Beiträge von Greenfox

    Moin, moin!

    Herzlich willkommen hier bei uns im Forum! :welcome:

    10 Jahre sind ja schon mal 'ne ordentliche Hausnummer 44.

    Bin von Natur aus neugierig: Wie kommt's? Was hat Dich bewogen, hier reinzuschauen?

    Freue mich jedenfalls auf einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Warum hat er eine ganz andere Wahrnehmung als ich-gehört das zum Krankheitsbild?

    Kurz, knapp, schmerzhaft: Ja, das gehört zum Krankheitsbild.
    Ein Alkoholiker (dem noch nicht bewusst ist, dass etwas nicht stimmt und der noch nicht bereit ist, Hilfe anzunehmen) wird alles reden gegen seinen Alkoholkonsum und sein Verhalten als persönlichen Angriff werten.
    Kann mich noch daran erinnern, das ich in meiner nassen Zeit ähnlich reagiert habe :(

    Aber da es ja Dein Ex ist, kannst Du es ja als "abgehakt" betrachten. Sonst käme jetzt "Kümmere Dich lieber um Dich, tu Dir was gutes ..."

    Gruß
    Greenfox

    Du hast schon Recht: Gesundheit ist alles. Aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

    Will nicht irgendwann mal richtig Herzprobleme oder andere Körperliche beeinträchtigungen bekommen.

    Es ist nie zu spät, um mit dem Saufen, rauchen, kiffen etc. aufzuhören. Aber Dir muss ein klar sein: Das kann auch Leuten passieren, die noch nie Alkohol getrunken haben.
    Trotzdem: 44.

    Gruß
    Greenfox

    Na - wenn das mal keine guten Nachrichten sind! 44.
    Ich freu mich für Dich!

    Hallo, Hilflos, und Herzlich Willkommen hier!

    Das Du hilflos bist, kann ich (selbst als Betroffener) nachvollziehen. Aber wie ennasu schon schrieb: DU kannst gar nichts tun - außer Hilfe anbieten.
    Wenn Dein Vater nicht will - und mit 75 Jahren ist es relativ unwahrscheinlich, dass er noch etwas ändern will - wird jedes "Reden" über sein Problem (dass ja auch für Euch Angehörige ein Problem ist - nur als Angriff auf seine Person gewertet.
    Traurig - ist aber leider so.

    Versuche, Dich (und vielleicht auch Deine Mutter) aus der Situation rauszunehmen und für Dich/Euch zu sorgen ...
    Bin in dieser Situation selber hilflos ...

    Guck doch mal hier oder hier ...

    Gruß
    Greenfox

    Grüß Dich, Handaufsherz (schöner Nick :) ) und Herzlich Willkommen hier bei uns im Forum!

    Hier findest Du die wahren Fachleute ;)

    mir aber vorzustellen nie wieder was zu trinken kann mir einfach nicht vorstellen.

    Du kannst Dir nicht vorstellen, die etwas vorzustellen? Sooo schlimm ist es doch nun auch nicht ;)
    Nichts für ungut - nur ein kleiner Scherz. Ich weiss schon, was Du meinst.

    Das Problem mit Weinflaschen und den alleine trinken ist, das wenn man nur zwei Gläser zum Essen trinken möchte, was macht man mit dem restlichen Wein? Also hab ich dann zwei Mal alleine zu Hause, in der Woche getrunken, 3 Wochen lang.

    Und auch hier weiss ich sehr wohl was Du meinst - der Wein könnte ja schlecht werden.
    Ich war eigentlich kein Weintrinker, bei mir war es Bier - und Kräuterlikör. Und auch der Likör kann ja schlecht werden. Also waren es nicht nur 1-2 Gläschen am Abend ... die Flasche musste leer werden ;(

    Ich versuche im Moment kontrolliert zu trinken,...

    Versuchst Du es einfach "nur so" oder hast Du irgendeine Methode? Habe hier im Forum mal etwas gelesen von so einer Art "Trinktagebuch" mit farblichen Markierungen (z.Bsp. Grün = alkoholfreier Tag).
    Ich persönlich bin kein "Freund" von "kontrolliertem Trinken" ... aber jeder muss seinen eigenen Weg finden.
    Und hier findest Du viele Menschen - von denen jeder seinen eigenen Weg geht: von konsequenter Abstinenz (wie ich zum Beispiel) über verschiedene Arten des "kontrollierten Trinken" oder Trink-Reduktion ...
    Hier kannst Du Dich austauschen - und Dir von den Erfahrungen die rauspicken, die zu Dir passen könnten.

    Nur mal zu den von Dir angesprochenen Leberwerten: Diese Werte sind für die Ärzte nur Anhaltspunkte, es gibt aber noch andere Werte. Und die Werte können trotz Alkoholkonsums vollkommen in Ordnung sein - aber auch trotz jahrelanger Abstinenz eben nicht (wie bei mir).
    Schlechte Leberwerte können ein Anzeichen auf "Alkoholabusus" ( :klugsch: ;) ) sein - oder einfach nur die Folge von bestimmten Medikamenten etc.
    Und gute Leberwerte ... können einfach nur Glück sein.

    Jedenfalls - ich wünsche Dir und uns einen guten Austausch. Schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast 44.

    Gruß
    Greenfox

    Erst mal Herzlich Willkommen hier bei uns im Forum! :welcome:

    Eins kann ich Dir schon mal (als Betroffener) sagen: Dein Freund hat in meinen Augen definitiv ein Problem. Was anderes kann ich bei dem Kontrollverlust nicht sagen. Und diese schon aggressive Reaktion, als Du ihn darauf angesprochen hast ... (Wir kennen uns aber nicht, oder? ;) )

    Aber vielleicht können Dir "unsere" Angehörigen hier mit ihren Erfahrungen doch ein paar Tipps geben ...

    Auf einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Dreamy, und "Herzlich Willkommen hier im Forum" :welcome:

    Als Betroffener kann ich Dir nicht unbedingt einen Rat geben. Ausser:

    Erwarte hier nicht das/ein Patentrezept!

    Hier können Dir nur die Betroffenen und Angehörigen von ihren eigenen Erfahrungen berichten und aus diesen heraus Tipps geben.
    Du musst selbst entscheiden, ob und welche Du annehmen willst/kannst. Die Umsetzung ist dann die andere Sache...

    Ich wünsche Dir jedenfalls viel Kraft und hier einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Auch von mir ein

    Herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:

    Es freut mich, dass Du diese 6 Wochen gut geschafft hast. Und nicht gleich gesagt hast: "Siehste - ich hab ja gar kein Problem und kann also wieder zuschlagen!", sondern es weiter durchziehen willst.
    Man muss ja nicht abhängig sein, um ein Problem zu haben - denn wenn es einem selbst zu viel, unangenehm wird, dann hat man ein Problem. Für sich selbst. Und das kann man wesentlich leichter lösen, als wenn man erstmal abhängig ist.

    Also: 44.

    Auf einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    wenn dein Partner kein Problem sieht, dann hat er halt kein Problem.

    Naja, Einbildung ist auch eine Form von Bildung ;) Ich weiss ja, was Du meinst, Betty, aber manchmal muss ich über bestimmte Formulierungen (oder Tippfehler) schmunzeln ;)

    Aber es ist leider wirklich so: Wenn der/die Betroffene kein Problem bei sich/in seinem/ihrem Trinkverhalten sieht, wird er/sie bei diesbezüglichen Vorwürfen/Vorhaltungen auf Abwehr schalten.
    Kenne ich jedenfalls von mir: "Iiiiich doch nicht - ich habe kein Alkoholproblem! Da trinke andere aber vieeel mehr! Guck Dir doch mal den X an, oder die Y! Und überhaupt - was bildest Du Dir eigentlich ein, mich so ..."

    Erst wenn man selber zu der Einsicht gekommen ist, dass man etwas ändern muss - erst dann wird man auch empfänglich für Hilfsangebote. Vorher empfindet man diese als Angriffe auf sich selbst.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, MarMau!
    Muss gleich zur Arbeit, deshalb nur ein schnelles

    Hallo, und herzlich Willkommen hier im Forum :welcome:
    Ich wünsche Dir einen regen und fruchtbaren Gedankenaustausch.

    Als Betroffener kann ich momentan wenig dazu sagen, bin wohl nicht objektiv genug. Aber m.E. hat Dein Partner schon ein Alkoholproblem. Aber wie Du ja hier schon gelesen haben wirst - wenn er nix daran ändern will, hast Du schlechte Karten ...

    Gruß
    Greenfox

    Yepp - geht aber noch.
    Vor Jahren waren wir bei Freunden zu Besuch. Mein Freund und ich in der einen Ecke vom Wohnzimmer am quatschen, in der gegenüberliegenden Ecke meine Tochter (damals 5) mit der Tochter des Freundes (4) am spielen. Wir hatten sie ja im Blick und sahen, dass sie "Schminken" spielten. Nach einer Weile lies uns der Geruch stutzig werden und wir schauten mal genauer hin. Da hat doch meine Tochter ihrer Freundin einen schönen Lidschatten verpasst - mit dem Nagellack meiner Frau.
    Heute können wir drüber schmunzeln und reiben es ihr auch heute noch nach 10 Jahren unter die Nase. Aber damals war's kein Witz ...