Beiträge von AmSee13

    Und nun, Mustafa, da deine Fragen inzwischen nicht mehr in die Richtung von

    Selbsthilfe bei der Bewältigung deiner Alkohol-Erkrankung

    gehen, von mir als Moderatorin dieses Selbsthilfe-Forums noch ein deutlicher Hinweis


    Wir sind eine Online-Selbsthilfegruppe von Selbstbetroffenen, die entweder

    • den Absprung aus ihrer Alkoholsucht geschafft haben bzw. gerade dabei sind, es zu schaffen, oder
    • Angehörige einer alkoholsüchtigen Person sind.

    Wir bieten das Wissen und die Erfahrungen an, die UNS (bei der Bewältigung unserer Alkoholerkrankung) geholfen haben bzw. helfen, uns selbst zu helfen.

    Dieses Forum leistet keine Therapie und keine Beratung, sondern bietet lediglich Hilfe zur Selbsthilfe.

    (Siehe Startseite)

    Gruß

    AmSee

    Nun, der GdB hindert dich grundsätzlich nicht daran, selbst den Job zu kündigen.

    Oder: Wie schon geschrieben: Dass du nun GdB hast, ist ein Schutz für dich. Wie schon von Paul deutlich gemacht, konntest du nichts anderes unterschreiben.

    Wenn es an deiner Arbeitsstelle andere Möglichkeiten gibt, solltest du mit deinem Arbeitgeber reden, um an anderer Stelle passend zu deinen derzeitigen Möglichkeiten eingesetzt zu werden.

    In dem Fall ist allerdings eher kein gutes Argument, dass „Kunden nervend sein“ können.

    Wir haben dir Hilfestellung zu geben versucht auf Basis dessen, was du uns an Informationen gegeben hast.

    Deine Informationen waren, wie durch deine letzte Antwort wieder sehr deutlich wird, lückenhaft und unsortiert.

    Auf Gegenfragen zum besseren Verständnis hast DU so gut wie gar nicht geantwortet!

    Wie soll Dir geholfen werden, wenn Du zum Einen Fragen nicht beantwortest und zum Anderen Hilfsangebote scheinbar ignorierst und damit die Leute, die Dir helfen wollen, vor den Kopf stösst,

    Ich brauche kein Hellseher oder Prophet zu sein, um Dir sagen zu können, dass Du mit dieser Art bald wirklich alleine da stehst.

    Nicht, weil Dir keiner helfen KANN bzw. KÖNNTE. Sondern weil Dir dann keiner mehr helfen WILL.

    Wenn du dich im Jobcenter ähnlich verhalten hast wie hier, kann ich nur zu gut nachvollziehen, warum dein Fallmanager/ Sachbearbeiter genervt ist.

    Ich stelle fest, dass du wieder nicht auf unsere Beiträge eingegangen bist.

    Wie’s aussieht, willst du hier eigentlich nur jammern, es sieht jedenfalls nicht danach aus, dass du tatsächlich Hilfe zur Selbsthilfe suchst.

    Wie andere vor mir, bin ich nun auch raus hier.

    Gruß

    AmSee

    Ich war eine Woche drinne in dem Sumpf danach habe ich die reisleine gezogen. Und bei der Suchtberatung und der selbshilfegruppe um Hilfe gebeten.

    DAS dürfte eine Information sein, die für die Mitarbeiter der Familienhilfe entscheidend ist!

    Du hast möglichst schnell die Reißleine gezogen und um Hilfe gebeten.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass deine Situation nicht grad die einfachste ist. Was du von dir preisgegeben hast und dazu noch das, was es bedeutet, alleinerziehend zu sein, ist zweifellos nicht ohne. Und sowas dürfte den Mitarbeitern der Familienhilfe durchaus bewusst sein.

    Entscheidend dürfte für die Mitarbeiter des Jugendamtes sein, was sie für einen Eindruck von dir haben, und Offenheit spielt da eine sehr große Rolle. Entscheidend dürfte sein, DASS du weiterhin Hilfe in Anspruch nimmst und sehr wahrscheinlich auch, dass du deinen Rückfall aufarbeitest, damit es nicht wieder dazukommt.

    Es dürfte ja seine Auslöser gehabt haben, dass du zum Alkohol gegriffen hast. Du solltest schon glaubwürdig machen können, dass du daran arbeitest, dass es nicht wieder passiert.


    So jedenfalls MEINE Einschätzung aufgrund der Erfahrungen, die ich als Jugendliche mit dem Jugendamt an meinem damaligen Wohnort gemacht habe und die ich als Erwachsene an meinem jetzigen Wohnort gemacht habe, als ich mal beruflich mit dem Jugendamt zu tun hatte.

    Hallo und herzlich Willkommen, Rainer!

    Vielleicht hilft dir erstmal der Gedanke weiter, dass das Jugendamt am Wohl des Kindes interessiert ist. Was das bedeutet, ist mitunter eine Abwägungssache.

    Ich selbst, inzwischen 50 Jahre alt, seit mehr als zwei Jahren zufrieden abstinent, bin mit einem alkoholkranken Vater aufgewachsen, dessen regelmäßige Rückfälle für unsere Familie und meine kindliche Entwicklung verheerend waren.

    Meine eigene Entwicklung lässt mich daher aufhorchen und nachfragen, was unter deinem „Rückfall“ konkret zu verstehen ist.

    Bedeutet das, dass du dich ein Mal aus welchen Gründen auch immer hast hinreißen lassen und ein Glas Alkohol getrunken hast? Oder hast du dich ein Mal volllaufen lassen und am nächsten Tag gleich wieder die Reißleine gezogen? Oder bist du wieder voll drauf und dabei?

    Je nach dem, wie deine Antwort darauf ausfällt, ergibt sich für die Mitarbeiter des Jugendamtes eine andere Sichtweise auf das Wohl des Kindes.

    Einfach Augen zu und abwarten, ob beim Bluttest was rauskommt oder nicht, halte ICH für keine gute Lösung. Überleg mal, wie das bei der Familienhilfe ankommt, wenn der Test auf Alkoholkonsum hinweist und du NICHTS gesagt hast.

    Dies erstmal als Antwort. Weiteres ergibt sich gewiss im Austausch.

    Beste Grüße

    AmSee

    Finde Deine Reaktion bzw. die Deines Körpers schon heftig.

    Ich auch. 🤔

    Deswegen würd‘s mich ja rein akademisch interessieren, ob in diesem sogenannten „alkoholfreien“ Zeugs irgendwas drin ist, was sich vom Alkohol, der offenbar auch in Fruchtsäften enthalten ist, unterscheidet.

    Rein akademisch deshalb, weil ich im Grunde kein Interesse an alkoholfreiem Bier, Sekt oder Wein habe und nach meinen Erfahrungen auch nicht den Wunsch hege, das Zeug nochmals zu kosten.

    "Alles, was aussieht wie Alkohol, schmeckt wie Alkohol und duftet wie Alkohol ist tabu."

    An dieser Regel orientiere ich mich im Grunde. Allerdings habe ich mich so intensiv und umfassend mit dem Thema Alkoholismus beschäftigt und damit meine „zufriedene Abstinenz“ ausgebaut und gefestigt, dass ich das Interesse an einem Glas Bier oder Wein oder Sekt oder …. gänzlich verloren habe bzw. dem gar nichts mehr abgewinnen kann.

    Und weil’s mich nicht mehr interessiert, interessiert es mich auch nicht, auf eine „alkoholfreie“ Nachahmung bzw. ein Surrogat auszuweichen.

    Stattdessen entdecke und probiere ich - wenn ich nicht gerade Wasser trinke, womit ich tatsächlich bestzufrieden bin 😁 - , was sich aus diversem zur Verfügung stehendem Obst, Gemüse, Kräutern so selbstgemachten Limonaden herstellen lässt. Ein interessante Entdeckungsreise, weil es gibt soooooo viele Möglichkeiten für geschmacklich ansprechende tatsächlich alkoholfreie Getränke gibt.

    Bei dieser Erdbeerbowle, die die Gastgeberin mir angeboten hat, habe ich nicht zugegriffen, weil ich etwas zu mir nehmen wollte, das „aussieht“ wie Alkohol. Ich war überrascht, dass sie sich extra bemüht hatte, ein irgendwie festliches Getränk anzubieten, dass alkoholfrei ist.

    Weil mir aber auch bewusst ist, dass sie „alkoholfreies“ Bier für tatsächlich alkoholfrei hält, habe ich ja extra nachgefragt, was in der Bowle drin ist. Bei der Erwähnung von Apfelsaft und Sprite war ich sehr beruhigt.

    Da sie aber dieses „Jive“ erwähnt hatte und ich grundsätzlich wusste, dass „alkoholfreier“ Sekt nicht unbedingt tatsächlich alkoholfrei ist, war ich trotzdem vorsichtig. Doch weder „duftete“ das Getränk nach Alkohol, noch „schmeckte“ es nach Alkohol.

    Als ich aber dieses leicht wattige Empfinden in meinem Kopf spürte, gingen meine Alarmglocken an und deshalb hab ich‘s dann lieber stehen lassen.

    Nun ICH hatte eigentlich keinen Diskussionsbedarf, aber DU scheinst mal wieder Lust drauf zu haben…. 😅


    Kann ich nachvollziehen, was du bezüglich der „Entlarvung“ des „Mythos“ schreibst.

    ICH persönlich weiß nicht, was ich bezüglich Kleinstmengen von Alkohol und, dass diese ursächlich für tatsächlich erfolgte Rückfälle gewesen sein sollen, halten soll.

    Ich denke, dass für ein tatsächlichen Rückfall schon so einiges mehr zusammenkommen muss als eine Kleinstmenge von Alkohol, und stütze mich dabei auf den von mir schon oft verlinkten Vortrag von Prof. Lindenmeyer, der moderne Erkenntnisse aus der Rückfallforschung zusammenfasst.

    Ob ich aufgrund dieses Erlebnisses am Sonntag tatsächlich in Gefahr war, einen Rückfall zu erleiden, wage ich ernstlich zu bezweifeln. Ich hab im Übrigens von meinem Erlebnis auch nicht erzählt, weil ich diesbezüglich irgendwelche Befürchtungen gehabt hätte oder derzeit habe.

    Andererseits kenne ich diese Diskussionen bzw. Warnungen, von denen du sprichst, natürlich und ich habe mangels eigener solider gegenteiliger, dafür im Gegenteil aber recht prägender Erfahrungen meiner Familiengeschichte (und meiner Erfahrungen in Bezug auf meine Nikotinsucht) gewisse Bedenken, was den Konsum von Kleinstmengen Alkohol betrifft.


    Was diese gewisse Erwartungshaltung betrifft, die du ansprichst:

    Über sowas hab ich auch schon mal nachgedacht…..

    Bei dem alkoholfreien Weizen vor über zwei Jahren hab ich keine „Wirkung“ erwartet. Zu dem Zeitpunkt hab ich „alkoholfreies“ Bier oder Weizen tatsächlich noch für einen mögliche Alternative gehalten. Die Warnungen diesbezüglich hielt ich für überspannt…

    Umso überraschter war ich, als nach einer Weile in meinem Kopf dieses gewisse Empfinden, dass ich von den ersten Schlucken Alkohols kannte, auftraten. DAS hielt ich für gefährlich und es war mir auch unangenehm.

    Ob ich aufgrund jener Erfahrung vor über zwei Jahren diesmal eine „Wirkung“ erwartet habe? :/ Sagen wir’s mal so, wenn so gewesen wäre, war’s mir zumindest nicht bewusst.

    Rein akademisch würd‘s mich interessieren, ob zwischen dem Alkohol in alkoholfreiem Bier oder Sekt und zwischen den Alkohol in Fruchtschorlen oder in Fruchtsäften ein Unterschied besteht. Oder ob diese sogenannten „alkoholfreien“ Getränke herstellungsbedingt etwas in sich haben, was zwar eigentlich schon längst bekannt ist, aber bislang noch nicht gekennzeichnet werden musste. :evil:  :D

    Das wundert mich tatsächlich auch.

    Ganz gewöhnliche Fruchtsäfte dürfen bis zu 0,38 Vol.Prozent Alkohol enthalten. Also sogar mehr als dieses Jive wohl hat, und für mich sind Saftschorle ganz normale tägliche Getränke. Bringt mein Hirn nicht mit Alkohol in Verbindung.

    Das sagst du was….

    Bei Saftschorlen hat sich dieses gewisse leicht wattige Empfinden im Kopf, dieses Empfinden, dass irgendwas nicht stimmt, noch nie eingestellt, auch nicht bei Apfelsaft oder Orangensaft oder Bananen-Kirschsaft oder …

    Aufgetreten ist es das letzte Mal im Zusammenhang mit alkoholfreiem Weizen. Das ich irgendwann vor über zwei Jahren mal getrunken hab und aufgrund einer solche Erfahrung danach nie wieder.

    Mir kommt gerade der Gedanke, ob bei diesen sogenannten „alkoholfreien“ Getränken aufgrund ihrer Herstellung irgendetwas „drin“ ist, auf das ich reagiere… :/ … Bei alkoholfreiem Weizen hat mein Mann - inzwischen seit eineinhalb Jahren abstinent - schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass er nicht mehr als eins davon zu vertragen scheint, Saftschorlen und Säfte sind auch bei ihm nie ein Problem gewesen.

    Ein unangenehmes Gefühl ist kein Weltuntergang.

    Das ist schon richtig. ;)

    Was ICH bei dieser “Geschichte“ interessant finde, ist Mehreres.

    Erstens: Da hat sich eine Gastgeberin extra Gedanken gemacht, ein irgendwie festliches alkoholfreies Getränk anzubieten (Wein und Bier war ja schon mittags angeboten und gerne konsumiert worden :evil:), das mich sozusagen nicht ausschließt….Und was ist? - Aus Ahnungslosigkeit (oder Täuschung aufgrund der „alkoholfreiem Bier,Sekt usw. zugrundeliegenden „Definition“ von „alkoholfrei“? 🤷‍♀️ ) handelt es sich sich doch nicht um ein gänzlich alkoholfreies Getränk. 🙈😜

    Zweitens: In den Diskussionen hier (und auch anderswo) geht’s immer mal wieder darum, ob geringe Mengen in Alkohol in Speisen oder Getränken „gefährlich“ seien (z.B. Alkohol in Nahrungsmitteln - Wie gefährlich sind Rotweinsoße & Co wirklich? oder Diskussionen, ob Alkoholiker „alkoholfreies“ Bier konsumieren sollten oder nicht usw.). In dem Zusammenhang geht’s auch darum, dass es sich wohl um Alkohol handelt, wenn’s nach Alkohol schmeckt.

    - Ich bin ja nun schon eine Weile dabei und dachte, ich wüsste ein bisschen Bescheid…. ;) … ICH hab‘s nicht geschmeckt und mich erstmal täuschen lassen. 🙈

    Drittens: Interessant finde ich, dass und wie mein Körper auf diese gewiss äußerst geringe Menge Alkohol reagiert hat. In Anbetracht der Mengen, die ich früher konsumiert habe, durchaus erschreckend. :/

    Wichtiger finde ich die Erfahrung, dass so etwas nicht automatisch Druck auslöst. Sondern sogar eher das Gegenteil.

    Ich denke nicht, dass eine solche Erfahrung bei MIR noch Suchtdruck auslöst, dafür gefällt mir mein abstinentes Leben viel zu gut und Rückfall-Prophylaxe habe ich umfassend betrieben.

    Ob eine solche Erfahrung eher das Gegenteil auslöst? - :/ Bei MIR durchaus.

    Noch immer nachdenklich und vorsichtig machen mich diesbezüglich aber meine eigenen Erfahrungen mit Rückfällen in meine Nikotinsucht. Ok, die „eine Ausnahme“, die mich bislang jedes Mal über kurz oder lang hat rückfällig werden lassen, hab ich nicht aus Versehen geraucht, aber schon das Bisschen Nikotin hat bislang immer nach ein paar Tagen oder einer Woche zu dem intensiven Wunsch nach mehr geführt, obwohl die erste Zigarette nach eine gewissen Zeit der Abstinenz eigentlich nie schmeckt oder bekömmlich ist.


    Wir haben diese Thematik hier im Forum immer mal wieder diskutiert und müssen das hier meines Erachtens nicht nochmals tun. Ich jedenfalls habe kein Bedarf daran. 😄

    Für den einen scheint gefährlich zu sein, wenn er mit angeblich „alkoholfreien“ Getränken oder Speisen zu tun bekommt, für den anderen nicht.

    Grüße

    AmSee

    Hallo in die Runde,

    von einem für mich etwas unangenehmen Erlebnis mit einem Getränk, das als „alkoholfrei“ angeboten wurde, würde ich hier gerne berichten.

    Ich war gestern auf einer Feier meiner lieben Verwandtschaft. Die wissen alle, dass ich keinen Alkohol mehr trinke und bieten mir auch keinen mehr an.

    Die Feier begann mittags und ging bis in den Abend.

    Am Nachmittag bei angenehmem Plausch im Garten bot die Gastgeberin eine „alkoholfreie“ Erdbeerbowle an.

    Bevor ich davon nahm, denn ich weiß ja, dass „alkoholfrei“ nicht unbedingt alkoholfrei bedeutet, fragte ich extra nach, was denn darin sei. Die Gastgeberin hatte sich bewusst Gedanken gemacht, ein alkoholfreies, irgendwie festliches Erfrischungsgetränk anzubieten, und so erfuhr ich, dass sie für dieses Getränk Apfelsaft, Sprite, Jive, „diesen alkoholfreien Sekt“, und Erdbeeren genommen hatte.

    „Kann ich nehmen,“ dachte ich mir, „denn, wenn da Apfelsaft und Sprite und dieses Zeug, auf das Schwangere mitunter zurückgreifen, wenn sie „Sekt“ trinken wollen, drin ist, dürfte das tatsächlich alkoholfrei sein.“

    Trotzdem auf der Hut probierte erstmal vorsichtig, ob‘s irgendwie „sprittig“ schmeckt. Ergebnis: Ich, deren Zunge diesbezüglich äußerst empfindlich ist, schmeckte definitiv keinen Alkohol. „Dann ist das wohl wirklich alkoholfrei.“

    Ich blieb dennoch vorsichtig, trank langsam und wenig davon.

    Kurze Zeit später spürte ich im Kopf etwas, was ich nie wieder spüren wollte, und zwar diese für mich inzwischen äußerst unangenehme Empfindung, die ich von Alkoholkonsum nur zu gut kenne….

    Daraufhin ließ das Bowleglas - nicht einmal halb geleert - stehen.

    Diese unangenehme, leicht wattige Empfindung im Kopf breitete sich dann auch als leichtes Unwohlsein im restlichen Körper aus und blieb mir noch eine ganze Weile erhalten. X/

    Heute hab ich mich mal näher darüber informiert, wie „alkoholfrei“ dieses Jive wirklich ist:

    Jive alkoholfrei hat ca. 0,2 Volumenprozent Alkohol….


    In dieser Bowle-Mischung dürfte sicherlich noch sehr viel weniger Alkohol enthalten gewesen sein und „normale“ Menschen und Alkoholiker, die kein Problem mit alkoholfreiem Bier u.ä. haben, mögen meine Reaktion für übertrieben halten, aber MIR hat die Wirkung, die das Getränk auf MICH hatte, gar nicht gefallen. Beim nächsten Mal, wenn mir sowas angeboten wird, werde ich zweifellos freundlich ablehnen.

    Grüße

    AmSee

    Der Antrag lief schon bloß die Feststellung erfolgt jetzt, wir hatten ja alle gehofft dass ich keine 50 bekomme. Aber ab Grad der Behinderung von 50 ist das so.

    Weiter oben hast du geschrieben:

    Bei mir jeder auch der Fallmanager sagte, das kann ich machen. Weil der noch keine Behinderung festgestellt worden ist. 🤔 Man kann aber braucht keinen und es ist nicht statthaft bei Einstellung danach zu fragen.

    Insofern muss dir DAS Problem doch eigentlich keine Sorge machen…

    Hast du gehofft mehr als 50 zu bekommen?

    Warum ist ein Problem für dich, dass du jetzt 50 hast? Der Kündigungsschutz ist doch zu deinem Schutz…

    Das sagt doch nur etwas darüber aus, dass du beeinträchtigt bist, und dass auf diese Beeinträchtigung vom Arbeitgeber Rücksicht genommen werden muss.

    Das Kreuz bezieht sich auf den Personalfragebogen. 🤐 Habe auch nicht an eine 50 gedacht = Behindertenausweis und damit schwer kündbar. (drum muß ich so schnell wie möglich raus) am besten pack ich meinen Koffer.

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo das Problem ist….

    Als du den Personalfragebogen ausgefüllt hast, war der Grad der Behinderung noch nicht beantragt worden, insofern stellt das, wie dir auch der Fallmanager gesagt hat, kein Problem dar.

    Inzwischen ist es beantragt worden und du bist mit einem Grad von 50 Prozent eingeschätzt worden… DASS du damit für deinen Arbeitgeber schwerer kündbar bist, bedeutet doch keinen Nachteil für dich. Sowas dient Menschen mit Behinderung doch eher als SCHUTZ.

    Ich verstehe nicht, warum du deswegen „so schnell wie möglich raus“ müsstest….

    Bei mir jeder auch der Fallmanager sagte, das kann ich machen. Weil der noch keine Behinderung festgestellt worden ist. 🤔

    Worauf beziehst du dich mit dem „das kann ich machen“ genau? Auf das Ankreuzen?

    Dann wäre das doch gar kein Problem, dass du’s angekreuzt hast.

    Ich verstehe nicht, wie das „Integrationsamt“ da drin hängt bzw. wofür das jetzt steht. Kann damit so erstmal nix anfangen, weil ich damit nie zu tun hatte.

    Kannst du das näher erklären?

    Bist du ein Ausländer, der gesellschaftlich „integriert“ wird?

    Oder geht es um ein „Wiedereingliederungsverfahren“ = Integration nach längerer Krankheit?

    Edit (19.06.): Da keine Erklärung erfolgt ist, hab ich mich wiederum selbst auf die Suche nach Informationen gemacht:

    Kurz: Das „Integrationsamt“ unterstützt schwerbehinderte Menschen darin, ihren Arbeitsplatz zu erhalten.

    Es bietet Maßnahmen und Leistungen, um schwerbehinderten Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Dazu gehören u.a. auch folgende Leistungen:

    - individuelle Information und Beratung z.B.
    zur Auswahl geeigneter Arbeitsplätze
    zur behinderungsgerechten Gestaltung
    zu persönlichen Schwierigkeiten

    - psychosoziale Beratung, z.B.
    zur Lösung behinderungsbedingter Probleme oder Konflikten am Arbeitsplatz

    - finanzielle Leistungen, z.B.
    zur Neuschaffung oder Ausstattung vorhandener behinderungsgerechter Arbeitsplätze

    Denk daran: Auch mit GdB bist du grundsätzlich erwerbsfähig! Das bedeutet, dass du grundsätzlich arbeiten gehst musst.

    Wenn du zur Zeit nicht in der Lage bist, arbeiten gehen zu können - weil die gesundheitlichen Einschränkungen zugenommen haben - musst du zum Arzt gehen und dir eine Krankschreibung ausstellen lassen!

    Ich denke, du malst da sprichwörtlich den Teufel an die Wand….

    Nichts wird so heiß gegessen, wie’s gekocht wird!

    Antworte bitte konkret auf die bereits gestellten Fragen!

    Du scheinst ein bisschen neben dir zu stehen und mit dem Verstehen und Sortieren überfordert zu sein. Hol dir Unterstützung von deiner Frau, deinem bereits erwachsenen Sohn, jemanden mit klarem Verstand, dem du vertraust, MACH DAS NICHT ALLEINE!!!


    Ich stochere jetzt ein letztes Mal in den Informationen herum, die du nach und nach preisgegeben hast, und beziehe mich darauf. Wenn du da wieder nicht drauf eingehst oder meine Antwort auf unvollständige Angaben deinerseits beruht, bin ich hier raus.


    1. Auch als chronisch Kranker müsstest du von irgendeinem Amt Ansprüche haben. Die Frage ist letztlich nur, von welchem Amt.

    2. Wenn du krankheitsbedingt gar nicht arbeitsfähig gewesen sein solltest, hätte das irgendwann ärztlich und amtlich festgestellt werden müssen.

    Ist das irgendwann mal angefragt oder festgestellt worden?

    3. Mit dem Fallmanager des Jobcenter hast du gesprochen. Weiß der in allem Bescheid?

    Wenn ja, so hast du nicht grundsätzlich hinterm Berg gehalten…hättest vielleicht mehr machen müssen…


    5. Selbst WENN in den letzten Monaten zu viel gezahlt worden sein SOLLTE, bedeutet das nicht, dass du/ ihr das von jetzt auf gleich zurückzahlen müsst, wenn ich das gar nicht könnt. Wie die Rückzahlung in bezahlbaren Raten erfolgen kann, kann verhandelt werden.

    ———> Sprich mit deinem Sachbearbeiter vom Jobcenter! Schildere ihm deine Lage und deine Sorge.

    Durch entsprechende Gespräche - nochmals: Nimm dabei deine Frau oder deinen immerhin volljährigen Sohn oder jemanden mit klarem Verstand, dem du vertraust, mit - mit dem Jobcenter und/oder weiteren Ämtern, die für dich zuständig sind, wirst du herausfinden, ob und wie die jeweiligen Zahlungen sich ausgleichen…