So wie DU Dich anscheinend nicht damit auskennst, das epileptische Anfälle EIN Erscheinungsbild von kalten Entzügen sind/sein können - daher sind kalte Entzüge ja auch so gefährlich. ER hat nur leider mehr Erfahrung mit diesen Anfällen. Also halt bitte den Ball etwas flacher.
Wenn es um Depressionen geht, hast eben Du mehr Erfahrung - hier ist es Stevie.
Beiträge von Greenfox
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Sorry, wenn hier er auf konkrete Fragen geantwortet hat. Das gehört nunmal dazu. Und das Thema "Distraneurin" und/oder "kalter Entzug" sind vom Wesen her eng verbunden - ob es Dir nun passt oder nicht! Beides KANN sehr gefährlich sein - vor allem, wenn man sie mit Scheuklappen in voneinander weit entferneten Threads behandelt.
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Die anfälle sind übel, noch übler ist es aber wenn du dinge unbewusst machst zb. Den notärzten die Hosen rznterziehen oder bei mc doof hinter den Tresen gehen und mir die bunten lichter anguggen und sich da freuen wie ein kleines kind. Oder über den Firmenparkplatz wandern und die kollegen passen auf das ich nicht zusammengefahren werde. Oder auf eine vielbefahrende strasse spazieren gehen. Dass alles haben mir meine freunde, eltern u kollegen erzählt.
Jetzt nur mal für mich zum Verständnis: Bis jetzt kannte ich nur Krampfanfälle (auch bei Epileptikern). Aber auch solche Fälle von Somnambulismus (Schlafwandeln) passieren?? Das ist mir neu, deshalb frage ich.
Und ich kann mir vorstellen, dass es sich vielleicht lustig anhören mag, für den Betroffenen aber u.U. alles Andere als lustig ist/werden kann ... -
Und als Epileptiker "kennt" :-[ Stevie solche Anfälle ja - ich meine damit, er weiß, dass er solche bekommen könnte …
Ein Gruppenfreund (ist KEIN Epileptiker, sondern "nur" Alkoholiker) hat mal einen Anfall bekommen, nachdem er ca. 20 Stunden nix getrunken hatte, weil er mit dem Auto von Erfurt nach Hause (Berlin) fahren wollte/gefahren ist. Zum Glück kam der Anfall nicht während der Autofahrt, sondern ca. 1 Stunde danach. Und glücklicherweise waren Leute anwesend, die ihm schnell geholfen haben …
Und er sagt, dass der Anfall "aus dem Nichts" kam, ohne jede Vorankündigung - kein Zittern, kein Schwindelgefühl, kein … Nichts. Er ist erst im Krankenhaus wieder zu sich gekommen.Danke, Stevie, dass Du das so offen beschrieben hast!
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Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum und Glückwunsch zu Deinem Entschluss 44.
Ich selbst bin ebenfalls Alkoholiker, nach mehreren Anläufen nun seit über 11 Jahren trocken und auch seit einigen Jahren in der Suchtselbsthilfe aktiv.
Du schreibst, dass Du täglich 10 Bier (das entspricht 1 Flasche Schnaps - guckst Du hier) trinkst undZitatIch habe mich hier angemeldet, weil ich fest entschlossen bin mein süchtiges Verhalten zu beenden. Vielleicht können mich Menschen in ähnlichen Situationen hier inspirieren und motivieren?
Tust Du auch noch etwas anderes, um Dein Suchtverhalten zu beenden? Besuch bei einer Suchtberatung, bei einem Hausarzt, Selbsthilfegruppe, Entgiftung … irgendetwas?
Oder wartest Du hier auf Inspiration und Motivation?Ich empfehle Dir (auch bezugnehmend auf Deine Äußerung in einem anderen Thread) einen Blich in unsere Linksammlung und unsere Bücherecke. Dort findest Du viele nützliche Informationen zum Thema Alkohol/Alkoholismus und wie man davon wegkommen kann …
Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Erfolg bei Deinem Vorhaben, Dein süchtiges Verhalten zu beenden!
Gruß
Greenfox -
Da muss ich Susanne zustimmen - sowohl, was die Gefährlichkeit von kaltem Entzug anbelangt als auch Deinem offensichtlichen Unwissen.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Heim-Entzug gemacht.
Wenn ich dann an Deine Vorstellung denke, fallen mir unwillkürlich die Worte Mark Twains ein, der da gesagt hat/gesagt haben soll:
"Sich das Rauchen abzugewöhnen ist gar nicht so schwer - ich hab es schon hundert Mal geschafft."
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Ach Greenfox - Humor ist wenn man trotzdem lacht C:-)
Ich finde, es gibt gewisse Grenzen, ab da finde nicht nur ich es nicht mehr lustig.
Wenn Du/ihr jetzt auch noch Beispiele dafür braucht, finde ich es noch weniger lustig

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Auch von mir ein ganz herzliches WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:
Ich bin 56, Alkoholiker und lebe nun auch schon seit einigen Jahren ohne Alkohol. Und ich stimme Gerchla komplett zu:
ZitatIch kann nicht beurteilen, weshalb Dein Mann das hier zu Dir gesagt hat oder immer wieder sagt:
Aber so blöd das jetzt für Dich auch klingen mag: damit hat er vollkommen Recht. Warum er sowas sagt weiß ich natürlich nicht, wahrscheinlich will er einfach nur seine Ruhe haben und lebt längst in seiner alkoholischen Parallelwelt.Aber trotzdem hat er Recht. Das Einzige was Du tun kannst, ist, Dich um Dich selbst zu kümmern.
Und vielleicht gehst Du sogar noch einen Schritt weiter, als Emilie vorschlägt - und entgegnest ihm das nächste Mal, wenn er Dir wieder an den Kopf knallt, dass Du Dich um Dich selbst kümmern sollst:
"Das ginge viel besser, wenn Du Dir eine eigene Bleibe suchst - dann brauche ich Dir nicht hinterher zu räumen und zu putzen und muss mir keinen Kopf mehr um Dich machen!"Ich weiß - das klingt sehr hart. Aber entweder ist es der Eimer kaltes Wasser, den er braucht, um aufzuwachen (symbolisch gemeint) - oder die letztendliche Konsequenz, wenn Du noch etwas vom Leben haben willst. :sorry:
Hast Du schonmal geschaut, ob es bei Dir in der Nähe eine Selbsthilfegruppe (SHG) für Angehörige gibt? Dort würdest Du auch nicht nur Hilfe, Tipps und Ratschläge finden, sondern auch Trost und Zuspruch von anderen Betroffenen Angehörigen. Damit möchte ich jetzt nicht das Forum "schlecht" machen - aber persönliche, menschliche Nähe kann doch tröstlicher sein …
Jedenfalls wünsche ich Dir viel Kraft!
Gruß
Greenfox -
Am liebsten knusprig vom Grill oder kleingeschntten im Eintopf.Es sind nur Witze.
Nur das Manche manche sogenannte Witze überhaupt nicht witzig finden.
Ich finde es geschmacklos ...
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Aber sonst geht's Dir noch gut?
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Du kannst als trockener Alkoholiker alles kriegen, was Nicht-Alkoholiker auch kriegen können. Du wirst genau so älter und so weiter. Viren interessieren sich nicht dafür ob Du trinkst.
;D :lach: Sehr gut erklärt 44.
Passt übrigens auch auf alles (Un)Mögliche: Liebeskummer, aber auch Arbeitslosigkeit oder ...
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Nur dass die Abstände zwischen den "Quartalen" mit der Zeit durchaus auch immer kürzer werden können … wie mir/uns zwei Gruppenfreunde aus eigener Erfahrung berichteten.
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Ich finde es schonmal gut, dass Du Dich um Termine bei einer Psychologin und um eine SHG gekümmert hast! 44.
Dein Arzt kann dir sofort einen Platz beschaffen, du brauchst nur einen Koffer zu packen.
Das sagt sich immer so einfach - es kommt aber einfach darauf an, wo man wohnt! Bei uns in Berlin wartet man teilweise 3-4 Wochen auf eine Entgiftung - auch wenn es Dir richtig Schei...e geht. Und auf einen Therapieplatz (Langzeittherapie - egal, ob stationär oder ambulant) wartet man im Allgemeinen sowieso einige Zeit, je nach Klinik. Wenn es einem natürlich völlig egal ist, in wo und in welche Art von Klinik man geht ...
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Hallo, Calup, Und HERZLICH WILLKOMMEN hier in unserer Runde :welcome:
Auch wenn Du schon 65 Jahre alt bist - so bist Du hier beileibe nicht der Älteste. Und ich bin der Meinung: Es ist nie zu spät, sich noch eine schöne Zeit zu bereiten!
Ich bin 56, noch voll im Beruf stehend, Alkoholiker und nun schon einige Jahre trocken. Zufrieden trocken.
Mir hat meine reale Selbsthilfegruppe (SHG) sehr geholfen, weil ich mich dort mit Menschen austauschen konnte, die das gleiche Problem haben bzw. hatten wie ich. Insbesondere am Beginn meiner Abstinenz war es enorm hilfreich.
Vielleicht ist ja auch dieses - im Gegensatz zum Forum - direkte Feedback etwas für Dich. Das Forum ist ja doch etwas zeitverzögerter. Ich finde, Beides ergänzt sich.
Andere mögen nur Eines.Schön, dass Du von der lesenden in die schreibende Fraktion gewechselt bist! 44.
Auf einen guten Austausch!Gruß
GreenfoxPS: Ich vermute mal, Du hast Deinen Thread aus Versehen selbst gesperrt - und habe ihn daher entsperrt. Solltest Du ihn aber absichtlich gesperrt haben, dann gib uns hier einen entsprechenden Tipp!
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Kampfansage an Deinen Mann:
"Entweder meine Gesundheit/Trockenheit - ergo: kein Alkohol im Haus, ergo: diese Kampftrinkerin bleibt weg. Oder: ich bin für diese Zeiten jeweils zum Mädelsabend. Meine Entscheidung steht. Nun DEINE?" -
Wenn Euch nichts schlaues dazu einfällt, packe ich meinen Tee ein und fahre in die Eifel.
Ich wüsste nicht, was diese Idee noch toppen kann 44. ICH finde sie SUPER!
Wenn Dein MANN die beiden unbedingt einladen will - Bitteschön, dann soll er sich auch kümmern. Und wenn ich es richtig verstanden habe, ist es ja auch SEIN Freund.
Und Du hast an dem entsprechenden Wochenende zufällig Mädelstreffen in XY ... -
Zunächst einmal:
ich war gestern das erste Mal kurz davor alles zu schmeißen und mir eine Flasche Wein zu kaufen... Ich kann aber stolz sagen, ich habe es nicht getan. Ich habe in den Spiegel geschaut und mich gefragt, soll das bis hier alles umsonst gewesen sein!?
44. Respekt! Gerade am Anfang, wenn dann auch noch die tränendrüsengesteuerten Emotionen hochkochen, ist es nicht gerade leicht, der "Versuchung" zu widerstehen.
Das die Gefühle momentan Achterbahn fahren, ist aus meiner (Laien-)Sicht normal - ging mir damals ähnlich. Schließlich habe ich ja vorher meine Gefühle, egal welcher Natur, mit Hilfe vom Alkohol gedeckelt, unterdrückt.
Egal, ob es nun der Stress von der Arbeit war, der Frust in der Familie, Panikgefühle auf Grund von alten Traumata, Depressionen (andere würden eher "depressive Verstimmungen" dazu sagen) auf Grund der Sauferei - es wurde alles mit Alkohol runtergespült.Und jetzt? Jetzt erleben wir alles in Echtzeit. Ungefiltert. In voller Schönheit. Aber auch mit aller Brutalität.
Wie ht jemand so treffend irgendwo mal geschrieben:Drogen und Alkohol sind was für Anfänger.
Wer wirklich cool ist, zieht sich die Realität rein.Tja, und das tun wir jetzt. Und das will aber erst wieder gelernt werden.
ZitatStep by step in kleinen Schritten.
wikende091
Greenfox -
Claudia, mal im Ernst:
Wir erwarten ja nicht, dass jeder hier trocken/nüchtern ist. ABER wir erwarten, man/frau sich hier benimmt und nicht in seinem besoffenen Kopp anfängt, die unterste Schublade auszupacken:
diese frau aoll verecken.
In realen Selbsthilfegruppen ist es meist unerwünscht, dass jemand angetrunken kommt. Zum Einen weil es für Menschen, die vom Alkohol wegkommen wollen, äußerst unangenehm ist, neben Jemandem mit einer Fahne zu sitzen. Zum Anderen weil derjenige meist den Diskussionen nicht wirklich folgen kann und oft - gelinde gesagt - Unsinn redet. In meiner Gruppe werden daher angetrunkene Menschen mit dem deultichen Hinweis, dass sie nüchtern (nicht unbedingt trocken!!) herzlich willkommen sind, meist wieder nach Hause geschickt (Einzelfallentscheidung).
Und hier kam es schon zu ersten Beschwerden (nicht nur hier im Thread). Also bitte ich Dich, Dich zusammenzureissen.
Entweder Du benimmst Dich - oder ...Ich weiß nicht, wieviel Du heute schon getrunken hast, aber ich hoffe, Du verstehst trotzdem den Grund für diese Ermahnung.
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@ Greenfox im gegeteil,...
Tja, das ist dann das Ergebnis, wenn Du nur Halbsätze dalässt - Missverständnisse.
Also: Wenn Du Fragen hast, frag ruhig. Wenn Du etwas auf dem Herzen hast, lass es ab (aber in ganzen Sätzen
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Natürlich habe ich recht ;D
Äh, womit? Damit?
Aber kann es nicht (auch) sein, dass Deine Aversion gegen Menschen - und Therapeuten im Besonderen - daher kommen könnte, dass sie Dir den Alkohol "wegnehmen" wollen/sollen?
Tja, dann ... ran an die Buletten und Nägel mit Köpfen gemacht! Jetzt weisst Du ja, dass es nur ne Ausrede ist

Ich weiß, dass es leicht dahergeredet ist, aber, vielleicht hilft es trotzdem.