Beiträge von Paul

    Ich habe dir lediglich widersprochen, dass ein Bewusstseinsaufbau gezielt verhindert würde.
    Wenn du da mehr herauslesen willst…. 🤷‍♀️

    Wenn mir bewusst ist, dass ich meinem Körper schade, z.Bsp. durch Alkohol, ich meine Lebengrundlage, meinen Lebensraum zerstöre, durch Plastik, div. Chemikalien etc. ,

    wenn also keine zwangsläufige Handlung aus dem Bewusstsein resultiert. Na dann haben wir beide, werte AmSee13 , völlig andere Vorstellungen von diesem Bewusstsein.

    Vielleicht kann man auch Bewusstsein mit vernunftbasiertem Wissen umschreiben?

    Das kann weg! ... unsere Natvität, Leichtgläubigkeit, Blindheit kann weg.

    Um uns herum wird's langsam immer bedrohlicher (Gesundheit, Klima, Biodiversität) und wir labern, werfen eine Nebelkerze nach der anderen.

    Mich entsetzt beim Thema Plastikflut, die Augenwischerei und die Leichtgläubigkeit, was man alles könnte.

    Man könnte Plastik recyceln, nur tut es kaum jemand, weil es schlichtweg zu teuer ist. Es lohnt sich finanziell nicht, weil der Aufwand zu groß ist.

    Jährlich werden Millionen Tonnen Plasterzeugnisse hergestellt und von Jahr zu Jahr werden es mehr, weltweit.

    Wer glaubt, man könne immer mehr schädliche Stoffe (nicht abbaubare) produzieren und das hätte keine Auswirkungen ... Verzeihung, doch der hat doch ein Problem mit der Realität!

    Ein einfaches Beispiel: Billionen Plastgetränkeflaschen werden weltweit produziert. Angeblich werden/können sie zu 90 % recycelt werden (da reines PET), zu neuen PET-Flaschen (ca. 40%), der Rest zu Folien, Füllmaterial, Kleidung, Verpackungen u.ä.. Diese Recyclingprodukte verschleissen ebenfalls oder werden nur einmal (z. Bsp. Verpackungen) genutzt - und dann? Das Material bleibt bestehen und zerbröselt ganz langsam, Makroplastik -> Mikroplastik ... immer kleiner oder es wird verbrannt.

    Das kann bei reinen, nicht verschmutzten Werkstoffen funktionieren, selbst wenn es kostenaufwendig ist.

    Bei Verbundstoffen ( z.Bsp. Tetrapacks oder ähnlichen Verpackungen) funktioniert das nicht. Bei verunreinigten Fischernetzen, Plastiktüten, Zahnpastatuben, Kinderspielzeug, Autozubehör oder sonstigen Konsumgütern ist der Aufwand ebenfalls höher, als der Nutzen.

    Selbst wenn von einigen klugen Köpfen, die Preise hochgesetzt würden, würde sich das Problem nicht lösen, so lange weiterhin so viel produziert wird.

    Wir, Konsumenten, könnten (!) es verhindern. Konsumierten wir weniger, würde auch (irgendwann) weniger hergestellt werden.

    Fazit: nur Verzicht auf Plastik & Co. ist des Problems Lösung. Alles andere ist eine Verschiebung in die Zukunft.

    Zum Thema Altkleider: Bei dem Konsum von Kleidung (hergestellt aus reinen Polymeren oder Mischfasern), wiel viele Autos, Häuser, Warmwasserrohre will man dämmen? Die schiere Menge überfordert doch!

    Doch auch darüber findet in den Medien regelmäßig Information und Aufklärung statt.

    Na, wenn das so ist, wird sich ja in den nächsten Jahren etwas ändern, bei so viel Aufklärung ... das klingt schon fast zynisch, betrachtet man die Realität.

    Auf der einen Seite wird aufgeklärt und gleichzeitig genötigt, die Plastprodukte zu erwerben, weil man keine andere Alternative mehr hat.

    Und! Gleichzeitig wird nicht gelogen, das wär' ja schlimm (!), es wird ein bisschen geflunkert: die Gelbe Recyclingtonne, die Kreislaufwirtschaft etc.pp. .

    Zieht man in Betracht, dass max. 5% des Gelbetonneinhalts überhaupt recyclet werden können und das auch nur mit erheblichen Subventionen aus der "Gemeinschaftskasse", der Rest wird verbrannt oder weltweit deponiert (ebenfalls subventioniert), na dann wird alles gut.

    Ich ziehe mich aus dieser Unterhaltung zurück, lieber trage ich Eulen nach Athen.

    Empfehlung: Plastik - die Recycling-Lüge, Dok.Film vom NDR in der ARD-Mediathek.

    Das nehme ich anders wahr….Ich frage mich, woran Du eine solche Aussage festmachst. Klingt für mich wie eine der Äußerungen aus entsprechenden Blasen…

    Wahrnehmung und Bewusstsein, also Zuammenhänge (Ursache und Wirkung) begreifen/verstehen über das Empfinden hinaus, sind doch völlig unterschiedliche Dinge.

    Zum eigentlichen Thema: Mikroplastik, so lange Plastik in diesen monströsen Mengen hergestellt wird, permanent, wird sich auch nichts ändern, da sind die paar Billionen Zigarettenstummel wohl unser kleinstes Problem.

    Wir atmem mittlerweile die größte Menge dieses Mikroplastik's ein, täglich, über die uns umgebene Luft, es ist im Trinkwasser, in Pflanzen und Tieren (Nahrung), Recycling findet kaum statt, weil es einfach zu teuer ist (kein Profit).

    Das Problem sind nicht die Zigarettenkippen (allein), sicher sind sie unschön und wenig gesundheitsförderlich, sondern das Plastik, die unzähligen Polymere, welche in der Natur gar nicht vorkommen, die nicht nur Organe schädigen, sondern auch die DNA. Die im Laufe der Zeit einfach zerbröseln in Mikro- und Nanoteilchen, weil kein Organismus sie abbauen kann. Dieses Plastik bleibt uns über Jahrhunderte erhalten, wenn nicht noch länger und wir (Menschen) produzieren fleißig weiter. Das ist doch das schizophrene.

    Das Wissen wird doch permanent verdrängt, beschönigt, durch die Recycling-Lüge, das alles nicht so schlimm sei ... nix bewiesen oder nicht nachweisbar, ggf. ge-green-washed, das irgendwann, in einer fernen Zukunft, uns der technologische Fortschritt ... u.s.w.u.s.f..

    Ganz Schlaue, machen sich dann das Vokabular der Verschwörungstheoretiker zu eingen, versuchen zu verunglimpfen.

    Wie bereits erwähnt, es ist wie beim Alkoholiker, er weiß, um die zerstörerische Wirkung, macht aber trotzdem weiter.

    Das Thema kannst du jetzt noch auf fossile Brennstoffe, Pestizide und vieles andere mehr ausweiten, die Realität bleibt, selbst in der "Blase".

    Wenn uns das nicht bewusst (Bewusstsein!) wird ... viel Freude beim weiter herumeiern.

    So lang sich Gewinne erzielen lassen und der Mensch so bequem bleibt, wie er nun mal ist bzw. wurde, wird sich kaum etwas ändern, weder bei Zigarettenstummeln, noch beim sonstigen Konsum.

    Das Zigarettenfilterproblem ist seit Jahrzehnen bekannt, Mikroplastik, Erderwärmung etc. ebenfalls und doch bleibt alles wie es ist.

    Es wird immer mehr produziert und konsumiert, das nennt man dann Wachstum und das brauchen wir ja (tägliche Propaganda).

    Bewusstseinsaufbau wird gezielt verhindert, "böse Menschen" nennen es Manipulation. Versprechen (Industrie, Politik) werden gemacht, das auch schon seit Jahrzehnten und unerer Planet, unsere Lebensgrundlage säuft immer weiter ab.

    Aber lasst uns bitte jegliche Diskussionen über Politik (Strategie, Taktik) vermeiden.

    Es ist wie beim Alkoholiker, alle wissen das es schlecht ist, gesoffen wird weiter ...

    Hallo AmSee,

    ich hatte früher mit Reinst-ethanol zu tun, technischer, 100%ger technisch reiner Alkohol, der schmeckt nach absolut nichts, ausser, das er recht scharf/ätzend ist. Verdünnte man ihn mit Wasser nahm prozentual, dieses beissende/ätzende Gefühl nach.

    Jeder Primassprit, den man so im Laden kaufen kann, hat einen gewissen Eigengeschmack (oft sprittig). Jeder der schon mal Likör herstellte kennt es.

    Aber das gehört nicht hier her.:thumbup:

    Hallo AmSee,

    wenn es niemanden interessiert, erstirbt so eine Diskussion doch einfach.

    Wenn es niemanden interessiert, ob das Produkt nun wirklich nach Alkohol schmeckt, weil auch Alkohol enthalten ist oder ich mir das nur einbilde, weil meine frühreren alkoholischen Getränke ähnliche Aromen hatten, wie viele alkoholfreie Produkte, dann ist das so.

    Ich wollte ja nur darauf hinaus, wonach Alkohol überhaupt schmeckt.

    Trinkt man reines oder mit Wasser verdünntes Ethanol wird man bestimmt feststellen, dass man da ganz schön lange suchen muss, um überhaupt einen Geschmack zu finden.

    Wenn etwas sprittig (vergoren) schmeckt mag ich es auch nicht.^^

    Auch vermeide bewusst alkoholhaltige Produkte.

    In so vielen Lebensmitteln, besonders in fermentierten, ist Alkohol oder Spuren von Alkohol enthalten, sogar im Brot, Sauerkraut, Essig, Obst, Gemüse u.v.a.m. (kann sein, muss aber nicht). Hefen, also Pilze und andere Mikroorganismen verstehen es perfekt Glukose, u.a. in Ethanol umzuwandeln, selbst in unserem Darm kann das passieren.

    Ist es das was den Suchtdruck auslösen kann? Sind es unsere Gedanken, die Ansicht eines leckeren Bieres oder eines Weines, der Geruch oder das Geräusch, dieses Gluckern, Fließen, wenn das Getränk ins Glas gefüllt wird?

    Unsere Assoziationen, die wir damit verbinden?

    Bei in Nahrung vorkommendem Alkoholen fehlt ja all das, also muß (?) es ja doch die stoffliche Komponente sein ...

    Mir fiel mir auf, je gelassener ich mit der Thematik umging, desto entspannter wurde ich. Die Angst verschwand. Was mich in den ersten Tagen und Wochen der Abstinenz noch arg verunsicherte/an mir zweifeln ließ, verschwand ällmählich, wenn auch ganz langsam.

    Früher war ich ein begeisterter Buttermilchtrinker - mochte ich diesen leicht obergärigen, säuerlichen Geschmack, weil ich auch dem Alkohol zugetan war? Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Heute jedenfalls trinke ich keine Buttermilch mehr.

    Alles was auch nur ansatzweise leicht säuerlich, ähnlich dem Bier oder Wein, schmeckt, gehört heute nicht mehr zu meinen Geschmacksfavoriten.

    Wie man das nun biochemisch erklären kann und ob überhaupt, ist mir ehrlich gesagt egal.

    Ich freu' mich meiner Nüchternheit und achte darauf, dass ich alkoholfrei bleibe, sogar mit Hefepilzen und Mikroorganismen.

    Schmeckt reines Ethanol nach irgend etwas, ausser das es recht scharf ist und im verdünnten Zustand einen Anschein von Süße hat?

    Wein, Bier, Spirituosen schmecken nach den Aromen ihrer Ausgangsprodukte, nicht immer, aber sehr oft, jenachdem welches Aroma noch hinzugefügt wurde, z.Bsp. Holzfässer, deren durch Alkohol gelösten ätherischen Ölen.

    Ein Wodka kann so unterschiedlich schmecken, jenachdem ob er aus Kartoffel, Weizen und/oder Zuckerrüben hergestellt wurde.

    Schmecke ich diese Aromen oder auch nur die Schärfe, Süße verbindet das mein so gut trainiertes Gehirn oft mit Alkohol, obwohl nicht mal ein Hauch von Ethanol enthalten ist.

    Reifes Obst kann sehr wohl Alkohol enthalten - schmecken wir ihn wirklich heraus oder glauben wir ihn zu schmecken, weil wir es wissen bzw. annehmen.

    Oder erinnern uns die, vom Alkohol her bekannten Aromen immer wieder an Alkohol und wir nehmen an, es sei Alkohol?

    Eine Mozartkugel soll ca. 0,01 bis 0,1 Gramm Alkohol enthalten - bemerke ich das überhaupt?

    So ein Sabbatical, einige nennen es Sabbat, Ruhepause oder stressfrei Phase ... einfach mal zur Ruhe kommen und etwas völlig anderes machen, sich besinnen, auf's Wesentliche, empfiehlt nicht nur jede Weltanschauung, auch jeder erfahrene Mensch empfiehlt es seinem gestressten, getriebenen Mitbürger, Kind, Partner, Kollegen.

    Oder einfach gesagt: Entspann Dich. Raus aus dem Hamsterrad, vorallem aus seinem gedanklichen.

    Genau das ist/war es doch, was wir immer, sogar täglich, verdrängten oder mittels Alkohol versuchten zu erreichen - Entspannung, den Kopf frei bekommen.

    Die Geübten erschaffen sich diese "Ruhepause" duch Meditation, Megagestresste benötigen dringend Urlaub, machmal genügt ein Spaziergang, ein entspanntes Gepräch, 'ne Badewanne ... da hat jeder so seine Vorlieben.

    Fehlt uns diese Entspannung bzw. ignorieren es gänzlich, weil wir glauben immer "funktionieren" zu müssen, funktionieren wir irgendwann immer schlechter bis gar nicht mehr: Stress, Schwächung des Immunsystems bis hin zur Depression sind oft die Folgen. Alkohol und andere Drogen funktionieren zwar für den Moment = Kopf ausschalten, doch wird das System Körper anstatt entlastet, noch zusätzlich belastet/gestresst, durch Alkohol.

    Haben die Nichttrinker, das schon vorher bemerkt oder sind sie einfach nur verünftig, weil sie wissen, dass Alk. alles andere tut, als zu nutzen.

    Und die, die nicht trinken und sich weiterhin kaum Ruhepausen gönnen, auch mal aussteigen - werden die dann anders krank? Auch psychisch?

    Alkohol & Co. macht auf Dauer krank, auf Grund seiner stofflichen Giftigkeit.

    Stress macht es auch ... eine Art anderes Gift.

    Wie macht man also den Menschen klar, mehr auf sich zu achten, in dieser immer hektischer werdenen Welt? Wo jede Ablenkung die nächste jagt. Wie vermeidet man diese ständige Reizüberflutung, sich überall 'raushalten kann man ja leider nicht.

    Wie erreicht man diese "Arschruhe" ohne sich zu betäuben?

    Hallo TGVD,

    es ist sinnvoll, immer, darüber nachzudenken, ob du aufhören willst.

    Wann du es tust, ist eigentlich egal. Heute ist es der Cocktailkurs, morgen ein Rummelbesuch, ein Geburtstag, dann kommt die Weihnachtsfeier ... Silvester, Fastnacht u.s.w. .

    Immer könntest du ... , selbst beim Einkaufen, wenn die lustigen kleinen Sektdöschen dir in's Ohr flüstern: "Nimm' mich mit ... nur heute, es soll dein Schade nicht sein, mit mir wirst du Freude haben, ... erinnerst du ich? Ab morgen, ja da, kannst du aufhören!"

    Wenn wir mal ehrlich sind, "verheimlichten" wir unseren Konsum hauptsächlich vor uns selbst. Wir redeten schön, spielten herunter, bogen es so, dass es passt und präsentierten uns dann genau so, nicht nur bei Anderen.

    Ich weiß nicht, was ihr für Erfahrungen machtet, doch mir fiel auf, niemanden interessiert es wirklich, ob ich nun Alkohol trinke oder nicht.

    Wenn ich lästig werde, auffalle, störe, dann schon. Ein Abstinenzler wird unter Trinkenden ebenso akzeptiert, wie ein Kosumierer (nicht Besoffener!) bei Nichtverzehrern.

    ' Du trinkst kein Alkohol - o.k., dann trink halt 'ne Limonade ' : das ist doch normal.

    Ist man unter "Zechbrüdern", wird versucht zu überreden, damit bloß kein schlechtes Gewissen aufkommt, natürlich bei den Trinkenden.

    Selbst wenn ich sage ich bin oder war Alkoholiker, kommen vielleicht ein, zwei Fragen bei Interessierten oder welchen, die ein ähnliches Problem hatten oder haben, doch das war's schon.

    Alle (!!!) in meinem Umfeld wussten mein Konsum war alles andere als normal, man sah es mir förmlich an, auch wenn ich gerade nüchtern war - da brauchte ich nichts erklären oder mich gar "outen".

    Auch ich vermeide das stigmatisierende Wort Alkoholiker, zu schnell wird man für immer diesen Makel nicht mehr los.

    ... ich trank zu viel, nun trinke ich nicht mehr = das ist die Wahrheit. Wenn es jemanden interessiert, berichte ich darüber, doch kaum einen interessiert's, sofern er nicht betroffen ist.

    Meine "Ausrede", mein Argument (den anderen gegenüber) war: 'Ich mache ein freiwilliges alkoholfreies Jahr, weil ich merkte, ich trinke (trank) zu viel!'

    Damit appellierte, wenn auch hintergründig und absolut vorwurfsfrei, an die Vernunft, nicht nur meine.

    Wie gehe ich das am besten an…ab morgen und so….wie trickse ich mein Hirn aus? 👀

    Hallo TGVD,

    fasse einen Entschluss und trixe mich eben nicht mehr aus, mit Sätzen wie: 'nur noch heute' oder 'nur noch ein bisschen ... soooo schlimm ist es ja nun auch wieder nicht, ich bin ja nur psychisch abhängig.'

    Klar, es kostet Überwindung, man muss sich auch trauen. Vielleicht tut es auch ein "bisschen" weh, psychisch.

    Mir ging es oft sehr ähnlich, tausend Ausreden: ein Cocktailkurs, die Weihnachtsfeier, ein Geburtstag, Fussball u.s.w. - damit trixte ich mich immer wieder aus!

    Ich fragte mich auch, wie schaffen das all die Nichttrinker, die, die schon immer nicht tranken, die waren ja auch bei o.g. Veranstaltungen dabei? Redetete ich mir das alles nur ein, war das eigentlich meine (psychische) Krankheit?

    Auch ich konnte alkoholfrei bleiben, bei Feiern, als ich noch nicht abstinent war, wenn ich z.Bsp. mit dem Auto unterwegs war und komischer Weise, fühlte ich mich auch wohl, fand es sogar sehr befremdlich und auch peinlich, wie sich die Trinkenden mehr und mehr "verzauberten", immer hemmungsloser, entrückter wurden.

    Am nächsten Tag über Kopfschmerzen klagten bzw. kaum für etwas zu gebrauchen waren. Wie oft ging es auch mir so? Oder, dass ich schambehaftet mein Leergut, so heimlich wie möglich bei Seite schaffte.

    All das belächelte ich (mein Verstand, meine Vernunft tat das), doch im Grunde tat ich, viel zu oft, genau das Gleiche. Nur weil ich es besser verheimlichen konnte, war es dann besser oder ich?

    Ich trixte mich immer wieder aus! Beschwichtigte mich, ich belog mich.