Beiträge von AmSee13

    Hallo Tron,

    Was die Zukunft für mich bereit hält, weiß ich noch nicht. Ich bin für jeden trocken Tag dankbar und hoffe, das ich irgendwann mal wieder 7 Stunden+ schlafen kann.

    für jeden trockenen Tag dankbar zu sein ist nach meinen eigenen Erfahrungen ein hilfreicher und tragfähiger Zugang.

    Ich bin ja nun aufgrund meiner chronischen Erkrankungen körperlich und auch psychisch immer mal wieder nicht gerade wenig beeinträchtigt. Das ist für mich immer wieder eine enorme Herausforderung, damit umzugehen.

    Was ich im Laufe der vergangenen Jahre als unheimlich hilfreich und tragfähig kennengelernt habe, ist die Dankbarkeit. Sie beeinflusst meinen Fokus im positiven Sinne und sie trägt mich tatsächlich auch durch bescheidene Zeiten. Ich bin inzwischen für so vieles dankbar, was mir im Laufe meines Lebens begegnet ist und für so vieles, was mir täglich begegnet. Und weil mich das so trägt, richte ich meinen Fokus ganz bewusst auf das.

    Und angesichts dessen, wodurch ich in diesem Jahr aufgrund meiner MS-Erkrankung so durchmusste, bin ich sowas von dankbar und froh, dass ich trocken bin. Nicht auszudenken (doch eigentlich ziemlich genau), wenn ich noch auf Alkohol setzen würde!

    Du, ich weiß auch nicht, was die Zukunft für mich bereit hält. Das ist bei mir wegen der MS- Erkrankung und wegen des derzeit anstehenden Medikamentenwechsels nicht absehbar. Was ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen der vergangenen fünf trockenen Jahre sagen kann, ist, dass es eine sehr gute Entscheidung war, mich meinem Alkoholproblem zu stellen.

    Mit dieser Entscheidung hat für mich eine persönliche Weiterentwicklung begonnen. Ein Schritt hat sich nach dem anderen ergeben.


    Die Wahrscheinlichkeit, dass du irgendwann mal wieder 7 Stunden+ schlafen kannst, ist, nachdem du vom Alkoholmissbrauch weg gekommen bist, gar nicht mal so gering. Es kann ja alle möglichen Ursachen haben, dass du bzw. dein Körper damit derzeit so seine Schwierigkeiten hat.

    Ich selbst hatte damit in den letzten zehn Jahren auch schon mehrfach Probleme, die Ursachen waren jedes Mal andere, konnten dann aber mit etwas Geduld behoben werden.

    Viele Grüße

    AmSee

    Tron100 ,

    unter „zufrieden abstinent“ verstehe ich, damit zufrieden/ einverstanden zu sein, keinen Alkohol (mehr) zu trinken und dabei keinerlei Verzichtsgedanken zu hegen.


    Ich hab Alkohol ja auch zur Selbstmedikation missbraucht und war, als ich hier aufschlug, noch nicht soweit, auf mein „Medikament“ dauerhaft zu verzichten.

    Ich bin dann nur deswegen ausgestiegen, weil mir durch den Austausch hier bewusst wurde, wo ich bereits stand und wohin es mit mir kommen würde, wenn ich nicht die Reißleine zog.

    Bis ich dann „zufrieden abstinent“ war, hat‘s ne Weile gedauert. Dafür waren noch einige neue Erkenntnisse nötig sowie die Erfahrung, wie sehr sich mein Körper im Laufe erholte.

    Deswegen kam dieses Suchtdruck-Erlebnis für mich ja aus heiterem Himmel. Ich hätte das nicht mehr erwartet.

    Moin, stimmt, auf dem Handy ist das noch etwas minimalisierter. Da taucht bei mir die Sprechblase erst auf, wenn ich auf meinen Avatarkreis klicke. Dort aber erscheint auch ein roter Punkt, wenn‘s was Neues gibt.

    Du siehst oben rechts in der Befehlszeile ein Sprechblasensymbol. Darüber kommst du zu den „Konversationen“, also den PN.

    Wenn du dort oben einen roten Punkt entdeckst, hat dir jemand eine PN geschickt.


    Frag dich ruhig durch, wenn du irgendwo noch nicht durchsteigst.

    Hallo Maggi,

    ich habe deinen letzten Beitrag entfernt. PNs sind privat. Deren Inhalte gehören nicht in die Öffentlichkeit.

    Falls du Fragen zur Bedienung der Forensoftware hast, nur heraus damit.


    Beste Grüße

    AmSee

    Mittlerweile glaube ich, daß ich es leichter habe, als andere hier im Forum. Dadurch, das ich nie Alkohol getrunken habe , um mich besser zu fühlen, sondern nur zur Einschlafhilfe, habe ich den Druck tagsüber, sondern nur abends/ nachts und damit kann ich leben.

    Mich würde interessieren, wann andere den Druck verspüren. Nur zu bestimmten Zeiten oder tagsüber, ununterbrochen, wenn sie nichts trinken.

    Sogenannten Suchtdruck hatte ich, als ich das überhaupt nicht erwartet hatte, sondern glaubte „zufrieden abstinent“ zu sein. Da war ich schon einige Monate trocken.

    Für mich kam das in dem Moment gefühlt „aus heiterem Himmel“, was dem tatsächlich aber vorausgegangen war, klärte sich erst im Nachhinein für mich. An der „Baustelle“ habe ich daraufhin gearbeitet.


    Ich kann durchaus nachvollziehen, dass du aus Vergleichen mit anderen, die hier ihre Erfahrungen geteilt haben, erste Schlüsse ziehen möchtest. Ich vermute mal, dass es dich erleichtert, dass es bei dir vergleichsweise leicht zu laufen scheint. Doch lege ich dir wärmstens an Herz, besser mindestens das erste Jahr abzuwarten und dich dabei zu beobachten. Wenn du das erste Jahr durch hast, bist du allen möglichen Situationen deines Alltags einmal begegnet.


    Viele Grüße

    AmSee

    Aber so einen richtigen Schluck von einem alkoholischen Getränk wäre für mich schlimm. […]Ich finde das schon aufwühlend und mich hätte das belastet.

    Weiß jetzt auch nicht ob man von einem Schluck wieder rückfällig werden kann.

    Hallo Emily,

    warum nicht auch über so ein Thema hier reden…

    Mich selbst hat das Thema am Anfang meines zweiten abstinenten Jahres mal einen kleinen Moment beschäftigt und zwar im Zusammenhang mit einer Mozartkugel, in die ich gebissen hatte. Wir hatten Weihnachten einen Teller mit ein paar Schokoladenleckereien geschenkt bekommen und ich hab arglos in eine Mozartkugel gebissen.

    Ich bemerkte sofort einen Geschmack nach Sprit und spuckte den Bissen in eine Serviette. Weil mir der Geschmack unangenehm war und ich etwas besorgt war, ging ich ins Bad und spülte mir den Mund aus.

    Und weil ich von diversen Geschichten, die hier und dor kursieren, beunruhigt war, hab ich besorgt abgewartet, ob jetzt noch was kommt. - Es kam nix. Ich hatte keinerlei Gedanken, dass ich nu wieder Alkohol konsumieren könnte oder wollte, es kam kein Suchtdruck auf.


    Ich hab mich ja nun, wie du weißt, viel mit dem Thema Rückfall beschäftigt. Wissen soll ja bekanntlich gut und wichtig sein. :)


    Nach allem, was man über Rückfälle in Erfahrung gebracht hat, so geht diesen immer etwas voraus, die geschehen nicht aus heiterem Himmel, sondern da kommt in der Regel eine ungünstige Lebenssituation mit einer Risikosituation zusammen.

    Insofern ist zu bezweifeln, dass ein versehentlicher Schluck Alkohol zu einem Rückfall führt.

    Worauf ich auch aufmerksam machen möchte: In dem Beispiel, das du geschildert hast, und in meinem Beispiel mit der Mozartkugel hat ja auch nicht der übliche Automatismus (sinngemäß „Oh, das schmeckt mal wieder…“) eingesetzt, sondern im Gegenteil eine Abwehrreaktion. Recht gesund wage ich mal zu behaupten.


    Ein Rückfall wäre denkbar, wenn nun Gedanken aufkommen wie „Es ist ja gar nix passiert, das zeigt doch das ich gar kein Alkoholproblem habe, ich könnte also doch wieder Alkohol konsumieren.“ Oder wenn Gedanken aufkommen wie „Jetzt ist auch alles egal, dann kann ich auch gleich weitertrinken.“


    Anders dürfte es sein, wenn, wie das weiter oben schon erwähnt wurde, aus Vorsatz Alkohol konsumiert wird.

    Beste Grüße

    AmSee

    Hallo Maggi,

    das hast du schön geschrieben, aber ich nehme für mich ganz gewiss nicht in Anspruch immer Recht zu haben. 😉

    Das kommt mir bekannt vor, was du über dich erzählst. Ich hab mich früher oft in der Verantwortung gesehen, Fehler anderer auszubügeln zu müssen und nacharbeiten zu müssen, was andere nicht geschafft haben.

    Bei mir hatte das mit einem überaus ausgeprägten Verantwortungsgefühl und einem Bedürfnis nach Sicherheit zu tun, das seine Ursachen im Aufwachsen als Kind in einer dysfunktionalen Familie hatte.

    Das mehr Trinken kam bei mir schleichend. In dem, was Daniel Schreiber von sich geschrieben hat, hab ich mich ziemlich gut wiedergefunden.


    Das hört sich gut an, dass du mittlerweile schon was ignorieren und liegen lassen kannst. Ich hab ne Weile dafür gebraucht, bis ich das hinbekommen habe, inzwischen kann ich das ganz gut und fühle mich noch nicht mal schlecht dabei.😉

    Liebe Grüße

    AmSee

    Hallo Maggi,

    Perfektionistin war ich auch. Ich wollte und konnte gar nicht anders, ich zog daraus Befriedigung und Sicherheit. Doch mein Perfektionismus hatte eben auch seine Schattenseiten. Ich hab mich dabei nämlich vollkommen verausgabt, bin stets weit über meine Grenzen gegangen.

    Das hat sich bei mir dann irgendwann gerächt, ich wurde ernsthaft krank, mein Körper und meine Psyche machten diese Anforderungen, die ich an mich stellte und denen ich glaubte, mich nicht entziehen zu können, nicht mehr mit.

    Um wieder zu genesen, musste ich lernen, mich von meinem Perfektionismus zu verabschieden. Aus jetziger Perspektive würde ich das übrigens umformulieren in „ich durfte lernen, mich von meinem Perfektionismus zu verabschieden“. Das ist mir nicht von jetzt auf gleich gelungen, denn es hatte ja seine Hintergründe, warum ich Perfektionistin zu sein versuchte, aber es ist mir gelungen und hat sich für mich letztlich als Befreiung herausgestellt.


    Wenn du das so formulierst „daß ich aufpassen muss, damit ich nicht wieder in alte Muster verfalle“, steckt da sehr viel Druck drin, auch das Streben nach Perfektion. Ich empfehle dir, diesen Druck rauszunehmen und mit mehr Zuversicht, Selbstvertrauen und Gelassenheit an deinen neuen Weg heranzugehen.

    Dir ist bewusst geworden, wohin die alten Muster dich führen. Damit ist dir die Problematik schon mal klar. Und darauf kannst du bauen.

    Wie wäre es, wenn du dir einfach vertraust, dass du in der Lage bist, gegensteuern zu können, wenn dir auffällt, dass du dabei bist, wieder einem alten Muster zu verfallen?

    Liebe Grüße

    AmSee

    Hallo Maggi,

    zu dem, was Stilles Wasser dir geantwortet hat, möchte ich noch etwas hinzufügen.

    Ich hab mich am Anfang nicht damit beschäftigt, ob der Weg nun schwer ist oder nicht. Mich hat das Positive inspiriert, was von meinen damaligen Gesprächspartnern für mich sehr authentisch rüberkam. Das hat mich inspiriert, mir eine positive Perspektive gegeben, mir Mut gemacht.

    Von Anfang an interessierten mich brauchbare Lösungen. Dabei habe ich mich sowohl von anderen inspirieren lassen, als auch diverse eigene Mittel und Strategien ausprobiert, die ich teils schon hatte und teils unterwegs hier und dort fand. Im Laufe der Zeit wurde ich sicherer, was tatsächlich zu mir passte und was nicht.

    Ich vergleiche das auch immer gern mit einem Abenteuer und auch mir ist es, wie Brant das geschrieben hat, so ergangen, das mich die Möglichkeiten, die mir ein alkoholfreies Leben so bietet, teilweise in Erstaunen versetzt haben, weil ich das so vorher nicht erwartet hatte.

    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo Maggi,

    das hört sich ja richtig gut an bei dir. Du sorgst für deine Bedürfnisse!

    Einen See hätte ich auch gern in unmittelbarer Nähe, deswegen habe ich mir damals diesen Nickname zugelegt. 😅 Ich hab‘s zum nächsten See etwas weiter, sonst würde auch ich jetzt noch täglich „meinen“ See umrunden.

    Bin gespannt, ob das Buch von Daniel Schreiber auch dir zusagt. Für mich war es vor bald fünf Jahren tatsächlich hilfreich. Was mir persönlich half, sind Erzählungen, die Mut machen. Das Buch von Schreiber war für mich so etwas in Bezug auf das Überwinden meiner Alkoholsucht.

    Ich hab die Verbesserungen, die ich am Anfang zunehmend an mir bemerkte, teilweise mit Verblüffung, weil ich das so nicht erwartet hatte, wahrgenommen, und insgesamt fühlte ich Freude und Dankbarkeit für das unerwartete Geschenk, das ich mir da offensichtlich machte.

    Mir wurde dadurch auch bewusst, dass ich mir bzw. meinem Körper damit offenbar mehr Schaden angerichtet hatte, als ich gedacht hätte. Das bestärkte mich auf meinem neuen Weg.

    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo Tron,

    inzwischen dürfte dein erste Arbeitstag hinter dir liegen…. Wie geht‘s dir heute Abend?

    Mich würde interessieren, mit welcher Einstellung du der Flut an Arbeit, der du heute begegnet bist, umgegangen bist. Hast du dich davon überfordern lassen? Oder konntest du mit dem Selbstbewusstsein auftreten, dass du eben ne Weile krankheitsbedingt ausgefallen bist und verständlicherweise nicht alles auf einmal abarbeiten kannst, sondern so, wie das eben nach gesundem Maß und Priorität möglich ist?

    Hoffe jedenfalls für dich, dass du dich nicht unterkriegen lässt.

    Ja, warum haben denn so viele einen Rückfall?

    Weil sie ständig an sich zweifeln, sich nichts zutrauen, immer wieder sich nicht selbst ertagen können, ihr Leben, die Situation in der sie sich befinden?

    Es viel einfacher ist, all dem zu entfliehen ... praktisch auf Knopfdruck ... zwei ...drei Drinks und die Welt ist plötzlich kunterbunt, alle Probleme weg, bis zum nächsten Katzenjammer?

    Weil man einfach nicht kapiert, verstehen will, dass der Suff alles (!) nur noch schlimmer macht?

    Das ist doch pure Spekulation, Paul!

    Ich hab hier im Forum den einen oder anderen Erfahrungsbericht von Nutzern, die Rückfälle hatten, gelesen. Das, was du da so in den Raum wirfst, hab ich da so nicht gefunden…..

    Und dann lassen sich einigermaßen belastbare Daten in der Statistik finden, auf die ich letztens in Beitrag #170 nochmals verwiesen habe. Hier nochmals direkt:

    60% aller Rückfälle haben sich in den folgenden drei Situationen ereignet:

    • unangenehme Gefühle, wenn man alleine ist (z. B. Langeweile, Einsamkeit, Angst, Depression),
    • im Anschluss an Konflikte und Konfliktsituationen (z. B. am Arbeitsplatz oder in der Familie)
    • soziale Verführung (z.B.: Kumpels fordern einem zum Mittrinken auf; ein Arzt empfiehlt ein Beruhigungsmittel).


    Die übrigen 40 Prozent aller Rückfälle haben sich in folgenden Situationen ereignet:

    • angenehme Situationen (z. B. Erfolgserlebnisse, Verliebtsein),
    • Geselligkeit (z.B. Kneipenbesuch, Parties, Familienfeier),
    • körperliche Beschwerden (z.B. Schmerzen, Schlafstörungen),
    • Versuch, kontrolliert zu trinken und
    • plötzliches Verlangen (z. B. beim Anblick eines Biergartens).


    Aus den persönlichen Erfahrungen einiger Nutzer hier sowie aus dieser Statistik lassen sich Schlüsse ziehen. Unter anderem Schlüsse darauf, warum es eben nicht so einfach ist, wie du stets zu suggerieren versuchst.

    Ich halte Relativierungen für gefährlich.


    Im Übrigen wird der Fokus hier meiner Wahrnehmung nach mehr darauf gelegt, dass „Genesung“ möglich ist und was man dafür konkret tun kann, und weniger auf dem Ansatz, an dem du dich offenbar immer wieder abarbeiten musst.

    Paul äußert hier seine Gedanken, seine Erfahrungen, seine Art, wie er die Welt sieht, versteht und die sie für ihn funktioniert,

    versucht mit Argumenten, nicht mit Befindlichkeiten zu diskutieren.

    Es ist nicht zu übersehen, dass du mit gewissen Ansätzen der Suchthilfe und mit Begrifflichkeiten ringst.

    Ich habe mehrfach ernsthaft mit dir zu diskutieren versucht, doch auf meine Argumentation bist du so gut wie gar nicht eingegangen.

    Auffällig ist auch, seit dem ich Alkfrei bin, helfen die Schmerzmittel nur bedingt.

    Das ist nicht unbedingt verwunderlich, weil deine Schmerzmittel mit Alkohol in Wechselwirkung treten und sich gegenseitig verstärken.

    Am besten sprichst du wirklich mal mit deinem Arzt darüber, auch ob medizinisches Cannabis für dich eine Option sein könnte. Angesichts der Tatsache, dass du dich gerade aus deiner Alkoholabhängigkeit befreist, ist davon höchstwahrscheinlich abzuraten. Die Möglichkeit einer Suchtverlagerung dürfte sehr stark gegeben sein.


    Wie lange musst du denn noch warten, bis dein zweites Knie operiert wird? - Vielleicht gibt es ja andere Möglichkeiten sich bis dahin durchzuhangeln, als sich auf weitere Medikamente mit Abhängigkeitspotential einzulassen.

    Auf medizinisches Cannabis würde ich persönlich mich nur einlassen, wenn gar keine Besserung mehr in Sicht wäre und alle anderen Optionen ausgeschöpft. - Hab mich damit als Option beschäftigt, weil ich das Restless Legs Syndrom (RlS) habe.


    Grüße

    AmSee

    Hallo am See! Mich hat es beunruhigt, das Paul so Gedanken aufgeschrieben hat. Nie mehr Heilung. Ich finde es gibt eine Heilung und es ist wichtig auch daran zu glauben. Mutlos zu sein bringt nichts. Ich weiß es ist ein langer Weg, aber ich allein kann bestimmen, wohin die Reise geht. Ich habe es vielleicht falsch verstanden, was Paul meint, fand es aber nicht hilfreich, was er geschrieben hat. LG

    Oh, da hast du ihn tatsächlich missverstanden.

    Paul reibt sich an einem Ansatz in der Suchthilfe und macht das hier immer mal wieder zum Thema.

    So, wie ich das hier wahrnehme, wird dieser Ansatz, an dem Paul sich reibt, gar nicht so vertreten, die Schwerpunkte liegen hier etwas anders.

    …und bevor ich alles kaputt mache, was ich habe, wähle ich die Abstinenz.

    ich ziehe das mal in deinen Thread rüber, weil ich dir darauf antworten möchte.

    In diese Richtung habe ich auch gedacht, als ich hier aufgeschlagen war und mir bewusst geworden war, dass ich die Reißleine ziehen muss.

    Zugleich aber fand ich hier auch etwas, was mir Mut machte, nämlich, dass ein Leben ohne Alkohol kein Verlust bedeutet.

    Und aus heutiger Perspektive, fast fünf Jahre später kann ich dir bestätigen, dass ich alles das, was ich mir vom Alkohol versprochen, aber nicht wirklich so bekommen habe, sehr viel besser, nebenwirkungsfreier und nachhaltiger aus mir selbst hinbekomme.