Beiträge von Paul

    Die Menschen verlernen doch langsam miteinander zu reden, auch zu streiten, sich mit ihren Mitmenschen, ihrer Umwelt auseinanderzusetzen.

    Das führt zu immer mehr Isolation bzw. immer mehr Isolation führt zu immer mehr Medienkonsum.

    Früher war's der Fernseher, heute ist es Handy & Co. ... dank dieser "Hilfsmittel" wird immer seltener miteinander gesprochen, persönlich interagiert und man ist trotzdem nicht allein, obwohl man allein ist ... mit seinem Handy.

    Wir haben gelernt Probleme, auch Menschen aus dem Weg zu gehen und sind trotzdem beschäftigt, das war beim Alkohol doch ähnlich.

    Das merkt man auch in div. Foren, anstatt miteinander zu diskutieren, werden lustige Smileys versendet oder belehrt und widerspricht einer, wird ignoriert ... weil's so schön bequem ist.

    Und da wundert man sich, dass unsere Kinder uns es gleich tun?

    Gerade wenn diese Verführung immer und überall verfügbar ist und (!) wenn diese Apparate "alle Wünsche" zu befriedigen scheinen, den Wunsch nach Beschäftigung, nach dem Miteinander, einem Teil der Gemeinschaft zu sein, das übernahm erst der Fernseher, dann das Handy.

    Gibt einem Kind ein Handy, eine Spielekonsole oder setze es vor den Fernsehappart und sie geben Ruhe, das funktioniert mittlerweile auch bei Erwachsenen.

    ... du magst Konjunktiv und Warum. ...

    Ich mag, dass sich die Leute die Fragen selbst stellen und möglicherweise auch beantworten!

    "Die böse Gesellschaft" ... so ein Quatsch! Ich bin Teil der Gesellschaft, ich mache mit oder eben nicht. Ohne Suchtmittelkäufer gäbe es auch keine bösen Suchtmittelverkäuferinnen.

    Tatort "Colonius" ein Spiegel unserer Gesellschaft, was man im Drogenrausch alles so veranstaltet, wie schnell jegliche "moralische" Hürden über Bord geworfen werden können ... ein bisschen Speed, ein bisschen Alk und schon ist's vorbei mit Verstand, Vernunft und natürlichen Hemmschwellen.

    Es wird verletzt, ignoriert (das Wohl der Anderen) was das Zeug hält - rücksichtslos!

    Wäre das nüchtern auch passiert?

    Herz, Schmerz, Fremdgehen, Zwietracht ... darauf wude hier der Fokus gelegt ... doch wäre es ohne Drogen überhaupt dazu gekommen?

    ... mehr nachhaltigen Kaffee.

    Machmal frage ich mich, wer lässt sich sowas einfallen?

    In den letzten Jahrzehnten stieg die Kaffeeprodukton (weltweit) um ca. 60%, dazu wurden Flächen gerodet, der Kaffee wird von A nach B gebracht, verarbeitet wird er auch noch

    und dem Bürger wird etwas von Nachhaltigkeit erzählt.

    Das nenne ich nachhaltige (!) Puderung mit dem Klammerbeutel!!!

    Der Tatort war ... na ja. Die Verpackung (Militär) versprach mehr, als dann geliefert wurde. Eine Eifersuchts-Rache-Vergeltungs-Geschichte, gepaart mit einer kleinen Diebstahls-Story ... recht überschaubar und nicht sonderlich spannend erzählt.

    Wem's gefiel ...

    Meistens bin ich froh, dass die Gehirnzelle (nach der ganzen Sauferei von mir und meinen Vorfahren) funktioniert, in der meine Adresse gespeichert ist ...

    Na wunderbar, du findest immer nach Hause!🙃

    Vielleicht gelingt dir mit Hilfe vom Buddhismus oder anderen asiatischen Ideen eine Gelassenheit zu erreichen, die vielen Europäern noch fremd ist und du findest noch mehr, als nur die eigene Wohnungstür💥.

    Viele wissen zwar viel, doch können wenig damit anfangen ... liegt das am "Abstraktionsvermögen", an der mangelnden Vorstellungskraft oder am Sich-nicht-trauen, selbiges ein Mal zu probieren?

    Aus Furcht wieder einmal missverstanden zu werden? Die Wenigsten sind doch zu doof, unsicher sind viele ... warum wohl?

    Hat Bildung nur etwas mit der Anhäufung von Wissen zu tun?

    Ich kenne viele intelligente Unwissende und viele unwissende Intelligente.🦧

    „Wie blöd bin ich eigentlich?“

    ... war für mich die alles entscheidene Frage, besser, die Antwort die nur ich mir geben konnte!

    Manchal kann's so einfach sein!💐 Auch ich mag gute Doku's ... und bemerke, auch dadurch, wie oft ich mich manipulieren lasse, es hin und wieder sogar selbst tue, weil's so schön einfach ist.

    Dabei bin ich gar nicht so doof ... manchmal ...

    Hallo AmSee13,

    ich hab's begriffen, das half mir!

    Ob es dieser Selbsthilfegruppe dient ... ???

    Es steht in meiner Macht etwas zu ändern, ich konnte grundsätzlich etwas ändern, so wie viele hier.

    Ich war Opfer, auch Opfer meiner eigenen Doofheit, Uneinsichtigkeit, Sucht - nenne es wie du willst. Mir gelang es, die Augen nicht mehr zu verschließen, ohne Rechthaberei, puren Pragmatismus oder durch, auf wenig fuchtvollen Boden stossende Predigten.

    Ich erreichte mich, wohl die beste Hilfe überhaupt, ... dank der vielen kleinen Anstöße Anderer, dank der vielen Kontroversen, dank der vielen kleinen Aha-Effekte, die mir im Laufe der Zeit zu teil wurden. Danke AmSee13 .

    Ganz unwichtig finde ich die Frage nicht. Tausch das Wort Schuld durch Ursache aus. ...

    Die Schuld oder besser die Ursache zu erkennen ist vielleicht auch eine Art Präventionsmaßnahme für die Zukunft.

    ...

    Die versaute Vergangenheit oder die Aufgabe für die Zukunft? Die Vergangenheit kann man mit der Erkenntnis nicht ändern. Und die Zukunft [...] schon sehr. Ich kann das Ende ändern mit dem Bewusstsein ...

    Gefällt mir! Kennen wir die Ursachen/die Gründe, können wir, jeder Einzelne, handeln.

    Bleibt nur noch die Aufgabe unser Wissen so zu vermitteln, dass es auch ankommt.

    Danke, Sparkassen_Helga .

    Wer hat Schuld, was ist die Ursache?

    Die genügende Prävention durch Eltern, Schule, Erwachsene? Das vermittelte Wissen, was zur Bewusstseinsbildung unabdingbar ist? Das Vorleben: Wasser predigen und Wein trinken?

    Die (!) Gesellschaft, deren Teil wir alle sind, jeder Einzelne?

    Beim Rauchen hat's schon etwas funktioniert, durch drastische Preiserhöhungen und Rauchverbot in öffentlichen Räumen, doch beim Bewusstsein?

    In der Jugend ist man definitiv Opfer.

    Später, der schleichenden Sucht schon längst anheimgefallen, wirken antrainierte Verdrängungsmechanismen perfekt: ....

    Ist der junge Mensch an seiner Unwissenheit schuld? Ist er Schuld, dass er sich anpasst, gefallen, akzeptiert werden will?

    Für alle Schuld-Wort-Phobiker, anders formiliert: was ist ursächlich für die Meinungsbildung eines Heranwachsenden, eines Unwissenden?

    Er selbst? Ist er nicht Opfer?

    Ja dann, erwachsen und hoffentlich allseits informiert/geblidet, dann hat er es selbst in der Hand, zumindest theoretisch, wäre da nicht das bereits antrainierte Verhalten, die bereits vorhandene Sucht ... nach Fröhlichkeit, Anerkennung, Dazugehörigkeitsgefühl - wie bei mir - ... all das verspricht Alkohol.

    Die Opferrolle wird gern als Ausrede zum Weitertrinken angeführt = Bewusstsein, nun vorhandenes Wissen (als Erwachsener) gegen Sucht (antrainiertes, gewohntes Verhalten).

    Und auch vorgeworfen ... Opfer des Alkohols!

    Was ist die Ursache, der Grund, dass wir (alle/sehr viele) so lax/unkritisch mit Alkohol umgehen? Was lässt, besonders Heranwachsende, uns so unbedenklich mit Alkohol umgehen?

    "Die Anderen" legten den Grundstein, formten mich, statteten mich mit Selbstbewustsein aus oder eben nicht.

    Das ist doch die alles entscheidene Kernaussage, mir wiederfuhr, was vielen wiederfuhr, bis heute - anstatt fruchtende Aufklärung, laxe Verbote und Präventionsversuche.

    Fühlst du dich etwa auf den Schlips getreten?

    Wie kommst du darauf?🙃

    Ich berichte von mir, wie ich es erlebte, ich es verstehe, wie ich es empfand. Wie ich mich sehe, heute, im Nachhinein. Ich beschrieb meinen Weg der "Erkenntnis", hoffentlich phrasenfrei und verständlich.

    Klar war ich Schuld an meiner Sauferei, wer soff denn? Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich jung, doof, unsicher an den Alk herangeführt wurde.


    Bei sogenannten „nassen“ Alkoholikern habe ich immer wieder beobachtet, wie sich diese in einer sogenannten „Opferrolle“ wähnen. Schuld sind immer die anderen.

    "Die Anderen" legten den Grundstein, formten mich, statteten mich mit Selbstbewustsein aus oder eben nicht.

    Überall, wo ich hinkam, war der Alkohol allgegenwärtig und willkommen.

    Gern wird bei "trockenen" Alkoholikern o.g. Vermutung geäußert. Auf der einen Seite wird Krankheit, keine Charakterschwäche etc.pp. propagiert und gleichzeitig die Opferrolle angemahnt.

    Ist man 17 ... 20 und schon halbwegs alkoholisch trainiert, unsicher, meinetwegen auch verklemmt, ist man natürlich kein Opfer, man sucht nur Anschluss, Anerkennung, Akzeptanz und welch' ein Glück ... da gibt's den alles verbindenden Alkohol. Wer kann da schon widerstehen?

    Eine unsichere Person sicher nicht! Ich lernte Alkohol war ein Türöffner und zeitgleich ein Beruhigungs-, Stärkungs-(Selbstbewusstsein), Schlaf- und Schmerzmittel (auch gut gegen Seelenschmerz).

    So wuchs ich auf, das funktionierte und war überall akzeptiert. Warnungen, ernst zu nehmende - Fehlanzeige!

    In der Jugend ist man definitiv Opfer.

    Später, der schleichenden Sucht schon längst anheimgefallen, wirken antrainierte Verdrängungsmechanismen perfekt: was nicht sein darf, kann auch nicht sein und damit kommt man durch, lange, lange!

    Das mittlerweile "so gut trainierte" Gehirn glaubt irgendwann selbst den Schei**, den man sich ständig einredete.

    Manche werden irgendwann von alleine "wach", bei dem Meisten muss erst etwas gravierendes passieren ...

    und dann braucht's Zeit, viel Zeit, auch Wissen und vorallem Zusammenhänge verstehen, wollen und auch können.

    Verurteilungen helfen da wenig, viel reden schon.