Das war dann schlichtweg die Sucht
Die Sucht ist doch ein Verändernwollen des gegenwärtigen Zustandes, mit den einfachsten, schnellsten, bekannten und bewährten Mitteln, ein hervorrufen von Wohlbedinden! Ein Ertäglich(er)machen.
Erst wenn die Folgen, der Kater (Achtung: nicht männliche Katze
) am nächsten Morgen, das drohende Leberversagen oder andere unerträgliche Folgen größer sind, als der zu erwartende Vorteil, man sich dessen bewusst ist, setzt doch ein Umdenken, ein "Wollen" ein. Wenn der zu erwartende Erfolg größer ist ( nüchtern sein und bleiben), als der kurze (berauscht sein).
Die Sucht ist doch nichts Reales, Haptisches (Greifbares), es ist doch ein emotional bedingtes Unvermögen (mit einer Situation zurechtzukommen), ähnlich der Angst, Trauer oder sonstigem negativen Gefühl, beim Süchtigen.
Die Sucht ist doch ein antrainiertes Verhalten, welche zur "Eigenschaft", die durch Botenstoffmangel oder -überprodukton (im Hirn), wurde.
Wer kein Alkoholiker ist, versucht doch dieses "Abschiessen" zu vermeiden, 'n bissel verzaubert sein, "angerauscht", locker sein ... das will man doch! Es kommt doch nur zum Blackout, weil man nicht richtig dosiert/dosieren kann.
"Ich musste trinken, weil ich süchtig war ..." = warum konnte ich bestimmte Situationen nicht ertragen oder wollte es nicht ertragen? Weil ich so selbstbewusst, mir so sicher war?