Beiträge von AmSee13

    Ich, weinend: „So lasse ich mich nicht mehr von dir behandeln! Du tust mir weh und es tut dir noch nicht mal Leid!“
    Fitnesstrainer: „Es war ein Sit-up. Einer.“

    Ich denke, dass es auch schlichtweg Veranlagungssache ist, in welchen Emotionen man sich so bewegt. Natürlich durchläuft jeder Mensch alle Emotionen, aber gewissen Emotionen steht jeder für sich was näher. Ich selbst habe es nicht so mit der Scham, auch wenn ich mich ab und an schäme. 🤷‍♀️ Ich stehe den Schuldgefühlen viel näher als der Scham.

    Ich muss gestehen, dass ich bei dieser Unterscheidung nicht mehr so richtig mitkomme. Was unterscheidet denn Scham von Schuldgefühlen?

    Geht es nicht bei beidem darum, sich in irgendeiner Weise schuldig zu fühlen für etwas, was man absichtlich oder unabsichtlich, bewusst oder unbewusst getan hat? 🤷‍♀️

    Deswegen überlege ich die ganze Zeit, konnte ich wirklich mein Handeln steuern und ich hab da Schwierigkeiten eine Antwort zu generieren. Ich glaube, ich wusste es einfach nicht besser, mir war einfach nicht bewusst was ich da tue und auf was ich zusteuere. Ich habs schlicht ignoriert und mich treiben lassen.

    Meine persönliche Antwort darauf:

    Anders vielleicht als du „wusste“ ich aufgrund meiner Familiengeschichte im Prinzip, auf was ich zusteuern könnte. Ich hab in meinen letzten zwei Jahren sogar durch solche Online-Tests immer wieder überprüft, ob ich schon Alkoholikerin bin, weil mir mein Konsum Sorgen zu bereiten begann, ich den Alkohol aber nicht lassen wollte, weil ich mir mir etwas vom Alkohol versprach, auf das ich zu dem Zeitpunkt nicht verzichten wollte.
    - Heute kann ich über mein Verhalten nur noch den Kopf schütteln. -

    Rein vom Verstand her hätte ich entweder den Alkohol lassen müssen oder aber meinen Konsum einschränken bzw. besser kontrollieren müssen. Das aber konnte oder wollte ich nicht. Meiner eigenen Erfahrung nach ließ sich dieser berühmte Schalter nur vom Kopf her nicht für mich umstellen.

    Bis dann eben der Moment kam, als ich’s vor mir selbst nicht länger leugnen konnte und tatsächlich bereit war, die Reißleine zu ziehen.

    Gefühle von Scham hatte ich zunächst auch. Ich hab mich fast mein ganzes Leben dafür geschämt, aus einer Alkoholfamilie zu entstammen. Dahinter steckte so ein Glaubenssatz, dass ein Alkoholiker ja schließlich selbst an seiner Krankheit schuld sei.

    Ich hatte in meinem Leben alles dafür getan, um diesen Makel, den ich empfand, wettzumachen. Und dann musste ich mir eingestehen, dass ich selbst mich ebenfalls da reingeritten hatte. Was würde meine Schwiegerfamilie über mich denken, wenn das rauskommt? Würden die denken: „War ja klar, das aus so einer Familie nix Gutes rauskommen kann.“?


    So denke und empfinde ich inzwischen aber schon lange nicht mehr. Ich schäme mich weder für meine Familie noch für das, was ich getan habe, sondern finde mich heute durchaus in dem wieder, was Mojo in Beitrag # 6 über sich geschrieben hat.

    Und auch mir hat, wie Mojo über sich schreibt, sehr geholfen, dass ich mich von Beginn an wirklich sehr intensiv mit allem befasst habe und mich dem schonungslos gestellt habe. Heute denke ich, dass alles, was mir widerfahren ist und was ich getan habe, mich zu der gemacht hat, die ich heute bin.

    rent hat in einem anderen Thread etwas geschrieben, was mir manchmal auch sinngemäß durch den Kopf geht:

    Zitat

    Mir hilft sogar manchmal dieser trotzige Gedanke, "Ok, bin ich eben Alkoholiker und ihr weichgespülten Feiertagstrinker, die ihr euch vielleicht irgendwelche Urteile anmaßt, kommt erstmal in meine Lage, macht den Schmerz, Zerbruch, Entzug, Verzweiflung trallala durch, bevor ihr über mich urteilen könnt und mir das Siegel "A" (selber schuld, einfach keine Kontrolle über sich) aufdrückt. Macht ihr das erstmal durch und schafft es mal, da rauszukommen!

    Echt, Scham fühle ich längst nicht mehr, sondern tatsächlich mitunter so etwas wie Stolz auf mich und ganz viel Dankbarkeit. Was geschehen ist, ist geschehen, aber ich hab, als ich endlich begriffen hab, was geschehen ist, einmal mehr die Verantwortung für mein Leben übernommen und das, was ich ändern konnte, geändert.

    AmSee

    das dort die Aussage im Raum steht, dass ein jeder weiss, wohin übermäßiger Alkoholkonsum führen kann.

    Und ich frag das mal ganz direkt: Weiß ein jeder das wirklich?

    Ich komme mit dieser Fragestellung, aber aber auch mit der Aussage nicht so ganz zurecht.

    Wer ist denn mit „ein jeder“ gemeint? Ist das im Kontext jener Aussage, auf die du dich beziehst, etwas näher definiert?

    Zweitens sinniere ich über dieses Wörtchen „wissen“. Interessant finde ich, dass - FORTUNE - es mit „sich bewusst sein“ gleichgesetzt und mit diesem Wort ersetzt hat. Was bedeutet denn überhaupt „wissen“?

    Zwischen „wissen“ und „sich einer Sache bewusst sein“ sehe ich doch noch einen Unterschied und selbst der Begriff „wissen“ kann unterschiedlich ausgelegt werden.



    Wenn ich an die erwachsenen Menschen, mit denen ich im Laufe meines Lebens so Umgang gepflegt habe, denke, so kannten diese in der Regel mindestens einen Menschen, der/die Alkoholiker war. Diese dürften sich zu diesem Thema durchaus eigene Gedanken gemacht haben und mit einer Art von „Wissen“ - was auch immer das genau ist/war - leben.


    Von Interesse dürfte im Zusammenhang der o.g. Fragestellung sein, ob dieses „Wissen“ entsprechende Konsequenzen für den Umgang mit Alkohol gehabt hat.


    Ich kürze ab: Hat es kaum.


    Was ich bei einigen von denen und auch bei mir selbst bemerken durfte, war, dass dieses „Wissen“ im eigenen Umgang mit Alkohol keine besonders große Rolle spielte bzw. bei dem einen oder anderen noch spielt. Ich hab das schlichtweg verdrängt bzw. ich lebte in dem Bewusstsein, dass mein Konsum eben nicht „übermäßig“ sei, sondern voll im Rahmen. - Fragt mich im Nachhinein nicht, wie ich zwei Flaschen Wein/Sekt am Abend für „nicht übermäßig“ halten konnte, das könnte ich euch jetzt nicht mehr beantworten. - Und nach dem, was ich von den anderen höre, halten die ihren Konsum (der definitiv über den Grenzwerten der Empfehlungen liegt) nicht für „übermäßig“.

    So blöde das klingt, mir sind solche Erlebnisse und Beobachtungen wichtig. Das liegt vielleicht an meiner Konfrontationsabstinenz, dass mir gestern nach langer Zeit wieder vor Augen geführt wurde, wie schnell gute Vorsätze über Bord geworfen werden und wie erschreckend schnell der komplette Kontrollverlust einsetzt. Und, wie Menschen sich unter Alkoholeinfluss verändern. Aus einem Menschen, mit dem ich mich gerne und gut unterhalten habe, ist ein Mensch geworden, der mir unangenehm wurde, in kürzester Zeit. Mir war die Nähe zu der Person aufgrund des veränderten Verhaltens und auch des Geruchs schlichtweg unangenehm bis, sagen wir wie es ist, ekelhaft.

    Also ich find überhaupt nicht, dass das „blöde“ klingt. Und selbst wenn jemand anderes das „blöd klingend“ finden sollte, ist das meines Erachtens völlig irrelevant, weil diese Erlebnisse DIR auf deinem Weg etwas bedeuten und in gewisser Weise wichtig für dich sind.

    Im Grunde geht es mir und meinem Mann mitunter ja ähnlich wie dir. Bei solchen Begegnungen/ Erlebnissen wird uns einmal mehr bewusst, wie problematisch der Umgang mit Alkohol um uns herum mitunter ist. Es bestärkt uns noch einmal mehr, definitiv nicht mehr Teil davon sein zu wollen.

    Über diesen sogenannten Dry January haben mein Mann und ich die Tage auch gesprochen. Kollegen von ihm, deren problematischer Umgang mit Alkohol nicht zu übersehen und zu überhören ist - sie reden ja ständig davon und prahlen damit - , erzählen, dass sie einem Dry January machen und wie gut ihnen das tut. Nur ab und zu am Wochenende und bei den Feiern, die in diesem Monat hier und da anstehen (diverse Kohltouren z.B) würden sie eine Ausnahme machen. Mein Mann (und ich auch, wenn er von diesen Begebenheiten erzählt) kann darüber inzwischen nur noch den Kopf schütteln. Uns fehlt inzwischen der Zugang zu deren Sichtweise.

    Und dieses Erlebnis gestern zeigt mir wieder extrem deutlich, wie wichtig mir die Nüchternheit ist als aber auch, wie sehr ich die Nüchternheit mittlerweile liebe und schätze. Wie sehr ich es mag, klar zu sein, mir selber bewusst zu sein, jederzeit handlungsfähig zu sein, fokussiert und rational. Herr über mich selber zu sein und mich nicht fallen lasse in einen Rausch, in eine Verhaltensweise, die mich kontrolliert und steuert.

    Kann ich sowas von nachempfinden.
    Heute morgen fielen bei uns ähnliche Worte. Gestern war mein Mann mit seinen Kollegen auf Kohltour….

    Nüchtern und klar ist wirklich geil! Aber man muss es wohl erst zu schätzen lernen.

    Scheint wohl so.

    Hallo Mia,

    ich kann das tatsächlich nachvollziehen, was dich bewegt.

    Was ich dir noch sagen möchte:

    Fühl dich bitte nicht unter Druck gesetzt, hier bei uns gezielte Schritte vorweisen zu müssen.
    Das Schreiben hier soll DIR gut tun, darauf kommt kommt es an!

    Ich beschäftige mich ja nun schon eine Weile mit diesem Thema. Die Wege aus der Abhängigkeit sind mitunter sowas von unterschiedlich. Bei dem einen geht’s so, bei dem anderen so, warum auch immer das so ist. 🤷‍♀️

    Wenn dir das Schreiben hier, auch in deinem derzeitigen Schwebezustand, gut tut, dann darfst du durchaus teilen, was dich beschäftigt.
    Wenn’s dir nicht gut tut, dann ist es tatsächlich besser, wenn du nicht schreibst.

    Liebe Grüße

    AmSee

    Zitat

    ...ich wünsche Dir Kraft.....Du bist stark...

    …wenn ich da so über das frei zitierte nachdenk, vielleicht ist das ja auch der falsche Ansatz. Oder zumindest missverständlich formuliert.

    Mir persönlich gelang der Ausstieg jedenfalls erst an dem Punkt, an dem ich aufgab. Resignierte. Als ich mir eingestand: ich bin schwach! Ich bin schwächer als der Alkohol. Und es ist ein Kampf den ich nur verlieren kann. Erst da wurde mir klar, dass ich diesen Weg so nicht mehr weiter gehen kann wenn ich nicht dabei drauf gehen will.

    Erst von da an konnte ich loslassen. Erst ab diesem Punkt war es mir persönlich möglich, die `Schnittstelle des Denkens‘ zu überschreiten.

    Als ich das gestern gelesen habe, kamen bei mir verschiedenste Gedanken auf, die ich erstmal sortieren musste. 🤔


    Mir ist bewusst, was für Erfahrungen dahinter stecken, ich hab davon auch schon bei anderen gelesen und nicht ohne Grund dürfte sich dieser Ansatz z.B. auch im ersten Schritt des 12 Schritte Programms der Anonymen Alkoholiker finden.

    Ich selbst aber reibe mich persönlich mich an der einen oder anderen Formulierung, meine eigenen Erfahrungen beim Ausstieg (und bei der erfolgreichen Bewältigung meiner gravierenden, chronischen Erkrankungen) waren etwas anders.

    Nun habe ich damals nicht den Eindruck gehabt, einen Kampf gegen den Alkohol zu führen und auch jetzt, wenn ich darüber so nachdenke und meine eigenen Formulierungen hinterfrage, passt für mich persönlich diese Formulierung, „einen Kampf gegen den Alkohol“ geführt zu haben, nicht.


    Insofern stellte sich bei mir auch nicht so eine Erkenntnis ein, dass ich diesen Kampf nur verlieren kann, dass ich schwächer als der Alkohol sei.

    Als ich bereit war, mich dem Thema zu stellen, war es im Grunde die Enttarnung meiner Illusionen und falschen Vorstellung vom Alkohol als hilfreicher Wegbegleiter einerseits und die Aussicht, dass ein Leben ohne Alkohol tatsächlich erstrebenswert sein könnte, weil ich hier auf Menschen traf, denen ich genau das von Anfang an abnehmen konnte.


    Die Formulierung „Du bist stark…“

    In den letzten Jahren hat sich mich immer wieder herausgestellt, dass es die negativen Glaubenssätze waren, mit denen ich selbst mich immer wieder fertig gemacht hab.
    Als äußerst hilfreich erwies sich für mich selbst immer wieder der Perspektivwechsel, den man mir ermöglichte. Es gab so einige Momente, in denen ich selbst mich nur als schwach, dumm, minderbemittelt usw. wahrnahm und entsprechende Glaubenssätze in meinem Kopf hatte. In manchen solcher Momente traf ich auf Menschen, die mir einen äußerst hilfreichen Perspektivwechsel ermöglichten, in dem sie den Blick auf das, was ich tat, und den Blick auf mich selbst veränderten und mir damit unter anderem auch wörtlich vor Augen führten, wie stark, wie selbstwirksam ich eigentlich war.

    Aufgrund dieser meiner eigenen Erfahrungen setze ich daher inzwischen auf einen anderen Ansatz als den oben genannten.
    Und während ich dies hier so schreibe, fällt mir ein, was ich vor vielen Jahren in dem Buch von Manfred Lütz , „Irre - wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen“ gelesen habe, weil dort schon mein eigener Ansatz vertreten ist.


    Ob der Ansatz, frei zitiert „ ...ich wünsche Dir Kraft.....Du bist stark..“ der richtige oder der falsche Ansatz ist, kann und will ich nicht beurteilen.

    Wir betonen hier im Forum nicht ohne Grund immer wieder unsere Überzeugung, dass es „den einen Weg“ zur Bewältigung der Herausforderungen im Zusammenhang mit Alkoholkonsum nicht gibt.

    Ich fand und finde es auf jeden Fall interessant, dass Mojo seine Gedanken und Überlegungen hier eingebracht hat. Nach meinem Eindruck treffen hier zwei verschiedene Ansätze aufeinander, von denen meiner Erfahrung nach jeder etwas für sich hat.


    Viele Grüße

    AmSee

    Na dann viel Erfolg für morgen. 🍀


    Kann ich nachvollziehen, dass du Bammel davor hast.

    Das Problem sehe ich hier darin, dass es gleich schon so angelegt ist, dass du etwas, von dem du noch nicht weißt, was kommt und auf dich zukommt, der Öffentlichkeit preisgeben willst.

    Das ist nicht unproblematisch, weil du dich selbst damit möglicherweise überforderst.
    Dass du Bammel vor morgen hast, weißt darauf hin, dass ein Teil deines Inneren um die Gefahr weiß oder einfach nur eine Gefahr ahnt.

    Ich kann dir nur raten, dich nicht zu überfordern.

    Viele Grüße

    AmSee

    Nachtrag:

    Als ist deine Zeilen mit dem Bild des Holzes im Fluss gelesen hab, hab ich mir das durchaus bildlich vorgestellt und nachgesonnen, was da eigentlich ergänzt werden müsste, um zu entschleiern, was da eigentlich mit dir passiert.

    Wie gesagt, ich hatte früher ähnliche Vorstellungen im Kopf.


    Das Problem ist, dass du bzw. die Sucht dir mit dieser Vorstellung vorgaukelt, dass Alkohol etwas Positives sei, etwas das dir im kalten Flusses einen wertvollen Halt gäbe.

    Wenn du diese Vorstellung nicht enttarnst, wird sich dir dieses Stück Holz alias der Alkohol immer wieder als rettend anbieten, so verlockend wie es scheint.

    Von außen und nüchtern betrachtet, sieht die Realität anders aus, deine ehrlichen Zeilen heute zeigen es ganz deutlich. Und so stellte sich mir vorhin die Frage, was ich dir antworten könnte, um die Vorstellung zu enttarnen.

    Und als mir dann einfiel, was ergänzt werden müsste, um die trügerische Vorstellung zu enttarnen, drängten sich mir zwei Geschichten von Odysseus auf. Die mit den Sirenen und die mit Circe.


    Wenn dir so etwas liegt, könntest du dein Bild in Form einer Geschichte weiterspinnen:

    Die Protagonistin bemerkt, dass das Holz, an dem sie sich festhält, vergiftet ist und sie immer müder, träger und mutloser macht.

    Welche Handlungsmöglichkeiten stehen ihr offen? Wie soll dir Geschichte weitergehen, damit sie dir gefällt und Mut macht?

    Liebe Mia,
    auch wenn du‘s gerade nicht fühlen kannst, so ist da eine große Stärke in dir. Das zeigt sich z.B. in deinem Willen, den Kopf nicht einfach in den Sand zu stecken.

    Bilder können hilfreich oder hinderlich sein. Du hast für das Trinken das Bild eines Stück Holzes im Fluss, an dem du dich im kalten Wasser festhalten kannst, gewählt.

    Ich kann das gut nachvollziehen und ich hab früher auch ähnliche Vorstellungen gehabt.

    Lass uns mal bei diesem Bild bleiben, es verhält sich da nämlich nüchtern betrachtet ähnlich wie mit dem o.g. Pflaster oder der Vorstellung vom Trinken als „Seelentröster“. Im Gegensatz zu einem stinknormalen Stück Holz ist dieses Stück nämlich toxisch. Es entströmt ihm ein Gift, das dich lähmt, dir alle Energie nimmt, die mutlos macht.

    Das verdammte trinken ist wie ein Stück Holz im Fluss. Seit ich draufgesprungen bin, würde ich am liebsten drauf hocken bleiben. Nur bis zur nächsten Abzweigung. Oder wenigstens die Hand dran lassen, damit ich mich noch ein paar mal drauf ziehen kann… anstatt die Mia zu sein, die das Holz ziehen lässt und wieder ins kalte Wasser springt und den Weg wie vor drei Monaten nochmal ausspricht und auch beginnt.


    Schau mal, was dieses Stück Holz mit dir macht. Es steht alles in deinen heutigen Beiträgen drin.


    Beim Lesen und beim Aufschreiben meiner Gedanken ploppen sich bei mir Geschichten von Seeleuten auf, die sich auf die lieblichen Stimmen von Sirenen einlassen, und sterben, oder eine Insel betreten und auf dieser einem lebensgefährlichen Zauber verfallen. Kennst du zum Beispiel die Geschichten den Irrfahrten des Odysseus? Wenn nicht, kennst du vielleicht andere, in denen von Menschen erzählt wird, die einem Zauber verfallen.

    Du bist stark, liebe Mia, auch wenn du das heute nicht so fühlen kannst. Du wirst Lösungen finden!
    Vielleicht schon im Gespräch mit deiner Therapeutin.

    Ich sende dir ebenfalls Kraft.

    Liebe Grüße

    AmSee

    Hallo Kai,

    herzlich Willkommen in unserem Forum.
    Wie‘s der Zufall will, habe ich heute morgen zum ersten Mal in deinen Podcast gehört und zwar in die Folge, in der du dich selbst vorstellst.

    Du bist der zweite Podcaster, der hier aufschlägt. Darf ich dich fragen, ob du „nur“ wegen deines Podcasts hier bist oder deinetwegen bzw. um deine eigenen Erfahrungen zu teilen?

    Wenn’s nur wegen des Podcasts sein sollte:

    Also Werbung ist generell unerwünscht. Einen Hinweis zu deinem Podcast gibt es schon, ich nehme ihn demnächst auch in unsere Linksammlung auf. Wie die andere Podcasterin auch darfst du deinen Podcast vorstellen.

    Welche Erwartungen hast du an uns?


    Viele Grüße

    AmSee
    als Moderatorin