Beiträge von Greenfox

    Hallo, Fee, Und HERZLICH WILLKOMMEN (zurück) hier im Forum :welcome:

    Gut, dass Du das mit dem Handy erwähnt hast - ich dachte mir schon, dass da eine Autokorrektur dazwischenfunkt ;D

    Erstmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum 10. Jahrestag :heartBalloon:
    Meiner ist 4 Wochen nach dem Deinen.

    Ich finde es gut, dass Du Dich hier wieder angemeldet hast, wenn Du mit sonst niemandem über dieses Thema reden kannst.

    Ich weiß das die Einsicht bei ihm liegen muss. Aber was kann ich tun ohne mich in seine Dinge zu mischen.

    Du kannst/musst ihm klarmachen, was DU davon hältst und wo DEINE Grenzen sind. Und ihm natürlich die entsprechenden Konsequenzen aufzeigen, für den Fall, dass er meint, der Alkohol sei wichtiger als Du. Und - ganz wichtig - diese dann gegebenenfalls auch umsetzen!

    Ich denke, das ist alles, was Du tun kannst. Der Rest liegt bei ihm - er ist am Ball.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Dirk, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin 55, Alkoholiker, nach mehreren Anläufen nun seit einigen Jahren trocken und in der Selbsthilfe aktiv.

    Ich freue mich für Dich, dass Du Dich entschlossen hast - da die anderen halbherzigen Versuche (Reduzierung, "phasenweise" Abstinenz :o ) nicht funktioniert haben - nunmehr "Nägel mit Köpfen" zu machen! 44.
    Du scheinst Dich informiert zu haben und außerdem das große Glück, dass Deine Frau Dir zur Seite steht - was durchaus nicht die Regel ist.

    Ich schlage vor, Du liest Dich hier ein wenig ein - und wenn Du Fragen hast, hau sie raus!
    Außerdem empfehle ich Dir unsere Linksammlung, wo Du auch viele weiterführende Hinweise findest.

    Ich habe nur eine Frage zu dem Baclofen: Wird es Dir jetzt schon verschrieben? Oder wird damit bis zum Abschluß der LZT (Langzeittherapie) bzw. Entgiftung gewartet (was ich persönlich für sinnvoller halte, bin aber kein Arzt)?

    Meine Frage war dann oft, ob man erst ganz unten sein muss um die Motivation für ein abstinentes Leben dauerhaft aufrechterhalten zu können.

    Der viel besprochene "persönliche Tiefpunkt" ... Einige interpretieren es so, dass man erst in der Gosse landen muss, um wieder aufstehen zu können. Nun, da ich und viele Andere nicht dort gelandet sind, interpretiere es eher dahingehend, dass man seinen persönlichen Tiefpunkt erreichen muss, um zu der Einsicht zu gelangen, etwas ändern zu müssen und es dann auch ändern zu wollen. Bei Manchen mag dies die Gosse sein. Bei Anderen ist es der "Liebesentzug" der Partnerin/des Partners. Dazwischen gibt es viele, sehr viele andere Möglichkeiten. Und leider gibt es auch Menschen, die haben keinen solchen Tiefpunkt - erst 1,80 m uNN nixweiss0 Aber dann ist das eben so.

    Vielleicht machst Du Dir auch schon mal Gedanken darüber, wie Du Deinem Umfeld verklickern willst, das Du keinen Alkohol mehr trinkst/trinken willst ... Mal so rein prophylaktisch ...

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Erfolg und uns allen einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Sorry, Frank, ich wusste nicht, dass Du da wohnst, wo sich Fuchs und Hase noch "Gute Nacht" sagen :sorry:
    Vielleicht bin ich auch von der SHG-Situation hier in Berlin ein wenig verwöhnt nixweiss0
    Ja, dann wird es schon schwierig.

    Zumindest ist jetzt einiges doch verständlicher - zumindest für mich. Vorher klang es so leicht bei mir an wie "Der Psychologe wird's schon richten" (Und da wärst Du nicht der Erste, der so denkt). Ja klar, wenn Du selbst nicht weiter kommst, brauchst Du seine Hilfe.

    Ich wünsche Dir jedenfalls erstmal ein schönes, (innerlich) trockenes Wochenende :sun:

    Gruß
    Greenfox

    Greenfox : Um ehrlich zu sein erfreue ich mich (noch) bester Gesundheit, einen Hausarzt kenne ich lediglich vom Hören und Sagen.

    Sorry, aber das hört sich an, als hättest Du Dich noch nicht bzw. vorher nicht über Entzug und Entzugserscheinungen und die damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren informiert. Denn ich meinte mit meiner Frage nicht, ob Du schon Schädigungen vom Saufen erlitten hast, sondern ob Du mit dem Hausarzt wegen dem Entzug gesprochen hast ...

    Okay, scheint ja bis jetzt gut gegangen zu sein.

    Und meine Pläne? Abgesehen davon dass ich das nun anstehende Verfahren gut überstehen möchte muss ich meine Sucht in den Griff bekommen

    Ich glaube, Gerchla's Frage bezog sich auch auf Deine Pläne in Bezug auf "die Sucht in den Griff zu bekommen". Hast Du Dich schon mal über das Thema informiert, über die Möglichkeiten, Angebote? Willst Du nur zum Psychologen oder Dir auch mal eine SHG anschauen? Was erwartest Du vom Psychologen? Was erwartest Du von Dir?

    So die Richtung ...

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin 55, Alkoholiker, nach mehreren Anläufen seit einigen Jahren trocken und in der Selbsthilfe tätig.

    Bin heute den 5. Tag ohne alk und in mir geht es drunter und drüber.

    Machst Du gerade einen kalten Entzug? Wenn ja hoffe ich, dass Du wenigstens Deinen Hausarzt eingeweiht hast, denn sonst könnte es (auch jetzt noch) unangenehm werden.

    Während Deiner Trockenphase - hast Du da noch irgendetwas anderes gemacht außer nicht getrunken? Ich meine damit SHG, regelmäßig Therapeutenbesuche (wielange?) o.ä. ...

    Ich jedenfalls habe sehr gute Erfahrungen mit SHG gemacht und kann Dir nur empfehlen, Dir eine Gruppe in Deiner Nähe zu suchen, die Dir/zu Dir passt.

    Und ich kann Dir auch unsere Linksammlung empfehlen - hier findest Du nützliche weiterführende Links.

    Abschließend hätte ich noch eine Bemerkung:

    Im Herbst 2015 hatte ich dann einen üblen Kontakt mit den Bullen ( viele 0,5 Biere und dann noch gefahren).

    Auch wenn es der Zeitpunkt war, wo Du Dich für den alkoholfreien Weg entschieden hast, verstehe ich nicht, warum man im Nachhinein auch noch beleidigend werden muss, weil DU Scheiße gebaut hast, besoffen gefahren bist und die Polizei Dich aus dem Verkehr gezogen hat (hoffentlich war es nur eine sogenannte "folgenlose Trunkenheitsfahrt")! DU hast Dich und Andere in unverantwortlicher Weise gefährdet - nicht die Polizei Dich. Also nimm Dich gefälligst zurück mit Deinen dummen Bemerkungen und verkneif sie Dir!

    Ansonsten wünsche ich Dir viel Erfolg beim erneuten Ausstieg!

    Gruß
    Greenfox

    Gerchla und Greenfox, hattet ihr eure Arbeitsplätze verloren?

    Zum Glück habe ich meinen Job nicht verloren. Denn auch wenn es landläufig anders heisst: aber auch Beamte können ihren Job verlieren! Und der war mein letzter Halt.

    Ansonsten kann ich Dich verstehen, dass es Dir vielleicht ein wenig schnell geht. Nur:

    Eigentlich wollte ich erst nächstes Jahr wieder arbeiten. Vielleicht sollte ich erst noch abwarten, wie es sich entwickelt...

    Die Abwärtsspirale dreht sich bis nächstes Jahr weiter. Und ICH sehe nicht, dass bzw. warum sich Dein Mann ändern (zum Positiven) sollte, wenn alles beim Alten bleibt. Die Entwicklung wird eher in die andere Richtung gehen.
    Daher zusätzlich zum Jugendamt noch ein Tipp:
    Such Dir einen Rechtsanwalt, der Dich auch in Bezug auf Euer Haus und den Kredit etc beraten kann, wenn Du Dich von Deinem Mann trennen würdest: Wie ist die rechtliche Situation, IHN aus dem Haus zu setzen, damit Du und die Kinder dort wohnen bleiben könnt? Was ist mit dem Kredit - könntest Du das alleine stemmen oder gibt es da Möglichkeiten?
    Vielleicht können einige Fragen auch bei der Suchtberatung geklärt werden. Denn Du bist nicht die erste Frau in dieser Situation.
    (Nur mal so: Es gibt auch Männer in dieser Situation, auch Männer als Opfer häuslicher Gewalt - und häusliche Gewalt ist nicht nur physische Gewalt!!).

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin 55, "nur" Alkoholiker (also ohne anderen Konsum), seit 10 Jahren trocken und in der Selbsthilfe aktiv.

    Schön, dass Du Dich von den Rückschlägen nicht hast entmutigen lassen und doch den Absprung geschafft hast 44.
    Und das in Deinen doch (verhältnismäßig ;) ) noch recht jungen Jahren ...
    Ich habe damals auch mehrere Anläufe benötigt. Das zeigt, dass es zu schaffen ist - auch wenn es nicht unbedingt leicht oder ein Zuckerschlecken ist.

    Durch viele Gespräche mit Patienten in Entgiftungsstationen weiß ich, dass ein reiner Alkoholentzug nicht gerade mit einem Entzug von Koks, Amphetaminen UND Alkohol zu vergleichen ist :o Auch von daher: RESPEKT!

    Ohne Werbung für mein Buch machen zu wollen ...

    Kennst Du das: DENK NICHT AN ROSA ELEFANTEN! ??

    Auf einen guten Austausch!

    Greenfox

    Hallo, Frank und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: ich bin 55jähriger Berliner, Alkoholiker, seit einigen Jahren trocken und in der Selbsthilfe aktiv.

    Gut, dass Du Dir Hilfe gesucht hast. 44.

    Hast Du außer dem Psychologen auch noch andere Maßnahmen in Bezug Alkohol ergriffen - Gespräch mit dem Hausarzt, Entgiftung o.ä.?
    Oder willst Du erst mal das Gespräch mit dem Psychologen abwarten und dann entscheiden, ob und was Du machst?

    Ansonsten: solltest Du Fragen haben - hau sie raus!

    Auf einen guten Austausch!

    Greenfox

    Aber Hallo - das liest sich ja super 44.

    Ich merke und spüre, wenn ich wirklich richtig a k t i v trocken bin, ist alles möglich 44. 44. 44.

    Und ich gehen mal davon aus, dass dieses "aktive Trockensein" (übrigens ein, wie ich finde, guter Begriff) nicht heisst, dass Du Dir den ganzen Tag mantraartig vorbetest "Ich muss trockenbleiben! Ich darf keinen Alkohol trinken! Ich muss trocken bleiben! Ich darf keinen ..." - wie auch hier leider schon sinngemäß behauptet wurde, wenn ich oder jemand anderes schrieb, dass wir etwas für unsere Trockenheit tun.
    Für mich heisst das Zauberwort "Achtsamkeit" - Achte auf Dich selbst und Dein (geistiges) Wohlbefinden.

    Besser hätte ich es nicht ausdrücken können!! Und noch besser, dass diese Worte von einer selbst betroffenen Angehörigen kommen!


    Um es Knall hart auszudrücken,es sollte dich nicht interessieren wie es mit deinem Mann und einer Wohnung weiter geht,denn er sucht es sich ja selber aus wie es mit ihm weiter geht. Es hat ja alle Möglichkeiten etwas zu ändern und Wege zu gehen. Es ist nicht deine Aufgabe dir darüber einen Kopf zu machen wo und wie er dann irgendwo unterkommt. Du solltest jetzt nur an dich und deine Kinder denken und all deine Kraft dafür einsetzen. Das ist eine Grenze die du im jetzt setzt.
    ...
    Es ist dein Leben und das deiner Kinder was jetzt zählt. Und du nimmst den Kindern ja nicht den Vater weg,du schützt sie ,was genau richtig ist.

    Ich möchte nur noch ergänzen, dass ich es für wichtig erachte, das Jugendamt mit ins Boot zu holen. Denn die können Dich (theoretisch) auch unterstützen - z.Bsp. wenn DU Dir eine eigene Wohnung für Dich und die Kinder suchen willst, falls es keine Möglichkeit gibt, IHN aus der jetzigen Wohnung zu setzen, oder in Fragen Umgangs-/Sorgerecht etc.

    Hallo, Rainer!

    Schön, dass Du Dich mal für eine Wasserstandsmeldung gemeldet hast.
    Freut mich, dass Du nach wie vor clean & trocken bist 44.

    Ich musste auch damit klar kommen, das sich, außer der Tatsache, dass ich nicht mehr trinke, nichts ändert.
    Ziemlich unfair das Leben. Da sauf und rauch ich nicht mehr, und was ist der Dank: Es sind immer noch die gleichen Idioten und die gleichen Sachen die mir tierisch auf den Sack gehen. ... Jetzt mal ohne scheiß, was habe ich erwartet ? Das auf einmal alles und alle unproblematisch sind ? Schön wärs. Alles gleich wie vorher.
    Nur in Klarsicht.

    ;D Stimmt. Ohne die rosarote Flaschenbrille sieht man alles nur klarer. Oder, wie ein Gruppenfreund sagte: Ohne Klarer ist alles klarer.

    Und genauso hast Du recht, was die süchtigen Entscheidungen betrifft, die man vorher als "objektiv" gesehen hat ...

    Weiter so :) :clap:

    Gruß
    Greenfox

    Das habe ich meinem Mann auch vorhin erzählt, damit er merkt, dass ich etwas unternehme. Puh, die Reaktion war nicht so, wie ich es erwartet oder erhofft habe. Er meint, dass wäre ein Vertrauensbruch, weil ich mich hinter seinem Rücken informiere. Er wollte eh aufhören, aber wenn ich ihn so unter Druck setzen würde, dann macht er es nicht. Es kamen noch viele Vorwürfe, Suizidandrohungen...

    Das ist zwar nicht die Reaktion, die Du Dir erhofft hast - die ich Dir aber so oder so ähnlich hätte vorhersagen können. Eben weil sie typisch ist für Alkoholiker - Angriff ist die beste Verteidigung und noch besser ist es, die Verantwortung für mein Trinverhalten dem Anderen zuschieben. "Ich wollte ja aufhören - aber DU hast mich ja sooo unter Druck gesetzt ...", "Mit Deinen ständigen Vorwürfen ziehst Du mich sooo runter, dass ich ja trinken MUSS!" Oder, wenn Du die Reissleine ziehen willst/gezogen hast: "Du hast mich im Stich gelassen, wie soll ich denn ohne Dich aufhören zu trinken?!"

    Der Partner ist IMMER schuld: entweder weil er da ist - oder weil er nicht da ist. Weil er das Trinkverhalten anspricht - oder eben nicht. Und wenn es mal nicht der Partner ist, der schuld daran ist, dann gibt es 1001 Gründe: Montag, Dienstag, Mittwoch ... gute Laune, schlechte Laune ... ein quer sitzender Furz, ein eingerissener Fingernagel, ein Blödmann von der Straße ...
    Nur Einer ist nie schuld ...

    Hallo, Lali, und jetzt offiziell ;) HERZLICH WILLKOMMEN hier bei uns im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 55, Alkoholiker, seit einigen Jahren trocken und in der Selbsthilfe aktiv.

    Zunächst einmal Herzlichen Glückwunsch zu 10 Monaten ohne Alk :heartBalloon:

    Ich mache mir aner nach wie vor häufig Gedanken: Ob es wirklich sein kann, dass mein Körper die vielen Jahres des Alkoholmissbrauchs gesund überstanden hat, das kann doch nicht folgenlos geblieben sein, ob der Arzt sich nicht geirrt hat? Ich habe Mitleid mit meinen Kindern, weil ich manchmal unsicher bin, ob ich wirklich eine gute Mutter war. Ob ich früher sterben werde obwohl ich jetzt sozusagen trocken bin und keinen Tropfen mehr anrühre. Natürlich weiß kein Mensch, wann und wie er sterben wird, rational ist mir das alles klar, aber diese Gedanken kreisen und kreisen und ich habe teilweise große Schuldgefühle.

    Man kann sich natürlich auch alle Erfolge schlechtreden. Natürlich hättest Du viel früher aufhören können zu trinken. Zum Beispiel, als Du während der ersten Schwangerschaft abstinent warst - hättest es ja bleiben können. Hättest aber auch schon vorher erwachsen werden können und gar nicht mit dem Alk anfangen können.
    Du hättest Dir auch ein anderes Hobby suchen können. Fallschirmspringen zum Beispiel. Dann hättest Du eben kurz und schmerzlos abstürzen können.

    Oder Du hättest ... einfach mal stolz auf das Erreichte sein können! Denn eine schlechte Mutter wärst Du nur, wenn Du weitersaufen würdest und nicht im Interesse Deiner Kinder (und ganz nebenbei auch in Deinem) Dein Leben geändert!

    Da Du den Absprung komplett alleine gemeistert hast (nochmals: Hut ab!) und ohne psychologische Unterstützung ... vielleicht solltest Du Dir wirklich psychologische Hilfe suchen und das Ganze mit einem Psychologen aufarbeiten. Und/oder Dir eine SHG mit realen Menschen suchen, mit denen Du über das ganze Thema Alkohol und Sucht REDEN kannst ...
    Nicht alles, was man alleine schafft, meistert man auch alleine.

    Nur mal so als Denkanstoß!

    Ansonsten wünsche ich Dir und uns einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin 55, Alkoholiker und seit einigen Jahren trocken und in der Selbsthilfe aktiv.

    Und ich kann mich kurz fassen: Ich schliesse mich Gerchla's Ausführungen vollumfänglich an!

    Wenn Du Dich hier ein wenig einliest und die Geschichten der anderen Angehörigen kennenlernst, wirst Du sehen, dass sie sich ähneln. Ebenso, wie die Ratschläge.
    Und diese Ratschläge kommen nicht von ungefähr, sondern sind das Resultat der Erfahrungen anderer Angehöriger, aber auch der Erfahrungen von uns Betroffenen. Denn wer kennt Alkoholiker besser als Alkoholiker?!

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir und uns einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Ich nehme mal an, die Frage nach dem "drehen sich die Gedanken den ganzen Tag um den Alkohol" war jetzt in Bezug auf den Betroffenen/Alkoholiker gemünzt. Und da kann ich Dir nur aus eigener Erfahrung sagen: JA, das tut es! Auch wenn ich erst Nachmittags/Abends anfangen konnte, etwas zu trinken, fieberte ich doch diesem Augenblick entgegen, da dann endlich meine Nerven beruhigt sein würden. Und dann kreisten die Gedanken auch um logistische Fragen: Ist noch genug da? Soll ich nicht doch noch etwas besorgen - und wo? Wie/wo entsorge ich die leeren Flaschen, ohne dass es zu sehr auffällt? Usw usf ...

    Und wegen der Kinder denke ich schon, dass eine Trennung besser ist als eine tägliche Achterbahnfahrt der Gefühle ins Ungewisse. Und je nach Alter der Kinder kann man ihnen es ja auch erklären.

    Eine Frage stelle ich mir seit längerer Zeit immer wieder: Ist für die Kinder eine Trennung in der jetzigen Situation besser als die täglichen Auseinandersetzungen?

    Was ist denn für die Entwicklung der Kinder mit am Wichtigsten? Ruhe und Stabilität.

    Gruß
    Greenfox