Es ist ein gutes Zeichen, dass Du so zügig geantwortet hast, Bernd. 44.
So merken wir, dass Du Dir wirklich Gedanken machst und es ernst meinst.
Ich habe auch lange Zeit gebraucht, um den Absprung zu schaffen. Das kennt wohl jeder...
Die erste Zeit ist etwas schwierig. Aber gerade da sollte man Grenzen setzen und wirklich
diese Orte meiden, an denen Alkohol konsumiert wird. Und später meidest Du, aus vielen
Gründen von allein diese Orte.
Zu Deinem Schlafproblem... Ich schlafe auch heute noch teilweise nicht so gut und das nach
über 7 Jahren. Aber das liegt u.a. auch an meinem Job und auch an meiner psychischen Verfassung.
Denn ich bin ziemlich kopflastig. (Google mal nach L Tryptophan)
Und ich denke die meisten Alkoholiker sind so. Aus welchem Grund haben wir denn
zur Flasche gegriffen? Um Problemen auszuweichen, indem wir uns wieder neue
Probleme geschaffen haben... Ein Kreislauf. 
Für mich ist es wichtig, dass ich einen geregelten Tagesablauf habe und Aufregung so gut wie
vermeide. Nicht immer einfach, aber es gelingt mir immer öfter! 
Zu den Aktivitäten... Radfahren, wandern, schwimmen, etc. sind auch gute Möglichkeiten den
Kopf frei zu bekommen und die Natur ist ein gutes Heilmittel!
Aber mach Du erstmal Nägel mit Köpfen und wir sind dann für Dich da, wenn Du weitere
Tipps brauchst! Geh zu Deiner Hausärztin, schildere ihr Deine Sicht der Dinge, und wenn
sie nicht im Thema ist, kann sie Dir bestimmt einen Arzt empfehlen, der auf Sucht spezialisiert ist.
Ich bin gespannt auf Deine weiteren Aktionen. UND Alkoholismus ist eine Krankheit, dafür sollte
man sich nicht schämen. Höchstens dafür, dass man nichts dagegen tut!
LG Elly