Beiträge von AmSee13

    Die Phantasie ist ein mächtiges Werkzeug. Sie kann Erinnerungen an die Vergangenheit einfärben, Wahrnehmungen der Gegenwart schattieren oder eine Zukunft malen, die so lebendig ist, dass sie verlockend... oder erschreckend sein kann, je nachdem, wie wir uns heute verhalten.


    Jim Davis

    Liebe Orangina.


    das , was du in Bezug auf das Nikotin schreibst, erinnert mich an die Aussagen eines Freundes:Er kann bis jetzt nicht aufhören, da er sonst körperliche und psychotische Zustände bekommt. Das konnte ich gar nicht richtig glauben. Ohne Nikotin wurde er depressiv und panisch und antriebsarm. Seine Hirnregionen funktionieren da ganz anders, wie mir scheint. Gelesen habe ich, dass es tatsächlich so ist, dass manche Menschen extremer auf das Nikotin anspringen. Das ist der Grund, dass er noch immer raucht, obwohl er es nicht mehr will.

    Frank hat mich in seinem Post an mich an etwas Wichtiges erinnert, was mir tatsächlich entfallen war:

    Das Rauchen macht die Depression nicht besser.
    Zwar hat Nikotin tatsächlich positive Wirkungen im Gehirn, aber diese eben nur sehr kurzfristig, sie verfliegen sehr schnell wieder.
    Langfristig hingegen wirkt sich der Konsum auch im Gehirn tatsächlich negativ aus und auch die positiven Wirkungen gibt’s irgendwann gar nicht mehr.
    Im Prinzip hat sich dein Freund mit seiner „Selbstmedikation mit Nikotin“ in einen Teufelskreislauf begeben, der nur eine Abwärtsspirale hat. Aus dieser Spirale gibt’s nur ein Entkommen, wenn man wirklich gänzlich mit dem Rauchen aufhört..

    Ich hab das mit der „Selbstmedikation mit Nikotin“ auch gemacht und mich immer wieder täuschen lassen.

    Mir war tatsächlich entfallen, welche positiven Auswirkungen meine Rauchfreiheit auf meine Depressionserkrankung hatte und umgekehrt, wie negativ sich mein Nikotinkonsum auf meine Erkrankung ausgewirkt hatte. Ich hatte auch diesmal tatsächlich wieder einmal das kleine „falsche“ Glück vor Augen bzw. die kurzfristige Erleichterung (und ich hatte wieder jene Überzeugungen von früher im Kopf dabei).

    Frank hat mich mit seinem Post genau daran erinnert, wie das war, als ich eineinhalb Jahre rauchfrei war. Und so hatte ich auch wieder deutlich vor Augen, was ich eigentlich gewinne, wenn ich aufhöre.
    Übrigens, an dem von ihm geschilderten Punkt, dass drei Zigaretten direkt hintereinander am Morgen nicht reichen, um das Suchtbedürfnis zu stillen, war ich auch schon mal…. Von Wohlgefühl und Erleichterung war da überhaupt keine Spur…


    Ja, es kann gut sein, dass es bei deinem Freund beim Entzug zunächst zu körperlichen und psychotischen Zuständen kommt, die eine Weile andauern. Und wer so etwas einmal erlebt hat, fürchtet sich auch davor, falls er nochmals davor stehen sollte. Dennoch ist das kein vernünftiger Grund, weiter zu rauchen, sondern im Gegenteil ein Grund, sich professionelle Hilfe eines entsprechenden Facharztes zu holen.

    Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass man für so etwas nicht offen ist, wenn man noch nicht den Punkt erreicht hat, wo man WIRKLICH aufhören will. :devilsmile:

    Liebe Grüße
    AmSee

    Liebe Orangina.


    Ich denke ,dass es sicher mit vielen inneren Überzeugungen zusammenhängen könnte ,aber auch mit Gehirnstrukturen und mit dem ,wie jeder einzelne auf ein Suchtmittel anspringt und diese verarbeitet.

    Aufgrund dessen, was ich so bei mir und bei anderen beobachtet bzw. wahrgenommen habe, sehe ich das ganz ähnlich.
    Da scheint vieles eine Rolle zu spielen.



    Ich war damals ,als ich mit dem Rauchen aufgehört habe ,nachdem ich Allen Carr las ,auch ziemlich gespannt und freudig aufs Nichrauchen und hatte teils gute innere Bilder aufgebaut und trotzdem, so schien mir ,war mein Suchtzentrum im Kopf noch immer gierig und wollte den Stoff wieder haben.

    Ich hab ja auch mal recht gut mit dem Buch von Carr aufgehört, nur scheint das bei mir nicht ausgereicht zu haben, sonst wäre ich nicht wieder rückfällig geworden.



    Beim Alkohol-Stopp war das gar nicht der Fall.
    Ich denke ,dass ich ganz unterschiedlich auf Alkohol und auf Nikotin reagiert habe.

    Auch da war/ ist das bei mir ähnlich. In Bezug auf Alkohol beschäftigt mich das Thema mit den Inneren Anteilen auch nicht wirklich. Es scheint, als wenn das da keine besondere Rolle spielt, obwohl mir bewusst ist, dass gewisse Innere Anteile positive Assoziationen mit Alkohol verbinden.


    Vielleicht kann es sein ,dass dein Hirn aber auch viel intensiver auf Nikotin reagiert hat als der Alkohol?

    Das könnte durchaus sein. Wenn ich zurückschaue, spielte das Rauchen für mich eine deutlich größere Rolle und ich lernte auch binnen sehr kurzer Zeit kennen, wie unangenehm es sich anfühlte, wenn mir „der Stoff“ ausging. Bis mir das in Bezug auf Alkohol aufgefallen ist, hab ich Jahrzehnte gebraucht. :devilsmile:


    Trotzdem sehe ich aber auch ganz besonders die Sache mit den Gewohnheiten, die irgendwann zur Sucht wurden und dass das Hirn gelernt hat ,auf Substanzen zurück zu greifen,immer und immer wieder.
    Diese "Bahn" wurde fest angelegt und das Hirn hat genau gelernt, sich nur in dieser Bahn zu bewegen .
    Eine andere Bahn ,nämlich keine Suchtmittel zu konsumieren muss ja erst mal neu angelegt werden und das ist am Anfang ja ziemlich schwierig, andere Wege und andere Methoden anzuwenden.

    Das sehe ich auch nicht viel anders als du. Natürlich spielt das, soweit ich weiß, auch eine Rolle. Und zwar eine ziemlich große.

    Gelegenheitsraucher scheinen ein ganz besonderes Phänomen zu sein. Keine Ahnung, wie das bei denen funktioniert. nixweiss0 laugh2


    Dank unseres Themas, das wir hier hatten über die inneren Anteile,hab ich mich in den letzten Tagen wieder mit den inneren Anteilen beschäftigt und mir selbst damit ein aktuelles Problem, das ich lösen wollte ,angeschaut.

    Ich merke ,dass mich das ein Stück weiter brachte.

    Das freut mich für dich!

    Für mich ist das immer wieder ein spannendes Thema und ich blicke da auch immer noch nicht so gänzlich durch.
    Was ich feststellen durfte, ist, dass bei mir frühere Ichs mitunter sehr an der „Oberfläche“ sind und mitunter sogar die „Führung“ übernehmen. Letzteres empfinde ich in der Regel als ziemlich unangenehm, weil damit IMMER das Gefühl von Überforderung - mitunter auch Panik - verbunden ist. Letztens beim Therapeuten ist es wieder passiert, aber Dank seiner Hilfe kam ich da zügig wieder heraus und weiß jetzt, was ich ggf. tun kann, wenn’s wieder passiert.

    Liebe Grüße
    AmSee

    Liebe Orangina,


    Du hattest geschrieben, dass meine Anteile damals mit 13 Jahren sicher auch ein Grund waren, weshalb ich angefangen habe zu rauchen.
    So zumindest habe ich dich verstanden.

    so habe ich das nicht gemeint. Warum auch immer man in eine Sucht hineingerät, ist meines Erachtens ein weites Thema. Ob da Innere Anteile eine Rolle spielen? nixweiss0
    Das ist auch gar nicht so sehr das, was mich dabei interessiert.

    Was mich eher interessiert, ist, wie man oder vielmehr wie ICH daraus wieder herauskommt.
    Beim Thema Alkohol hat‘s bei mir ja offensichtlich so richtig „klick“ gemacht, beim Thema „Rauchen“ habe ich mich, wie du mitbekommen hast, sehr viel schwerer getan und immer wieder Rückfälle erlebt. Und gerade deshalb frage ich mich, was da bei mir dahinter stecken könnte.

    Ich vermute, dass das bei mir etwas mit gewissen früheren Ichs von mir (= Innere Anteile) zu tun hat. Ein paar dieser früheren Ichs, die abhängig vom Rauchen waren, verbinden etwas „positives“ damit.
    Der Frädrich ordnet das, was ich meine, dem sogenannten „Inneren Schweinehund“ zu, ich differenziere das etwas mehr und vermute, dass da auch „Überzeugungen“ gewisser früherer Ichs von mir, eine Rolle spielen.

    Ich meine also nicht, dass deine Anteile damals mit 13 Jahre ein Grund waren, weshalb du angefangen hast zu rauchen, sondern dass deren Überzeugungen ein möglicher Grund waren, warum du dich so gequält hast, als du aufgehört hast.


    Liebe Grüße
    AmSee

    Ich hab das bislang überhaupt nicht verfolgt. Öffentliche Schlammschlachten sind sowieso nicht meins.

    Zwar zeigt Mr. D. ein Verhalten, wie wir das von „nassen“ Alkoholikern kennen, aber in diesem speziellen Fall spielt gewiss AUCH eine Rolle, sich entsprechend darzustellen. Da wird öffentlich ein „Rosenkrieg“ ausgetragen und beide Schauspieler und auch diejenigen, die diese Schauspieler in Zukunft weiterhin erfolgreich vermarkten wollen, haben ein großes Interesse daran, sich publikumswirksam positiv darzustellen.

    Wer in diesem „Rosenkrieg“ nun wirklich der „Böse“ ist, scheint sich schwer ermitteln zu lassen.

    Die Reaktion im Netz deutet darauf hin, dass dieser Auftritt Mr. D’s eher nicht negativ aufgefasst worden ist.
    Ziel erreicht, würde ich sagen. nixweiss0

    Ich bin fähig gewesen, mich für neue Ideen, neue Gefühle, neue Erfahrungen und neue Risiken zu öffnen. Ich entdeckte immer mehr, dass lebendig sein bedeutet, Wagnisse einzugehen, trotz fehlender Gewissheit zu handeln und sich auf das Leben einzulassen. All dies bringt Veränderungen mit sich, und für mich ist der Prozess der Veränderung mit dem Leben identisch. Mir ist klar, dass ich, wenn ich stabil und starr und statisch wäre, eine lebende Leiche wäre. Deshalb akzeptiere ich Verwirrung und Ungewissheit und Furcht und emotionale Höhen und Tiefen, weil sie der Preis sind, den ich für ein strömendes, rätselhaftes, erregendes Leben gern bezahle.

    Carl R. Rogers

    Liebe Orangina,
    ich kann ganz gut nachvollziehen, warum dir das schwer gefallen ist bzw. jetzt im Nachhinein schwer fällt, dich über Innere Anteile mit deinen Süchten zu beschäftigen. Ich weiß ja nicht, wie weit du damals, als du mit dem Rauchen aufgehört hast, bzgl. dieses Thema schon warst, und wie weit du vor 1 1/2 Jahren diesbezüglich warst.


    Irgendwann mit 13 Jahren habe ich begonnen zu rauchen und natürlich wollte ich dazu gehören,ausprobieren, meine Nervosität regulieren,abschalten oder was auch immer.
    Die Wirkung schlug ja voll ein und so ging es dann weiter und weiter.
    Die Zigarette gehörte zu mir und meinem damaligen Wesen.
    Ängste etc waren damals schon ein Thema und die Zigarette war ein liebgewonnenes Hilfsmittel.

    Mir drängt sich da schon der Gedanke an einen bestimmten Anteil auf…. ;)

    Dein 13-jähriges Ich, das dazu gehören wollte, das seine Nervosität mit Zigaretten reguliert hat usw., das die „positive“ Wirkung der Zigaretten kennengelernt hat, zu dessen Wesen die Zigarette damals dazu gehörte, das ist ja irgendwie noch da.
    Jedenfalls durfte ich bei mir feststellen, dass meine Ichs aus unterschiedlichen Zeiten meines Lebens noch da sind.


    Für mich war es sehr wichtig zu unterscheiden, was gehört zu MIR und was gehört zur SUCHT.

    Und an dem Punkt hab ich eben meine Schwierigkeiten, weil es nach meiner eigenen Beobachtung mehr als nur die SUCHT war, die mich hat rauchen und bis vor 19 Monaten hat trinken lassen. Das Rauchen hat z.B. einem hilflos überforderten Inneren Anteil von mir einen „Zauberstab“ an die Hand gegeben, innere Anspannungen, Ängste usw. aushalten zu können. Und dann ist da noch der Anteil, der von den „Normalen“ ziemlich angenervt ist, sich von denen ganz bewusst abgrenzen will, frei und cool sein will. Und ich könnte noch weitere nennen.

    Nun, für mich selbst klingt das ganz logisch und in sich stimmig. Und ich spüre, dass dieser Weg für mich der Richtige zu sein scheint. Die erste rauchfreie Woche ist so gut wie um und es läuft zu meiner vollen Zufriedenheit. Ich nehme so eine Art von Vertrauen in mir war, dass ich’s richtig mache. Da gibt’s überhaupt keine Inneren Kämpfe bei mir.

    Ich hab den Eindruck, dass das, was ich im Laufe der Therapie erarbeitet und verarbeitet habe, seine guten Früchte zeigt. Ich kann nur sagen: Gefällt mir richtig gut! 44.

    Andere gehen andere Wege und haben damit ihre Erfolge. Ich finde das spannend und ich würde und werde mich gewiss niemals hinstellen und meinen Weg als den allein selig machenden hinstellen. :) :devilsmile:

    Liebe Grüße
    AmSee


    Was mir beim Rauchen aufhören und auch beim Trinken aufhören geholfen hat ,war die Vorstellung von den 2 Gegnern ,die sich gegenüber stehen...Einerseits war da die Stimme in mir ,die versucht hat ,mich zum Rauchen (Trinken ) zu animieren ,ich nenne es den inneren Ruf nach dem Suchtmittel und auf der anderen Seite war das ICH ,das sich davon nicht mehr beirren lassen und verleiten lassen wollte.
    ICH wollte mich nicht mehr aufgeben, kleinkriegen lassen ,ich wollte mich nicht mehr von dieser Stimme beherrschen und leiten lassen. Ich wollte nicht mehr einknicken, sondern mein Leben wieder zurückgewinnen und meine Autonomie wieder erlangen.

    Wie die Wege doch immer wieder unterschiedlich sind!
    Ich weiß durchaus, wie hilfreich Vorstellungen und Visualisierungen sein können, aber ich habe mir (auch) diesmal keinen Gegner als solchen vorgestellt. Das hätte zu mir nicht gepasst.

    Der Frädrich benutzt zwar das Bild (und Kuscheltier) eines Inneren Schweinehundes und dieser kommt als so eine Art Gegenüber/ Gegner rüber, aber ich vermeide eher diese Vorstellung und auch die Vorstellung eines Inneren Kampfes.

    Ich hab schon zu lange gekämpft und ich bin des ewigen Kämpfens müde. Nein, ich gehe da etwas anders heran.

    Ich weiß, wer bzw. welche meiner Anteile das sind, die mir eine Zigarette als Hilfsmittel zur Runterregulierung, zur Entspannung, zur Belohnung vorschlagen. Ich weiß auch, warum sie das tun. Eigentlich meinen sie es sogar gut mit mir. Sie „wissen“ es nur nicht besser. - Außen vor lasse ich dabei, was Sucht/ Abhängigkeit an sich schon körperlich/ biochemisch im Gehirn mit uns macht. Das ist Wissen, das mir das Verstehen etwas leichter macht.

    Frädrich schlägt da an einer Stelle etwas ganz Interessantes für den Umgang mit dem Inneren Schweinehund vor und zwar eine positive Umformulierung, die sich darauf konzentriert, dass wir etwas Schönes erleben werden.

    Nicht: „Du darfst nicht abhängig sein/ nicht stinken/ nicht dein Geld verbrennen/ krank werden.“

    Denn das regt zu Widerspruch und Widerstand an.

    Stattdessen schlägt er vor, so formulieren:
    „Du musst nicht abhängig sein, du darfst frei sein.
    „Du musst nicht stinken, du darfst gut riechen.“
    „Du musst nicht krank werden, du darfst gesund sein.“

    So kreisen deine Gedanken auch nicht um den „Verlust“, den du erleidest, wenn du aussteigst.

    Ich hab diesen Ansatz Frädrichs auf den Umgang mit meinen entsprechenden Anteilen übertragen. Ich gehe eher freundlich, liebevoll mit ihnen um und konzentriere mich darauf, was ich nun Besseres (Frank hat mich daran erinnert) bekomme. Hier in Bezug auf das Rauchen fällt mir das nicht so schwer, denn der Zigarettenrauch fühlte sich beim Inhalieren kaum angenehm und wohltuend an, sondern im Gegenteil tatsächlich eher nach Ersticken an. Wann immer ich jetzt tief und bewusst einatme, fühlt sich das angenehm an und ich weiß, dass das noch besser wird, wenn der Schleim in den Bronchien endlich wieder gänzlich abgebaut ist.

    Liebe Grüße
    AmSee


    Ich finde es schade, wenn sich die Leute immer gleich abmelden, nur weil sie mal eine Weile Pause machen wollen.

    Ich bin mir da nicht so sicher, ob der Gedanke, eine „Pause“ einlegen zu wollen, hinter einer Abmeldung liegt.

    Als ich mich z.B. hier abgemeldet hatte, wollte ich für immer gehen, denn zu dem Zeitpunkt fühlte ich mich in dieser SHG hier nicht mehr wohl und glaubte auch nicht, dass sich daran noch etwas ändern würde. Ich hatte mir wohl überlegt, ob ich gehe oder nicht. Und ich hatte mir wohl überlegt, ob ich mich vorher dazu äußere oder nicht.

    Und ich muss aus eigener Erfahrung sagen, dass es mir selbst ganz gut getan hat, hier ganz raus zu sein.

    Und dann kam bei mir irgendwann der Zeitpunkt, dass ich denen, die mir bei meinem Ausstieg aus der Alkoholsucht eine entscheidende Hilfe gewesen waren, ein positives Lebenszeichen von mir da lassen wollte. Sozusagen mein Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz hier. Und so meldete ich mich dann doch wieder an.

    Da ich mich selbst in der Zwischenzeit verändert hatte und das eine oder andere inzwischen auch anders einordnen konnte, begann ich mich allmählich wieder hier wohl zu fühlen.

    Warum auch immer ichso gegangen ist, sie wird ihre Gründe gehabt haben. Und sie wird auch ihre Gründe gehabt haben, warum sie sich nicht vorher diesbezüglich geäußert hat.

    Nach meiner Beobachtung ist es hier (und übrigens nicht nur hier, das kommt nach meiner Beobachtung auch in anderen SHGs vor) manchmal für den einen oder anderen nicht so einfach und es ist dann nicht unbedingt leicht, das auszuhalten.
    Aufgefallen ist mir, dass es manchmal an den eigenen Erwartungen liegt oder dass der eine oder die andere oder man selbst manchmal aus den unterschiedlichsten Gründen einfach empfindlicher als sonst oder dass etwas missverstanden wird oder dass noch nicht genug Erfahrung oder nicht genug Distanz da ist. Und manchmal scheint die Chemie einfach nicht zu stimmen.

    Dir, ichso, wünsche ich alles Gute auf deinem weiteren Weg.

    Viele Grüße
    AmSee


    Zurückziehen, abmelden ?

    Auch ich habe mich zurückgezogen, mich dabei nicht abgemeldet.

    Dies hatte folgenden Grund:
    Susanne hatte mich in Vodka Jelzins Thread dermaßen persönlich und unter der Gürtellinie angegriffen, was mich sehr verletzt hat.
    Was mich dazu bewogen hat, mich hier nicht mehr zu Wort zu melden, war allerdings, dass niemand diese Polemik kommentiert hat.

    Liebe Grüße

    @Gräfin, nun hast du dich doch abgemeldet. Etwa, weil wieder niemand kommentiert hat?

    Da du dich abgemeldet hast, hat sich nun wohl erübrigt, auf deinen Post zu antworten, sonst hätte ich‘s noch getan.

    Grüße
    AmSee