Beiträge von gerd48

    Moin olli,
    freue mich über deinen Entschluss und dass du hier bist.
    Mit 58 habe ich auch aufgehört zu saufen, nächstes Jahrwerden es 10 Jahre - wo ist die Zeit hin ::)
    LG Gerd

    Danke Ditmar
    zu Beitrag 29
    Da ich nicht so nahe an der Szene und Problematik bin, weiß ich natürlich nichts von erfolgreichen? neuen Möglichkeiten bez. Baclofen oä., bin jedoch froh damit nicht im Bekanntenkreis konfrontiert zu werden, da die Versuchung es auf diese Art auszuprobieren ob ich kontrolliert trinken kann dann doch sehr/zu groß ist.

    LG Gerd

    Hi Mira

    Zitat

    Verändert sich die Einstellung zum guten oder zum schlechten?


    Die Psyche ist so angelegt, dass unangenehme Erinnerungen mit der Zeit geschönt werden, also verändert sich die Einstellung (Erinnerung) meist zum Positiven (früher war alles besser ;D). Im Fall vom Alk ist das allerdings nicht erstrebenswert, man sollte auch immer an die unangenehmen Seiten unserer Sauferei denken und so die Langzeiterinnerung beeinflussen.

    Huhu zurück ;)

    Zitat

    Triggert Alkoholabhängigkeit nun schon im Sauerkraut, Rotweinsoße


    Ich denke, wenn die falsche Einstellung dazu vorhanden ist, dann ja!
    Wenn ich mir extra ein Essen bewusst mit Rotweinsoße bestelle, dann ist es bereits gefährlich.
    In solchen und anderen Fällen läuft der Rückfall schon länger im Unterbewusstsein ab.

    Mit jedem Abrufen von Gedanken an Alkohol und neuem Abspeichern verändert sich minimal die Einstellung zum Alk, das gilt übrigens auch für andere Erinnerungen, bis es irgendwann nichts mehr mit der Realität zu tun hat. Der eine verharmlost irgendwann seine Krankheit, der andere kann es weiter realistisch betrachten und den verharmlosenden Aspekten gegensteuern.

    Zitat

    Noch Mitte des 20. Jahrhunderts nahmen Männer doppelt so häufig Alkohol zu sich wie Frauen


    Da haben die Männer auch gesoffen wie die Löcher ;)
    Alk während der Arbeit war völlig normal (Bauarbeiter, Drucker usw.), also gehe ich jetzt davon aus, die Männer trinken deutlich weniger und die Frauen evtl. mehr, zweites kann ich nicht beurteilen, aber das Glas Sekt, oder auch mehrere ist auf jeden Fall üblich, Emanzipation halt. ;D

    Die Angst kannst du mindern, wenn du wenigstens einen Arzt in dein Vorhaben einbindest. So hab ich es jedenfalls gemacht, denn die Entzugserscheinungen in den ersten Wochen können unangenehm bis gefährlich werden.
    LG Gerd48

    Zitat

    Bins gewohnt alles allein zu packen und so werd ich auch dies schaffen.


    Ist zwar nicht der übliche Weg, vielleicht auch der schwierigere, aber die obere Zeile ist auch mein Motto.
    Jetzt sinds bei mir fast 10 Jahre Freiheit, wichtig ist Überzeugung und fester Wille.
    LG Gerd
    PS. mit der Zeit wird es immer leichter.

    Aus eigener Erfahrung, es kann sein, dass dein Mann nach einiger Zeit und Selbstfindung ::) abends weniger trinkt (wenn er nur Missbrauch betreibt und nicht abhängig ist) weil es allein weniger Spaß macht. Meine Frau, die abends mit mir wenig aber regelmäßig mitgetrunken hat, trinkt nur noch ganz selten mal ein Glas und mich störts nicht.

    Hi Marc,
    das ist ja blöd gelaufen, mit den Schlafen im Auto. Aber die Erkenntnis, dass kontrolliertes Trinken nicht funktioniert, haben hier viele schon vor dir gemacht. Manche müssen diese Erfahrung einfach selbst machen um es zu glauben, auch wenn hier kürzlich wieder über Wunderheilungen schwadroniert wurde.
    Grüße Gerd