Beiträge von Elly

    Schon früher fragte ich mich, warum Alkohol von der Gesellschaft nicht verteufelt wird und wurde.

    Meiner Meinung nach ist es viel zu einfach an Alkohol zu kommen.

    Andererseits profitiert ja der Staat wieder von den Steuereinnahmen. Und die sind anscheinend sehr einträglich,
    obwohl der Alkohol teilweise viel zu günstig zu bekommen ist.

    Aber was der Alkohol allgemein für einen Schaden anrichtet, kann man zuhauf in der Presse lesen.

    Doch solange der Rausch als gesellschaftsfähig angesehen wird, und sich viel zu viele gerne einen hinter die
    Binde gießen, wird sich da in Zukunft wohl wenig ändern.

    Sehr interessant, dass es aufgrund von Corona zu Alkoholverboten in der Öffentlichkeit kam.

    So kommt auch das Thema Alkoholmissbrauch wieder ins Gespräch, und regt vielleicht endlich zum
    Umdenken an!

    Hallo Jbob,

    überlege mal in Ruhe... Meinst Du ernsthaft, dass sie schwanger ist?

    Sie wohnt so weit weg und Du kannst das nicht klären. Aber abwarten... Und die Ruhe bewahren.

    Lenk Dich ab so gut es geht! Du kennst doch dieses Mädel gar nicht richtig und sie scheint
    es Dir extra schwer machen zu wollen.

    Sorry, so sehe ich es...

    Ein schönes trockenes Wochenende wünsche ich Dir!

    LG Elly

    Willkommen bei uns im Forum, Hope Joy!

    Den größten Fehler habe ich gemacht, Alkohol zu erlauben das er mir hilft. Anfangs zumindest. Dann drehte sich das Blatt, konnte nicht mehr aufhören damit...

    Es ist das Wichtigste, das Du verstanden hast, dass Alkohol alles nur noch verschlimmert. Nun bist Du
    wieder daheim und kannst erstmal durchatmen!

    Alkoholiker können einfach nicht mit Alkohol umgehen, und das einzigste was hilft die Krankheit aufzuhalten
    ist, das erste Glas stehen zu lassen.

    Insgesamt ist Alkohol ein Nervengift und verstärkt andere Probleme. Auch ich kenne Panikattacken und
    diverse Ängste. Sie sind vielleicht nicht so ausgeprägt, aber in meiner nassen Zeit war es ganz schlimm.

    Nach und nach wird es besser. Und Du hast ja noch zusätzliche Unterstützung, wie ich gelesen habe.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch und weiterhin viel Stärke!

    LG Elly


    Ich habe weiterhin ein trolliges Gefühl ... nixweiss0

    Das beschleicht mich auch so langsam...

    Ich schliesse mich Dir und Gerchla an!

    Ganz im Ernst, Du lässt hier so einiges vom Stapel, Jbob, das kann man nicht wirklich ernst nehmen.

    Du kennst das Mädel, das weit, weit weg wohnt erst ein paar Wochen. Und nun malst Du Dir schon aus,
    wie es sein wird Vater zu sein?!

    Wem wird hier eigentlich der Bär aufgebunden, Dir oder uns?

    Lies bitte mal hier:

    https://www.rtl.de/cms/was-alkoho…ht-4619979.html

    Vielleicht ist einiges an Deiner Geschichte wirklich ernst gemeint und deswegen wünsche ich Dir,
    dass Du weiterhin trocken bleibst.

    Elly

    Hallo jbob!

    Willkommen bei uns im Forum!

    Gratulation zu 22 Wochen Trockenheit! Weiter so!!! 44.

    Ich glaube es ist eher so, dass das Mädel nie richtig den Entzug wollte. Die Frage, die Du stellst
    kann ich nicht wirklich beantworten. Aber psychisch ist sie voll abhängig. Du wirst ihr nicht helfen
    können, so traurig das auch ist. Sie wird wieder schnell auf dem alten Level sein...

    Für Dich ist es wichtig, dass Du auf Dich achtest und auf Abstand zu ihr gehst. Aber das weisst Du
    ja im Grunde selbst, nicht wahr?

    LG Elly

    Guten Abend Rina,

    es ist gut, dass Du Dir hier Luft gemacht hast! Das musste einfach raus!!!

    Diese ganze Situation in der ganzen Welt, wegen Corona, macht auch den Gesunden
    auf diverse Weise zu schaffen.

    Es ist keine einfache Zeit und Du bist noch zusätzlich geschwächt durch die Erkrankung!

    Doch Du wirst auch diese Zeit überstehen, ohne zu trinken!!!

    Versuche Dich abzulenken, höre laut Musik, tanze wenn es geht, schaue TV und lies etwas,
    um Dich auf andere Gedanken zu bringen.

    Gute Besserung wünsche ich Dir!

    Elly


    genau deshalb bin ich hier, um versuchen zu erfahren von den Menschen, die lange abstinent bleiben, wie sie das machen.
    Ich verstehe, dass jeder seinen Weg für sich ausgesucht hat und kein Universellmitel gibt...aber jede Erfahrung ist wertvoll.
    Du bist 7 Jahre trocken (muss sagen, wau! macht echt Hoffnung) und Du bist in diesem Forum. Das heisst, Du brauchst es...
    Andere besuchen die Gruppen oder Therapie..Ich möchte für mich auch einen Weg finden..
    Forum und generell Austausch unter betroffenen finde ich extrem wertvoll und ist ein starkes Instrument..

    Hallo Dagny,

    nun hast Du einige Meinungen und Erlebnisse zu unserer Krankheit, dem Alkoholismus, zu lesen bekommen.
    Der Austausch ist wichtig und jeder muss seinen eigenen, trockenen Weg finden und gehen.

    Weil ich damals den Entzug und die ersten Schritte allein durchgestanden habe, es mir wirklich
    körperlich und seelisch ganz schlecht ging, suchte ich online Verstärkung. Die habe ich zum Glück
    gefunden, es ist wichtig von anderen zu erfahren, wie sie mit allen Veränderungen umgehen.
    Und dass man es schaffen kann!

    In meinem nahen Umfeld gab es niemanden, der wirklich nachvollziehen konnte, was in mir vorgeht
    und wie ich mich fühlte. Eine reale SHG habe ich nie besucht.

    Aus diesem Grund bin ich weiterhin online in diesem Bereich präsent. Weil ich anderen Mut machen
    will, dass man es schaffen kann aus dem Sumpf der Abhängigkeit herauszukommen.

    Auch Deine Geschichte ist ein Mutmacher für andere Verzweifelte! 44.

    LG Elly

    Hallo Dagny!

    Willkommen bei uns im Forum!

    Über 1,5 Jahre hast Du nun schon nichts mehr getrunken! Sei doch einfach mal stolz auf Dich!

    Meiner Meinung nach bist du schon "trocken".

    Du hast damals die Entscheidung getroffen das erste Glas stehen zu lassen. Und das wirst Du
    auch weiterhin tun, denn Du weisst zu gut, dass Du nicht mit Alkohol umgehen kannst. (Genauso
    wie ich)

    Und wenn Du nur ein Glas Alkohol trinkst, geht das ganze Elend wieder von vorne los.

    Das wirst Du, genauso wenig wie ich, nicht riskieren. Nicht wahr?

    Ich bin mittlerweile über 7 Jahre trocken und will nie wieder so leben, wie damals!

    Was meinst Du denn, was sich ändert, wenn Du zur Abstinenz übergehst? Ich sehe
    es nur als andere Formulierung an.

    LG Elly

    Guten Morgen MissSunshine!

    Nun hast du Nägel mit Köpfen gemacht, wie man so schön sagt. Das finde ich sehr gut!

    B) Ich ziehe den Schritt in eine eigene Wohnung durch, er hat immer noch die Möglichkeit zu beweisen, dass er das ohne den Alkohol schafft und wenn er das schafft kann man sich ggf. wieder annähern. So hätte ich aber einen Rückzugsort für mich. Ich denke, dass der Schritt so oder so ein Gewinn für mich ist, egal wie es dann mit ihm weiter geht. Selbst wenn ich das ganze noch weiter spinne, wir irgendwann wieder eine reale Chance hätten, würde ich nicht mehr in unserer alten Wohnung bleiben wollen. Zudem kann mir sehr gut vorstellen, dass die Distanz zwar erstmal mehr weh tut, aber am Ende einfach mehr helfen wird.

    Auch ich finde die zweite Option eindeutig besser! Ausserdem wird Dir, wenn Du zur Ruhe kommst,
    vielleicht auch klar, dass Du die Beziehung gar nicht weiterführen willst.

    Das wäre noch eine Ergänzung meinerseits...

    LG Elly

    Guten Morgen MissSunshine!

    Deine Entscheidung war völlig richtig! Du hast ja schon so einiges mit Deinem "Partner" erlebt.

    Ohne Einsicht wird es da zukünftig keine Besserung geben. Lass Dir die Schuld für seinen erneuten
    alkoholischen Absturz nicht zuschieben.

    Kontrolliertes Trinken gibt es für Alkoholiker nicht. Das schreibt Dir eine seit über 7 Jahren trockene
    Alkoholikerin!

    Vielleicht melden sich noch andere, die ähnliches mit ihren Partnern erlebt haben.

    Am besten brichst Du alle Kontakte in Bezug auf ihn ab. Er ist erwachsen und für sich selbst verantwortlich.

    Siehe zu, dass es Dir bald besser geht und Du Deinen Sonnenschein nicht verlierst!

    LG Elly

    Hallo Angela,

    sehr gut, dass Du weiterhin auf dem Weg der Trockenheit bist und die Suchttherapeutin
    mit Dir eine Wellenlänge hat!

    Weniger gut finde ich, dass Du bis zu einem Jahr ein Medikament nehmen sollst.

    Was sagt sie denn dazu?

    Ich bin ja eher der Verfechter von der "harten" Tour. Du hast jahrelang Deinen Körper
    mit Alkohol gequält, und nun muss Deine Leber weiterhin dadurch etwas aushalten.

    Das wäre für mich keine Lösung... Ich nehme heute sogar noch zusätzlich ein Mariendistel Komplex
    zur Unterstützung meiner Leber.

    Aber Du hast recht, nur Du weisst selbst am Besten, was gut für Dich ist. Aber das wollte ich
    Dir trotzdem noch hier lassen!

    Weiterhin viel Stärke wünsche ich Dir!

    Elly

    Hallo Wicked!

    Willkommen bei uns im Forum!

    Kontrolliertes Trinken ist (meiner Meinung nach) völlig unmöglich für einen Alkoholiker.

    Das habe ich selbst oft genug getestet, damals vor über 7 Jahren. Das einzigste, was wirklich
    hilft, ist das erste Glas stehen zulassen!

    Panikattacken hatte ich früher ganz, ganz viele. Erst mit meiner Abstinenz wurde es viel besser.

    Glaub mir, alles wird besser, wenn Du Dich entscheidest den Alkohol weg zu lassen. Alkohol ist
    ein Nervengift!

    An Deiner Stelle würde ich mit meinem Arzt reden und mir noch zusätzlich Hilfe holen.

    Vor dem kalten Entzug kann ich nur warnen, denn der ist nicht zu unterschätzen.

    Wie willst Du weiter vorgehen? Was meinst Du, was das Beste für Dich wäre?

    LG Elly

    Einen Entzug mache ich jeden Montag, nach dem Frühstück geht es mir wieder gut.
    Ich weiß, so kann es nicht bleiben, sonst wäre ich nicht hier.

    Sarkasmus pur... Erkennt nicht jeder! ;)

    Peter, Du hast erkannt, dass Du etwas ändern musst! Das ist doch schon ein Schritt
    nach vorn.

    Einige Tipps hast Du zuvor schon bekommen, schau Dich im Forum um und lies Dich ein...

    Überdenke das nochmal am Wochenende und gehe nächste Woche zu einem Arzt,
    wenn Du ernsthaft etwas ändern möchtest. Vom kalten Entzug (d.h. unbegleitet)
    ist dringend abzuraten!

    Wie Du hier lesen kannst, kann man es schaffen ohne Alkohol zu leben, und zwar
    sehr viel besser! Auch Du!

    LG Elly

    Hallo Peter,

    willkommen bei uns im Forum!

    3 Liter Bier trinkst Du am Tag... Das ist ja schon eine Menge an Flüssigkeit, nicht wahr?

    Was willst Du nun von uns lesen?

    Ich bin in Deinem Alter und trinke seit über 7 Jahren keinen Tropfen Alkohol mehr.

    Ich sehe diese Trinkmenge, auch wenn es "nur" nach Feierabend ist, als bedenklich an.

    Auch ich habe immer nur abends getrunken, aber die Promille reichten dann auch noch
    für den Rest des nächsten Tages... (Restalkohol) Man kann sich das auch schön reden!

    Sozialphobie, wie meinst Du das? Bist Du in Behandlung?

    Auf Deine Antworten bin ich gespannt..

    LG Elly