Beiträge von Greenfox

    ... SOLL ...

    Und wenn er es war, finde ich genauso erschreckend die unfassbare "Sprachlosigkeit" der Kollegen und Vorgesetzten: die "Unglücksfahrt" fand ja nicht zum unmittelbaren Dienstbeginn statt :-[ . Warum hat da nicht der Streifenführer (Beifahrer), der Wachleiter etc reagiert? Denn bei >1 o/oo hätten sie etwas merken müssen - und der Kollege hätte auch schon vorher in irgend einer Weise auffällig gewesen sein müssen. Aber vermutlich haben alle die Schnauze gehalten - auch weil sie nicht wussten, wie sie damit umgehen sollen ...

    Und wenn ich mir das alles so durch den Kopf gehen lasse, ist es vielleicht verständlich, dass ich bei Null anfangen muss und ich solche Mühe habe, mich verständlich zu machen.

    Bei MIR kam alles verständlich an :D

    Schau doch auch mal in unsere Linksammlung - falls nicht schon längst passiert. Dort findest Du viele weitergehende Informationen, aber auch Hilfsangebote.
    Denn ich schrieb nicht nur, dass die Hoffnung zuletzt stirbt, sondern auch, dass diese Sch*** Sucht zwar nur der Betroffene alleine bekämpfen kann, es aber nicht alleine schafft bzw. machen muss. Es gibt die vielfältigsten Hilfsangebote - man muss sie nur kennen, sich etwas aussuchen und dann auch annehmen.
    Und gerade Letzteres fällt Vielen ja unheimlich schwer. Auch ich habe mal gedacht, dass ich der Größte und Beste bin und alles alleine schaffe. Scheibenkleister: alleine auf die Schnauze gefallen bin ich!

    Für mich waren es SHG und eine Langzeittherapie (stationär und weit weg von zu Hause), die geholfen haben und in Form der SHG noch immer helfen (bin bekennender SHG-Fan ;) ).
    Aber welche Hilfsmittel hast Du bzw. willst Du Dir suchen/nehmen?? Oder willst Du es alleine versuchen? (Klappt nach meiner Erfahrung in den wenigsten Fällen)

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Nele, und herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 55, Alkoholiker und nun schon einige Jahre trocken und in der Suchtselbsthilfe tätig.

    da ich ein Teilchen dieser Gemeinschaft werden möchte, muss ich mich vorstellen.

    ??? Ich dachte eigentlich immer, dass dies eine Frage der Höflichkeit und nicht des Zwanges ist?!?

    Bist Du eigentlich aktuell nun trocken oder kämpfst Du noch/mal wieder um Abtstinenz?? Geht für mich irgendwie nicht so wirklich aus Deiner Vorstellung hervor ...

    Ich wünsche Dir/uns jedenfalls einen guten Austausch.

    Gruß
    Greenfox

    Wie lange die ganze Episode gedauert hat weiss ich nicht, kam mir ewig vor - wahrscheinlich waren es jedoch maximal 10 Minuten.

    Solche "Anfälle" dauern tatsächlich meist nur einige (max. 15 Minuten). Deshalb hilft es, einen Notfall-Plan parat zu haben - eine Flasche Wasser griffbereit, eingespeicherte Telefonnummern von (Gruppen-)Freunden [hat mir z.Bsp. schon mal "das Leben" gerettet] o.ä.

    Hoi Rekonvaleszent :)
    Frag mich nicht wieso das so ist, aber ich bin überzeugt davon dass ich am Samstag bei diesem Essen kein Problem haben werde zu verzichten.

    Dann hoffe ich mal sehr, dass Deine Überzeugung stärker ist als unsere Erfahrungen ... nixweiss0

    Kommt mir irgendwie so vor wie früher, als meine Mutter mich warnte, die Ofentür anzufassen - ich habe ihr erst geglaubt, dass sie heiss ist, als ich mich selbst verbrannt habe :(


    Ich schreibe Dir das, weil das erste was ich mir gedacht habe als ich das von Dir gelesen habe, war: Jetzt zieht sie sich diesen Schuh an - typisches Verhalten eines Co.
    ...

    Vielleicht noch soviel und kurz von mir. Ich tausche mich hier nun mit den Menschen aus, von ich denke das sie meinen Zielen entsprechen oder mich in der Erreichung meiner Ziele weiterbringen. Ein Ziel von mir, anderen Betroffen (auch Angehörigen) zu helfen. Aber nur, wenn ich aufgrund der Schreibweise einen Betroffenen das Gefühl habe, ich könnte etwas erreichen, dann kommuniziere ich auch mit ihm / ihr. Wenn ich dieses Gefühl nicht habe, dann mische ich mich in diese Threads gar nicht ein, nehme auch keine Stellung zu deren Posts. Denn, da ist mir dann meine Zeit zu wertvoll.

    Ein weiteres Ziel von mir ist, mich hier mit Menschen auszutauschen, die gar kein akutes Problem mehr aber, von deren Erfahrung ich aber für mein eigenes Leben profitieren könnte. Und auch hier selektiere ich, wer meinem Ziel entspricht und wer nicht. Wenn ich das Gefühl habe, ein Schreiber bringt mich mit seinen Erfahrungen /Ansichten usw. nicht weiter, dann kommuniziere ich nicht mit ihm / ihr. Warum sollte ich das tun. Auch hier ist mir meine Zeit viel zu wertvoll. Ist es nicht im "richtigen" Leben auch so? Ich glaube es sollte so sein, zumindest dann, wenn man es selbst in der Hand hat.

    Manchmal wünschte ich, mich so gut ausdrücken zu können wie Gerchla: Einfach mal wieder auf den Punkt gebracht!
    Aber leider liegt es auch in meinem Naturell, manchmal meinen Senf in Threads dazuzugeben, obwohl ich mir die Zeit sparen könnte bzw. sollte ...

    Wie Gerchla aber schön schreibt sind all diese Dinge für mich noch intensiver, gefühlsvoller, leuchtender wenn ich unter Alkoholeinfluss stehe. Kann ich dies irgendwann auch erleben ohne Gift im Körper?

    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: Ja, es ist möglich!!

    Nachträglich noch HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Nach mehreren Anläufen bin ich nun schon einige Jahre trocken und kann mich trotzdem noch sehr gut an meine "Anfänge" erinnern.
    Ein Leben "ohne" konnte ich mir auch mal nicht vorstellen. Aber der Weg hat sich gelohnt und ich vermisse nichts mehr.

    Gruß
    Greenfox

    ... ich möchte mich in die m. E. völlig unnütze und unnötige Erklär-Diskussion ...
    (Abgesehen davon, dass jeder Beitrag, dem man noch x-Erklärungsversuche nachschieben muss, inhaltlich nur Schrott ist.)

    @Dietmar: ICH finde es nicht nur uncool, sondern auch überheblich, andere User und/oder Beiträge niederzumachen, nur weil sie nicht Deinem vermeintlichen intellektuellen Niveau entsprechen! Damit schraubst Du Dein eigenes Niveau selbst unter Normal-Null ... :-\

    Hallo und Herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:

    Und natürlich Glückwunsch zu Deinem Entschluss, Dein Leben wieder selbst bestimmen zu wollen 44. :blumen:

    Ich bin m, 55, Alkoholiker und nach mehreren Anläufen nun seit einigen Jahren trocken.

    Und - wie hast Du Dir jetzt den weiteren Weg vorgestellt? Suchst Du Dir eine Selbsthilfegruppe (oder hast schon eine)? Oder willst Du es "alleine" versuchen?

    MEINE Erfahrung war, dass ich es nicht alleine geschafft habe. Für mich war die SHG äußerst wichtig, wenn nicht sogar entscheidend. Aber jeder hat ja so seinen Weg ...

    Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg und uns einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Ich frage mich, was ihr Euch hier wegen dieser Anfrage so hochschaukelt? Wer Interesse hat, kann sich ja dort melden - wer meint, dass es nix für ihn/sie ist oder gar Humbug ist, kann es doch lassen.
    Da muss man nicht drüber herziehen - und darauf hat Dietmar hingewiesen.

    Ich bin zwar noch neu hier im Forum...

    Dafür teilst Du aber gleich ganz schön aus - oder was meinst Du mit

    @Dietmar ich empfehle dir in dem Zusammenhang die WDR Dokumentation "Trocken oder tot"...

    Das sich Dietmar erst einmal über das Thema "Alkoholismus" informieren sollte?
    Dann empfehle ich DIR, mal Dietmars Geschichte nachzulesen ...

    Dass er manchmal etwas oberlehrerhaft rüberkommt - mein Gott, jeder hat so seine "Macken".

    Gruß
    Greenfox

    Zu Punkt 1 gebe ich Dir völlig recht - das sehe ich genauso. Auch wenn ich bei weitem noch nicht so lange trocken bin wie D, aber ich habe Leute kennengelernt, die nach über 20jähriger Abstinenz rückfällig geworden sind - sei es aus Leichtsinn, sei es aus Unachtsamkeit, sei es aus anderen Gründen.

    Zu Punkt 2: Ich weiß nicht, ob Du "das allwissende Auge" hast, um beurteilen zu können, ob der Weg über Bauernhof, Tiere und/oder nette Psychologen gut oder schlecht ist, um den Weg in die Trockenheit zu finden. Du brauchtest es nicht. Andere brauchten es. Und wieder andere haben es probiert, nur um festzustellen, dass es nicht ihr Ding ist ... oder umgekehrt.

    Und dabei würde ich es belassen. Ich für mich habe es erst ohne Therapie probiert - es hat nicht funktioniert. Dann habe ich es mit einer ambulanten Therapie probiert - hat auch nicht funktioniert. Mit einer stationären hat es dann funtioniert. Zunächst. Als ich danach dann die SHG habe schleifen lassen, ging es wieder in die Hose ...

    Andere in meiner SHG haben nur eine Entgiftung gemacht, sind zu uns in die Gruppe gekommen - und das war's. Sie sind nun auch schon einige Jahre trocken.

    Jeder Mensch ist nunmal anders.

    Übrigens:

    Ich bin ... seit " 27 " Jahren trocken.

    Und auch ich mit meinen 37 Jahren Abstinenz kann mich nicht zurücklehnen und sagen,alles kein Problem.

    Tippfehler nixweiss0

    Gruß
    Greenfox