Beiträge von AmSee13

    Hallo Majpb,

    Willkommen in unserem Forum.

    Ich überlege die ganze Zeit, weil ich mich schuldig dafür fühle, ein Gespräch mit ihm zu suchen, in der Hoffnung dass ich noch zu ihm durchdringen kann, weiß aber nicht genau, ob es die Sache nicht noch schlimmer macht, wieder den Kontakt zu ihm zu suchen.

    So, wie du eure Beziehung geschildert hast, würde es mich kaum wundern, dass du Schuldgefühle verspürst, denn du hast dich während eurer Beziehung sehr „für ihn reingehängt“.

    Du hast viele Gespräche mit ihm geführt, weil er u.a. das Defizit hat, nicht über seine Gefühle sprechen zu können, und weil er offensichtlich schon vor eurer Beziehung ein Alkoholproblem hatte, aus dem du ihn mit vielen Gesprächen usw. herauszuhelfen versuchtest.

    Was du beschreibst, klingt jedenfalls nicht nach einer Beziehung von zwei tatsächlich erwachsenen Menschen. Ich nehme bei dem, was du beschrieben hast, eher ein sehr deutliches Gefälle wahr. Du hast dich um ihn gekümmert, hast Termine bei Ärzten für ihn gemacht, dort für ihn gesprochen. DAS ist eine Verantwortung, die Eltern für ihre Kinder übernehmen.

    Es ist durchaus nachvollziehbar, dass du in diese Rolle hineingerutscht bist. So etwas passiert vielen, die mit einem in gewisser Weise hilfsbedürftigen Partner zusammenkommen.

    Falls du dich näher mit dem Thema beschäftigen möchtest, empfehle ich dir das Thema „Co-Abhängigkeit“.

    Nur ist dein Ex eben kein Kind mehr, für das ein anderer Erwachsener die Verantwortung übernehmen müsste, sondern ein erwachsener Mann. Und selbst WENN du die Verantwortung übernehmen würdest, macht er als Erwachsener trotzdem das, was er will, und das geht mitunter in eine ganz andere Richtung. Als Erwachsener ist und bleibt dein Ex für sich selbst verantwortlich und er trifft ja durchaus SEINE Wahl. Du trägst keinerlei Verantwortung für ihn und du musst das auch nicht.

    Auch wenn es unheimlich schwer ist, ihm beim Abstürzen zuzusehen, aber erstens dürftest du bei allem, was da bislang geschehen ist, nicht die richtige Gesprächspartnerin sein, und zweitens lässt sich leider niemand, der Alkohol trinken will, der darin seine „Medizin“ sieht, dauerhaft davon abbringen.


    Es mag durchaus sein, dass er sehr an deinen Kindern hängt, jedoch dürfte dich dein Bauchgefühl nicht trügen, deine Kinder da raus zu halten und es nicht zum erneuten Kontakt kommen zu lassen.

    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo BT,

    ich hab dein Thema aus der „Erstinformationen“-Rubrik unter die Rubrik „Aktuelles“ verschoben. Dort geht es eher hin.

    Deine Frage wurde schon von anderen beantwortet.

    Für dich stellt sich nun die Frage, wie du damit umgehst bzw. umgehen kannst.

    Grüße

    AmSee

    Ähnlich wie bei Susanne ist auch bei mir das Leben nicht immer eitel Sonnenschein. Mitunter geht’s mir mies, habe ich schlechte Laune, fühle ich mich unwohl, habe Stress, zeigen sich meine Erkrankungen mehr oder minder ausgeprägt.

    Was ich weiß, ist, dass Alkohol nichts daran ändern würde, dass es mir mit Alkohol nicht besser gehen würde. Das, was ich unter Alkoholeinfluss zuletzt in meinem Körper und meiner Psyche spürte, ist unvergessen. Und das, was ich während der Abstinenz in meinem Körper spüren durfte, hat Bände gesprochen.

    Und zusätzlich will ich schon dieses erste Empfinden des Kontrollverlusts, das sich schon nach den ersten Schlucken Alkohol, besonders Sekt, im Kopf einstellt, nie wieder spüren.

    Ich lebe nicht in dem Empfinden auf etwas „Schönes“/ einen „Freund“ verzichten zu müssen. Alkohol fehlt mir überhaupt nicht.

    Vielleicht unterliegen nahezu alle Menschen auch nur der riesigen Illusion und reden sich wechselseitig ein, dass wir alle dem süßem Gesang der Sirenen folgen müssten?

    Vielleicht ist das Leben pur ja gar nicht so doof, wie's gemeinhin unterstellt wird?

    Uns hat's ja anscheinend durchaus positiv überrascht.

    Meine eigene Vermutung geht in diese Richtung, wobei ich mich niemals zum Propheten wider den Alkohol aufspielen würde oder dies auch nur möchte.

    Es wird ja nicht konsequenterweise jeder, der sich mit dieser „Sirene“ einlässt, gleich zum Alkoholiker.

    Es gibt ja tatsächlich nicht gerade wenige Menschen, die tatsächlich problemlos Alkohol trinken können. Die trinken dann mal ein oder vielleicht auch ein paar mehr Gläser, aber dann bleibt es auch dabei, in der Zeit, in der sie nicht trinken, denken sie gar nicht an den Alkohol, er spielt für sie überhaupt gar keine Rolle. Solche Leute entwickeln, warum auch immer, keine Sucht.

    Und dann gibt es eben solche Menschen wie mich, die anfällig sind, eine Sucht zu entwickeln.

    Interessant fand und finde ich persönlich, was in dem Vortrag zum Anhören, „Der Untergang der Titanic“, von Prof. Lindenmeyer von der Salus-Klinik in Lindow angeführt wird. Demnach beeinflussen offenbar klare gesellschaftliche Regeln für den Konsum von Alkohol, ob es in einem Land mehr oder weniger Alkoholiker gibt. Die, die anfällig wären, eine Alkoholsucht zu entwickeln, werden trotzdem nicht süchtig, weil die Regeln das gewissermaßen verhindern.

    Es mag eine riesige Illusion sein, dass Alkohol zum Leben dazu gehöre, aber ich erinnere mich gut, dass ich mir von dieser Illusion einiges versprochen habe und eine Weile auch davon profitierte. Ich bin glücklicherweise nie dahin gekommen, dass ich irgendetwas, was ich unter Alkoholeinfluss getan hätte, bereuen müsste. Ich hatte durchaus meinen Spaß, meine wilden Jahre. Und ich kann mich auch heute noch gut mit den Menschen unterhalten und mit ihnen lachen, wenn’s um alkoholschwangere Anekdoten geht.

    Bei MIR kam halt irgendwann der Punkt, dass ich nicht mehr profitierte und mir allmählich klar wurde, dass ich so nicht mehr weitermachen kann. Und ich würde sogar behaupten, dass ich erst da, weil ich leben und nicht untergehen wollte, bereit für einen anderen Weg war. Möglicherweise war ich das vorher nicht oder konnte das nicht. Ich weiß es nicht und es ist mir auch nicht wichtig, das zu wissen.

    Vielleicht trifft's eine Aussage von Susanne aus Oktober 2020 ganz gut: "Und heute kann ich feiern und auch den Sonnenuntergang bei Saft genießen. Ohne drüber nachzudenken, ob ich ein Problem habe oder mir hinterher irgendwelche Selbstvorwürfe zu machen. Genuss ohne Reue. Ich bin heute gefühlsmäßig da, wo ich mit dem Trinken immer hin wollte."

    Als ich Ende Oktober 2020 hier aufschlug, war es u.a. Susanne, die mir geantwortet hat. Ich hab nicht nachgesehen, aber das Zitat könnte aus meinem damaligen Faden stammen. Und weil ich da stand, wo ich eben stand, war ich bereit, diesen Weg auszuprobieren und hatte definitiv ein Interesse zu etwas zu kommen, was ich mir bis dahin nicht mal im Ansatz vorstellen konnte.

    Und heute bald drei Jahre später kann ich sagen, dass es mir genau so geht, wie Susanne das damals beschrieben hat.

    Ob ich ohne meinen Umweg dorthin gelangt wäre? 🤷‍♀️ Ich weiß es nicht.


    Ob ich meine MS hätte verhindern können, wenn ich nicht Alkohol getrunken hätte und nicht geraucht hätte? Keine Ahnung! Vielleicht, vielleicht auch nicht. Sie könnte auch ausgebrochen sein, weil ich nahezu mein ganzes Leben lang unter Dauerstress gestanden habe, stets weit über meine eigenen Grenzen gegangen bin und trotz einiger Bemühungen nicht in der Lage war, Selbstfürsorge zu betreiben und vor mir selbst zu vertreten.

    Ich hab diesen Gedanken, dass ich selbst für den Ausbruch meiner Erkrankungen verantwortlich war, mal gehabt. Mein Arzt erwiderte darauf, dass dieser Ansatz wenig hilfreich sei und es auch so dies und das gäbe, was dagegen spräche.

    Es ist also müßig, sich solche Fragen zu stellen und ich stelle sie mir auch nicht mehr, sondern kümmere mich JETZT darum, dass es mir möglichst nicht schlechter, sondern besser geht.

    Krankheit als Chance.

    Und so, wie sich der Zustand meines Körpers und meiner Psyche trotz chronischer Erkrankungen unter der Abstinenz gebessert haben - Hätte mir das vorher nie so vorstellen können! - habe ich selbst nicht das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen. Das, was ICH mir vom Alkohol versprochen habe, kriege ich vergleichsweise sogar besser ohne hin, nachhaltiger und ohne unangenehme Nebenwirkungen.

    Essen & Sex sind in Sachen alkoholforum.de/attachment/44/Dopaminausschüttung chancenlos -

    zumindest dann, wenn man mit einem kurzen Leben zufrieden ist

    Jetzt nur mal kurz dazu. - Um auf das andere einzugehen, brauche ich mehr Zeit und Muße. -

    Da du die Dopaminausschüttung ansprichst. Das Interessante ist dabei für das sogenannte Belohnungszentrum ja auch noch, dass im Falle von Alkohol, Nikotin und Drogen nicht für die Dopaminausschüttung „gearbeitet“ werden muss, einfach rein damit und binnen Sekunden geht die Party ab. Daher ist deren Abhängigkeitspotential so hoch.

    Dummerweise ist die Neurobiologie unseres Gehirns mit dieser Party, mit dieser Dopamin-Überschwemmung völlig überfordert. Und werden nach und nach weitere Dopamin-Rezeptoren gebildet, um mit einer solchen Überschwemmung klarzukommen.

    Die Folgen sind dann, dass

    - du erstens die Dosis erhöhen musst, um wieder so ne Party empfinden zu können,

    - du zweitens wegen der vermehrten Rezeptoren mit dem körpereigenen Dopamin, das du auf natürlichem Wege ausschüttest, keinen Blumentopf mehr gewinnst, d.h. weniger bis gar nicht positives Empfinden erreichst,

    - dein Körper drittens u.U. sogar die eigene Produktion von Dopamin runterfährt bis gänzlich einstellt.

    Muss ja jeder selber wissen, ob er sich darauf einlässt… ;)

    Hallo Mara

    Ich muss ganz offensichtlich etwas an meinem Alltag ändern.

    Ich weiß das alles, habe viele Bücher zum Thema gelesen, aber immer wieder komme ich an diesen Punkt, wo das alles was ich weiß, nicht mehr zählt und ich mich mit Alkohol abschalten muss.

    Ich habe auch viel dazu gelesen und das hat mir durchaus etwas geholfen, nur ist Wissen das eine, das tatsächliche Umsetzen dessen, was man weiß, und sich darin zu üben nochmals ne ganz andere Hausnummer.

    Wie ist das denn bei dir, setzt du dich selbst womöglich zu sehr unter Druck, überforderst du dich? Staut sich da nach und nach etwas an oder sind es unerwartete Ereignisse von Außen, die einfach zu viel werden?

    Nach meiner eigenen Beobachtung kann ich, seit die Depressionen schließlich ausgebrochen waren, nicht mehr so über meine Grenzen gehen wie früher, im Gegenteil setzen Körper und Psyche mir engere Grenzen, wenn ich mich überfordere. - Und ich bin nahezu mein ganzes Leben IMMER über meine Grenzen gegangen, ich hab mich herzlich wenig um MICH und meine eigenen Bedürfnisse gekümmert. -

    Positiv betrachtet hat mich meine Erkrankung dazu gebracht, meine Grenzen kennenzulernen, besser und langfristiger für MICH zu sorgen und überhaupt erstmal MEIN eigenes Tempo zu finden.

    Ich stell dir mal ein paar Fragen. Du musst sie nicht mir beantworten, es reicht, wenn du sie für dich beantwortest. Falls du allerdings Fragen haben solltest, nur heraus damit!

    Wie sorgst du denn bislang für dich?

    Wie entspannst du dich? Wendest du regelmäßig eine oder mehrere Entspannungsübungen an?

    Wie gehst du mit Stress um, mit Stress allgemein und mit bestimmten Stressoren?

    Hast du Skills für bestimmte Levels von Anspannung kennengelernt? Wendest du diese regelmäßig an?

    Bis hier erstmal.

    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo Fortune,

    Danke für das Kompliment, lass dich von dieser „Liga“ aber nicht abschrecken, dich einzubringen. 😉

    Nun zu deinem Gedankenexperiment:

    Wenn ich all das Wissen, das ich JETZT habe, tatsächlich mit 35 Jahren schon genau so gehabt hätte, würde ich nicht trinken.

    Mein Mann zum Beispiel, zwar keine 35, sondern 52, hat nie nennenswert Alkohol konsumiert und er dürfte tatsächlich auch kein Suchtgedächtnis haben. Der könnte problemlos Alkohol konsumieren, aber der hat gewissermaßen mit mir dazugelernt. Ich hab mein ganzes Wissen, das ich mir so nach und nach erarbeitet habe, mit ihm geteilt. Er hat das letzte Mal Ende Dezember 2021 Alkohol getrunken - Das war, als er sich mit Freunden beim Griechen getroffen hatte und, weil man das so eben so macht, den einen Ouzo aufs Haus getrunken hatte. Die Wirkung hat er als so unangenehm empfunden, dass er keinen Bedarf und kein Interesse mehr verspürte, jemals wieder Alkohol trinken zu wollen. Wann immer ihm etwas angeboten wird, lehnt er ab und kommuniziert, dass er keinen Alkohol mehr trinken möchte.

    Obwohl er zweifellos nie Alkoholiker war, habe ich ihn in seinem ersten abstinenten Jahr dieselben Beobachtung aussprechen hören, die auch ich gemacht hatte.

    Dein Gedankenexperiment ist ansonsten aber schwierig, denn ich selbst hätte mir das Wissen nicht angeeignet, wenn ich nicht an meinen Tiefpunkt gelangt wäre. Ich steckte einfach zu tief in dem, was ich heute Gehirnwäsche nenne, drin.

    Ich vermute, dass Rekonvaleszent, weil auch er erst seine Erfahrungen machen musste und davon geprägt wurde, sich deshalb auch nicht auf dein Gedankenexperiment einlassen kann.

    Als Alkoholiker ist dieser Zustand, den du beschreibst, nicht mehr zu erreichen und es dient unter Umständen auch dem Selbstschutz, sich gar nicht mit solchen Gedankenspielen zu beschäftigen.

    Herzliche Grüße

    AmSee

    Hallo und herzlich Willkommen, Mara.

    Ich fange mal mit deiner letzten Frage an:

    Kennt ihr das Gefühl, nach einiger abstinenter Zeit plötzlich jenseits aller Vernunft wie ferngesteuert zu sein und Alkohol zu besorgen?

    Ja, kenne ich, wobei ich mir dessen zu dem Zeiten, als das bei mir so wahr und glaubte, meinen Konsum noch unter Kontrolle zu haben, nicht wirklich bewusst war.

    Ich selbst, 50, w, leide ebenfalls seit vielen Jahren unter Depressionen und nehme derzeit auch noch immer Antidressiva. Ob ich jemals ohne auskommen werde, lässt sich derzeit noch nicht absehen, auch wenn es mir, seit ich Ende Oktober 2020 abstinent geworden bin, psychisch sehr, sehr viel besser geht. Auf meine „Bedarfs-Medikation“ habe ich schon seit einer kleinen Ewigkeit nicht mehr zurückgreifen müssen. Ich war wegen der Depressionen vor ein paar Jahren ebenfalls in einer Klinik und zwar für vier Monate. In jener Zeit und noch in den Monaten danach habe, ich nicht getrunken, u.a. wegen der Antidepressiva. Dann aber habe ich doch wieder langsam mit den Konsum begonnen, weil ich das für vertretbar hielt. Mein behandelnder Neurologe/Psychiater wusste das, mein Alkoholkonsum war immer mal wieder Thema, aber untersagt hat er mir den Alkoholkonsum nicht.

    Nach und nach wurde mein Konsum immer mehr, ich glaubte aber, das kontrollieren zu können und trotz „riskanten“ Konsums noch im vertretbaren Bereich zu sein. Bis es mir selbst dann doch mehr als nur einmal unheimlich wurde, weil ich viel mehr trank, als ich vor mir selbst noch vertreten konnte und immer wieder in einen Zustand gelangte, in dem ich mich erschlagen, erschöpft und furchtbar müde fühlte. Der angenehme, stimmungsaufhellende, antriebssteigernde Zustand ließ sich nicht halten, es kippte zuletzt immer um. Ich hab unter Alkoholeinfluss häufig Suizidgedanken gehabt.

    Ja, du bist mit deinen Fragen und deinem Anliegen hier durchaus richtig, auch wenn die wenigen aktiven Nutzer hier allesamt schon eine ganze Weile trocken sind.

    Ich vermute einfach mal aufgrund meiner eigenen Erfahrungen, dass du zuhause vermehrt Alkohol trinkst oder Suchtdruck erlebst, weil du dich zu vielen Reizen ausgesetzt fühlst. Mit Depressionen zu leben ist alles andere als einfach. Wie ist das bei dir, fühlst du dich mitunter überfordert zuhause, triggert dich da was?

    Alkohol kommt ja, wenn man diese Wirkung einmal richtig kennengelernt hat, gerne als sogenannter Wohltäter daher. Bei Depressionen ein höchst effektives „Medikament“. Kein Antidepressivum wirkt so schnell und so effizient.

    Nur ist Alkohol kein guter Wohltäter und definitiv kein „Medikament“. Aufgrund seiner Wirkung, die sich binnen Sekunden nach dem Konsum auf das Belohnungszentrum auswirkt, merkt sich dein sogenanntes Belohnungszentrum die positive Wirkung, nicht aber die Schattenseiten, die sich irgendwann einstellen. Deshalb wird es dir diese Super-Lösung immer wieder anbieten.

    Ich selbst war nicht in einer Suchtklinik, deshalb kann ich dir dazu nichts sagen. Vielleicht kann das jemand anderes hier, der selbst in einer Suchtklinik“ gewesen ist.

    Was du aber dort lernen kannst, sind u.a. andere tatsächlich hilfreiche Coping-Strategien (= Bewältigungsstrategien) und noch zweifellos noch einiges mehr. In einem seiner Vorträge zum Anhören erklärt Professor Lindenmeyer von der Salus-Klinik in Lindow, was unter „Therapie“ zu verstehen ist. Vielleicht hilft dir diese Information etwas weiter.

    Viele Grüße

    AmSee

    Unter uns: Damals war mein neues Leben im SOBER GLOW noch taufrisch: Da hatte ich mich an oben beschriebener Nikotin-Coffein-Zucker-Alkohol-Kombination in der Tat mal ein wenig dran hochgezogen.

    Das kann ich sogar gut nachvollziehen.

    Ich weiß inzwischen nicht mehr so genau, wie das bei MIR in den ersten Monaten war, aber ich hab dieses Überlegenheitsgefühl im Laufe der letzten Jahre, die ich mich hier und zwischendurch auch anderswo engagiert habe, bei anderen, die neu dabei waren, bemerkt.

    Dagegen ist ja auch erstmal nichts zu sagen, vielleicht gehört das auch einfach mal eine Zeitlang dazu. Es ist ja auch Wahnsinn, was da in dir abgeht, wenn du es schaffst, dich zu lösen.

    Als ich noch getrunken habe, habe ich mir ein angenehmes, zufriedenes Leben ohne Alkohol nicht vorstellen können. Und als Raucherin fand ich mich cool.

    Und dann legt sich wie durch ein Wunder so ein Schalter um, du steigst aus und du stehst auf der anderen Seite und guckst von draußen auf all die anderen, die in dem, was ich mittlerweile als Gehirnwäsche bezeichnen möchte, noch drin stecken und glauben, dass sie sich da drin wohlfühlen.

    Und was Wortwahl betrifft: Was meinst du, wie ich manchmal mit der passenden Wortwahl ringe. ;)

    Grüße

    AmSee

    Ergänzen möchte ich noch meine eigene Erfahrung mit Ansprachen oder Hinweisen meines Mannes, als ICH noch getrunken habe und überzeugt war, ICH hätte meinen Konsum im Griff und könnte das kontrollieren:

    Mein Mann hat mich immer mal wieder besorgt auf meinen Konsum angesprochen. Er selbst hat eher wenig getrunken und eigentlich nur in Gesellschaft.

    Heute kann ich seine Sorge nachvollziehen, damals aber hat mich seine Einmischung nur genervt und ich fühlte mich immer wieder von ihm bevormundet. Ich hab trotzdem gemacht, was ICH wollte und für richtig hielt. Ich war überzeugt davon, dass ER einfach keine Ahnung hat und einfach nur aus einer für mich als spießig empfunden gesellschaftlichen Konvention heraus redet und handelt. Und so habe ich abends alleine zuhause meine Flasche Wein geleert oder meine Flasche Sekt mit Aperol gemischt. Für mich war das Feierabend und Savoir-vivre/ la dolce vita. Allmählich wurden meine Mengen größer, aber da ich ja Pausen einlegen konnte, war ich mir sicher keine Alkoholikerin zu sein. Der Gedanke, auf Alkohol verzichten zu müssen, falls ich Alkoholikerin wie mein Vater werden würde, jagte mir eine Heidenangst ein. Dass mein Konsum riskant war, war mir bewusst, aber das hielt mich nicht vom Trinken ab. Riskant bedeutete für mich ja nur, dass es ein Risiko gibt, aber dieses Risiko glaubte ich, im Griff zu haben. Ich glaubte, ich könnte meinen Konsum kontrollieren.

    Erst als mir mein Konsum selbst Sorgen zu bereiten begann, weil ich‘s eben doch nicht so unter Kontrolle hatte. Den Vorsatz, nur ein, maximal zwei Gläser zu trinken, konnte ich so gut wie gar nicht einhalten. Er fiel in der Regel schon beim ersten Glas: „Wieso denn nur ein Glas? Was ist denn das für ein Unsinn.“ ging mir dann durch den Kopf. Und so trank ich, bis ich satt war, und das waren zu dem Zeitpunkt, als ich aufhörte, drei Flaschen Wein (in der Regel trockener Rotwein) und/oder Sekt (pur oder mit Aperol).

    Mein Mann meinte, wenn ich mich richtig erinnere, mal zu mir: „Was wäre, wenn du wählen müsstest zwischen dem Alkohol und mir?“

    Ich fand das eine äußerst fiese Wahl, vor die ich da durch ihn gestellt wurde und ich hatte KEIN Verständnis dafür. Natürlich wollte ich meinen Mann nicht verlieren, aber was sollte denn diese blöde Wahl? Ich lass mir doch nicht das Messer an die Brust setzen, besonders wo ER doch ein Problem draus macht, wo gar keines ist.

    So habe ich damals tatsächlich getickt. Heute kann ich seine Sorge durchaus nachvollziehen.

    Heute ist es für mich unvorstellbar, überhaupt jemals wieder Alkohol trinken zu WOLLEN. ICH habe mich von mir heraus für die Abstinenz entschieden und für MICH war es eine der besten Entscheidungen meines Lebens.


    Ich erzähle dir das, um zu verdeutlichen, wie ein Mensch mit einem Alkoholproblem ticken kann. Selbst wenn ein Problem eigentlich schon offensichtlich ist, löst man sich nicht unbedingt davon, weil es irgendwie undenkbar ist, ohne Alkohol auskommen zu müssen. Weil es sich fürchterlich anfühlt, das Angenehme, Schöne, was man sich vom Alkoholkonsum verspricht, entbehren zu müssen.

    Das betrifft übrigens Alkoholiker, die noch nicht an dem Punkt angekommen sind, an dem ihnen nichts anderes mehr übrig bleibt, als trinken zu müssen. Die Alkoholiker, die über diesen Punkt hinweg sind, müssen dann trinken, weil die Entzugserscheinungen, wenn der Pegel wieder absinkt, nicht auszuhalten sind. Und die machen dann weiter, obwohl ihnen richtig dreckig geht, weil’s ihnen ohne Alkohol noch dreckiger geht.

    Bei allen ist aber gleich: Von außen kann nicht erzwungen werden, mit dem Alkoholkonsum aufzuhören. Erfolgreich aufhören kann nur jemand, der das selbst als sich heraus aus eigenem Willen will.

    Und weil das leider so ist, ist äußerst fraglich, was DU als Angehörige an Bedingungen schaffen kannst, wenn ER nicht von sich aus für sich selbst die Verantwortung übernimmt.

    Etwas anderes ist das, WENN er die Verantwortung übernimmt, denn dann kannst du ihn dabei begleiten. Die Bedingungen bestimmt ihr dann im Gespräch gleichberechtigt miteinander.

    Viele Grüße

    AmSee

    Ich frage mich halt, ob sein "Suchthirn" überhaupt je eine Tätigkeit attraktiver finden wird als das Trinken? Oder ob er sich da einfach zu was anderem zwingen müsste, was dann vielleicht erst mit der Zeit wirklich Spass macht? Wie sind dazu eure Erfahrungen? Was kann ich tun, um ihn zu motivieren? Würde es helfen, etwas zusammen zu machen oder wäre es besser, wenn er etwas für sich hat?

    DU kannst herzlich wenig tun, um ihn zu motivieren. Es kann durchaus sogar so sein, dass er deine Versuche, ihn zu irgendeiner „Ersatztätigkeit“ zu motivieren, als übergriffig empfindet.

    Wenn ich dir das mal so sagen darf: Das liest sich, wie wenn eine Mutter ihr desinteressiertes Kind für irgendein Interesse motivieren will.

    Er ist ein erwachsener Mann, der selbst Verantwortung für sein Leben übernehmen muss.

    Die sogenannte Selbstfürsorge muss von IHM ausgehen.

    Und wenn ER wirklich will, dann wird er eine Tätigkeit finden. Möglich ist das durchaus.

    Ich hoffe, meine Antworten konnten dir bezüglich deiner Fragen etwas weiterhelfen.

    Falls du weitere Fragen oder Gedanken hast, die du teilen möchtest, nur heraus damit.

    Viele Grüße

    AmSee

    Im Thread mit den Tipps habe ich gelesen, dass man sexuellen Kontakt von Nüchternheit abhängig machen soll. ….

    Das ist tatsächlich ein Problem in unserer Beziehung, weil er gerne mehr möchte, ich aber auch von mir aus selten Lust drauf habe, wenn er betrunken ist. Er fühlt sich nicht begehrt von mir - was in dem Moment ja auch so ist, aber nicht weil ich ihn nicht begehre sondern einfach nicht ihn in betrunkenem Zustand. Ich finde das Thema sehr schwierig, weil wenn ich ihm sage, dass ich nur noch mitmache, wenn er nüchtern ist, fühlt sich das einerseits wie eine Erpressung an, andererseits auch wie eine Verpflichtung. Dass wenn er dann verzichtet, dass ich dann auch wirklich muss um ihn "zu belohnen". ?(

    Entscheidend ist doch, was DU willst bzw. dass ihr in dieser Angelegenheit BEIDE wollt.

    Wenn DU keine Lust hast, wenn er betrunken ist, dann ist das doch Argument genug.

    Mag ja sein, dass er sich dann nicht begehrt fühlt, aber es ist ja, wie du sagst, in dem Moment auch so und Punkt.

    Und das zu formulieren, dass du nicht magst, wenn er betrunken ist, ist doch keine Erpressung!

    Du magst doch einfach nur nicht.

    Und wer sagt denn, dass du wollen musst, wenn er nüchtern ist?

    Wenn ihr BEIDE wollt, dann passt es? Wenn’s nur einseitig ist, was ist das dann?

    Aus meiner Sicht müssten wir irgendwann unser Umfeld informieren. Bisher wissen nur wir beide, dass er Alkoholiker ist. Aber wäre es nicht sinnvoll, Freunden und Familie transparent zu sagen, was Sache ist?

    Es gibt kein „MUSS“, das Umfeld zu informieren.

    Das darf jeder für sich selbst entscheiden.

    Deshalb frage ich mich schon, ob es wirklich sinnvoll ist, mich selbst seinetwillen einzuschränken? Wenn er jetzt einen trockenen Abend versucht, trinke ich sicher nicht neben dran mein Bierchen. Aber wenn ich nicht zu Hause bin oder er sowieso auch trinkt - macht es dann einen Unterschied?

    Da er derzeit trinkt und damit offenbar noch gar nicht gänzlich aufhören möchte, wird es für IHN wenig bringen, wenn du nur seinetwegen abstinent bist.

    Als ICH mich entschlossen habe, gar keinen Alkohol mehr zu konsumieren, ist mein Mann nicht gleichzeitig mit mir abstinent geworden und ich hab das auch gar nicht von ihm erwartet.

    Er hat weiterhin ab und zu in entsprechender Runde außerhalb Alkohol getrunken und ICH fand das auch in Ordnung. Zuhause gab es allerdings keinen Alkohol.

    Wir haben viel über dieses Thema geredet und ich habe ihm viel über meine neuerworbenen Erkenntnisse erzählen dürfen. DAS hat ihn nachdenklich gemacht. Inzwischen lebt er allerdings auch schon über eineinhalb Jahre aus eigener Überzeugung zufrieden abstinent. Er könnte tatsächlich Alkohol trinken, wenn er wollte, aber er will es nicht mehr. Es gibt ihm nichts mehr.

    Warum erzähle ich dir das? - Wenn er aussteigen will, steigt er aus, ob du Alkohol konsumierst oder nicht. Wenn er das nicht will, ist DEIN Verzicht, wenn du’s nur für ihn und nicht für dich tust, eigentlich egal.

    Wenn er aussteigt, dann kann es hilfreich sein, in seiner Gegenwart nicht zu trinken, um ihn nicht zu triggern.

    Fortsetzung folgt

    Hallo und herzlich Willkommen, Jeanne! 🙋‍♀️

    Kurz zu mir, damit du eine Ahnung bekommst, wer dir hier antwortet:

    Ich, 50, w, hab mir selbst Ende Oktober 2020 eingestanden, ein Problem mit Alkohol entwickelt zu haben (ich hab meinen Konsum nicht mehr wirklich kontrollieren können, hab aber noch gut funktioniert). Als MIR durch die Beschäftigung mit dem Thema klar wurde, wo ich bereits stand und wohin es mit mir kommen würde, wenn ich nicht die Reißleine zog, hab ich die Reißleine gezogen. Und ich lebe seither tatsächlich abstinent und sogar zufrieden abstinent. Aufgewachsen bin ich mit einem alkoholkranken Vater, der regelmäßig rückfällig geworden ist und überhaupt nicht mehr funktioniert hat, sondern dessen Rückfälle für uns tatsächlich existentiell geworden sind.

    Ich fange mit der Beantwortung deiner Fragen mal damit an:

    Ich weiss, ich kann nur mir selbst helfen. :) Ich möchte halt einfach die besten Bedingungen für ihn schaffen, damit er erfolgreich sein kann.

    Wenn dein Partner nicht wirklich und ernsthaft von sich aus aussteigen will, kannst du noch so sehr bemüht sein, die besten Bedingungen für ihn zu schaffen, er wird nicht erfolgreich aussteigen. Entscheidende Voraussetzung ist also, dass der Wunsch und das Wollen Auszusteigen tatsächlich von IHM kommen. Das kann nicht erzwungen werden.

    In der Beratung, die mein Partner nun angefordert hat, wurde ihm offenbar gesagt, dass er den Alkohol besser nach und nach reduzieren soll. Auch als "Endziel" haben sie keine absolute Abstinenz definiert sondern einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.

    Wenn in der Beratung tatsächlich so ein Ergebnis herausgekommen sein SOLLTE (ich kann das weder gänzlich verneinen, noch bejahen), so könnte dieser Rat davon abhängig sein, was dein Mann dort von sich erzählt hast.

    Hintergrund für den Rat, Alkohol nicht abrupt abzusetzen, sondern schrittweise zu reduzieren, könnte die Berücksichtigung der Gefahren des sogenannten „Kalten Entzuges“ sein. Was ICH mir allerdings schwerlich vorstellen kann, ist, dass in diesem Zusammenhang nicht von ärztlicher Unterstützung die Rede gewesen sein sollte.

    Zum „Verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol“: Im Zusammenhang mit einer Alkoholkrankheit kann ICH mir darunter nur das sogenannte „Kontrollierte Trinken“ vorstellen. Das ist ein Thema, von dem ich immer mal wieder gehört bzw. gelesen habe, mir ist aber hier im Forum nur ein (!) Alkoholiker bekannt, der das laut eigener Aussage tatsächlich erfolgreich praktizieren kann. Und der trinkt laut eigener Aussage ganz selten mal ein Bier.

    Wer tatsächlich einmal vom Alkohol abhängig geworden ist, kann seinen Konsum in der Regel nicht mehr kontrollieren, denn gerade der Kontrollverlust kennzeichnet diese Erkrankung.

    Das, was dein Mann dir von der Beratung erzählt hat, klingt jedenfalls nicht danach, dass er überhaupt Abstinenz anstrebt. Er WILL weiterhin Alkohol konsumieren und er scheint zu hoffen, dass er zu einem kontrollierten Konsum zurückfinden kann.

    Wie schätzt DU denn die Lage ein? Glaubst DU, dass er seinen Konsum unter Kontrolle bekommt?

    Fortsetzung folgt

    Hallo Fortune,

    ich wohne leider nicht am See, hat sich nicht so ergeben, aber mein Nickname steht für die Adresse, wenn’s sich‘s ergeben würde. ;)

    Danke für das Kompliment und dass du’s angesprochen hast. Kommt nicht oft vor, dass es angesprochen wird. Ich selbst hab aus diesem Forum viel für mich mitnehmen können und ich schätze es sehr, deshalb bin ich auch geblieben und aktiv dabei.

    Dein Beitrag bei Paul spricht mich übrigens an, insbesondere weil ich das ganz ähnlich wahrnehme.

    Dieses Reinwerfen von Stoffen, um ein bestimmtes Gefühl anstrengungsfrei zu "produzieren", finde ich mittlerweile so richtig deplatziert, mitunter gar peinlich ...

    Das geht mir eher nicht so, obwohl ich durchaus nachvollziehen kann, was du meinst.

    Ich für mich erinnere mich gut, wie ich an den Alkohol und die Zigaretten gekommen bin und was ich mich von dem Konsum versprochen habe. Ich war da doch nicht viel anders als andere. Und wie du eingangs schriebst, kamen sie als „gute Freunde“ daher.

    Ich bin einfach froh und dankbar, dass ICH mir ihrer negativen Dynamik, die ich lange ausgeblendet habe oder im Sinne meiner Kosten-Nutzen-Rechnung für kontrollierbar hielt, schließlich entziehen KONNTE. Nicht gerade wenige schaffen genau das nämlich nicht.

    Insofern habe ich eher ein mitwissendes, bedauerndes, mitunter allerdings auch amüsiertes und/ oder bitter-ironisches Verständnis für solche Beispiele, wie du‘s geschildert hast. Je nach dem, das kommt auf die Situation und den Typen an. In der Regel beschäftige ich mich allerdings eher wenig mit der Beobachtung anderer und bleibe lieber bei mir und meinem eigenen Jetzt, das gefällt MIR besser.

    Ob wir Abstinenzler Trendsetter werden, wage ich derzeit zu bezweifeln. Ich beobachte, wie gerade die nächste Generation, meine Nichten (13 und 10) an den Alkohol herangeführt werden und ihr Interesse daran entwickeln… X/

    Wir lesen uns?!?

    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo, -FORTUNE-!

    HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum. 🙋‍♀️

    Schön, dass Du zu uns gefunden hast und von Deinen positiven Erfahrungen mit der Abstinenz berichtest. Der zweite Teil deins Slogans gefällt mir besonders gut. ;) Deckt sich irgendwie mit meinen eigenen Erfahrungen, seit ich abstinent lebe.

    Schau dich hier gerne ein bisschen um, komm in Ruhe an. Und wenn du Fragen haben solltest oder etwas mit uns teilen möchtest, was Dir bei deiner Selbsthilfe weitergeholfen hat, nur heraus damit.

    Mein Sommer ist zwar in letzter Zeit häufig verregnet, aber genießen kann ich meine Zeit trotzdem. Genieß du ebenfalls den Sommer.

    Ich selbst bin übrigens 50 und habe mich Ende Oktober 2020 vom Alkohol getrennt.

    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo Orangina,

    schön, dass du wieder zurück bist! 🙋‍♀️

    Wie du siehst, hat sich hier ein bisschen was verändert, aber WIR sind noch da. 😄

    Wir lesen uns?!

    Liebe Grüße

    AmSee

    Nur so ein Tipp:

    Da du selbst das Positive, was Abstinenz mit sich bringt, vermutlich noch nicht kennst, könntest du dir jetzt erstmal vor Augen führen und ggf. notieren, wovon du eigentlich weg willst, wovon du dich befreien willst.

    Auch das kann am Anfang recht hilfreich sein. Wenn du weißt, wovon du weg willst, bekommst du eine Ahnung, wo du eigentlich hin willst.