Moin Dietmar
Zitat
Ungefähr 10 – 12 Jahre hielt ich durch. Und ich lebte sogar richtig gut damit.
Aber dann schlichen sich immer mehr Leichtsinnigkeit und Überheblichkeit gegenüber der Krankheit ein.
„Ich könnte nach so langer Abstinenz mal ein Glas probieren. Mal sehen, was dann daraus wird.“
„Wegen einem Glas habe ich das noch lässig unter Kontrolle.“
„Ein wenig Belohnung darf nun allmählich schon mal sein.“
Das "hielt ich durch" klingt wenig überzeugend und erinnert mich an Verzicht.
Mich erinnert die Abstinenz eher an Befreiung.
Außerdem habe ich einiges mehr in meinem Leben in die Richtung Freiheit verändert,
es liegt ja oft auch an den weiteren Fesseln, die einen einschränken und schwanken lassen.
Der wichtigste Punkt für mich "Nein sagen" lernen, wenn es eigener Überzeugung widerspricht, auch wenn man mal aneckt.
(Vielleicht ziehen deshalb viele das Leben auf der Straße den täglichen Fesseln des "Normalen" Lebens vor?)
LG Gerd
P.S.
Zitat
Dabei ist sie ausgesprochen berechenbar (die Sucht)
Der war gut :o
Da müssten nicht über Jahrzehnte tausende Ärzte viele Symposien abhalten, wenn doch schon alles geklärt ist ;D
einfach B. fragen.