Beiträge von Greenfox

    Wer sagt denn, dass Du stationär in Behandlung gehen musst? Da komme ich jetzt nicht so recht mit.

    Es ist zum Mäuse melken: schon wieder war Gerchla schneller! Genau die Frage wollte ich Dir auch stellen.

    Und genau das:


    Also Du musst halt wollen, nicht nur so ein bisschen, sondern Du musst Dein Leben wirklich verändern wollen. Und diese Veränderung dann auch selbst in die Hand nehmen. Es gibt genug Hilfsangebote, aber Du musst sie Dir suchen, sie kommen nicht bei Dir vorbei.

    Die Frage die ich mir dann stelle: Worauf wartest Du noch? Geh zum Arzt und lass Dich checken, sprich mit ihm/ihr über Dein Problem, besuche eine Suchtberatung und lass Dich dort entsprechend beraten, mach eine Strategie, such Dir eine Selbsthilfgruppe, ggf probiere mehrere aus bis Du eine passende gefunden hast (falls Du die Auswahl hast) und leite dann weitere Schritte ein. Eben die Schritte, die Du mit Arzt ober der Beratung besprochen hast. Und schon bist Du auf dem Weg in ein neues Leben. Ist kein einfacher Weg, aber wenn Du durch bist, hast Du ein neues Leben vor Dir.

    sagen.
    Ja, man wird nicht angezogen, nur weil man sich in einen Kleiderschrank setzt. Man muss schon selbst aktiv werden!

    Wie Du siehst, muss man auch nicht alles todernst nehmen - aber ernst sollte man das Ganze schon nehmen. Handle - sonst wirst Du behandelt (z.Bsp. vom Leben)! Und ob Dir DAS dann gefällt nixweiss0

    Wow! Also wenn ich alle Deine Posts so lese ... Sorry, aber ich kriege immer mehr den Eindruck, dass Du einfach nur "die Pille" suchst, mit der Du ohne Dein Zutun plötzlich "geheilt bist.

    Ich habe in den letzten 2 Jahre soviel gelesen, aber leider hat nichts geholfen komplett trocken zu werden. In der letzten Zeit war ich immer auf der Suche nach:

    "Mein ambulanter Entzug - so habe ich es geschafft". Oder sowas in der Art.

    In Abwandlung des Spruches möchte ich Dir zurufen: NICHT LESEN - MACHEN!!

    Würde ich sehr gern mal probieren, nur kann man da so einfach hin? Oder muss man da vorher bei einer Suchtberatung gewesen sein?
    Ich wüsste gar nicht, wo es sowas bei uns gibt. Bei uns in der (Klein-)Stadt wohl eh nicht, wenn dann in der nächst größeren. Aber da kann man sich ja mal informieren.

    Wenn Du hier im Forum etwas herumgelesen hättest oder auch im Internet - dann hättest Du die entsprechenden Informationen schon gefunden:
    Zu SHG kann man einfach so hingehen - ohne Anmeldung (ich kenne jedenfalls keine, wo man sich vorher anmelden muss). Man muss sich nur überwinden und hinbewegen.
    Und auch zu Thema "Wo finde ich eine SHG" kann man sich informieren - wenn man denn will. Entweder bei der Suchtberatung oder auch im Internet. Schau doch mal in unsere Linksammlung: Hier findet man z.Bsp. bei a-connect auch einen Link zu den Selbsthilfekontaktstellen bundesweit.

    Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich bei gravierenden Problemen -nüchtern-, zu sehr hineinsteigere und aus dem Grübeln nicht mehr heraus komme. Mit Alkohol kam dann irgendwann dieses "ach, egal..., dass wird schon wieder"-Gefühl. Klar sind am nächsten Tag die Probleme immer noch vorhanden, aber wenigstens waren sie ein paar Stunden "fort". Das kennen wohl die meisten Leute, die ihre Probleme im Alkohol ertränken.

    Das eigentliche Problem ist doch, das Probleme schwimmen können! Also hör auf, Dich im Selbstmitleid zu ertränken und beweg Dich! Werd endlich AKTIV! Und: Wirf die Ausreden über Bord!

    Nochmal :sorry: wenn ich vielleicht etwas drastisch rüberkommen sollte, aber vielleicht helfen Dir diese deutlichen Worte mehr.

    Gruß
    Greenfox

    Da kennt man Dich - weiss/wusste, dass Du noch trinkst/getrunken hast, wer Du ist, was Du willst etc.
    Wie soll man aber einem "Geist" gegenüber tolerant sein, der NICHTS offenbart, sondern nur scheinbar unmotiviert in uralten Threads etwas einstreut, was nicht einzuordnen ist - man also nicht weiss, welche Meinung vertreten wird und somit toleriert werden soll nixweiss0


    Ich bin süchtig nach dem künstlich hergestellten bisschen Glücksgefühl!
    welches trotz steigerndem Konsum nicht mehr wurde, sondern irgendwann
    gar nicht mehr da war.
    Dann mußte ich meinen Konsum nochmal steigern um die daraus
    entstandenen Depressionen zu unterdrücken.

    Was bin ich so froh und dankbar das ich da raus bin!

    Wie wahr, wie wahr - vor allem der letzte Satz!

    Das Du Fragen über Fragen hast ist normal.
    Dabei hilft zum Einen, hier im Forum u.a. mal die Geschichten der Leute nachzulesen. So kriegst Du einen Einblick, wie es ihnen ergangen ist (und wirst etliche Parallelen zu Deinen Erlebnissen finden) und was sie bewegt hat, etwas in ihrem Leben zu ändern, wie sie es angepackt haben und ob es ihnen gelungen ist. Hier findest Du zum Beispiel meine Geschichte bzw. den Anfang davon hier im Forum.
    Zum Anderen halte ich Selbsthilfegruppen für sehr hilfreich: Denn hier trifft man Menschen, die zum Einen wissen, wovon man redet, weil sie es selbst durchgemacht haben und die man zum anderen mit seinen Fragen löchern kann. Du erlebst es ja gerade selbst: Wird Dir eine Frage halbwegs beantwortet, ergeben sich daraus 20 neue Fragen.

    Jeder Mensch geht anders an ein Problem heran. Und mit der Zeit lernt man, dass viele Wege nach Rom führen - aber viele nur scheinbar, in Wirklichkeit aber in die Irre. Es gibt Wege, die für Viele, die Meisten gangbar sind - aber eben nicht für alle. Manche Wege sind für einige Menschen geeigneter als für andere. Aber welche für wen - das muss man leider meistens durch Ausprobieren für sich selbst ausprobieren.
    Und natürlich kann (nicht: muss!) man auf die Schnauze fallen - das ist kein Thema, das gehört zum Leben dazu. Aber man hat erst verloren, wenn man liegenbleibt!

    Gruß
    Greenfox

    Manchmal ist es doof, Recht zu haben. Aber wir haben ihre Reaktion (Herunterspielen, Verharmlosen, Versprechen) ja vorhergesagt. Nicht, weil wir eine (funktionierende) Glaskugel haben, sondern es selbst so erlebt (um nicht zu sagen "abgezogen") haben ...

    Tja - nach dem Entzug beginnt eben erst die eigentliche Arbeit: an sich selbst.

    Wie ändere ich mein Leben, meine Lebenseinstellung? Wo liegen die Ursachen für mein Saufen, bzw wo könnten sie liegen? Was kann ich tun, damit ich nicht wieder in die entsprechenden Situationen gerate? Was tue ich, wenn ich in einer solchen Situation bin, damit ich eben NICHT zur Flasche greife?

    Und, und, und ...

    Mach Dich von dem Gedanken los, "die Schlinge zuzuziehen".
    Du hast es schon richtig benannt:

    Die Fassade muss weg.

    Indem man immer wieder für die Außenwelt irgendwelche Ausreden erfindet, eben eine Fassade errichtet, hilft man dem Betroffenen nur, seine Sucht auszuleben. Wenn der-/diejenige mal wieder zuviel getrunken hat und deshalb nicht zur Arbeit kann - soll er/sie doch selbst anrufen und sich "krank" melden. Warum soll es der/die Angehörige tun? Warum soll der Angehörige den "Stoff" einkaufen, wenn der Betroffene krank zu Hause ist. Und warum muss man Verwandten/Freunden/Kollegen gegenüber Ausreden erfinden, warum mal wieder dieses oder jenes nicht klappt? Nein, man kann das Kind ruhig beim Namen benennen!

    Du musst Dich um Dich und die Kinder kümmern. ER muss sich selbst um sich kümmern. Er hat es selbst in der Hand, seine Sucht zu stoppen. Dafür bist nicht DU verantwortlich.

    Hilf ihm, indem Du ihm nicht mehr hilfst!

    Gruß
    Greenfox

    Dann stell Dich doch erst mal vernünftig vor, damit wir wissen, wer sich hier so merkwürdig überall "einbringt". Wenn man das so nennen kann - denn ICH weiss nicht, ob es Deine ehrlich Meinung darstellen oder provozieren soll. Denn von "Verzweiflung" merke ich in Deinen Äußerungen nichts.
    Und für Vorstellungen kannst Du im entsprechenden Bereich Deinen eigenen Thread eröffnen, anstatt die Threads anderer zu stören.

    Da merkt man, dass Du Dich mit der Thematik noch nie beschäftigt hast bzw. beschäftigen willst. Abgesehen davon, dass Deine Art und Weise, WIE Du hier schreibst, auf einen Troll schliessen lässt, scdhau doch mal hier. Von wegen "nur Bier" - ist ja auch nur Alkohol.

    Wer bist Du denn?? Was hältst Du denn davon, Dich erst einmal vorzustellen, bevor Du hier "Weisheiten" (teilweise in uralten Threads) streust?

    Abgesehen davon: Gehe ich recht in der Annahme, dass Du noch Alkohol trinkst? Dieses "Mein Körper entspannt sich und das Leben kriegt wieder Farben" impliziert es jedenfalls.

    Hallo, Silent_Sno, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Zunächst einmal :sorry: aber ich habe Deinen Post hierher :verschoben: , da es ja eher eine Vorstellung ist und nicht - wie die Überschrift suggeriert - ein Tipp für die Selbsthilfe/Therapie.

    Kurz zu mir: Ich bin ebenfalls männlich, 55, Alkoholiker und nach mehreren Anläufen nunmehr seit einigen Jahren trocken.

    Ich habe es damals auch mit "kontrolliertem Trinken" (KT) probiert: nur zu bzw. nach bestimmten Zeiten und/oder nur betsimmte Maximalmengen. Eine Weile ging das auch gut. Aber dann wurde es mir zu anstrengend:

    "Mein Gott, du hast ..., da kannst du auch paar mehr trinken".

    Und dann habe ich mich eben mal selbst beschissen, indem ich mir sagte "Hey, dann trinke ich eben morgen 2 Bier weniger." Was ich natürlich NICHT getan habe - Gründe dafür gab es genug.

    Kurz und gut: ICH kann Dir jedenfalls keine Tipps für einen ambulanten Entzug geben, weil ich persönlich das a) nie gemacht habe (war immer stationär) und b) auch für zu gefährlich halte. Gefährlich eben auf Grund der Gefahren bei einem "kalten Entzug". Aber auch bei einem ambulanten Entzug zu Hause, wo man vielleicht einmal am Tag zum Arzt geht - wie will man als Laie zu Hause einen Krampfanfall herannahen spüren und bekämpfen? Garnicht!
    Ich plädiere für stationären Entzug unter ärztlicher Aufsicht.

    Warst Du schon mal bei einer Suchtberatung (anonym und kostenlos) und hast Dich beraten lassen?

    Ich wünsche Dir jedenfalls ganz viel Kraft und einen guten Austausch hier!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier bei uns im Forum :welcome:

    Ich bin m, 55, Alkoholiker und nach mehreren Anläufen nun seit einigen Jahren trocken.

    Das, was Du da schilderst, lässt wirklich darauf schließen, dass Deine Frau ein Alkoholproblem hat. Denn das mit dem Verstecken und den Kaugummis kenne ich sehr gut (bei mir waren es "Fisherman's Friend").
    Wenn Du sie darauf ansprichst, wird sie wahrscheinlich dergestalt darauf reagieren, dass sie sich angegriffen fühlt, es abstreitet und/oder herunterredete und verharmlosen wird.
    Ich kenne KEINEN (mich eingeschlossen), der darauf angesprochen eingeknickt ist und gesagt hat "Ja, Du hast recht - ich habe ein Alkoholproblem!"

    Allerdings kenne ich kein Patent-Rezept, wie da jetzt zu verfahren wäre.
    Mein Vorschlag wäre: Mach ihr klar, dass Du das/ihr Problem erkannt hast und sie es angehen sollte, wenn ihr Eure Beziehung, Eure Familie etwas wert ist. Und dann schlag ihr vor, gemeinsam zur Suchtberatung zu gehen, um sich Rat zu holen. Ich habe jetzt mal vorausgesetzt, dass Du sie unterstützen wirst, wenn sie etwas unternehmen will.
    Allerdings musst Du Dir auch über die Konsequenzen im Klaren sein, wenn sie nichts unternimmt - die Sucht wird weiter vorranschreiten und vor allem offensichtlicher werden.
    Also: Kannst/willst Du damit leben? Wenn nicht, musst wiederum Du Dir Konsequenzen überlegen, die Du (durch)ziehen wirst, sollte sie nichts gegen ihre Sucht tun ...

    Aber ersteinmal wünsche ich Dir viel Kraft für das Gespräch mit Deiner Frau!

    Ansonsten: Wir sind hier!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Ailin, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 55, Alkoholiker und seit einigen Jahren trocken.

    Vorweg: Keiner möchte Alkoholiker werden!

    Ich habe ihn gefragt, ob er neben seiner Aggression seinen Kindern jetzt auch noch einen Alkoholiker als Vater antun will.

    Natürlich WILL er Ihnen dies nicht "antun". Genauso wenig, wie ein Krebskranker dies seiner Familie antun will. Niemand will dies tun, nur um den anderen zu ärgern oder weil man die Familie, die Frau, die Kinder nicht liebt - es ist der Zwang der Sucht.

    Und DASS er Alkoholiker ist ... dafür spricht Einiges. Zum Beispiel die ganzen Flaschen, die Du gefunden hast. Ich hatte früher auch so einige Verstecke und Depots. Und habe, als ich schon trocken war und dann mal den Keller aufgeräumt habe, meine damalige Frau prophylaktisch vorgewarnt, dass wir eventuell noch die eine oder andere finden könnten ... da ich auch einige Verstecke wieder vergessen hatte. Es war aber "nur" ein Flasche, die wir fanden.

    Und zu Deiner Frage: Ja, Alkoholiker sind oft sehr gute Schausieler, die ihre Umwelt (und sich selbst) sehr gut täuschen können. Und diese versteckten Flaschen dienen einfach dazu, zwischendurch immer mal wieder den Pegel "aufzufüllen", "einen Hieb zu nehmen", eben um solche Entzugserscheinungen wie von Dir beschrieben (u.a. stark zitternde Hände) zu vermeiden, zu unterdrücken. Das heisst, er hat sich auf dieser Geburtstagsfeier zusammengerissen und nichts getrunken. Und es ist ihm dabei beschissen gegangen!
    Vielen Pegeltrinkern merkt man nicht an, dass sie eigentlich betrunken sind - solange sie ihren Pegel haben. Ist dieser Pegel allerdings zu niedrig, kommen die Entzugserscheinungen, ist er zu hoch, merkt man ihm die Trunkenheit an. Und gegen die Fahne ... ich z.Bsp. war ein großer Fan von "Fisherman's Friend", man entwickelt besondere Sprechweisen, bei denen man nicht in die Richtung des Gesprächspartners atmet und, und, und ...
    Mancher Alkoholiker trinkt eben offen, andere heimlich - und wieder andere unheimlich.

    Ich habe ihn darauf angesprochen und er sagte zu mir er habe eingesehen, dass er Probleme habe. Er hätte seinen Konsum runtergefahren, würde nur noch am Wochenende und auch nicht mehr alleine trinken. Und würde nie Trinken, wenn er Auto fahren müsste.

    Das klingt für mich wie meine Sprüche damals, um das Thema zu beenden und meine Ruhe zu haben, indem ich meine Frau "beruhigt" habe - bevor ich mich dem Problem tatsächlich gestellt habe. Denn wenn er TATSÄCHLICH eingesehen hätte, dass er ein Alkoholproblem hat, dann hätte er sich Hilfe geholt - Entgiftung, Suchtberatung, Therapeut, SHG ... irgendetwas in der Art. Und nicht "seinen Konsum runtergefahren" ... von täglich 1,5 o/oo auf 1,4 o/oo?? Und er trinkt jetzt nicht mehr alleine, sondern nur noch in Gesellschaft - in der Kneipe ???
    Und wenn ein "Normalo" :sorry: zum Essen EIN Glas Wein trinkt, ist das noch halbwegs okay. Aber Deine Kiddys erzählen, er habe "Wein" (1, 2, 3 Gläser?) und noch nen Schnaps getrunken und ist anschließend Auto gefahren.

    Wie sollst Du damit umgehen? ICH kann es Dir nicht sagen. Da gibt es viele Möglichkeiten.
    Treffen der Kinder mit ihm nur unter Aufsicht; erst wieder, wenn er eine Entgiftung gemacht und eine Therapie begonnen hat ...
    Hier kannst Du auch das Jugendamt mit ins Boot holen - nicht, um ihm das Sorge- und/oder Umgangsrecht zu entziehen, sondern um eben um den Umgang zu regeln.

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Kraft und einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Unter dem Bereich "Infos" ist der Bereich "Interner Bereich" mit der einzigen Unterabteilung "Who is who" zu finden - und da Du als Vollmitglied freigeschaltet bist, solltest Du dieses auch auf der Startseite finden können ... Ich möchte es jetzt hier nicht verlinken - nicht das auf Grund eines technisch nicht gewollten Fehlers auch nicht freigeschaltete Vollmitglieder plötzlich in den geschützten Bereich kommen.

    Schön, dass es auch wieder etwas Positives für Dich von Dir zu lesen ist.

    Darum wollte ich nochmal kurz auf das hier zurückkommen:


    das mit dem Jugendamt habe ich mir auch schon überlegt.

    Will aber momentan Konfrontation vermeiden, da meine Frau sagt, sie liebt meinen Sohn und will auf jeden Fall das er mich jederzeit sehen kann.

    Man muss das JA ja nicht sofort einschalten, damit es Maßnahmen ergreift. Aber bei mir z.Bsp. waren es Äußerungen meiner Ex, die mich alarmiert haben und mich die haben die Ohren spitzen lassen (von wegen sie will mir das Sorgerecht entziehen lassen und soetwas in diese Richtung). Also bin ich sofort zum JA und habe dort meine Situation geschildert, mich kundig gemacht - und mich wieder beruhigt. Denn die Auskunft, die ich erhielt, war zu meinen Gunsten (und ein klein wenig schlauer bin ich dadurch auch geworden ;) ). Und tätig geworden ist das JA nicht - und musste es bis heute nicht.

    Ich wünsche Dir jedenfalls, dass es für Dich so stressfrei/-arm weitergeht!

    Gruß
    Greenfox

    Tut mir leid, dass es Dir momentan auch nicht so gut geht. Auch ich bin momentan in einem (hoffentlich) kleinen Loch und habe morgen einen Termin bei einem Psychiater-Psychologen-Gehirnklempner ...
    Hoffe doch, dass wir die kaputte Lötstelle finden ;)

    Aber mit der "zufriedenen Trockenheit" meine ICH nicht ein "zufriedenes Leben" an sich. Natürlich läuft im Leben nicht auf einmal alles rund, nur weil ich nicht mehr saufe. Zumindest bei mir. Ich habe auch gerade eine besch.... Scheidung hinter mir mit einem Rosenkrieg >:( , bin daher mitten in der Insolvenz - und natürlich alles andere als zufrieden.

    Und trotzdem bin ich zufrieden trocken. Ich bin zufrieden, dass ich trocken bin, nicht mehr saufen muss und jetzt alles mit nem klaren Kopp auf die Reihe kriege (mehr oder weniger). Wenn ich nämlich jetzt nicht trocken wär' - dann wär auf deutsch gesagt "die Kacke am dampfen". Oder ich schon kalt.
    Und so habe ich alles hingekriegt und geregelt. Meine Kinder kommen regelmäßig zu mir, wir unternehmen viel und freuen uns auf unsere Zeit. Wenn alles glatt läuft, bin ich Ende nächsten Jahres mit der Insolvenz fertig. Auch beruflich läuft alles wieder wesentlich besser, seit dem ich mich nicht mehr regelmäßig abends zulöte ...
    Ist doch alles schick. Mein Gott - und Gesundheit haben andere auch und müssen damit klarkommen.

    Also freu ich mich und bin in puncto Alkohol bzw. Trockenheit zufrieden :sun: