ist keine Blume für nur
    einen Sommer, die in sechs Wochen ausgeblüht hat. Sie ist ein
    sehr großer Baum. Er braucht Zeit, um seine Wurzeln
    auszubreiten. Wenn die Meditation blüht, ist überhaupt niemand
    da, der davon Notiz nehmen könnte, der es bescheinigen könnte,
    keiner; der sagen könnte: „Ja, jetzt ist es geschehen." Im
    Augenblick, wo du sagst: „Ja, es ist geschehen", ist es schon
    wieder verloren.
    Wenn Meditation wirklich da ist, breitet sich eine Stille aus;
    ohne jeglichen Laut pulsiert eine Glückseligkeit; eine
    grenzenlose Harmonie ist da. Aber es ist niemand da,
    der davon Notiz nähme.

    Osho / Orangenes Buch

    Meditation ist nichts als Heimkehr, eine kleine Rast im Innern. Sie ist kein Singen
    von Mantras, sie ist nicht mal Gebet; du kommst einfach nach Hause zurück und
    ruhst dich ein bißchen aus. Nirgendwohin zugehen, das ist Meditation; einfach zu
    sein, wo du bist; es gibt kein „anderswo" - du bist, wo du bist, füllst einfach den
    Raum, in dem du bist...

    Osho / Orangenes Buch

    Sebastian Kneipp / Meine Wasserkur

    Achtung!
    Dieses Buch ist ein altes Fachbuch, der Inhalt entspricht nicht dem aktuellen Stand der Medizin. Angegebene Therapien entsprechen höchstens dem Stand der Medizin zum angegebenen Druckdatum. Dasselbe gilt für eine ggf. angegebene Rezeptur für ein Medikament. Diese entsprechen nicht dem heutigen Stand der Medizin und sind unter Umständen sogar körperlich schädigend. Die Zubereitung von Rezepturen und die Anwendung derselben gehört in die Hände erfahrener Ärzte und Apotheker.

    08.12.2024
    hintergrund
    Preise sind explodiert Wird Kaffee zum Luxusgut?
    Klimawandel, Transportkosten, Spekulanten - der Kaffeepreis ist in die Höhe
    geschossen. Röstereien halten die Lage für "dramatisch". Kaffeetrinker müssen
    tiefer in die Tasche greifen, selbst bei billigem Industriekaffee.
    tagesschau.de

    Meines Erachtens geht es bei diesem dem Andern erzählen nicht so sehr um ein preisgeben einer eigenen Schwäche, sondern um ein herantasten, also ein sich bewusst machen der eigenen Situation. Heraus aus der Verleugnung. Es gibt doch diesen geflügelten und wohl verhängnisvollen Satz: "Alkoholiker, ich doch nicht! Dieses grausige Versteckspiel muss durchschnitten werden um wenigsten in dieser Sache einen aufrichten Stand und Gang einzunehmen. Das ist die Basis.
    Dabei blind vorzugehen bringt nichts. Hinz und Kunz sind an solcherlei Öffnungen gar nicht interessiert. Sie haben ihre eigenen Probleme und Schwierigkeiten. Anders sieht es bei vertrauenswürdigen Leuten aus. Hier mal die eigenen einsamen Abende mit Johnny W. oder Jim B., die schwerst verkaterten Morgen, die Verzweiflung über das scheinbar ausweglose Gefangensein im eigenen Dilemma und was es halt sonst noch so gibt rund um den Konsum endlich auf den Tisch zu bringen ist der richtige Schritt hin zu sich Selbst. Eine Selbsthilfegruppe brachte es doch auf den Punkt:
    Wir gaben zu, dass wir dem Alkohol gegenüber machtlos sind – und unser Leben nicht mehr meistern konnten.
    Welch ein erhabener Schritt! Diesen Punkt für sich nicht zu klären ist in meinen Augen halt nur ein weiteres Rumgeeiere.
    Adam wo bist du? Ich schäme mich weil ich nackt bin.
    Jaja. Ehe der Zapfhahn zischt und schäumt wirst du mich verleugnet haben.

    01.12.2024
    Verhandlungen in Busan
    Keine Einigung auf UN-Plastikabkommen
    Eigentlich hätte das internationale Abkommen zur Verringerung von
    Plastikmüll heute verabschiedet werden sollen - aber am Ende konnten
    sich die mehr als 170 Staaten nicht auf verbindliche Maßnahmen einigen.
    Nächstes Jahr soll nun weiterverhandelt werden.
    tagesschau.de

    22.11.2023
    Fokus auf Mehrweg-Systeme
    Europaparlament will Verpackungsmüll reduzieren
    Weniger Plastikmüll, dafür mehr wiederverwendbare Behälter - das
    EU-Parlament hat sich auf ein Gesetz geeinigt, das Verpackungsmüll
    drastisch verringern soll. Die Zielmarke: ein Fünftel weniger
    Kunststoffabfall bis 2040.
    tagesschau.de

    30.05.2024
    Kunststoff-Recycling
    Wie können wir die Plastikflut eindämmen?
    Die Hersteller neuer Kunststoff-Verpackungen müssen künftig bestimmte
    Mengen recycelten Abfalls verwenden - so ein Beschluss der EU.
    Wissenschaftler der Hochschule Hof halten das für eine falsche Maßnahme.
    tagesschau.de

    28.11.2024
    UN-Plastik-Konferenz in Busan
    Löst Recycling das Plastik-Problem?
    Die Mitgliedsstaaten der UN wollen weltweit weniger Plastikmüll
    produzieren. Dazu verhandeln sie in Südkorea über internationale
    Regelungen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie dringend das ist.
    tagesschau.de

    Hallo Paddy

    Zitat

    Manchmal frage ich mich, ob das nicht alles zu leicht geht und achte sehr darauf, nicht leichtsinnig zu werden.

    So würde ich wohl auch meinen Weg umreissen. Nachdem es "klick" gemacht hat, was auch immer das bedeuten mag, fiel die ganze Schwere, die mit Alkohol zu tun hatte, einfach ab. Es blieb ein fokussierter Blick zu was für ein Monster der Alkohol mich doch gemacht hatte und zugleich wuchs die Zuversicht auf das was mir als Mensch möglich ist. Und das ist nicht wenig. Die alten Gewohnheiten die auf Rausch und Co basierten fielen Schritt für Schritt ab. Sie passten einfach nicht mehr zu meinem sich immer neu verändernden Lebensstil. So empfinde ich heute eine grosse Dankbarkeit relativ frei und ohne die Fessel einer Sucht durch Raum und Zeit gehen zu dürfen oder können.

    LG Brant

    Ein weiteres Buch das in den ersten Monaten meiner eigenen Trockenheit Lektüre war ist das hier.

    Mein Name ist Peter, ich bin Alkoholiker

    Lebensberichte eines trockenen Süchtigen.

    Klappentext:
    Als Jugendlicher trank Peter unkontrolliert Alkohol. Später kamen Haschisch und Tabletten hinzu. Irgendwann konsumierte er alle erreichbaren Drogen.


    „Ich, Peter, Alkoholiker, beschreibe meinen eigenen langen Lebens- und Leidensweg in und durch die Sucht bis zu meinem absoluten Tiefpunkt und die erfolgreichen Schritte in ein positives und zufriedenes trockenes Leben. Es ist eine authentische und ungeschönte Reportage meines Lebens.
    Deshalb kann ich jedem Betroffenen nur Mut machen: Es gibt keine hoffnungslosen Fälle. Egal wie tief ein Süchtiger auch lallt, jeder hat eine Chance auf ein trockenes und zufriedenes Leben. Dies ist die eigentlich frohe Botschaft dieses Buches."

    "Niemand sah mich, wenn ich mein Spiegelbild anschrie und anspuckte: Du Schwein! Du dreckiges, elendes Säuferschwein!"


    Sind diese Sätze von mir? Nein sie sind nicht von mir. Doch sie könnten halt auch von mir sein. Denn wie oft fühlte ich diesen Selbsthass, die Verzweiflung und die Ausweglosigkeit. Dabei ist das Wort "fühlen" hier eher fehl am Platz. Denn etwas wirklich an mich rankommen lassen, wirklich spüren was ist, das hatte ich schon längst vergessen, untergegangen irgendwo in meiner frühen Kindheit. Ich funktionierte eben in einer disfunktionalen Famile, wie es heutzutage so schön heisst. Wenn ein Seelenleben dann so aus den Fugen gerät muss Ersatz her. Letztlich war das dann immer mehr Alkohol.
    Schon während dieser Zeit las ich dann schon mal ein für mich recht ungewöhnliches Buch.


    "Mein Name ist Adam?"
    Ein Bericht über Jahre der Abhängigkeit
    Seit seinem 17. Lebensjahr ist Adam alkoholkrank, doch lange will er es nicht wahrhaben. Später hegt er dann, wie jeder Problemtrinker, die Illusion, den Alkohol doch irgendwann besiegen zu können. Aber kein Arzt, kein Psychologe, keine Medikamente können ihm helfen. Der soziale Abstieg beginnt. Erst als er seelisch und körperlich nur noch ein sterbenskrankes Häufchen Elend ist, findet er den Weg zu den Anonymen Alkoholikern.
    Ein langer Weg der kleinen Schritte beginnt.


    Dieses Buch ist heute nur noch im Antquariat für kleines Geld erhältlich. Was es bei mir auslöste weiss ich echt nicht. Unmittelbar vermutlich nichts. Ich soff halt noch jahrelang weiter. Unfähig um an meine eigene Wahrheit ranzukommen. So ist das nun mal.


    "Niemand sah mich, wenn ich mein Spiegelbild anschrie und anspuckte: Du Schwein! Du dreckiges, elendes Säuferschwein!"


    Welch einen tiefen ungeschminkten Blick in die eigene Seelenwelt doch so ein Buch freilegen kann wenn man bereit ist sich selbst zu begegnen.