Beiträge von Paul

    Ich glaube, das wäre riskant.

    Ich legte dieses Thema "at acta". Ebenso wie viele andere Erlebnisse auch, die Vergangenheit, eine unglückliche Liebe ... alles Teile meiner Erfahrungen, meines Lebens, ich lernte daraus (hoffentlich 🙃) und versuche es nun besser zu machen. Vergessen werde ich es nie!

    Riskant wäre nur, immer wieder das Gleiche zu probieren und zu erwarten, es würde diesmal anders ausgehen, so nach dem Motto "Die Hoffnung stirbt zu letzt. "

    ... Herren, der sich beim Abendessen ordentlich einen reingestellt hat, aber ich hab damit kein Problem.

    Das ist doch ein Zeichen, dass man/frau mit dem Thema abgeschlossen hat. Egal ob Destillerie, Grillfest oder der "Besuch" der mannigfaltigen Alkoholabteilung seines Supermarktes, wo man früher seine "Lieblingsalkoholika" kaufte.

    Irgendwann hört diese ganze "Triggerei" auf oder man hält sich fern, weil man dieses ganze Drama (Sauferei) nicht ertragen kann oder toleriert es ... einfach so.😇

    Hallo Emily,

    ich glaube, dass hat weniger mit Wissen zu tun, sondern mehr mit: traut man sich das zu, glaubt man daran.

    Denn wissen tun wir es eigentlich (!) schon immer, es geht auch ohne Alkohol, Millionen von Menschen "überlebten" ohne Alkohol und tun es bis heute.

    Am Anfang meiner Abstinenz dachte (glaubte) ich, ich komme nie vom Alkohol so richtig los. Nun, "plötzlich" finde ich diesen Gedanken absurd.

    Alkohol war von frühster Jugend immer präsent, völlig normal, man galt sogar als Sonderling, Spassbremse, wenn man nicht trank.

    Was hatte bzw. was hat sich jetzt bei mir geändert? Ich musste wohl erst all die Nachteile, Nebenerscheinungen, Ausfälle kennenlernen, bis mir aufffiel, welchem kollektiven Schwachsinn ich mich da anschloss.

    Bei anderen Drogen passierte mir das nie, vielleicht nur, weil niemand in meinem Umfeld diese konsumierte.

    Suchtdruck verspüre ich (!) doch nur, wenn ich glaube, mir fehle etwas. Doch genau tut es nicht, mir fehlt nichts, im Gegenteil!

    Erst als ich das begriff, erlebte, bemerkte, verschwand jeglicher Suchtdruck und auch die Furcht von einem Rückfall.

    Diese Erkenntis (Aha-Effekt) musste ich erleben, um sie zu begreifen, ich musste erleben, wie gut es mir ohne Alkohol ging und dazu brauchte ich Zeit. Ich, der Jahrzehnte lang Alkohol konsumierte.

    Angeregt, durch div. Beiträge auch von Brant, fragte ich mich : wer benötigt all die vielen nützlichen Helferlei des Smartphones, diverser Minicomputer an unseren Handgelenken, in unseren Automobilen oder div. anderer Sprachassistenten in immer mehr Geräten.

    Suggeriert wird: sie erleichtern uns das Leben, alles wird einfacher, unkomplizierter, übersichtlicher, sogar sicherer und persönlicher/induvidueller u.s.w...

    Die Vogelstimmenerkennungs-App, das Navigationsystem, die Wieviel-Tage-bin-ich-alkoholfrei-App ... sicher alle ganz praktisch, wenn unzählige kleine Helferlein alles für einen erledigen ...

    Doch fördern sie unsere Fähigkeiten, unser Wissen, unsere Entscheidungs-/Unterscheidungsfähigkeit?

    Oder tun sie gerade das nicht? Wenn ich immer erst Google, Wikipedia und wie sie alle heißen, frage, bevor ich handle. Wenn KI permanent mein Handeln, meine Entscheidungsfähigkeit beeinflusst, die Erziehung meiner Kinder, wer bei wem eine Arbeitsstelle bekommt oder gegen wen ich Krieg führen kann oder lieber nicht oder feststellt, ob ich gerade aufgeregt bin oder entspannt (smart watch) - beraubt das uns nicht, der Fähigkeit selbst zu entscheiden, selbst zu erkennen, zu fühlen, zu denken, zu handeln? Grundsätzlich?

    Schon wieder so'ne Grundsatzfrage!🤮

    Doch warum sind gerade die handylosen Menschen viel entspannter, auch aufmerksamer, un-hektischer, auch kritischer? Denn dümmer, ungeschickter sind die garantiert nicht!!!

    Seitdem ich mein Mobiltelefon nur zum telefonieren benutze und ggf. als Nachschlagewerk, bin ich viel entspannter, aufmerksamer.

    Bei Kindern, Heranwachsenden kann man das gut beobachten, sofern sie der Sucht noch nicht verfallen sind.

    Um die Frage vorweg zunehmen: was nutzten uns solche Fragen, hier im Forum?

    🥱

    Viele Medikamente, auch Therapien haben oft nicht gerade gewünschte Nebenwirkungen.

    Von einigen Päparten, wie bspw. das erwähnte Titanoxid sind die Wirkungen weitestgehend bekannt, trotzdem wird an ihnen festgehalten (nur in Lebensmitteln seit 2022 in der EU verboten, in allen anderen Produkten weiterhin erlaubt).

    Von vielen Substanzen wird angenommen, nicht ausgeschlossen ... , was Anfangs als Superinnovation galt, entpuppt sich manchmal als nicht sooo gute Idee, da der längerfristige Schaden den anfänglichen Nutzen überwiegt. Diese Erkenntis benötigt oft Zeit, viel Recherche und auch Wissen, fundiertes Wissen, oft wird dieses Wissen nicht gerade verbreitet, oft werden (schädliche) Annahmen unterdrückt bzw. die Publikation erschwert, weil es bestimmte Produkte, Vorgehensweisen in Frage stellt. Warum ist das so? Wer hat ein Interesse daran?

    Anstatt kritisch und auch vorsichtig mit div. Substanzen umzugehen, sehen alle nur die (un-)mittelbaren, jetzigen, derzeitigen Vorteile. Man nehme nur das hochgelobte Plastik, nach 70 ... 80 Jahren fällt plötzlich auf, dass ein so sorgloser Umgang mit diesem Stoff(en) nicht gerade gesund ist, für die gesammte Umwelt, für alle Lebewesen, die Nahrungsketten.

    Viele Pharmaka helfen, nicht nur augenscheinlich, manche sind auch fragwürdig, deshalb sind sie doch nicht grundsätzlich schlecht. Selbstverständlich ist die Zunahme der Einnahme div. Medikamente besorgniserregend, auch die generierten Abhängigkeiten, ob nun subjekriv oder objekitv.

    Auch mir fällt es schwer, den Überblick zu behalten oder überhaupt erstmal einen zu bekommen, bei all den Lebensmittelzusätzen, Unveträglichkeiten, "neuen Wundermitteln". Aber anstatt sich ständig zu streiten, über Für und Wider, sich an Tatsachen, nicht Annahmen zu halten, werden völlig gegensätzlich Dinge miteinander verglichen, schlimmer noch: sie werden gleichgesetzt - das läd doch regelrecht zum Streit ein, dessen Ziel mitnichten eine Einigung ist.

    O.g. Video läd zum Nachdenken ein, doch wollen wir das? Miteinander?

    Frau Helga, meinst du diese:

    https://www.openpetition.de/petition/onlin…des-titandioxid

    ?

    Auch ich bin dafür, dass sämtliche in Verdacht stehende Stoffe nichts in Medikamenten, in der Nahrung oder sonst wo zu suchen haben. Petitionen können ein erster Anstubser sein, damit man sich überhaupt erstmal mit der Thematik beschäftigt, jeder für sich und vielleicht auch insgesamt gesellschaftlich, ohne gleich alles verteufeln zu müssen (von amtswegen).

    ... jeden Fall ein Ultimatum stellen. Und hier wäre ich für Tipps (falls ihr welche habt) dankbar

    Setze dir ein Ultimatum!

    Nur du kennst alle möglichen Wahrscheinlichkeiten, hast eine vage Vorstellung, was passieren könnte, weißt, was du schon probiertest, was fruchtete oder in die Hose ging.

    Stelle dir die Frage, wie lange du dich noch im Kreis drehen möchtest. Kannst du ihn zwingen, nötigen, überreden, verführen, anders zu handeln, sich zu ändern?

    Es gibt doch nur diese Möglichkeiten, entweder verändert er sich oder du dich, dass plötzlich ein Zauberer daherkommt oder ein Wunder geschieht, ist doch eher unwahrscheinlich.

    Die Hoffnung stirbt zu letzt. (ironisch, sarkastisch, zynisch, wahr ... ???)

    Dein Beispiel mit dem Reizdarm ist gut - warum benutzen das soviele? Die Ursache liegt doch häufig in dem Essen, ...

    Weil viele sich ausschließlich auf die Beseitigung/Bekämpfung der Wirkung beschränken, anstatt die Ursache zu beseitigen.

    Das geht bei der Gesundheit los und hört bei der Umweltverschmutzung/Klimawandel auf.

    Vielleicht zu einfach, dass man dem Glauben schenken kann.

    Haben wir vergessen/verlernt/verdrängt, das jede Wirkung/Symptom einer Ursache bedarf???

    Stattdessen besinne ich mich auf das, was ICH tatsächlich ändern kann, und versuche das nach Möglichkeit umzusetzen.

    Das ist doch eine gute Herangehensweise. Doch woher weiß ich, was gut für mich ist? Wenn mir jeder, auch Arzt, etwas anderes erzählt, wenn mich z.Bsp. Werbung täglich zu verfühen versucht, wenn mir jeder eine, möglichst schnelle, Lösung verspricht, jeder mir das rät, von dem er überzeugt ist und versucht nur seine Meinung gelten zu lassen, wenn der Versuch unternommen wird, kritische Äußerungen zu unterdrücken

    ... weil, wenn das alle behaupten, der "Lehrkörper", die publizierte (!) Wissenschaft, die Medien, dann muss es ja stimmen.

    Oft wird von Pragmatismus oder Kausalität geprochen, ohne selbige zu erklären und zwar so, dass der Betroffene es auch verstehen kann.

    Viele verschreiben, im guten Glauben (!!!), Medikamente, empfehlen oder preisen sie sogar an, berufen sich auf diverse Studien, z.Bsp. auch den Beipackzettel - selbstvertändlich, man kann nur mit dem arbeiten, was publiziert/veröffentlicht wird, doch hinterfragen darf man es doch!

    Gerade im Bereich der Psychopharmaka klaffen div. Wissenslücken, vieles beruht auf Annahmen/Hypothesen, doch weil es mittlerweile alle machen, wird es dadurch richtiger, wirksamer?

    Stimmt, nichts ist nur schlecht oder nur gut (wirksam) - doch was hilft uns das hier, im Alkoholforum ?

    Helga's Ausgangs-Post regt zum Nachdenken/Hinterfragen an, das "hilft" doch schon weiter. Miteinander reden, sich austauschen - hilft das nicht?

    Eine Freundin schluckt seit Jahren Globolis, ein Anderer nimmt Placebos, zwar wirkstofffrei, doch ihnen helfen sie, weil sie daran glauben.

    Viele nehmen div. Substanzen bzw. bekommen sie verschrieben, glauben zwar auch dran, doch ... na ja ... wer mal aufmerksam in der Psychatrie oder Geriatrie war, kann sich selbst ein Bild machen.

    Mir half Alkohol anfangs exzellent, bis die Nebenwirkungen nicht nur mein Wesen, sondern auch meine Gesundheit, auch Äußeres, sichtlich, nicht gerade zu meinem Vorteil veränderten.

    Wenn die hier oft angemahnten "Grundsatzdiskussionen" immer nur zu Unmut führen und fruchtlos enden bzw. beendet werden, weil es nicht gelingt miteinander zu diskutieren, kann man es auch sein lassen und weiter an seinen "Gedankengloblis" festhalten - Hauptsache es hilft.

    Die Vorstellung mag zwar in unserer Gesellschaft allgemein verbreitet sein, aber das liegt eher daran, dass viele Menschen keine Ahnung haben von diesem Thema.

    Und so lang das so ist, wird es auch so bleiben, auch wenn man Sehhilfen, Gehhilfen und andere Prothesen mit Psychpharmaka gleichsetzt.

    Grundsatzdiskussionen sind wichtig, jedoch gezielte, alles mit allem vermengen ist eher weniger hilfreich.

    Liebst du ihn noch ... so wie er jetzt ist? Oder wie er einmal war, wie du glaubtest, dass er einmal war?

    Alkohol, zu viel, verändert die Menschen beträchtlich, ebenso andere Psychodelika.

    Das erlebte ich an mir (bin seit ca. 4 Jahren alkoholfrei) und an vielen anderen Menschen, auch meinem Vater, der sich völlig seinen Verstand wegsoff.

    Das mit dem Ultimatum ist eine Möglichkeit, doch folgen dem keine Konsequenzen, ist's für die Katz'.

    Ich nehme mal an, du hast dir den einen oder anderen Zahn schon locker geredet, hast diskutiert, appelliert, gedroht, gebettelt, dutzende Vorschläge gemacht, probiert, versucht, gehofft, gebangt, gebetet -> mal hat's funktioniert, scheinbar, doch nie lang (?).

    Was für Möglichkeiten gibt es noch?

    Stimmt, wenn er weiter ... = wird sich nie etwas ändern! Du wirst irgendwann zum Co-Abhängigem, ebenso Kinder und das gesamte Umfeld, nur um den Frieden zu wahren.

    Willst du das? Wenn du oder irgend ein Anderer oder er sich selbst nicht überreden kann, mit dem Trinken/Kiffen aufzuhören, dann wird's so bleiben wie es ist, schlimmer noch, es wird immer heftiger, unkalkulierbarer werden.

    Wenn er sich nicht entscheiden kann, nichts verändert, musst du es tun oder akzeptieren wie es ist.

    Zu: "Die Hoffnung stirbt zu letzt.", ein gern zitierter und unvollständiger Satz, denn wir/du/ich/er/sie/es werden vor der Hoffnung sterben. Makaber ... vielleicht? Doch wird etwas nicht unwahrer, nur weil wir nicht daran glauben wollen.

    Ist es akzeptierter von Pharmaprodukten abhängig zu sein?

    Ja. Denn das heißt ja dann nicht abhängig, sondern, es hilft dir besser zurechtzukommen. Nimmt man diese Produkte nicht mehr, hat man ja auch keine Entzugserscheinungen, sondern Absetzprobleme.🤣

    Alles eine Frage des Vokabulars.🙃 Früher waren Kinder/Erwachsene hibbelig, unausgeglichen, litten an Bewegungsdrang oder Unterbeschäftigung, heute haben sie ADHS.🤔

    In einer Zeit wo man kaum noch jemanden Aufmerksamkeit schenkt, wo kaum noch einer Zeit hat, wo kaum noch zugehört wird, selten miteinander gerededet wird, doch viel zu oft gegeneinander ... da ist es doch praktisch, dass es für alles eine Pille gibt und noch praktischer, wenn sie abhängig macht oder man zumindest glaubt, dass es "ohne" nicht geht.

    Das regeneriert nicht nur riesige Gewinne, 's macht's auch schön einfach, für alle.

    Du hast 'ne Störung? -> ... nein, du musst die Ursache nicht finden, nichts verändern. Es genügt die Wirkung zu beeinflussen ... zu wollen ... wer dem nicht mit einer gewissen Ironie + Gelassenheit begegnet, wende sich bitte an seinen Arzt oder Apotheker!

    abends das Bedürfnis, den Kopf frei zu bekommen. Dieses Gefühl konnte ich jedoch ertragen ...

    Hallo Herr Laggard,

    dieses Gefühl trat bei mir auch, besonders nach stressigen Situationen, auf. Das war ich gewohnt, weil ich das früher immer so tat (Alkohol), das vergeht mit der Zeit. Man findet andere Möglichkeiten, den Kopf freizubekommen, doch daran muss man sich erst gewöhnen und sich immer wieder klar machen, was Alkohol (trinken) für eine Schwachsinnslösung ist.

    Bei mir hat's vielleicht ein Jahr gedauert (?) bis diese Betäubungsgedanken gänzlich verschwanden.

    Glückwunsch zu einem viertel Jahr alkoholfrei!👍

    Ich muss jetzt mal direkt fragen: Musst du jeden Thread mit deinen Grundsatzüberlegungen sprengen?

    Nö. Du hast recht, ich mache mir zu viel Gedanken, was die Ausserirdischen über uns denken könnten.🛸

    Ich bitte, um Nachsicht, da färbt wohl immer die Faszination von der Fernsehserie "Star Trek" durch, auch 'n bissel "per Anhalter durch die Galaxis".

    👋Auch ich bedanke mich für den Fisch!

    dass das Leben so viel besser werden wird.

    Das legt die Vermutung nahe, das uns (Menschen) nicht bewusst ist - wirklich klar ist - was Alkohol im Körper bewirkt, nicht nur bewirken kann. Dass viel zu viel verharmlost, beschönigt, verniedlicht wird ... nicht nur fahrlässig, sondern vorsätzlich, denn das Wissen ist ja da, lange schon.

    Wir wurden also Opfer unserer eigenen Unwissenheit/Fahrlässigkeit, vielleicht auch "Gutgläubigkeit", um nicht Doofheit zu sagen?

    Nicht einfach bei einem Volk von Süchtigen, bei denen Berauschtsein sogar ein Kulturgut ist, sogar Kinder daran teilnehmen dürfen (per Gesetz) ... unmündige Wesen deren Bewusstsein, auch das Hirn sich erst langsam entwickeln. Überall hört man: "ich schlidderte da so rein, lustig war's (anfänglich)" etc.pp.. Bei mir war's nicht anders.

    Erst mit 40 ...50 dämmert's einem, "plötzlich" entdeckt man div. Ausfälle, Unzulänglichkeiten, auch Krankheiten (woher die wohl kommen könnten oder was begünstigte sie?), plötzlich entdeckt, begreift man seinen Irrtum, wird sich bewusst, was man da für einen Schei** all die Jahre/Jahrzehnte tat.

    Eine ausserirdische, beobachtende Lebensform würde sich bestimmt fragen: "Sind die (Menschen) wirklich so ... ?" Sie wissen es zwar bzw. könnten es wissen, verhindern aber alles, um dieses Wissen zu verbreiten (ernsthaft) und nehmen somit das äußerst wahrscheinliche Leid, was entstehen könnte, inkauf. Befördern sogar das ihre Nachkommen es ihnen gleich tun.

    Ist das nicht krank?

    Letzter Satz: Ist das normal?