Beiträge von Paul

    Soylent grün

    Jahr 2022 ... die überleben wollen

    - deutscher Titei des Films aus dem Jahre 1973, sehr aktuell, geht es doch eine fast zerstörte Erde (Böden unfruchtbar und völlig überbevölkert)

    Nix gegen Rätselraten, doch gibt es nicht schon genug Quizshows?

    Macht wie ihr wollt!

    Doch eine Frage habe auch ich:

    Warum wird man Alkoholiker?:/

    Sucht und Einsamkeit

    Na ja, das ist so eine Sache...

    Mit der Distanziertheit zum Alk hat sich Einsamkeit, zumindest teilweise eher verstärkt.

    Das bemerkte ich auch, Alk. dient oft als Kitt, als Bindeglied, Auflockerungsmittel in zwischenmenschlichen Beziehungen.

    Gern traf man sich mal zum Bier oder auf ein Glas Wein, trank man nichts war man erstmal (!) die Spassbremse, doch daran gewöhnen sich schnell die Anderen, vorausgesetzt man ist nicht die Spassbremse. Andererseits sind immer mehr betrunken werdende Menschen schwer zu ertragen, wenn man als Einziger nüchtern bleibt.

    Alles nicht so einfach!?(

    Ja, es geht um mich! Es muss für mich passen. Für mich ist im Moment richtig, das was ich tue. Ob das immer so bleibt, wird sich zeigen. :)

    Stimmt, für dich muss es passen! Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben ... erstmal.:S

    Lass' dir Zeit, überlege, probiere, beobachte, teste. Wenn du es (freiwillig) willst - was auch immer - wirst du es tun, egal was alle Anderen sagen.

    Ich musste erst ganz böse abstürzen ... bis ich etwas rigoros änderte. Theoretisch wusste ich alles schon lange, lange vorher, nur erlag ich immer wieder der Versuchung.

    Viel Erfolg!

    Hallo Willibald,

    was ist moderater Konsum?

    Bedenkt man, dass Alkohol ein Zellgift ist und der Körper schwer zu kämpfen hat, mit dem Abbau, wäre es doch sinnvoll den Konsum so gering wie möglich halten oder zu vermeiden.

    Ich will niemanden bekehren! Alkohol macht nicht nur der Leber und der Bauchspeicheldrüse schwer zu schaffen, auch die Darmflora gerät ordentlich ducheinander, den Nervenbahnen sowieso, nicht nur im Kopf und div. anderen Körperteilen, eigentlich sind alle Zellen betroffen.

    Denkt man an Fettleber, Polyneuropathie, Korsakowsyndrom und div. andere Erkrankungen, die durch Alkohol verursacht werden können (aber nicht müssen!) oder an "Extrembeispiele" wie Harald Junke & Co. , bekommt man eine ungefähre Ahnung wie "unbedenklich" Alkohol sein kann oder auch nicht.

    Letztendlich muss es jeder selbst entscheiden! Ich trank auch als junger Erwachsener "moderat", hin und wieder war ich auch mal besoffen, aber nicht so oft, für mich (!) unbedenklich. Dann gab's täglich ein ... zwei Bier = eine prima Einschlafhilfe, über die Jahre wurden auch mal 3 ... 4 'draus, dann ein kleiner Absacker (Schnaps) und irgendwann ein großer Absacker zum Bier oder auch mal 'ne Flasche Wein.

    Aus "moderat" wurde ganz langsam Gewohnheit und eine mächtige Toleranzentwicklung, ich trank immer mehr, um eine Wirkung zu erzielen.

    Brauchte ich das? War bereits süchtg? Wollte ich das?

    Wie bereits erwähnt, es ist deine Entscheidung ... Gesundheit oder Risiko?

    ... kann es sein, dass du da etwas missverstanden hast?
    ...
    Insofern geht es also genau um das, was du dann näher ausgeführt hast.

    Hallo AmSee,

    verstand ich nun etwas miss oder ging es genau um das?

    Ebenso, schreibe ich etwas über Aufklärung und daraus resultierendem Bewusstsein, möglicher Weise, bzw. dessen Vernachlässigung, deutest du als politsche Äußerung. Ganz ehrlich, ich komm' da nicht mehr mit.

    Noch viel mehr Grüße, Paul

    Hallo LE,

    ein Woche ohne Alk ... dann schaffst du auch zwei!:thumbup:

    Am Anfang "kämpft" der Körper noch mit der Umstrukturierung, er hat allerlei zu tun, der Stoffwechsel balanciert sich langsam auf ein anderes Niveau, Nervenzellen, die vorher, mehr oder weniger, betäubt waren, liefern nun allerlei zusätzliche Informationen, die verarbeitet werden müssen, Leber und Nieren haben plötzlich freie Kapazitäten, Kalorien und auch Zucker die vorher der Alkohol lieferte, müssen nun anders besorgt werden = der Körper hat jede Menge Arbeit! Auch im Kopf geht's manchmal "lusig", wirr, eigenartig einher.

    Auch ich benötigte ein paar Wochen für einen neuen Schlaf- bzw. Wachwerderhytmus - wir sind eben Gewohnheitstiere!

    ... der riesige volkswirtschaftliche Schaden ...

    von ca. 57 Milliarden Euro (2023) in D. fällt anscheinend nicht so in's Gewicht, bei div. Steuereinnahmen, Arbeitsplatzgarantien und der Bewahrung des allgem. "Volksfriedens".

    Umverteilung heißt da wohl das Zauberwort, u.a. auf Krankenkassenbeiträge bzw. auf Negativgewinne (was für ein schönes Wort) und Sonderausgaben, manche nennen es Schulden oder Kredit. Hauptsache das Volk bleibt friedlich und vor allem befriedigt - was funktioniert da besser als Alkohol?

    Ohne Verbesserung der Aufklärung, jedes Einzelnen, wird das noch ewig so weitergehen, so wie es die letzten 1000 ... 2000 Jahre schon funktionierte.

    Wer sollte Interesse haben, an Aufklärung, an einer wissenden, bewussten, kritischen Bevölkerung? So lange es funktioniert und nur jeder Zehnte betroffen ist, ist doch alles in Ordnung? "Gib' dem Pöbel etwas worüber er sich das Maul zerreissen kann", halte sie uneins und du kannst sie vortrefflich steuern, das wusste schon Kaiser Nero, Bismarck u.v.a..

    Verwirrung stiften, Unfrieden - Zuckerbrot und Peitsche hat schon immer funktioniert.

    Verbote empören, die Freiheit wird beschnitten.

    Was muss man also tun, damit ein Mensch oder mehrere etwas freiwillig macht, weil er davon überzeugt ist?

    Du musst das im Grunde sowieso alleine bewältigen, das Kind kann und soll Dir da nicht helfen. Es soll eigentlich nur wissen, was zur Zeit bei Dir los ist. Verstehen wird er es nicht, denke ich.

    Liebe CeBe,

    wie soll ein Kind etwas verstehen, was selbst den meisten Erwachsenen nicht gelingt?

    Ein Kind soll Rücksicht auf die Eltern nehmen, auf ihre Probleme, auf etwas womit ein Kind gar nichts zu tun hat, was ausserhalb seiner Vorstellungkraft liegt? Trauen wir den Kindern da nicht ein bisschen zu viel zu?

    Eheprobleme, Suchtprobleme, Probleme auf der Arbeit - all das sollen Kinder verstehen? Kinder, die gerade beginnen die Welt zu begreifen?

    Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, es sind Kinder, Schutzbedürftige!

    Wenn's dem Papa nicht so gut geht, ist das Papa's Problem. Was kann das Kind dafür? Kinder nehmen immer an, dass eine Reaktion unmittelbar mit ihnen zu tun hat. Wäre dem nicht so, würde Papa oder Mama sich ganz anders verhalten.

    Selbst Erwachsene reagieren so.

    Ich war 14... 15, selbst noch mit 20, nahm ich die "Unregelmäßigkeiten" meines Vaters (Trinker) sehr persönlich, sicher war ich eine Mimose, ein schüchternes, unsicheres Kind. Nie wusste ich, wie ich mich verhalten sollte.

    Hallo LE,

    es wird besser. Gib' deinen Körper die Chance sich umzugewöhnen, dazu benötigt er Zeit!

    Über Jahre trainiertest du Körper und Geist mittels Alkohol, du warst es gewohnt, die Betäubung (Entspannung, Herunterfahren, Müdewerden) funktionierte fast immer, nun fehlt dem Körper etwas.

    Alle Reize, angenehme wie unangenehme, strömen nun ungefiltert ("Alkoholfilter") auf dich ein, in Körper, incl. Hirn. Das ist der Körper gar nicht mehr gewohnt, mit so vielen Botenstoffen klarzukommen. Diese waren zwar zuvor auch alle da, doch wurden mehr oder weniger blockiert ... durch den Alkohol!!

    Bei mir dauerte es ... einige Wochen, vielleicht auch Monate, ganz langsam lernte ich neue Bewältigungsstrategien, um mit Unzufriedenheit, Unsicherheit, Angst und Schmerz umzugehen. Auch wurde ich gelassener.

    Alkohol enthemmt, viele Staftaten werden unter Alkoholeinfluss verübt, sei es häusliche Gelwalt, Angriff auf div. Rettungskräfte, Strassenverkehrsunfälle u.s.w..

    Verbote bringen recht wenig, wenn das Zeug immer und überall verfügbar ist und in Flugzeugen auch noch (oft) kostenlos angeboten wird.

    Auch ich trank, besonders bei Langstreckenflügen, oft und nicht gerade wenig ... ich konnte schlafen. Kostete der Fusel etwas, hielt ich mich zurück oder trank nur die gratis, alkoholfreien Getränke.

    War es Geiz oder Bewusstsein, dass mir Alkohol nun doch nicht so wichtig war, dass ich dafür Geld ausgeben wollte?

    In Skandinavien herrscht ein ganz anderes (Preis-) Bewusstsein, da überlegt man es sich schon, ob man "Unsummen" für einen relatv kurzen Rausch ausgeben will, erst im Flieger, auf der Fähre oder im fremden Land, wenn der Alkohol preiswert bzw. billig ist, wird zugeschlagen.

    Gesundheit spiel da eher eine untergeordnete Rolle bzw. gar keine.

    Wenn die Präventionsarbeit in Schulen und (!) durch die Erwachsenen, auch und besonders der Eltern, funktionieren würde, hätten wir sicherlich weniger Probleme, weniger Süchtige.

    Das Zeug (Alk.) ist einfach zu billig, zudem überall verfügbar, zu kaufen - rund um die Uhr, Diskussionen über begleitetes Trinken oder das allzu wertvolle Kulturgut Bier und Wein, sind da nicht sehr förderlich.

    Mit der Gesundheit könnte man viele überzeugen, doch das funktioniert ja nicht mal bei Lebensmittel. Ich erinnere da nur an die Diskussion über das Werbeverbot von zuckerhaltigen Lebensmitteln für Kinder ...

    ... zu groß ist die Lobby, zu hoch sind die Gewinne. Ist gar der Kapitalismus daran schuld?8) Oder sind wir einfach nur zu blöd, zu leicht zu verführen?

    Bei mir sind es am Montag 4 Wochen. Wäre schon schön, wenn es dann leichter würde!

    Es wird leichter!

    Ausser du nährst den Verzichtsgedanken und glorifiziert, wehmütig den "guten, alten Freund Alkohol", der immer da war, immer half, immer glücklich machte und nur, ganz nebenbei den Körper vergiftete.

    Die Organe sind recht schnell entgiftet, doch die Nervenbahnen, die Gedanken lechzen förmlich ... - Gewohnheit, eingespielte, über Jahre antrainierte "Mechanismen" brauchen ihre Zeit, um sich zu verändern.

    Einer braucht ein paar Wochen, ein Anderer Monate.

    Der Glaube, also woran glaube ich, wovon bin ich überzeugt, spielt sicherlich eine entscheidene Rolle.

    Hallo zusammen, hallo LE,

    Scham ... dem Einen hilft sie, ein Anderer säuft mehr oder immer wieder, weil er sie/ sich nicht ertragen kann.

    Scham half mir, mir bewusst zu machen, was ich denn für ein Trottel war. ... was hatte ich schon alles, alkoholisiert, zerstört, verissen, falsch gemacht - nüchtern wäre mir das nie passiert!

    Ich schämte mich (!), ich wusste woran es lag, kannte die Ursache = der Suff, mein Suff.

    Wer hat 'dran Schuld? Bin ich krank, kann ich nichts dafür? - die Frage muss jeder für sich selbst beantworten!

    Nüchtern blühte ich ganz langsam wieder auf, meine Weinerlichkeit verlog allmählich, mein Selbstbewusstsein kam zurück. Mir gab es Kraft nicht zu trinken, nicht dem Gefühl nachzugeben.

    Nach ca. einer Woche Abstinenz war ich stolz auf mich - ich hatte etwas geschafft, was mir die letzten 13 Jahre nie gelang - das baute mich auf und ließ mich die Versuchungen ertragen/dem zu widerstehen. Dann hatte ich einen Monat 'rum (einen Monat keinen Alkohol getrunken), ich bemerkte, die Versuchungen (Verlangen) wurden immer schwächer, die Trigger'ei nahm langsam ab, weg war sie noch lange nicht.

    SHG, Bücher, Videos halfen bedingt, je nachdem wer, was, wie vortrug und womit ich mich identifizieren konnte. Das geht wohl jedem so.

    Was hältst Du oder auch die anderen von der Unterstützung durch hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel?

    Ich halte nichts davon und schließe mich da den kompetenten Medizinern an, wenn kein Mangel oder eine Schädigung vorliegt, mag die Einnahme solcher Präparate vielleicht beruhigend wirken und die Hersteller froh machen, doch bleibt der Nutzen fraglich bis zweifelhaft.

    Ich schließe mich da AmSee13 an, wenn die Ernährung stimmt und der Körper noch so funktioniert wie er soll -> fragen Sie bitte ihren Arzt. Nichts hält fit'er wie gesunde Ernährung, Bewegung und Austausch mit anderen Artgenossen, egal in welchem Alter man sich befindet.

    Die meisten Alten/älter werdenden Menschen, (übrigens auch Jüngere) bauen doch recht schnell ab, wenn es ihnen an sozialen Kontakten fehlt, die Einsamkeit, der mangelnde Austausch, fehlende Aufgaben/Anerkennung sind doch Krankmacher Nr.1, das drückt auf's Gemüt, macht depressiv und traurig und dann krank.

    Der beste Immunsystem-Aufbauer ist neben der Ernährung und der Bewegung, Freude und Lachen.

    Vielleicht macht einen der Alkohol gar nicht einsam und enttäuscht, vielleicht ist man das schon vorher ...

    Zu dieser Erkenntnis kam ich auch, immer wenn ich allein war, auch wenn mir langweilig wurde, Abends allein zu Haus, nahm ich das Bier als willkommene Einschlafhilfe, Seelentöster, Sorgenvergesser - Betäubungsmittel, dann genügte Bier nicht mehr und der eine oder andere Absacker (Schnaps) kam hinzu. Das ging Jahre lang so und auch gut.

    Aus dieser Gewohnheit entwickelte sich die Sucht, selbst wenn die Liebste zu Haus war, versuchte ich sie zum Mittrinken zu animieren, um meinen Konsum zu rechtfertigen.

    Ich, dumme Nuss, bemerkte das nicht einmal, so fest hatte sich die Gewohnheit (Sucht) bereits etabliert ... dann war "plötzlich" die Liebste weg, dann der Job, es folgte der Führerschein -> dann, erst dann, begann ein allmähliches Nachdenken.

    Sind die Menschen wirklich so dumm? Ich kann es für meinen Fall eindeutig mit JA beantworten, ich war so dumm, ich lernte erst, wachte auf, als es so richtig (!) weh tat.

    Es folgte eine Zeit des Jammerns (Selbstmitleid) und dann kam der Entschluss: aufhören mit der Sauferei!

    Ich zog es durch und habe es bisher nicht bereut.

    Hallo Herr LetzteChance,

    auch ich kenne das "der Wille ist stark, nur das Fleisch ist schwach".

    Als ich mich entschloss die Sauferei aufzugeben, hatte ich genau damit zu kämpfen.

    Ich wollte, aber ...

    -> also entsorgte ich jeglichen Alkohol aus meinem Umfeld und vermied jeden Ort wo es Alkohol gab ... ich kannte mich zu genau, nenne es meinetwegen Schwäche, mangelnde Willenskraft oder sonst wie, auch wenn ich im TV (Filme) Alkohol trinkende Menschen sah, sah ich weg = alles triggerte mich die ersten 2...3 Wochen!!! Allmählich ließ es nach, ganz langsam, kaum merklich, aber es ließ nach!

    Nach meinem ersten Monat Abstinenz war ich stolz wie Bolle! Es wurde immer leichter, auch diese Triggerei verschwand allmählich.

    Das kannst du auch, nimm' jede Hilfe die du bekommen kannst, SHG, Forum, Suchtberatung, Arzt etc..

    Ist das ausreichend? Ist das förderlich zur Bildung eines Bewussteins, einer Meinung?

    Was ist ausreichend?

    Nur darum ging's mir. Wäre alles so ausreichend, also würde die praktizierte Prävention genügen, gäbe es mit Sicherheit viel weniger Süchtige, vielleicht auch weniger Mord und Todschlag, Kriege, Ungerechtigkeit u.s.w..

    Und da gibt es doch erhebliche Defizite in der Bildung allgemein, im Elternhaus, der Schule, überhaupt in der Gesellschaft.

    Erst wenn ich die Gefahren wirklich (!) kenne, reagiere ich doch oder es tut so weh, das mir gar nichts anderes übrig bleibt.

    ... die Folgen der Sucht nicht ausreichend aufgezeigt bekommen habe. Wenn es so simpel wäre hätte die Welt weniger Süchtige.

    Vielleicht war es ja für deine Familie ausreichend. ...

    Bei mir genügte es nicht. Klar, Alkohol und Nikotin waren nicht gesund, auch war meine Familie nicht bildungsfern, aber ausreichend waren die ganzen Verbote, kleinen Hinweise nicht gerade.

    Niemand half mir ein Bewusstsein für solche Sachen aufzubauen, mir, in der prägendsten Phase meines Lebens. Überall wurde geraucht und getrunken, nicht übermäßig gesoffen, doch Alkohol war allgegenwärtig, typisch für die 60er und 70er Jahre. Selbst heute ist es nicht viel anders. Höhepunkte waren Familienfeiern oder allgemein Feiern, als ich dann 12 ...13 war, alle waren fröhlich, friedlich, ausgelassen - was sollte also sooo schädlich daran sein, wenn alle es mochten und es taten?

    Nur nicht zu viel, wurde immer gesagt. Doch was ist zu viel?

    ... ein Bier kann doch nicht schaden, ein Schnaps ist schon o.k., auf einem Bein kann man nicht stehen ... wer kennt diese Sprüche nicht?

    Ist das ausreichend? Ist das förderlich zur Bildung eines Bewussteins, einer Meinung?

    Heute: bunte Bildchen auf Zigarettenpackungen, vielleicht schreckt das einige zarte Gemüter anfangs ab, doch so richtig schocken/überzeugen tut das kaum jemanden. Prävention in der Schule ... ja, wird auch gemacht, ist es jedoch ausreichend?

    Irgendwann, vielleicht mit 14 Jahren, bemerkte ich die angenehm betäubende Wirkung von Alkohol, das was anfangs nicht gerade sehr lecker schmeckte, schmeckte irgendwann, zumindest nach dem zweiten oder drittem Glas.

    ... wenn alles so einfach wäre, hätten wir nicht so viele Süchtige ...:/