Beiträge von Greenfox
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Ich muß mich jetzt selbst am Schopf ziehen um aus der Scheiße zu gelangen! Bei mir ist es nicht 5 vor 12, sondern es gongt schon! Nochmal so ein Ding, und bin nächstes Jahr nicht mehr am Leben. Dessen bin ich mir bewußt! Werde nun auf Worte Taten folgen lassen.Hab ich auch versucht, das "sich selbst am Schopf aus der Schei..e ziehen". Ergebnis: klappte nicht. Im Gegenteil!
Also such Dir jede Hilfe, die Du kriegen kannst. Und dann: Nimm sie an!Im Übrigen: 1,25 o/oo ohne Ausfallerscheinungen zeugen von deutlicher Gewöhnung! Und ich weiss, wovon ich rede - privat wie beruflich C:-)
Gruß
Greenfox -
Schön zu lesen, dass es Dir gut geht!

Und einerseits schade, aber andererseits auch gut zu lesen, dass das Forum in DEINER Wichtigkeitsskala ziemlich weit nach hinten gerutscht ist - zeigt es doch, dass Du alles im Griff hast. :blumen:
So soll es sein - und auch bleiben!
Gruß
Greenfox -
Hallo, Robert!
Zuerst einmal, schön, dass Du (wieder) da bist. Weniger schön, was in der Zwischenzeit passiert ist.
Ich musste mir erst mal in Ruhe Deinen Thread durchlesen, da ja alles passierte, bevor ich zum Forum gestoßen bin.So, genug der Nettigkeiten. Ich mag nicht rumeiern und bin wohl auch nicht für den Diplomatischen Dienst geboren

Was ich gelesen habe, hat mich etwas erschreckt. Erschreckt deshalb, weil Du Dein Problem offenbar auf die leichte Schulter genommen hast - und noch nimmst!
Immer wieder hast Du (innerhalb von 4 Wochen) "Rückfälle" gebaut (eigentlich müsste es richtig heissen: Trinkpausen eingelegt). Und immer wieder schriebst Du: "Aber jetzt...!" Und zwei Beiträge weiter hast Du wieder "gebeichtet"
Und jetzt?
Du hast in der Zwischenzeit Deinen Führerschein verloren:
Nur weil ich jemanden, der mir sehr nahesteht helfen wollte und bin angetrunken gefahren.
Ach, Du Armer: Nun warst Du schon hilfsbereit und wurdest dafür auch noch angeschissen...
>:( Wenn Du Deine Pappe losgeworden bist, weil Du nur gefahren bist (also, ohne dass etwas passiert ist), dann hattest Du a) über 1,6 o/oo oder b) über 0,6 o/oo und wurdest schon öfter erwischt. Und wenn Du nicht nur gefahren bist, dann hast Du auch noch einen Unfall gebaut. Oder zumindest kräftige Ausfallerscheinungen.Du musstest - mal wieder - mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden. Dann wurde eine Leberzirrhose festgestellt. Ist ja schon mal nicht ohne.
Dort haben sie eine Leberzirrhose festgestellt. Da bekam ich natürlich Panik und habe sofort aufgehört zu trinken und mich bei der Diakonie angemeldet.Aber dann, als Du wegen Deiner Polyneuropathie (Zerstörung der Nerven durch Alkohol!!!) ins Krankenhaus musstest, hast Du schon wieder zugeschlagen.
Aber jetzt bin ich gewillt, die Abstinenz durchzuziehen, mag da kommen was da wollte!
... Hoffe, dass es jetzt endlich klappt, denn ich will ja noch ein bischen leben!Die Worte les ich wohl, allein - mir fehlt der Glaube! Wie viele Schüsse vor den Bug brauchst Du denn noch??
Hoffnung allein hilft nicht!Es rettet uns kein höh'res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!Mach endlich Nägel mit Köpfen! Zum Beispiel eine Langzeittherapie, wo Du mal Gelegenheit hast, über Dich und Dein Verhältnis nachzudenken, wo Dir Strategien an die Hand gegeben/gezeigt werden, wie man abstinent leben und mit Saufdruck umgehen kann - umsetzen muss man sie schon selbst. Okay, und eine Garantie gibt's auch nicht. Aber so, wie ich es gelesen habe, hast Du immer alles auf Dich zukommen lassen. Aber selbst aktiv bist Du nicht wirklich geworden.
Okay, Du hast mit dem Billard aufgehört. Statt dessen bist Du zum Dart umgeschwenkt - in der selben Kneipe, wo Du beim/vorm Billard gesoffen hast. Und das war's auch schon - zumindest habe ich nichts weiter gelesen.Vielleicht guckst Du mal hier rein - da habe ich mal ein "paar" Worte zum Thema geschrieben. Und zum Thema bewusste Abstinenzentscheidung habe ich auch ein paar Worte verloren ...
Menschenskinder: wach auf und werde endlich aktiv!
Hoffe, der gut gemeinte Arschritt ist angekommen

Gruß
GreenfoxEdit Icke: Ich will Dich nicht vergraulen oder, dass Du Dich wie eine Schnecke in ihr Häuschen verziehst - so wie beim letzten Mal, als Du hier Gegenwind bekommen hast ... Ich will einfach nur, dass Du wach wirst!
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Scheinbar ist es bei mir Missbrauch von Alkohol, noch keine Sucht.
Nicht selten ist der Wunsch der Vater des Gedankens. Und: Missbrauch und Sucht gehen Hand-in-Hand - und wechseln gerne mal die Seiten, so dass man plötzlich nicht mehr neben dem Missbrauch geht ...
Aber - egal, was es nun "wirklich" ist: Du hast beschlossen, dass Du in Deinem Leben etwas ändern willst, weil es Dir nicht gut tut - und das ist gut so 44.
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Zu meinem Neustart in ein alkoholfreies Leben: Der Aufbau von Alternativverhalten läuft gut. ...
Alles soll blitzen und glänzen. Damit der Unterschied zu vorher offensichtlich wird. Vorher habe ich ja immer nur das nötigste getan.Das hört sich doch gut an. Ich freue mich für Dich. 44. :blumen:
Aber wie lief es denn damit
Jetzt mache ich mir etwas Gedanken wegen morgen. Mein Partner möchte, dass ich morgen bei ihm schlafe. Ob ich auf Bier verzichte, wenn er es neben mir trinkt, ist noch unklar.
im Grunde weiß ich, dass mir die Beziehung nicht gut tut. So sehr ich ihn auch liebe und so sehr ich hoffe, dass alles wieder so wird wie am Anfang, die Trennung ist wohl nur noch eine Frage der Zeit. Meine Schmerzgrenze ist fast überschritten.
In meiner Umgebung sind einige (nicht im Sinne von "viele"!!) Beziehungen in die Brüche gegangen, nachdem jemand trocken geworden ist:
entweder, weil derjenige trocken werden/bleiben wollte - aber der/die Partner/in partout nicht unterstützen konnte/wollte. Ober weil der-/diejenige sich mit der Trockenheit wieder selbstbewusster wurde, wieder Verantwortung/Aufgaben übernahm, die vorher der/die Partner/in (mit)übernommen hatte.Man verändert sich eben im Laufe der Trockenheit - am stärksten natürlich in der ersten Zeit. Ich meine hiermit nicht nur das Aussehen (positiver Nebeneffekt
) - ich meine das Selbstbewusstsein, das ganze Wesen. Man ist nicht mehr in der Blase "Sucht" (Organisation, Logistik, Ausreden, Gesundheit, Scham etc.) gefangen. Und das bemerkt natürlich auch die Umwelt ...Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass es ein guter Weg ist, den Du gerade gehst!
Ich wünsche Dir (und allen anderen) ein schönes Wochenende :sun: schwitz. :sun: schwitz.

Greenfox
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Gemütslage: soll viel zu warm werden, ich muss arbeiten schwitz.
Wetterlage: :sun: :sun: :sun: :sun: schwitz. schwitz. schwitz. :help:
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Vonni, ich wollte nur zu meinem letzten Post etwas ergänzen:
Ich persönlich bin von Selbsthilfegruppen überzeugt (warum, habe ich ja in dem Post verlinkt). Aber nur deshalb, weil es mein Weg war und der mir geholfen hat. Wenn man natürlich auf dem Land wohnt, wo SHGs sehr dünn gesät sind und keine davon "passt" oder man 'ne "SHG-Phobie" hat oder, oder, oder ... ja, dann muss man sich was anderes einfallen lassen.
Im Übrigen lass Dich nicht davon abschrecken, wenn ich manchmal etwas direkt meine Meinung zu irgend etwas sage/schreibe - bin nunmal nicht zum Diplomaten geeignet und mag kein großes Rumgeeiere ...
Gruß
Greenfox -
ICH kann Dir nur raten, nach der LZ nicht nur die Nachsorge in Anspruch zu nehmen.
In meinen Augen - und nach meiner Erfahrung - können Selbsthilfegruppen eine unheimlich gute Hilfe und Stütze sein.
Nach meiner letzten "Langzeittherapie", die nur eine qualifizierte Entgiftung wurde/war, habe ich mich entschlossen, "Nägel mit Köpfen" zu machen und habe mir 2 Wochen lang jeden Tag eine andere Gruppe angeschaut. Und dann habe ich mich für 2 Gruppen (war für mich der Meinung, dass ich zwei Gruppen die Woche brauche) entschieden, bei denen ich mich wohl fühlte. Und ich habe beide Gruppen ca. 2 Jahre regelmäßig besucht und dann, als ich mich stabil genug fühlte, schweren Herzens eine davon "sausen" lassen. Die andere Gruppe besuche ich auch heute noch regelmäßig und bin seit ca. 2 Jahren sogar deren Leiter - hätte ich mir damals nicht träumen lassen.Gruß
Greenfox -
Sei willkommen :welcome:
Schön, dass Du da bist!
Hast Du nach der Langzeit etwas für Dich gemacht - Selbsthilfegruppe/n? Oder etwas in Deinem Leben geändert?
Oder hast Du Dein Leben einfach so wie vorher weitergelebt?Ich habe damals den Fehler gemacht, nach den Entgiftungen einfach alles wie gehabt weiterzumachen. "Ich schaff das ja schon alleine!" Pustekuchen - bin eben nicht Münchhausen gewesen, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zog.
Habe also die kaputten Bremsen bei meinem Auto nach den Unfällen einfach nicht repariert ... (metaphorisch gesehen
)Den ersten RIESEN-Schritt hast Du ja schon gemacht, indem Du für Dich erkannt hast, dass Du Alkoholikerin bist, also nicht mit Alkohol umgehen kannst.
Die nächsten Schritte - zum Beispiel die nächste Langzeit - solltest Du nur für Dich alleine machen. Damit meine ich: nicht für den Arbeitgeber, nicht für den/die Partner/in, nicht für den lieben Gott (so es denn einen gibt) nicht für irgendjemand oder irgendetwas anderen/anderes. Nur für Dich!Hinzu kommen ja auch meine Depressionen und die Borderline-Störung. Die Frage ist, was war zu erst da?
Was zuerst da war - das kannst Du nur selbst beantworten.
Aber ich habe in den Jahren meiner Trockenheit viele Menschen kennengelernt, bei denen sich diese Probleme mit der Abstinenz dann zum größten Teil selbst erledigten. Vielfach (nicht immer!) kommen die Depressionen vom Alkohol (man wird depressiv, weil man säuft, also säuft man, um die Depression zu bekämpfen usw.). Allerdings ist es ratsam, das bei der Langzeit mit anzusprechen und "ganzheitlich" anzugehen.Jedenfalls wünsche ich Dir viel Erfolg und Kraft und uns allen einen guten Austausch!
Greenfox
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Meine beste Freundin hat ... gefragt, ob ich ein Problem mit Alkohol habe. Ich habe geantwortet, dass ich eher ein Problem ohne Alkohol habe. Dies habe ich im Scherz gesagt. Aber mir ist klargeworden, dass es richtig ist. Ich habe ein Problem ohne Alkohol. Darum muss ich aufhören mit dem biertrinken.
...
Nochmal zurück zu mir: Ich habe keinen Alkohol im Haus und will heute auch keinen kaufen. Ab heute soll es bei mir keinen Alkohol mehr geben. Wenn ihr nichts dagegen habt, werde ich hier berichten.Na, das ist doch mal ne Aussage 44. Aber auch ne Ansage - an Dich.
Bin auf Deine Berichte gespannt, wie es Dir damit ergeht und ob Du wirklich Probleme ohne Alkohol hast (Dachte übrigens, dass das "mein" Spruch wäre
).
Kann ja sein, dass Du "nur" Missbrauch betrieben hast und nicht abhängig bist. Oder eben doch ...Bis denne
Greenfox
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Hallo und ein "Herzliches Willkommen" :welcome: :heartBalloon:
Schön, dass Du Dir Gedanken über Dich und den Alkohol machst - und hierher gefunden hast!
Auf einen guten Austausch
Greenfox
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Sehr interessant - und vor allem erschreckend - ist hier auch die Rubrik "Zahlen und Fakten" :o
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Ähm - Heisenberg hat sich schon vor 'ner Weile abgemeldet ...
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Alles nur Ansichtssache
Immer Positiv denken - es lohnt sich
Zwei Opas sitzen auf der Parkbank.
Der Eine klagt: "Ich fühle mich sooo alt - die Füße tun weh, das Kreuz tut mir weh. Eigentlich tut mir alles weh."
Der Andere: "Ich fühle mich so jung wie ein Baby: Keine Haare, keine Zähne und angeschissen habe ich mich heute auch schon!" -
Puhhh, so langsam werde ich echt nervös wegen morgen. Mache mir auch immer um alles viel zu viel den Kopf, was soll ich anziehen, wie wirke ich auf die anderen, welche Rolle werde ich spielen, soll ich mal versuchen eine andere Rolle in einer Gruppe einzunehmen etc. schwitz. schwitz. schwitz.
Viel zu viel Kopfkino! Beruhige Dich, es ist doch ganz einfach:
Spiel keine Rolle - sei einfach Du!
Eiere nicht rum - pack alles auf den Tisch!
Hab keine Angst - die anderen haben die gleichen Probleme wie Du (vom Therapeuten evtl. mal abgesehen
), die wissen, wovon Du redest!Ist vielleicht leichter gesagt als getan - aber spätestens morgen Abend hast Du's hinter Dir und kannst ja berichten, ob ich Recht hatte (hoffe ich doch sehr).
Gruß
Greenfox -
Waaah, was ein tolles Bild 44.
Dem kann ich mich nur anschließen!
Ich fotografiere ja auch gerne und habe meist eine Vorstellung davon, wie es aussehen soll. Aber das Ergebnis ... :o
Und jetzt fehlt mir das Geld ("Dank" meiner "lieben" Noch-Ehefrau), um mir einen vernünftigen Fotoapparat (kein Profi-Teil) zu holen.Gemütslage: durchwachsen bis trüb
Wetterlage: durchwachsen, ab und an feucht -
Grüß Dich, Pauline! Erst mal "Herzlich Willkommen hier im Forum!" :welcome:
Also die Reaktion dieser "Therapeutin" kann ich so nicht nachvollziehen. Na gut, ich war nicht dabei und weiß nicht ob und wie sie das begründet hat (damit meine ich die Art und Weise). Da sucht jemand Hilfe und kriegt erst mal nen Knüppel vor'n Kopp

Aber schön ist das Happy End:
Dann ist mir endlich das Licht aufgegangen: ich will für mich aufhören zu trinken nicht für irgendeine Klinik oder sonstwas!
Ich habe ich mir eine Suchtberatung gesucht und wir haben die weiteren Schritte eingeleitet.Nun habe ich seit einer Woche nichts mehr getrunken, es geht mir auch recht gut dabei. Kommenden Montag starte ich eine ambulante Therapie für drei Monate.
Und zu Deiner Befürchtung
Allerdings habe ich große Bedenken, ob ich die Geschichten der Mitpatienten aushalte, oder ob ich untergehe.
kann ich nur sagen:
Ich habe früher auch mal mit einer ambulanten Therapie angefangen, habe aber dann gemerkt, dass das nicht das Richtige für mich ist. Also bin ich umgeschwenkt auf eine stationäre Therapie. Da ist man doch etwas geschützter, wenn es mal brenzlig wird - egal, ob es nun die Geschichten der Mitpatienten sind oder das eigene "Kopfkino".
Übrigens habe ich in Bezug aufZitatdie Geschichten der Mitpatienten
festgestellt, dass diese oft wie ein Spiegelbild meiner selbst waren. Und das kann schon hart sein/werden.
Ich freu mich jedenfalls, dass Du da und dass Du "auf dem Weg" bist! :heartBalloon:
Auf einen guten Austausch!
Gruß
Greenfox -
Ja, da hast Du wohl wahr

Deswegen besuche ich ja auch noch nach 7 Jahren regelmäßig meine Gruppe, in der ich mich sauwohl fühle und treibe mich hier im Forum rum.
Gehst Du eigentlich - trotz der langen Zeit - noch in eine Gruppe? Und wenn ja, warum (damit die anderen hier es auch mal aus anderer Feder lesen
)?Aber ich hoffe, Du hast mitbekommen, dass wir hier nicht "staubtrocken" sind - also von "absolut trocken" über "ab-und-an-Trinker" (wobei "Trinker" jetzt irgendwie falsch klingt) bis zu "Noch-Trinker". Und natürlich die Angehörigen nicht zu vergessen ...
Gruß
Greenfox
