Hallo zusammen,
jeder kann doch frei entscheiden, wie er was tut und jeder bemerkt doch, ob es ihm nützt oder eher nicht.
Wenn ich anderer Meinung bin und auch diese äußere, ist's doch in Ordnung! Wer da gleich eine Grundsatzdiskussion daraus macht und gleich seine "Vorwurfskiste" völlig entleert, will er dann Recht haben oder ...?
Wenn einem der Konsum von alkoholbeinhaltenden Bestandteilen missfällt, kann man das nicht einfach akzeptieren? Einem Ex-Alkoholiker seine Kirschtrorte oder sein 0,1 "alkoholfreies Bier" gönnen, wenn er damit zufrieden und glücklich ist?
Übergriffig ... verallgemeinernd - wird's doch, wenn ich den Erfolg der Kommunikation, den gütlichen Austausch, verhindere.
Um zum Ausgangsthread zurückzukommen: will ich das?
Mir ist''s ehrlich gesagt egal, welches Gericht wie was entscheidet, mir ist's egal, ob die immer lächelnde Podcasterin ihre Erkenntnisse erfolgbringend unters Volk bringt.
Ich muss (!) meinen Weg finden, meinen persönlichen. Auch Mojo, Honk und all die Anderen, so unterschiedlich sie auch sein mögen ...
und fanden sie den ihren (Weg), kann ich das toll finden oder nicht. Mich ereifern oder nicht.
Ich achte auch nicht explizit darauf, ob ein verarbeitetes Lebensmittel eventuelle Ethanolverbindungen enthalten könnte. Ja, vielleicht bin ich da mittlerweile die Ruhe selbst? Kann man mir das nicht gönnen? Meine Sucht wohnt in meinem Kopf, was in deinem wohnt, weiß ich nicht. Mich triggert (erregt ein Verlangen) mittlerweile nichts Alkoholisches mehr, kein Gedanke, kein Geruch, kein Geschmack - das dauerte eine ganze Weile, doch ich verlor die Angst vor dem immer drohenden Rückfall.
Wenn ich jetzt wieder ein, zwei, drei Bier trinke, ist die Gefahr, vielleicht auch die Wahrscheinlichkeit eine große - aber will ich das?
Dieses ganze "Hätte, Würde, Könnte" ... wenn es zur Festigung der eigenen Abstinenz verhilft - wunderbar, andere aber nötigen zu wollen, sich dieser Meinung anzuschließen ... wäre das nicht übergriffig?