Die Menschen verlernen doch langsam miteinander zu reden, auch zu streiten, sich mit ihren Mitmenschen, ihrer Umwelt auseinanderzusetzen.
Das führt zu immer mehr Isolation bzw. immer mehr Isolation führt zu immer mehr Medienkonsum.
Früher war's der Fernseher, heute ist es Handy & Co. ... dank dieser "Hilfsmittel" wird immer seltener miteinander gesprochen, persönlich interagiert und man ist trotzdem nicht allein, obwohl man allein ist ... mit seinem Handy.
Wir haben gelernt Probleme, auch Menschen aus dem Weg zu gehen und sind trotzdem beschäftigt, das war beim Alkohol doch ähnlich.
Das merkt man auch in div. Foren, anstatt miteinander zu diskutieren, werden lustige Smileys versendet oder belehrt und widerspricht einer, wird ignoriert ... weil's so schön bequem ist.
Und da wundert man sich, dass unsere Kinder uns es gleich tun?
Gerade wenn diese Verführung immer und überall verfügbar ist und (!) wenn diese Apparate "alle Wünsche" zu befriedigen scheinen, den Wunsch nach Beschäftigung, nach dem Miteinander, einem Teil der Gemeinschaft zu sein, das übernahm erst der Fernseher, dann das Handy.
Gibt einem Kind ein Handy, eine Spielekonsole oder setze es vor den Fernsehappart und sie geben Ruhe, das funktioniert mittlerweile auch bei Erwachsenen.