Beiträge von Paul

    Als ich mich aus der ewigen Rechtfertigungsnummer verabschiedete, wurde ich viel entspannter. Ich bemerkte, eigentlich ist's allen egal, ob ich nun trinke oder nicht, nicht nur bei Festen. Auch wollte ich niemanden bekehren, belehren - Alkohol ist nicht gerade gesundheitsförderlich, den Rest darf bitte jeder selbst entscheiden, auch wie er damit umgeht.

    Paddy bringt es genau auf den Punkt, jeder hat seine eigene Weise, wie er mit dem Thema umgeht. Der Eine tut's (irgenwann) gelassen, ein Anderer eben nicht so - Hauptsache es funktioniert!

    Auch meinem "Suchtteufelchen" gingen recht schnell die Argumente aus, sobald ich dieses ganze Hätte, Würde, Könnte oder ja, aber wenn ... ignorierte.

    "Fehler machen wir alle ... " , das kann ja mal passieren, wir wussten es ja nicht besser oder hofften, das passiert nur den Anderen!

    Nun, wissen wir es und sind dennoch oft versucht, zumindest spielen mit dem Gedanken ...

    Warum ist das so? Weil wir das Risiko lieben, uns selbst (gern) überschätzen oder einfach nur doof sind?

    Jeder (!), der bemerkte ... einmal mit dem Trinken angefangen und dann nicht mehr aufhören können/wollen, wünscht sich diesen Zustand zurück? ... denn, es könnte ja klappen ... diesmal?

    Auch ich bewältigte Weihnachten nüchtern und werde es Silvester auch wieder tun. Schön war/ist es eigentlich immer nur, wenn man von angehmen Menschen umringt ist und dann ist's egal, was da gefeiert wird. Manche müssen sich diese "Feste" schönsaufen, weil's sonst unertäglich wird ... mit dieser "ganzen Fröhlichkeit". Ist Saufen oder der Wunsch danach, ein Wunsch der tristen Realität zu entfliehen? Wenn ich trank, beabsichtigte ich genau das: der Wirklichkeit entfiehen.

    Mich zu sicher zu fühlen ist gefährlicher als ab und zu vom Suchtgedächtnis gepiesackt zu werden.;)

    Sind es nicht solche Aussagen, die wir selbst machen oder gefällig von anderen übernehmen, welche uns oft immer wieder an uns zweifeln lassen?

    Nähren wir dadurch nicht unsere Unsicherheit? Auch das ewige Hochhalten der Angst vor Triggering oder Craving, erinnert mich oft an die Gruselgeschichten, die wir unseren Kindern erzählten, damit sie keinen oder weniger Blödsinn machten, so wie unsere Eltern es mit uns schon taten.

    Du bist sicher, zu 100%, wenn du nichts trinkst! Es ist so leicht nichts zu trinken, niemand zwingt einen (wirklich!), man stirbt nicht sofort, wenn man es nicht tut.

    Wenn ich auf einem Berg stehe, egal wie hoch er ist, egal wie steil seine Ränder auch sein mögen, dort bin ich sicher!

    Natürlich ... wenn ... ! Doch warum sollte ich das tun? Ich bin weder 10 Jahre alt, noch geistig minderbemittelt (ja na, vielleicht ein bisschen:S) = ich weiß doch was passiert, wenn ...

    Wenn ich wieder etwas trinke, geht der ganze Schei** von vorn los, das weiß ich doch. Das erlebte ich doch schon -zig Mal. Warum sollte das jetzt nach 1...3 Jahren Abstinenz anders sein? Jeder möge es probieren, wider besseren Wissens, jedoch sich nicht beschweren, wenn es mal wieder nicht klappt.

    Einmal abhängig gewesen und dann kontrolliert trinken können ... wer's glaubt ... einfach Mal ausprobieren oder die unzähligen Gescheiterten befragen.

    Nachdem ich entspannte Feiertage verbracht hatte, hat das Suchtteufelchen gestern bei der Rückreise tatsächlich wieder mal angeklopft.

    Hallo Herr Tom,

    ich versuche mir es immer vorzustellen, das Suchtteufelchen ... was sagt es? Ist es ähnlich der Zeugen Jehovas oder einem Hausierer (Haustürverkäufer), der dich von irgendetwas überzeugen möchte, von dem du eigentlich (!) weißt, dass du es nicht willst?

    Diese Frage kannst letztlich nur Du selbst für Dich beantworten. Ich würde Dir in dem Falle von mir her mitgeben: informiere Dich so intensiv und umfangreich wie möglich ...

    Vielen Dank, für den Tip!

    Ich weiß doch, was mich triggert oder ein "Verlangen" auslösen könnte, ich bemerke doch, wie's mir geht, selbst wenn ich mit dem Klammerbeutel gepudert wurde, als Kind!

    Wenn ich der Versuchung erliege nach einer Rumkugel, einem Stück Schwarzwälderkirsch ein Bier, Wein oder Schnaps trinken zu müssen, dann lasse ich das.

    Weihnachten wird auch nicht schöner mit Alkohol, es bleibt wie es ist! Dank der Betäubung wird es vielleicht erträglicher, weil ich nicht so viel mitbekomme oder gar nichts. Das Leben bleibt ebenso, mit all seinem Freud und Leid.

    Mein Körper/Hirn schüttet eben keine "Botenstoffe" aus bei minimalen Alkohokonzentrationen im Futter, weil er/es es gar nicht bemerkt/registriert, diese 0,1 Volumenpozente in der obergärigen Banane, in der Pranline oder im Balsamico.

    Erst wenn ich es weiß bzw. es annehme, regt sich die Erinnerung, mein "Suchtgedächtnis", vielleicht auch die Furcht - die Furcht lässt mich wanken, hadern, unsicher werden.

    Wenn ich glaube Lebensmittel XY enthält Alkohol, obwohl nicht mal ein Hauch davon enthalten ist, werde ich getriggert? Dagegen, z.Bsp. beim Taubensaft, der sehr wohl minimale Alkoholspuren enthält, passiert das nicht? Wo bleibt da die Logik? Das beweist doch nur, wir triggern uns selbst, durch das was wir annehmen. Sich dessen bewusst, möge sich jeder informieren, so intensiv und umfangreich wie möglich.

    Jemand schrieb ein besinnliches Weihnachtsfest ...

    Gerade zu Weihnachten wünschen und hoffen alle so viel ... weniger Krieg, weniger Klimakatastrophen, weniger ... keine Ahnung was.

    Möge man sich besinnen, wer das alles verursacht und vor allem warum.

    Komisch ist's, dass sich niemand dafür verantwortlich fühlt. Viel zu schnell wird abgewiegelt ... "was hast du denn getan?" hört man oft, sicher kein Vorwurf, sicher nicht, und schon fühlt man sich besser, denn man selbst tat ja etwas, das hat zwar nichts verändert, aber immerhin. Hauptsache man wünscht und hofft ordentlich.

    In diesem Sinne allen ein besinnliches Leben!

    P.S. Den Brauch der Wintersonnenwende ist ein schöner.

    Ich kann mir aktuell ein Leben ganz ohne Wein und Bier ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen. ...

    Der Gedanke ängstigt mich aber ehrlicherweise schon ein bisschen.

    Hallo 4Emmi,

    o.g. Gedanken sind auch mir wohlbekannt! Ich musste erst richtig abstürzen, Arbeitsplatzverlust, anschl. Führerschein weg, bevor ich mich, erstmal zu einem alkiholfreiem Jahr durchrang ... gezwundener Maßen (MPU).

    Die ersten Wochen waren für mich sehr mühsam, doch nach und nach ließ dieser Verlust-/Verzichtsgedanke allmählich nach ... ich gewöhnte mich daran, alkoholfrei zu sein.

    Mein erfolgreiches alkoholfreies Jahr führte ich weiter, die Vorteile überwogen, nicht nur weniger volle Flaschen und Leergut von A nach B schleppen, auch meine Trägheit am Abend (um zu trinken) überwand ich, ich fühlte mich fit'ter, gesünder, einfach besser und auch ein bisschen stolzer: ich trank nicht mehr! Musste keine Vorräte mehr anhäufen, keine Ausreden, besonders am Abend mehr erfinden und (!) bewies mir, süchtig bin ich nicht oder nun nicht mehr.

    Was die Allgemeinheit sagt/annimmt, lässt mich unbeeindruckt- ich trinke nicht mehr und das ist gut so. Ich suche weder nach Ausreden, noch musste ich mich jemals outen. Es genügte, dass ich die Wahrheit sagte: ich bemerkte, wie hoch mein Alkoholkonsum wurde, auch meine Alkoholtoleranz und jetzt ist Schluss! ... wie lange? Keine Ahnung!

    Auch mein Vater war ein Säufer, seine letzten Jahre ein ganz übler, armseeliger, kranker. Wollte ich auch so enden, fragte ich mich?

    Na dann ist doch alles in Ordnung, wenn du zufrieden bist mit deinem Konsum.

    Viele, wohl die meisten hier, waren eben nicht mehr in der Lage irgendetwas zu kontrollieren, wenn sie mit dem Trinken begannen und diese, so auch ich, lösten sich nun gänzlich von dem Stoff und bemerkten, dass es auch ohne Alkohol, das Leben ein sehr ertägliches sein kann. Nicht immer ideal, doch hundertmal besser ohne diese ganzen Total- oder Teilausfälle.:thumbup:

    Stattdessen wurde dort mal wieder - wie in so vielen Threads hier in den letzten Wochen - von ein par wenigen an den Grundfesten und an allem Möglichen herum gerüttelt.

    Interessanterweise haben sich dann von dem "Elefanten" exakt zwei Personen angesprochen gefühlt.....

    Wo siehst Du hier ein "Hätte, Würde, Könnte"?

    ... Übergriffige Kommunikation gehört hier nicht her. Und wenn sie doch auftaucht, werden im besten Fall Grenzen gesetzt. So einfach ist das.

    Du sagst es, anstatt miteinander zu reden/schreiben, wird geurteilt, an den Grundfesten gerüttel (zumindest wird das angenommen), sich angegriffen gefühlt, behauptet, bestimmt, was richtig oder nicht so richtig sei ... dem müsse man Grenzen setzen u.s.w.u.s.f..

    Lasst uns rütteln, ohne den Anderen zurechtzuweisen! Was du als übergriffig empfindest, fällt bei mir vielleicht noch unter freie Meinungsäußerung.

    Die Konjunktive bezogen sich auf den Konsum alkoholhaltiger Produkte und dem eventuellen Rückfallpotenzial, sollte das nicht erkenntlich gewesen sein, bitte ich, um etwas Nachsicht.

    Ich versuchte, wieder zurück zu "Will ich" zu kommen, weg von übergriffig oder dem Verallgemeinerungsvorwurf, hin zum Austausch von Erfahrungen, Erlebnissen eines tockenen Alkoholikers oder einem nun alkoholfreien Mitmenschen.

    Wenn das aus meinem letzten Beitrag nicht hervorging, muss ich wohl noch ein bisschen üben.

    Hallo willibald,

    so richtig schlau werde ich aus deinen Beiträgen nicht. Tinkst du nun noch Alkohol oder nur noch phasenweise ... manchmal?

    Wie kann ich mir das vorstellen?

    Hallo zusammen,

    jeder kann doch frei entscheiden, wie er was tut und jeder bemerkt doch, ob es ihm nützt oder eher nicht.

    Wenn ich anderer Meinung bin und auch diese äußere, ist's doch in Ordnung! Wer da gleich eine Grundsatzdiskussion daraus macht und gleich seine "Vorwurfskiste" völlig entleert, will er dann Recht haben oder ...?

    Wenn einem der Konsum von alkoholbeinhaltenden Bestandteilen missfällt, kann man das nicht einfach akzeptieren? Einem Ex-Alkoholiker seine Kirschtrorte oder sein 0,1 "alkoholfreies Bier" gönnen, wenn er damit zufrieden und glücklich ist?

    Übergriffig ... verallgemeinernd - wird's doch, wenn ich den Erfolg der Kommunikation, den gütlichen Austausch, verhindere.

    Um zum Ausgangsthread zurückzukommen: will ich das?

    Mir ist''s ehrlich gesagt egal, welches Gericht wie was entscheidet, mir ist's egal, ob die immer lächelnde Podcasterin ihre Erkenntnisse erfolgbringend unters Volk bringt.

    Ich muss (!) meinen Weg finden, meinen persönlichen. Auch Mojo, Honk und all die Anderen, so unterschiedlich sie auch sein mögen ...

    und fanden sie den ihren (Weg), kann ich das toll finden oder nicht. Mich ereifern oder nicht.

    Ich achte auch nicht explizit darauf, ob ein verarbeitetes Lebensmittel eventuelle Ethanolverbindungen enthalten könnte. Ja, vielleicht bin ich da mittlerweile die Ruhe selbst? Kann man mir das nicht gönnen? Meine Sucht wohnt in meinem Kopf, was in deinem wohnt, weiß ich nicht. Mich triggert (erregt ein Verlangen) mittlerweile nichts Alkoholisches mehr, kein Gedanke, kein Geruch, kein Geschmack - das dauerte eine ganze Weile, doch ich verlor die Angst vor dem immer drohenden Rückfall.

    Wenn ich jetzt wieder ein, zwei, drei Bier trinke, ist die Gefahr, vielleicht auch die Wahrscheinlichkeit eine große - aber will ich das?

    Dieses ganze "Hätte, Würde, Könnte" ... wenn es zur Festigung der eigenen Abstinenz verhilft - wunderbar, andere aber nötigen zu wollen, sich dieser Meinung anzuschließen ... wäre das nicht übergriffig?

    Paul , in vielen deiner Beiträge äußerst du dich verallgemeinernd über andere….

    Kann man so sehen, muss man aber nicht.

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    Du musst nichts verschieben! Warum auch? Wer Interesse hat sich an dieser Thematik zu beteiligen, wird es tun.

    Und ich find‘s gut, wenn du von DIR erzählst.

    Ich erzähle nur von mir oder wie ich Dinge sehe, empfinde, wahrnehme!

    Wenn ich anzweifle, dass z.Bsp. kontrolliertes Trinken funktioniert, dann ist das meine persönliche Erfahrung oder Beobachtung, das ist weder eine Verallgemeinerung, noch erhebe ich einen Wahrheitsanspruch, das ist meine ganz persönliche (subjektive) Ansicht.

    Dieses ganze Unterstellungsgedöns ist nicht nur mega-kontraproduktiv, es verhindert auch die Kommunikation.


    "ich teile MICH in einem Thema mit" ... ja wen denn bitte sonst? Dich, eine dritte Person?

    Verzeih' doch manchen Äußerungen kann ich absolut nicht folgen! Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu blöd oder anders besoffen, der Wirklichkeit entrückt. Wenn angebliche Freundlichkeit/Vorsicht zu noch mehr Unverständnis und somit zu Zwietracht führt, dann möchte ich bitte auf diese gänzlich verzichten!

    Haben wir wirklich verlernt respektvoll zu streiten?

    Ach so, diese Meinung kann gerne woanders hin verschoben werden, wenn sie hier in den Thread nicht passt, ich will hier nicht wieder nen Thread zum platzen bringen mit meinen Happy Weisheiten.

    Nee, nee ... keine Sorge, immer her mit deinen "happy Weisheiten", das macht doch eine lebendige Kommunikation aus - sich austauschen, auch streiten, nicht belehren oder dem Anderen Respektlosigkeit vorwerfen oder ihm sagen: 'das solltest du mal hinterfragen'.

    Kann man nicht miteinander einen gemeinsamen Weg finden, ohne den Anderen immer in Zweifel ziehen zu müssen? Dazu muss (!) man reden/schreiben, gern auch kontrovers, wie will ich sonst andere Ansichten kennenlernen, ggf. sich besser kennenlernen ... weiterkommen? Was du toll findest, muss mir nicht gefallen, kann aber.

    Wie du mit deiner Abstinenz umgehst, gefällt mir, ähnliche Ansichten teile ich auch - weg von dem Verbissenen. Auch weiß ich, dass so eine Meinung/Erkenntnis Zeit benötigt. Ich will auch (!) niemanden meine Meinung überhelfen, ihn aber einladen, es auch mal anders zu sehen.

    Gern benutze ich "kleine Ausreden", um Diskussionen wie im eben geschlossenen Thread zu vermeiden.

    Wenn einer mit dem Essen von Schwarzwälder Kirschtorte zurechtkommt - wunderbar! Es soll sogar Menschen geben, die das kontrollierte Trinken praktizieren. Auch ich kenne niemanden, doch geben soll es sie. Ich kenne Dutzende bei denen es nicht funktionierte.

    Was ist nun wahr? Wahr ist, das einige Menschen auf Teufel komm' raus immer Recht haben wollen, wenn ihnen dann die Argumente ausgehen, wird's persönlich oder es wird unterstellt oder unterstellt unterstellt zu haben. Noch schlimmer, jedoch ebenfalls eine Unterstellung, berichtet jemand von sich (z.Bsp. der zufriedene, sportelnde Honk oder andere Menschen, die mit ihrer Ex-Sucht nun entspannt umgehen), kommt der Vorwurf der Verallgemeinerung.

    Ich bin es mittlerweile leid und frage mich oft, warum, auch in Selbsthilfegruppen/Foren, dererlei Inakzeptanz aufkommt. Wenn einer sein 0,0% Bier trink und damit zurecht kommt - soll er doch! Wenn jemand Ausreden benutzt (was immer Ausreden sein mögen ...), um diesen ständigen Anfeindungen, sich rechtfertigen müssen/sollen aus dem Weg zu gehen - warum nicht?

    Ehrlichkeit, was ist das überhaupt? Was für den einen eine Lüge, ist für den Anderen wahr.

    In der Anfangszeit meiner Abstinenz, scheute ich alles, was irgendwie mit Alkohol zu tun hatte, ich hasste es, mich immer erkären zu sollen - das wollte ich nicht!

    Heute, gefestigt, macht mir diese ganze Diskutiererei nichts mehr aus. Wenn jemand eine andere Meinung hat, andere Erkenntnisse gewann, kann ich ihm doch diese gönnen.

    Manche werden getriggert ... von den unterschiedlichsten Dingen, oft genügt auch nur ein Gedanke -> Emotionen kochen oft hoch, dabei geht (leider) häufig jegliche Sachlichkeit verloren, Dinge, Fakten werden vermengt.

    Hin und wieder benutze ich "kleine Ausreden" oder sage einfach die Unwahrheit (Lüge klingt immer so böse:)), weil ich bemerke mein Gegenüber ist gar nicht interessiert ... ersthaft, an einem konstruktivem Gespräch.

    Vielen Dank, Mojo , nun hast du ja zum Ausdruck gebracht, das du in deinem (!) Thread nur mögliche Ausreden lesen möchtest.

    Vielen Dank dafür!

    Auch ich benutze div. Ausreden, immer und überall andere, weil ich eben nicht diskutieren will, mich erklären will. Warum auch? Mich interessiert es oft auch nicht, was Person XY für eine Meinung hat, oft genügt es mir, wenn Person XY einfach nur nicht nervt. Da ist mir jede Ausrede recht.

    Vielen Dank dafür!<3

    Herrje... Da fragt man nach einer Mücke, und spätestens auf Seite 2 des Threads geht es mal wieder um den ganzen, großen Elefanten.

    ...


    Solch ausufernden Abschweifungen ...

    Herrje ... ein Ausruf des Erstaunens/des Entsetzens, übertrieben formuliert, eine Missbilligung, gefolgt von einer Massregelung oder sehr freundlich formuliert, einem Hinweis, wie man es bitte tun möge. Alles andere sei der Sache nicht zuträglich, gar unhöflich.

    Vielleicht bin ich ja eine Mimose, ein Senibelchen, nehme vieles zu persönlich.

    Und jetzt zum Thema: vielleicht habe ich ein arges Problem mit Kritik, mit Ablehnung/Zurechtweisung, Beurteilung der nicht gerade angenehmen Art. Bin auch des Kampfes (ich bin kein Held) müde, mag mich weder rechtfertigen (müssen!), noch erklären wollen.

    Und nutze deswegen "kleine Ausreden", um all dem zu entgehen, auch weil mir eine cholerische Ader fehlt, ich Harmonie bevorzuge. Will ich gefallen?

    All diese Toleranz bescherte mir, mir persönlich, der Alkohol oder anders gesagt, mir war's schei**egal, irgendwann - ich isolierte mich.

    Sich isolierende Menschen, Konfliktvermeider, sind oft allein ( auch unter Menschen ), werden vielleicht auch einsam, werden komisch, lethargisch oder leicht reizbar, bis hin zu depressiv, auch lebensmüde, werden suchtanfällig.

    Oh', ich bin schon wieder beim Elefanten. Entschuldigt bitte ... ich will nur verstehen.