Alkohol enthemmt, viele Staftaten werden unter Alkoholeinfluss verübt, sei es häusliche Gelwalt, Angriff auf div. Rettungskräfte, Strassenverkehrsunfälle u.s.w..
Verbote bringen recht wenig, wenn das Zeug immer und überall verfügbar ist und in Flugzeugen auch noch (oft) kostenlos angeboten wird.
Auch ich trank, besonders bei Langstreckenflügen, oft und nicht gerade wenig ... ich konnte schlafen. Kostete der Fusel etwas, hielt ich mich zurück oder trank nur die gratis, alkoholfreien Getränke.
War es Geiz oder Bewusstsein, dass mir Alkohol nun doch nicht so wichtig war, dass ich dafür Geld ausgeben wollte?
In Skandinavien herrscht ein ganz anderes (Preis-) Bewusstsein, da überlegt man es sich schon, ob man "Unsummen" für einen relatv kurzen Rausch ausgeben will, erst im Flieger, auf der Fähre oder im fremden Land, wenn der Alkohol preiswert bzw. billig ist, wird zugeschlagen.
Gesundheit spiel da eher eine untergeordnete Rolle bzw. gar keine.
Wenn die Präventionsarbeit in Schulen und (!) durch die Erwachsenen, auch und besonders der Eltern, funktionieren würde, hätten wir sicherlich weniger Probleme, weniger Süchtige.
Das Zeug (Alk.) ist einfach zu billig, zudem überall verfügbar, zu kaufen - rund um die Uhr, Diskussionen über begleitetes Trinken oder das allzu wertvolle Kulturgut Bier und Wein, sind da nicht sehr förderlich.
Mit der Gesundheit könnte man viele überzeugen, doch das funktioniert ja nicht mal bei Lebensmittel. Ich erinnere da nur an die Diskussion über das Werbeverbot von zuckerhaltigen Lebensmitteln für Kinder ...
... zu groß ist die Lobby, zu hoch sind die Gewinne. Ist gar der Kapitalismus daran schuld?
Oder sind wir einfach nur zu blöd, zu leicht zu verführen?