Beiträge von AmSee13

    Das ist kein Weg, dass ist ein Trend.

    Nun, wenn ich das richtig verstanden habe, hast nicht nur du dich von diesem Trend inspirieren lassen. Könnte man das dann nicht als eine Art Weg auffassen? 🤷‍♀️

    Ist auch egal, wie man‘s nennt, vielleicht wär’s ja n Extra-Thread wert.

    Ich musste mich schon eine Weile nicht mehr dafür rechtfertigen, dass ich nicht trinke. Ich kenne das, was du beschreibst, aber durchaus. Juckt mich nicht mehr. Kennst du das Lied „Lasse Redn“ von den Ärzten? - Passt, oder?

    Hallo Honk/NieTho,

    herzlich Willkommen zurück und Danke, dass du dich erneut vorgestellt hast.

    Vielleicht fühlst du dich diesmal ja wohler hier und nimmst, ähnlich wie es mir ergangen ist, nachdem ich eine Weile weg war, Manches, was hier geschrieben worden ist, etwas anders oder nachsichtiger war.

    Wie ich dir schon mal geschrieben hatte, das erste Jahr hat es durchaus in sich. Manches wird u.U. auch als Angriff empfunden, obwohl gar kein Angriff dahinter steckt. Ich hab das bei mir selbst so erlebt, aber erst viel später begriffen oder eingesehen. Und ich hab das auch bei einer ganzen Reihe anderer Abstinenzler im ersten Jahr beobachtet.

    Ich hab dich jedenfalls in Pauls Thread nicht angreifen wollen, auch wenn ich angesichts der Diskussion dort genervt war.

    Vielleicht kannst du meinen Standpunkt in jener Diskussion irgendwann nachvollziehen.

    Ich find‘s gut, dass du dir Gedanken darum machst, wie das Forum fortgeführt werden könnte, und dabei auch konkrete Ideen einbringst. Ich werde mich mit Alex darüber besprechen.

    Ohne eine gewisse Anzahl wirklich aktiver Mitglieder und ohne Unterstützung bei der Moderation ist das von uns allerdings nicht zu stemmen. Alex hat in diese Richtung ja schon etwas geschrieben.

    Beste Grüße

    AmSee

    P.S.: Wenn du was über die Sober-Welle als möglichen interessanten Weg schreiben willst oder diese näher vorstellen willst, könntest du diesbezüglich einen Thread eröffnen. Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen interessant. Ich persönlich kann damit nicht so viel anfangen, aber das heißt ja nix. Wie wir hier immer wieder feststellen dürfen, gibt es offenbar nicht den einen Weg, der für alle passt.

    Hallo Fortune,

    zu dem Folgenden möchte ich hier in deinem Faden noch ein paar Gedanken teilen.

    Ich habe mich vor Kurzem aber dennoch gefragt:

    Warum schließe ich nicht Frieden mit mir, mit anderen und mit meiner Vergangenheit?

    Ehrlich gesagt habe ich kein überzeugendes Gegenargument gefunden.

    Ich finde allein schon den Gedanken sehr entspannend.

    In MEINEM Leben habe ich erfahren dürfen, wieviel in jener Weisheit „Alles hat seine Zeit“ aus Pred 3 steckt. In der Aufzählung, die nach diesem Satz folgt, heißt es unter anderem „lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit“.

    In meinem Leben ist Manches passiert, was mich innerlich schwer verletzt und für mein Leben geprägt hat. Ich war mir dessen nicht unbedingt bewusst, aber es hatte durchaus seine Auswirkungen in meinem Leben.

    Als Kind aus alkoholkranker Familie habe ich unbewusst Muster erworben, nach denen ich nahezu mein ganzes Leben gelebt habe: Ich fühlte mich zum Beispiel stets superverantwortlich. - Was übrigens, das weiß ich inzwischen, nicht immer richtig und auch angebracht war.

    Ich war stets um Höflichkeit und Freundlichkeit bemüht, zum einen, weil ich so erzogen bin, und zum anderen, weil es auch dem Schutz meiner eigenen inneren Sicherheit, die stets auf schwachen Füßen stand, diente. Negative Gefühle wie Ärger oder Wut unterdrückte ich. Überhaupt empfand ich Gefühle als gefährlich. Ärger und Wut brachen dann bei mehr oder minder unpassender Gelegenheit vulkanartig hervor, wenn der sprichwörtliche Tropfen das Fass zum Überlaufen brachte.

    Im Nachhinein denke ich, dass das eben auch seine Zeit hatte, bis dann eben die Zeit kam, in der ich in die Lage versetzt wurde (Den Ausbruch meiner schweren Erkrankungen betrachte ich als solchen Wendepunkt und als Chance), etwas daran zu ändern, und ich innerliche Heilung erreichen konnte.

    Während dieses Heilungsprozesses konnte ich dann endlich auch meinen Frieden mit mir und mit meiner Vergangenheit schließen. Nicht, dass ich das nicht vorher auch schon auf eigene Faust versucht hätte, aber die Verletzungen waren offensichtlich so tief, dass erst der richtige Zeitpunkt und die passende, professionelle Hilfe kommen musste. - Alles hat seine Zeit.


    Als ich bei dir den Absatz zum „Brücken bauen“ las, dachte ich zunächst an jene Zeit, in der ich zwanghaft ein gewisses Muster bedienen musste. Und in der ich stets Verständnis und Empathie für ANDERE aufgebracht habe und von Selbstfürsorge keine Ahnung hatte bzw. keinen Begriff hatte, wie das eigentlich geht.

    Heute baue ich tatsächlich mitunter Brücken, aber ich unterstehe keinem inneren Zwang mehr, sie bauen zu müssen. Und ich nehme anderen Menschen nicht mehr die Verantwortung ab, die sie selbst tragen müssten. Höflich und freundlich bin ich noch immer, aber nicht mehr zwanghaft und nicht um jeden Preis.

    Manche sind halt noch nicht so weit, dass sie anders handeln können; manchmal schaukeln sich Dinge wechselseitig hoch, manchmal gibt's Missverständnisse und manchmal einfach unterschiedliche Meinungen, die sich (zum aktuellen Zeitpunkt) nicht wirklich übereinander bringen lassen ... Stellt Euch mal kurz vor, alle anderen wären so pfiffig und so toll wie wir es sind? Das wäre vermutlich auch kein Paradies.

    Bei dem, was ich geschrieben habe - und wie ich Susanne kenne, geht das bei ihr auch in die Richtung - geht es nicht darum, dass wir von anderen erwarteten, „so pfiffig oder so toll wie wir“ (Sind wir das wirklich? - Würde ich von mir so übrigens nie behaupten.) zu sein.

    Menschen sind, wie sie eben sind, es gibt gute darunter und es gibt schlechte usw.

    Ich akzeptiere das, wie es eben ist, ändern kann ich es ja nicht. Ich muss sie nicht alle lieben und ich DARF mich von Menschen abgrenzen, die ich nicht mag, die negativ sind, deren Ansichten ich nicht teile usw. Auch das ist Teil meiner Selbstfürsorge.

    Bei schlechtem Wetter zieht man entsprechende Kleidung an, im Umgang mit gewissen Menschen kann man sich wappnen oder sich abgrenzen oder ihnen schlicht aus dem Weg gehen.

    Freundliche Grüße

    AmSee

    Hallo Fortune.

    Das auffälligste nach ein paar Monaten Abstinenz sind diese Momente des plötzlichen Glücks, diese Freude über ein Lächeln meines Gegenübers, ein leichtes Beschwingt-Sein beim flüchtigen Blick in das bunte Treiben der Stadt, Sonne auf meiner Haut ... die Deformation meines Belohnungszentrums wurde rückgängig gemacht. Seitdem bin ich auch viel näher am Wasser gebaut. Nicht in der Öffentlichkeit, aber in Momenten, wo ich bei mir bin.

    Auch ich kenne das, was du da beschreibst. Ich denke, dass es ohne dieses gewisse Tal, das man vorher erlebt hat, nicht so intensiv wahrgenommen würde. Ich denke, dass es mit dem bewussten Einlassen auf das, was unter Achtsamkeit zusammengefasst wird, zu tun hat.

    Und im ersten Jahr der Abstinenz geht’s meiner Beobachtung nach so richtig rund. Das habe ich bei mir selbst so wahrgenommen und auch bei anderen. So mancher - auch ich selbst - ist im ersten Jahr mitunter emotional etwas instabil. Zu erkennen ist das zum Beispiel daran, wie leicht sich jemand im ersten Jahr angegriffen fühlt. Ich selbst war da keine Ausnahme.

    Das dürfte durchaus etwas mit Veränderungen in der Biochemie des Gehirns zu tun haben, aber auch damit, sich nicht mehr mit Alkohol zu betäuben o.ä., sondern sich mehr oder minder bewusst dem zu stellen, was man gerade wahrnimmt, fühlt usw.

    Ich find‘s übrigens schön, dass du deine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen hier teilst. Vielleicht nimmt der eine oder die andere etwas davon für sich mit.

    SOBER CURIOUS

    Nüchtern mit Neugierde

    Verzicht auf Alkohol sei eine Reise, um sich klüger, schöner, fokussierter, interessanter, "grenzenlos präsent" zu fühlen und eine "tiefe Verbindung" zu allem herzustellen.

    Mir persönlich ist das too much, auch wenn es in meinem abstinenten Leben gewisse Anklänge daran gibt, aber die haben eher etwas mit meinen Interessen und meiner Persönlichkeit zu tun.

    So formuliert, klingt das wie die Werbeversprechen sogenannter Heilsbringer, die sich aber in der Realität in dieser Art und Weise gar nicht halten lassen.

    Mir geht’s mitunter auch so richtig mies. Ist dann eben so, gehört zum Leben offenbar hinzu. Dann heißt es für mich, meine Balance zwischen Annehmen, Selbstfürsorge, Geduld, Gelassenheit usw. zu finden.

    Viele Grüße

    AmSee

    Einen „Friedhof“, wie ich das bei der bisherigen Struktur des Forums vor mir gesehen habe, sehe ich bei dieser Umstrukturierung nicht vor mir. Wenn Vollmitglieder etwas teilen, dann darf das einfach so als Teilen stehen gelassen werden. Antworten darf, wer sich angesprochen fühlt, aber es besteht kein „muss“, ganz anders als bei Nutzern, die hier völlig neu aufschlagen.

    Diesbezüglich möchte gerne ein paar meiner Gedanken teilen. Nicht zur Rechtfertigung, denn das brauche ich nicht und habe ich nicht nötig, sondern weil es etwas darüber aussagt, wie ICH mein Leben lebe und warum ich persönlich mit der anstehenden Umstrukturierung des Forums gut leben kann. Ich mag meine Gedanken diesbezüglich einfach teilen, vielleicht kann ja jemand etwas für sich daraus mitnehmen.

    Angesichts der Einschränkungen, die aus gesundheitlichen Gründen in meinem Leben eingetreten sind, lebe ich bewusster damit, was MIR gut tut und was eben nicht.

    Das bedeutet konkret, dass ich mich mit vielem Negativen, was es in dieser Welt und um uns herum nun einmal gibt, möglichst wenig beschäftige. Diese Weisheit „Das, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst, wird mehr und verstärkt sich.“ habe ich selbst auf positive wie auch auf negative Weise erfahren.

    Und da ich den absoluten Tiefpunkt, den Punkt, an dem ich nur noch sterben wollte und alles nur schwarz, dunkel und absolut hoffnungslos war, nur allzu gut kennengelernt habe, habe ich keinerlei Interesse, mir etwas zu geben, was mich wieder dorthin bringen könnte.

    Das bedeutet konkret, dass ich das tue, woran ich wirklich Interesse habe und das, was mir gut tut, und möglichst wenig von dem anderen, es sei denn, es ist notwendig und tatsächlich nicht zu vermeiden.

    Das bedeutet konkret in Bezug auf die bisherige Struktur dieses Forums, dass ich mich nicht mit einer Reihe von unbeantworteten Beiträgen von Neuankömmlingen abgeben mag. Das es so kommen wird, ist angesichts der Entwicklungen äußerst wahrscheinlich. Daher auch der Gedanke an Friedhof. Und die Nutzer, die sich nur einmal melden, eine Rückmeldung kriegen und sich dann nicht wieder melden, machen‘s nicht besser. Tut nicht gut, muss nicht sein, darf meinetwegen weg.

    Das bedeutet konkret auch, dass ich mich nicht mit Menschen abgeben mag, die in gewisser Weise negativ sind. Menschen, die in einer (mehr oder minder selbstgewählten) Opferrolle verweilen wollen, empfinde ich zum Beispiel als negativ, teilweise als regelrechte Energiefresser. Ich hab selbst viel Schlimmes erlebt und darf mit schweren, chronischen Erkrankungen leben, aber ICH hab für mich und mein Leben immer wieder die Verantwortung übernommen, hab mir meinen Weg da raus gesucht.

    Ich lehne solche Menschen nicht von vornherein ab, bringe durchaus auch Empathie auf, aber ich grenze mich ganz bewusst von solchen Menschen ab. - Ich hab da konkret eine ehemalige Freundin vor Augen, deren ständiges Jammern und „Ja, aber“ mir so zu viel geworden sind, dass ich schließlich das Weite gesucht habe, um MICH davor zu schützen. Die übernahm und übernimmt keine Verantwortung für sich und frisst, wann immer ich ihr begegne - Kurznachrichten reichen schon - einfach nur meine Energie, ohne dass das ihr oder mir irgendwas Positives bringt.

    Bei meiner Tätigkeit hier im Forum komme ich zwar auch mit Negativem in Berührung, aber nicht selten ist das etwas, was ich erstens selbst kenne und überwunden habe, und zweitens - so war das jedenfalls mal und ist es zwischendurch auch immer wieder mal gewesen - empfinde ich es als spannend und interessant, wenn da Menschen sind, die ebenfalls die Verantwortung für sich übernehmen wollen, ihren Weg raus suchen und tatsächlich Selbsthilfe anstreben. Und DAS wiederum ist etwas Positives.

    Bei allem Interesse aber tut es mir wiederum nicht gut, mich zu viel mit diesem Thema zu beschäftigen. Würde es hier mehr werden, könnte und wollte ich das nicht bewältigen. Da müssten dann andere ran und solche gibt’s hier eben nicht. Es ist eben, wie’s ist. Punkt.

    Unter den neuen Bedingungen dürfte es aller Erfahrung nach nicht zu viel werden. Und ich darf davon ausgehen, dass Menschen, die für sich selbst die Verantwortung übernommen haben, Beiträge schreiben.

    Grüße

    AmSee

    Ich mache hier niemanden Vorwürfe das voran. Aber ohne eine Aufarbeitung der ganzen Angelegenheiten erinnert es doch arg an den Buchtitel: "Beim nächsten Mann wird alles anders. Ein naives Wunschdenken.

    Hallo Brant,

    ob das, was ich jetzt schreibe, hilfreich für die Kommunikation ist oder nicht, weiß ich nicht, trotzdem meine ich, dass es gesagt werden muss. Vielleicht kommen wir dadurch „zu nem sauberen Ergebnis“.

    Ich frage mich, warum du mit dieser gewissen „Ja, aber“ Methode kommst. Das „ja“ steht bei dir nicht explizit, aber implizit kann man es hören.

    Willst du uns irgendwas verkaufen oder willst du lediglich auf deiner Position verharren?

    Im Verkauf mag die „Ja, aber“-Methode zwar ein probates Mittel sein, in der zwischenmenschlichen Kommunikation ist sie jedoch eher ungünstig und herzlich wenig konstruktiv (Stichwort: Energiefresser).

    Aus deiner eigenen Komfortzone kommst du nach MEINEM Eindruck nicht heraus.

    Mehrfach hast du in den letzten Tagen Andeutungen gemacht, denen zu entnehmen ist, dass G. deiner Ansicht nach etwas falsch gemacht hat. Dass G. sich angegriffen fühlt, ist für mich jedenfalls nicht sonderlich verwunderlich.

    Da du selbst offenbar früher schon mal dabei warst, hättest du, wie ich das sehe, grundsätzlich früher etwas zur Verbesserung sagen oder tun können. Hast du das gemacht? Aufzeichnungen finde ich darüber jedenfalls nicht.

    Jetzt an dieser Stelle über das Hätte, Wäre, Könnte zu diskutieren und den schwarzen Peter sozusagen G. zuzuschieben halte ich nicht für konstruktiv und auch nicht für angebracht.

    Vielleicht solltet ihr bei Gelegenheit mal klären, was das da eigentlich zwischen euch ist. Denn DASS da was ist, ist kaum zu übersehen. Um es mit Susannes Worten zu formulieren:

    Vielleicht muss die Dreckwäsche ja gewaschen werden, damit wir zu nem sauberen Ergebnis kommmen.

    Grüße

    AmSee

    Was das Forum betrifft wird es nicht mehr lebendig. Das kenn ich von anderen

    stillgelegten Foren.

    Das sehe ich auch so und ich sehe das ganz gelassen.

    Also Anfangs war das so, dass solche Foren von Leuten aufgemacht wurden, die einen persönlichen Wunsch hatten, etwas zu ändern, oder sich auszutauschen, weil sie selbst das wollten. Aus Gründen ihrer eigenen Selbsthilfe, weil ihnen die vorhandenenen Angebote nicht passten, usw.

    Aus dem gleichen Grund, warum man sich selbstständig macht, den Job, den Du willst, gibts nicht, also machst Du ihn Dir selbst.

    Unzufriedenheit ist der beste Grund für eine Veränderung.

    Danke dir für die Klärung. In die Richtung hab ich grad nicht gedacht.

    Ja, da geht die Wahrscheinlichkeit, dass jemand von uns was Neues aufmacht, in der Tat gegen Null.

    Ende 2018 hatte K`s Forum nur noch sehr wenige Beiträge, an manchen Tagen zero jedoch kurz nachdem A das Forum übernommen waren es so 70 Beiträge und mehr täglich. Gestern Abend als ich kurz aufschlug waren zu dem Zeitpunkt 28 aktive Mitglieder unterwegs. Wie kann das sein?

    Ich hab da so eine Ahnung, weil ich bei jenen Anfängen dabei war.

    Ich sehe aber nicht, dass wir mit unserer winzig kleinen Belegschaft etwas ändern könnten und etwas Vergleichbares aus dem Boden stampfen könnten.

    Und was glaubst du nun, um welche Wünsche es da geht? Das nächste Forum dieser Art wird vermutlich jemand aufmachen, der noch nie hier war. Oder Du.

    Auch wenn die Frage nicht an mich gerichtet ist: Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht und es ist MIR auch nicht wichtig oder nicht wichtig genug, dass ich die Energie für eine Analyse und entsprechende Konsequenzen umsetzen möchte.

    Interessieren würde mich aber schon, warum das nächste Forum dieser Art von jemand aufgemacht würde, der nie hier war.

    Da sind wir nämlich wieder an dem Punkt: wer braucht solche Foren? Und ich mein jetzt, so, das er wirklich was dafür tut?

    Ich hab den Eindruck, Susanne denkt in die Richtung, in die auch ich denke.

    Sicher. Faktisch gilt das aber auch für Greenfox. Wenn ich die Arschkarte nehme, dann habe ich sie eben. Eins zwei drei meins.

    Da hast du meines Erachtens nicht ganz Unrecht. Und mir fällt dabei auch das Thema ein, das wir in Bezug auf Angehörige immer mal wieder diskutieren.

    Dennoch finde ich es nicht fair, wenn Menschen, die es vielleicht anders oder besser hätten machen können, dem der sozusagen die „Arschkarte“ gezogen hat und dieses Forum hier als Hilfe für viele andere - unter anderem auch mich - bewahrt hat, Vorwürfe machen, DASS er die Arschkarte gezogen hat und nicht auch das gemacht hat, was dem Anschein nach alle tun.

    "Nein" ist ein vollständiger Satz.

    Bezieht sich das auf deine Absage?

    Wenn ja: Natürlich hat jeder das Recht, so eine Aufgabe wie diese abzulehnen.

    Vorwürfe, warum‘s nicht besser gemacht worden ist, - und Greenfox scheint die Kommunikation offenbar als Vorwurf/ Angriff gegen sich verstanden zu haben - helfen da aber auch niemandem weiter. Ob‘s Vorwürfe oder Angriffe waren oder nur ein schlichtes Interesse, warum‘s da hin gelangt ist, wo‘s ist, sollen meinetwegen Sender und Empfänger unter sich ausmachen. Vielleicht muss da ja was geklärt werden, keine Ahnung. 🤷‍♀️

    Fakt ist offensichtlich, dass das Forum schon lange dicht gewesen wäre, wenn Greenfox nicht irgendwie durchgehalten hätte. Wer mag, darf da einfach „Danke“ sagen, wer nicht mag, lässt es eben bleiben.

    Und JETZT ist es eben so, wie es ist. MICH persönlich interessiert da nur die Lösung, ob und wie es weitergehen könnte, weniger, warum es da gelandet ist, wo es jetzt eben ist. So verstehe ICH jedenfalls den Tagesspruch.

    Auch Brant ist nur der Überbringer der schlechten Nachrichten.

    Nun, nach dem, was ICH hier in den letzten zwei Tagen gelesen habe, stellt sich mir die Frage, ob Brant tatsächlich nur der Überbringer schlechter Nachrichten ist oder ob er - ähnlich wie du -grundsätzlich etwas hätte machen können.


    Spielt am Ende keine Rolle. Siehe Tagesspruch von gestern:

    Löse das Problem,

    nicht die Schuldfrage.

    Japanische Weisheit

    Die Frage stellt sich mir da schon wie und wann konnte das so entgleiten?

    Gute Frage.

    K. war bis Mai diesen Jahres der Eigentümer, aber er hatte aus welchen Gründen auch immer sichtlich kein oder aber nur äußerst wenig Interesse. Er war so gut wie überhaupt nicht erreichbar. Ab und zu wurde mal was upgedatet, aber was da genau geschah, entzieht sich unserer Kenntnis. Am Ende war die Software jedenfalls völlig veraltet und es grenzt an ein Wunder, was Alex da geleistet hat, um das, worauf es ankam, zu erhalten.

    In der Tat war das Forum über Jahre ohne den nötigen technischen Beistand.

    Susanne beschreibt, was auch ich beobachtet habe. Es war am Ende nur noch eine Frage von Tagen, bis das Forum zwangsgeschlossen worden wäre, und daran wäre von unserer Seite nichts zu ändern gewesen.

    Wenn Alex sich der Sache nicht angenommen hätte - und er hat da wahrlich viel Arbeit reinstecken müssen - wäre das Forum schon im Mai zu Ende gewesen.

    Als wir‘s gerettet haben, bestand von unserer Seite noch die Hoffnung, dass es sich wieder entwickelt. G. und ich wollten noch nicht aufgeben und ich bemerkte ja auch, dass es immer wieder Interessierte gab (einmal waren es sogar 250 auf einmal, die es besucht haben) und dass ein paar Vollmitglieder antworteten und Neuankömmlingen somit Hilfestellung anboten.

    Doch es entwickelte sich trotz der investierten Mühe nichts. Und da G. sich aus verschiedenen Gründen zurückziehen wollte und musste, ich aber keine Unterstützung fand, stand ich mehr oder minder alleine vor dieser Angelegenheit und mir wurde klar, dass da nichts mehr zu machen ist.

    Und ich hatte dann eben die Gelassenheit, es so sein zu lassen und zu Ende gehen zu lassen. Ich hielt es allerdings für wichtig und richtig, unsere Mitglieder und stille Mitleserinnen und Mitleser über die Lage zu informieren. Meine Gründe gehen aus jenem Faden diesbezüglich hervor.

    Die Lösung, die Alex dann von sich aus angeboten hat, habe ich nach kurzer Bedenkzeit für machbar gehalten. Und ich fühlte in mir die Bereitschaft und die Energie, das noch mitzutragen.

    Das kann ich sogar nachvollziehen. Betrachte die Problematik aber, auch wenn ich da nicht beteiligt war, eher von Innen, aus den Entwicklungen heraus, wie ich sie hier beobachtet habe.

    Solange ICH das hier mache, suchte ich ggf. intern nach Unterstützung oder Absprache. Insofern konnte jemand, der die Mod-Funktion innehatte, durchaus noch Mod sein, auch wenn er/sie öffentlich nicht mehr auftrat und kaum mehr online war. Wenn du das mehr oder minder allein machst, bist du froh, wenn andere, die die Mod-Funktion übernommen hatten, nicht gänzlich weg sind und hoffst irgendwie auch, dass die nochmal wieder kommen. Im Grunde entstand das aus meines Erachtens aus einem Nachwuchsproblem.