Beiträge von Greenfox

    Als ich das gelesen habe, fehlten mir erst einmal die Worte.
    Dann drängte sich mir das Bild von einem fast Blinden auf, der gaaaanz dicht an ein Bild geht, um überhaupt etwas zu sehen und dann sagt: "Das Bild kann ja nur Scheiße sein - überhaupt nix drauf zu sehen."

    Wenn Du davon redest, Pingu würde mit Samthandschuhen angefasst (was nicht an dem ist), dann rennst Du hier mit einer laufenden Kettensäge durch die Gegend und beschimpfst die, die dabei verletzt werden, dass sie ja schließlich selbst Schuld sind - was rennen sie Dir auch da rein >:(

    Greenfox

    Gegenfrage: Wie kann jemand, der Suchterfahrung hat eine solche Frage stellen?????

    Ich sag ja: Manchmal kann ich Teile von Bassmann's Äußerungen einfach nur unterschreiben. Aber oft beim nächsten Satz :wall: >:(

    Ich hatte damals auch eine LZT hinter mir und Gruppenerfahrung - und fragte mich eine ganze Weile: Und warum habe ich dann doch wieder zugeschlagen?
    Warum gibt es Menschen, die nach 10, 15, 20 Jahren wieder rückfällig werden??

    Für Jemanden, der wie Bassmann sein Suchtverhalten allein aus dem Erkennen seiner Sucht abstellen konnte, stellt sich diese Frage jedoch nicht ...


    Think positive: Man denkt darüber nach.


    Hallo Dietmar,


    Ich habe diesen Eindruck nicht, zumal du am Ende des Beitrags, aus dem ich das Zitat genommen habe, aus heiterem Himmel auf das kontrollierte Trinken zu sprechen kommst.

    Bassmann, Du reisst hier (mal wieder) etwas völlig aus dem Zusammenhang:


    Ich erlebe jetzt meine Abstinenz fast so wie neu.
    Da ich zwischenzeitlich auch meinen Führerschein verloren hatte, jetzt mich aber wieder daranmache ihn wiederzuerlangen, nehme ich an einem Kurs teil, in dem es allen bzgl. Fahrererlaubnisentziehung gleich ergeht.
    Als „erfahrener“ Alkoholiker ist es höchst interessant die anderen Kursteilnehmer mitzuerleben, die „natürlich“ alle keine Alkoholiker sind, obwohl sie teils schon mehrere Male wegen Alkohol aufgefallen sind oder deswegen anderweitige Probleme bekommen haben.
    In dem Kurs wird dann auch immer wieder die Frage nach KT aufgeworfen.
    Meine Einstellung dazu steht, aber das eventuell an anderer Stelle.

    Wenn man einen (Halb-)Satz aus dem Zusammenhang reisst, kann man natürlich jedem das Wort im Munde rumdrehen. Aber darin bist Du ja gut.

    Insofern hat Brant schon Recht: Du solltest Dich jetzt um DICH kümmern - und nicht um Deine Eltern.

    Man merkt, dass Dich das runterzieht - also mach einen Cut. Sag ihnen, dass Du Dich jetzt um Dich kümmerst - und sie sich um sich selbst kümmern müssen. Denn DU kannst es nicht und hast mit Dir genug zu tun:

    Es ist schwer - hilft aber ungemein!

    Gruß
    Greenfox

    Deshalb habe ich ihn gebeten, dass das hier ein Ort sein kann, den ich für mich alleine in Anspruch nehme.

    Ich find's gut!

    Beispiel meine SHG: Bei uns sind auch Angehörige willkommen. Und es kommt auch immer wieder vor, dass Betroffene mit ihrem Mann/ihrer Frau zusammen zu uns kommen. Wir sagen dann zwar ganz herzlich WILLKOMMEN, machen aber auch auf ein Problem aufmerksam. Wenn die Angehörigen nur ab und zu mit in dieselbe Gruppe kommen, gibt es eigentlich keins. Nur wenn sie ständig in dieselbe Gruppe gehen ... Denn: Wer kann/will über sein momentanes Problem reden, wenn dieses neben ihm/ihr sitzt?
    Es ist schon ein zweischneidiges Schwert - aber man braucht auch Freiräume. Sonst wird/fühlt man schnell erdrückt.

    Hallo, Dietmar!

    Auch von mir ein ganz herzliches WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Da ich solche Schilderungen

    im Laufe meiner jetzigen Trockenzeit und bei vielen Gesprächen gehört habe und es mir auch so ähnlich ergangen ist, finde ich die Bemerkung

    Deine Erklärungen/Begründungen kommen mir deshalb so vor, als wolltest du uns -und natürlich in erster Linie dich selbst- verarschen.

    ziemlich daneben.
    Bassmann, Du hast doch den Kasus Knacktus doch gleich mitgeliefert:

    Da hat einer noch (immer) nicht begriffen, dass die schnelle Belohnung durch Drogen keine wirkliche Belohnung, sondern ausschließlich der (erneute) Start in eine Abhängigkeit sein kann.

    Zum Zeitpunkt des Rückfalls bzw. schon kurz davor knallt anscheinend irgend eine Sicherung durch und man denkt nicht mehr rational, logisch. Da schlägt dann die Sucht zu.
    Nur weil Dietmar (und auch anderen in ähnlichen Situationen!) damals solche kruden Gedanken durch den Kopf gingen und er dies hier in seiner Vorstellung auch so schildert, kann und darf ihm hier nicht unterstellen, uns hier "verarschen" zu wollen!

    Gruß
    Greenfox

    Hallo; OliverAndreas - schön, dass Du wieder da bist.

    Und - wie ist es Dir ergangen??

    Hilf mir doch bitte mal auf die Sprünge: Unter welchem Nick warst Du hier unterwegs? Dann kann ich Dich besser finden und evtl. wieder alles freischalten ...

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum!

    Meines Wissens reicht das von Dir Geschriebene nicht für eine fristlose Kündigung. Wenn man nicht Bettruhe verschrieben bekommt, kann man auch einkaufen gehen. Und das mit den "zwei Spritzer weiß" (??) ... Es kommt ja drauf an, weswegen Du krankgeschrieben bist/warst ...
    Lass Dich beraten! Denn so eine Ferndiagnose ist nicht unbedingt das Grüne vom Ei ...

    Ansonsten wäre das doch eine gute Gelegenheit für einen Neustart.
    Die ersten Schritte hast Du ja schon unternommen 44.
    Wiess ja nix über Dein Trinkverhalten/-menge - aber vielleicht kannst Du ja jetzt "unbesorgt" in eine Entgiftung gehen und über weitere Schritte nachdenken und Dich über Möglichkeiten informieren ...

    Gruß
    Greenfox

    Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:

    Beim Lesen Deiner Geschichte ist mir mal wieder etwas aufgefallen, was ich des Öfteren auch bei Schilderungen von "Neuen" in meiner SHG erlebe: Es ist, als ob ich in einen Spiegel schauen würde ...


    habe ich mir immer wieder gesagt eine Flaschen Gin in der Woche ist doch nicht viel, andere trinken viel mehr.
    ...
    Da er nun alleine getrunken hat merkte ich genau diese Veränderungen an ihm die ich auch immer bei mir feststellen konnte. Und mit jeden weiteren Glas fand ich ihn immer ätzender. Diese Selbstüberschätzung und dieses blöde Gelaber. Am liebsten hätte ich ihm eine rein gehauen ;D

    Und das mit den blöden Sprüchen ist leider eine sehr schlechte Seite dieser Gesellschaft, in der der Alkohol zum "guten Ton" gehört und fast schon verpflichtend ist. Allerdings bessert sich das auch zunehmend.
    Ich habe damals, bei/nach meinem Ausstieg übrigens schnell gemerkt, wer meine Freunde waren und wer meine Saufkumpane. Letztere sind übrigens von ganz alleine weggeblieben, als sie bemerkten, dass ich es ernst meine und es tatsächlich nix mehr zu Trinken bei mir gab (ich meine natürlich: Alkoholisches ;) ).
    MEINE Strategie war von Anfang an, wenn mich jemand unbedingt überreden wollte, etwas zu trinken, zu sagen: "Sorry, ich bin Alkoholiker und trocken. Und das will ich auch bleiben!"
    Und die blöden Gesichter darauf wiegen eigentlich die blöden Sprüche davor auf :D

    Also, leg Dir einfach auch einen (für Dich) guten Spruch parat - und diese Anmache erledigt sich bald von selbst.

    Gruß
    Greenfox

    Moin, moin!

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN bei uns im Forum :welcome:

    Da auch ich zur Alkoholiker-Fraktion gehöre, kenne ich so etwas nur aus Erzählungen. Ich war meist auch eher introvertiert, aber

    allerdings funktionierte es nicht, wenn er selber mal zu stressig war, dann rutschte mir schon auch schneller eine antwort raus.
    das zeug enthemmt ja, wie wir wissen .

    Ja, kenne ich auch, aus eigenem Erleben. Nur waren er/sie - am nächsten Tag betrachtet - dann nur aus meiner "benebelten" Sicht stressig ...

    Aber hier sind ja auch genügend Angehörige unterwegs, die vermutlich ähnliche Erfahrungen gemacht haben..

    Ich wünsche jedenfalls Dir und uns einen guten Austausch!

    Gruß
    Greenfox

    Und dann gibt es halt diejenigen, die zwar nichts mehr trinken und von sich sagen, dass sie damit glücklich sind, aber irgendwie doch nicht ganz glücklich sein können, denn das Nichttrinken beschäftigt diesen Personenkreis das ganze Leben lang.

    Warum soll ich nicht glücklich sein, nichts mehr zu trinken bzw. trinken zu müssen, nur weil ich mich mit dem Thema Alkohol beschäftige, eine SHG besuche und Vorstellungen in Entgiftungsstationen/Krankenhäusern mache??
    Ich weiss - getroffene Hunde bellen.
    Und natürlich wäre ich glücklicher, wenn ich überhaupt nicht erst abhängig geworden wäre ...

    Im Übrigen habe ich auch mal - nach über 1,5 Jahren Abstinenz - ein Bier getrunken. Es hat mir auch nichts getan, mir wurde nicht schlecht, ich wurde von keiner Stampede niedergetrampelt, ich erlitt keine Vergiftung o.ä..

    Dieses eine Bier, welches ich letzte Woche trank, hatte einen heilenden Effekt.

    Deshalb habe ich auch ohne Angstgefühle einige Tage später wieder eins getrunken.
    Cirka 4 Wochen später war ich wieder auf meinem alten Level ...
    Aber - so erging es MIR.

    Gruß
    Greenfox

    Hi, Gina!

    Für Zitate hast Du 2 Möglichkeiten:
    Entweder Du nimmst den "Zitat-Button", wenn Du eine Antwort schreibst (über dem Smiley 44.). Dazu markierst Du nur den Text/Text-Abschnitt, den Du zitieren willst und fügst ihn ein. Das sieht dann so aus:

    Zitat

    Gina macht mal pause mit antworten...und seh, ob es klappt mit farben und so rüberkopieren.

    Oder Du schreibst eine Antwort und wenn Du ein Zitat aus einem früheren Beitrag (z.Bsp. einer anderen Antwort) einfügen willst, klickst Du in dem entsprechenden Beitrag oben rechts auf "Zitat einfügen". Dann musst Du allerdings alles, was Du NICHT zitieren möchtest, löschen. Das sähe dann so aus:

    Gina macht mal pause mit antworten...und seh, ob es klappt mit farben und so rüberkopieren.

    Wenn Du etwas in Word geschrieben und hier eingefügt hast, wird keine Formatierung (kursiv, fett, farbig) übernommen. Diese Formatierung musst Du hier im Schreibfeld selber einfügen - also: Text markieren und die entsprechende/n Formatierung/en über dem Eingabefeld auswählen.
    ___________________________________________________________________________________________________

    Zum Thema KT halte ich es wie Gerchla


    Jetzt ist aber ja so, dass auch Alkohliker versuchen über KT zu reduzieren und das über längere Zeit oder im Idealfall auch dauerhaft beibehalten möchten. Wenn ich mich so umhöre und umlese, heißt es immer, dass es da aber nur sehr wenige gibt, die das geschafft haben bzw. schaffen. Ich selbst kann das aus eigener Erfahrung so nicht beurteilen. Natürlich habe ich KT versucht, aber es waren immer Selbstversuche, also nicht mit professioneller Begleitung. Dennoch scheint es wohl so zu sein, dass KT eher eine Qual für den Alki ist, weil er ja immer nur ganz wenig von dem bekommt was er aber eigentlich in großen Mengen haben möchte. Ich habe da mal den Verlgeich mit einem sehr sehr hungrigen Menschen gelesen, der aber statt eines vollwertigen Essens ein Salatblatt bekommt und damit dann zufrieden sein soll.... Leuchtet mir irgendwie ein....

    Natürlich (?) habe ich - wie vermutlich sehr viele Andere auch - versucht, meinen Alkoholkonsum über KT in den Griff zu bekommen - dass hat mich aber so viel Kraft gekostet, dass ich es sehr schnell wieder aufgegeben habe. Der Vergleich, den Gerchla da genannt hat, trifft es einigermaßen gut ...
    Ich habe es auch mit alkoholfreiem Bier versucht - aber was sollte ich mir weiter diese "Plörre" einhelfen, die nicht wie richtiges Bier schmeckte und noch nicht mal wirkte? Also auch wieder sein gelassen und wieder "richtiges" Zeug getrunken ...

    Mein Fazit ist deshalb: KT kommt für mich nicht in Frage. Jetzt sowieso nicht mehr, weil ich zufrieden Trocken bin und überhaupt kein Bedürfnis mehr verspüre wieder mal was trinken zu wollen.

    44. Kann ich genau so unterschreiben!

    Gruß
    Greenfox

    Also, ICH sehe mich nicht als Opfer. Habe es nie so gesehen. Schließlich hat mich ja niemand gezwungen oder bezahlt, um zu saufen.
    Natürlich habe ich versucht, herauszufinden, wieso es soweit gekommen ist - allerdings nur mit bedingtem Erfolg.
    Momentan ist für mich allerdings nur wichtig, dass ich weg bin von dem Zeugs - und auch wegbleiben will.

    Und was diese Führerscheintouristen angeht, da platzt auch mir die Hutschnur - und das nicht nur beruflich. Und wenn man WEISS (nicht vermutet!!), dass jemand keine Pappe mehr hat - und trotzdem munter weiter fährt, dann sollte man dies auch der Polizei mitteilen. Und da heutzutage ja fast jeder ein Smartphone hat, hat also auch fast jeder einen "Fotoapparat" dabei. Und solche Fotos können sehr hilfreich sein. Okay, da sieht man zwar nicht, dass jemand besoffen fährt, aber das jemand fährt.
    Auf Grund solcher Hinweise haben wir schon einige notorische Schwarzfahrer aus dem Verkehr gezogen, und ein paar waren auch besoffen, als sie erwischt wurden. Natürlich können wir uns nicht auf die Lauer legen - aber die Augen offen halten. Und wenn man weiss, wonach man schauen muss ...

    Das Schlimme ist ja, dass ich (und viele meiner Kollegen) nicht wissen möchte/n, wie viele unter (Rest-)Alkohol mit dem Auto unterwegs sind ...

    Ich denke mal nicht es grottig ist das pschychologische Konzept des Schweinhunds mit den Namen des User`s zu verknüpfen der es in den Thread eingebracht hat.

    Ich denke mal, das Problem ist eher, wenn eine solche Bemerkung ohne Kontext gemacht wird - die Bemerkung erfolgte auf Seite 4 zu einem auf Seite 1 erwähnten Schweinehund. Da brauchst Du Dich nicht wundern, wenn sich hier einige Leute so wie ich aufregen - schließlich kann man nicht sämtlichte Threads und Posts im Kopf haben ...

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum!

    Ich freue mich immer, wenn jemand sein Trinkverhalten überdenkt, BEVOR es zu spät ist und man/er/sie eine Abhängigkeit entwickelt! 44.

    Zu Gerchla's überdenkenswerten Dingen möchte ich nur noch eins hinzufügen:

    Ich möchte ihn nicht einschränken und ich habe auch Spaß mit ihm, wenn er betrunken ist.

    Probier es einfach mal aus und bleibe nüchtern - mal sehen, ob Du das auch noch schreibst, wenn ihr nicht denselben Pegel habt nixweiss0
    Sei nicht sauer, aber ich hab da so meine Zweifel - aus eigenem Erleben weiss ich, dass es nicht dasselbe ist

    Früher gab es nach dem Wochenende lustige Geschichten zu erzählen. Heute schäme ich mich für die meisten Geschichten nur noch.

    Gruß
    Greenfox