Beiträge von Greenfox

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Unabhängig davon, dass Du stolze 10 Jahre trocken bist (bin ich übrigens auch), zeigt es doch Zweierlei:

    - es ist nie zu spät, mit dem Suff aufzuhören und
    - auch Silbermöwen können durchs WWW segeln 44.

    Ich freue mich, mehr von Dir zu lesen und auf den Austausch!

    Ich wünsche allen eine entspannte Advents-/Weihnachtszeit!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 55, Alkoholiker und nun schon einige Jahre trocken.

    Schön, dass Du von selbst den Weg aus dem Dilemma gefunden hast (auch wenn es der gefährliche war) - und auch den Weg zu uns.

    Ich wünsche Dir neben einem guten Austausch eine entspannte Advents-/Weihnachtszeit!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 55, wie Dein Mann Alkoholiker und nun schon seit einigen Jahren trocken.

    Ich finde es immer wieder erschreckend, was wir in unserer nassen Phase unseren Angehörigen - die wir in der Regel auch sehr lieben - antun, nur weil die Sucht stärker ist ;(
    Und doch gibt es Angehörige, die zu uns stehen und kämpfen - das gibt Kraft 44.

    ABER (und das hast Du ja selbst schon erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen): Pass auf Dich auf! Denn schnell bist Du selbst in dem Sog mit drin und gehst selbst kaputt. Also: Wenn Du merkst, dass es auch mit professioneller Hilfe einfach nicht geht - dann trenn Dich (zumindest räumlich)! Du schreibst ja selbst, dass Dein Mann aggressiv wird, wenn er getrunken hat und Du schon die Polizei holen musstest. Und ich kenne auch diese C:-) berufliche Sicht leider nur zu gut ...

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir ganz viel Kraft und hier einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    HERZLICH WILLKOMMEN im Forum, Tuyo :welcome:

    Schön, dass Du den Ausstieg gewagt und geschafft hat!

    Kurz zu mir: Ich bin m, 55, Alkoholiker und nun schon seit einigen Jahren trocken.

    Nur mal interessenhalber: Hast Du es alleine/kalt durchgezogen - oder mit Entgiftung? Und besuchst Du eine SHG o.ä. - oder hast Du einfach nur den Alk weggelassen?

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 55, Alkoholiker und nun seit einigen Jahren trocken.

    Seit einigen Jahren bin ich auch in der Selbsthilfe aktiv und habe sowohl dabei als auch beruflich viel mit Betroffenen und mit Angehörigen zu tun. Es ist für mich immer wieder erschreckend, was uns die Sucht doch eigentlich geliebten Menschen antun lässt ...

    Schön, dass Du da bist!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Nicole, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 55, Alkoholiker und nun schon einige Jahre trocken.

    Im Grunde bin ich ganz bei Gerchla - schon auf Grund meiner eigenen Erfahrungen. Diese Erfahrungen sind zum Teil selbst erlebt, zum Teil aus meiner SHG (Selbsthilfegruppe) und vielen Gesprächen mit anderen Betroffenen, aber auch Angehörigen, und auch zum Teil leider auch beruflicher Natur C:-)
    Natürlich ist das von Dietmar vorgeschlagene Programm eine Alternative. Aber trotzdem solltest Du zum Wohle Deines Kindes und Deinem Wohl ihm Hinterkopf haben: Wenn es nicht funktioniert, dann kann ich nicht nur reden - dann muss ich handeln!
    Siehe die von Dir angedrohte Trennung ... Wie oft wird diese angedroht, aber nicht durchgezogen - so dass solche "Konsequenzen" lächerlich sind und vom Betroffenen nicht ernst genommen werden (brauchen)?

    Leider ist das wieder die Antwort, die ich mir im Klaren bin, die die richtige ist, aber die ich NOCH nicht akzeptieren kann.

    Ein Süchtiger weiß, welche Knöpfe er drücken muss, um seiner Sucht möglichst lange ungestört "nachgehen" zu können und nach außen vorzugaukeln, man würde ja ALLES tun, um diese zu bekämpfen ...
    Irgendwo sind wir begnadete Schauspieler :-\

    Gruß
    Greenfox

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Ich bin m, 55, Alkoholiker und nun auch schon über 10 Jahre trocken.

    @ Rekonvaleszent: Und natürlich kann man auch nach Jahren der Trockenheit noch Einiges über die Abstinenz erfahren/lernen - nämlich u.a., dass es nicht nur den EINEN Weg gibt. Wenn ich mir meine Posts und Meinungen anschaue, als ich vor ein paar Jahren hier im Forum einstieg ... Ich habe hier Einiges gelernt und auch meine Meinung zu einigen Dingen revidiert - nicht zu allen ;)

    In diesem Sinne: Nochmals Herzlich Willkommen, Zera!

    Gruß
    Greenfox

    Gesellschaftlich gehört es ja irgendwie auch immer dazu.

    Ich habe für mich festgestellt, dass diese Ausrede immer weniger zieht - sorry. Aber zu den meisten Anlässen werden ganz selbstverständlich (auch) alkoholfreie Getränke gereicht, im Urlaub erlebe ich immer wieder, dass die Menschen zwar gerne Bier bestellen, aber eben "alkoholfreies" ...
    Das sah vor 10 Jahren, als ich aus meiner Sucht ausstieg, noch völlig anders aus ... da war man wirklich der Außenseiter, wenn man zu alkoholfreien Sachen griff.

    Hallo, Fraudrschneider, und HERZLICH WILLKOMMEN hier bei uns im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 55, Alkoholiker und nun schon einige Jahre trocken.

    Du schreibst, Du hast Angst, dass bei Dir "die Tendenz in die falsche Richtung" geht und Du "wie Deine Mutter dauerhaft trinken wirst".
    Hast Du denn schon mal versucht, eine Weile (sagen wir mal 4 Wochen) überhaupt keinen Alkohol zu trinken? Wenn ja - wie ist es Dir mit diesem "Versuch" ergangen?

    Ich habe große Angst vor diesem Schritt.

    Warum? Was, glaubst Du, wird Dir dadurch, dass Du keinen Alkohol mehr trinken willst, "weggenommen" oder "angetan"?

    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen: Im Gegenteil gewinnst Du ganz viel an Lebenqualität und Lebensfreude! Okay, ich war/bin Alkoholiker und haber zum Schluß schon kräftig gesoffen/saufen müssen - und so tief scheinst Du noch nicht zu stecken. Trotzdem drehen sich Deine Gedanken um den Alkohol - sonst hättest Du Dich nicht überwunden (Respekt 44. ) und hier angemeldet.

    Ich kann Dir nur empfehlen, mal in einer Suchtberatung vorzusprechen (ist anonym und kostenlos) und Dich beraten zu lassen. Ansonsten lies Dich ruhig erstmal hier ein. Ans Herz legen kann ich Dir auch unsere Linksammlung - hier findest Du viele weiterführende Informationen, u.a. zu Suchtberatungsstellen und SHG (Selbsthilfegruppen). Wir haben übrigens auch ein Glossar, falls Dir mal ein Begriff oder eine Abkürzung "spanisch" vorkommt ;)

    Ansonsten: Stell Deine Fragen! Wir antworten gerne!

    Gruß
    Greenfox

    Ich habe Angst!

    Wovor hast Du jetzt noch Angst? Du hast es geschafft, den Drachen Sucht zu besiegen - da sollte doch der Blick in die Vergangenheit keine Angst, sondern nur (Er)Klärung bringen...

    Hey - Du bist Siegfried, der Drachentöter!

    Ich kann nur allen, die es geschafft haben bei Zeiten aus dem Teufelskreis der Sucht
    auszusteigen gratulieren.
    Ich konnte es nicht früher.

    Aber - Du HAST es geschafft :blumen3:

    Wow 44.

    Knallhart auf den Tisch! Klasse geschrieben, Wolfsfrau!

    Da wir bei uns in der Gruppe des Öfteren das Thema Co-Abhängigkeit haben, aber alles nur Betroffene sind (Angehörige kommen nur selten mal mit in die Gruppe, sie kommen, aber eben selten), würde ich das gerne mal dort vorlesen - darf ich? Denn es hilft uns, Argumente in Gesprächen mit anderen Betroffenen, die eben noch nicht den Schritt wagen, gemacht haben, sich aus der Sucht befreien zu wollen, zu finden. Und das ist O-Ton Angehöriger. Besser geht nicht.

    Ob nun die "höhere Macht" im Himmel, auf 'nem Berg oder in mir selbst wohnt - Hauptsache ist doch, wir können diese schiet Sucht bezwingen, oder??!!??

    Ansonsten ist MEIN Motto da unten zu lesen ;)
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    weil ich einen Partner zurück lasse, dem ich nicht zutraue, alleine neu anzufangen (OTon: dann begehe ich eben Selbstmord).

    Das ist ein "beliebtes" Druckmittel, um den co-abhängigen Partner bei der Stange zu halten. Und leider auch ein probates, oft funktionierendes Mittel.

    Apropos "co-abhängiger Partner": Du scheinst ja auch von einer anfänglichen "nur" Co-Abhängigkeit in eine Abhängigkeit geschliddert zu sein.

    Hallo, Juscha!

    Auch von mir ein ganz herzliches WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 55, Alkoholiker und nun schon einige Jahre trocken.

    Ich kann mich Gerchla nur vollinhaltlich anschließen: sowohl, was die Angst angeht - die Du vor uns nicht haben brauchst ;) - als auch, was seinen Rat bezüglich Deiner Verantwortlichkeit angeht: Du bist nur für DEIN Leben veratwortlich, Dein Partner ist für SEIN Leben selbst verantwortlich!

    Und aus meiner Erfahrung heraus kann ich Dir nur sagen: Wenn Du wieder Dein Leben LEBEN willst, wirst Du dies nur ohne ihn tun können. Denn zunächst musst Du Dich nur um Dich kümmern, um Dein Alkoholproblem, Dein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Und ein "schwarzes Loch", das Dich dabei immer wieder in den Abgrund zieht, ist dabei nicht gerade förderlich (Du schreibst ja, dass er leugnet, Hilfe zu benötigen bzw. diese verweigert).

    Ich empfehle Dir, mal eine Suchtberatung aufzusuchen und Dich dort nach konkreten Hilfsmöglichkeiten zu erkundigen. Auch unsere Linksammlung lege ich Dir ans Herz - dort findest Du auch viele Hilfsangebote, weiterführende Links. Unter anderem auch, wo sich Selbsthilfegruppen in Deiner Nähe befinden ...

    Ich wünsche Dir jedenfalls viel Kraft und einen guten Austausch

    Gruß
    Greenfox