Also ich brauche ja nicht so Eigenlob. Ich bin so schon super ;D
Das muss doch aber auch mal gesagt werden ![]()
Also ich brauche ja nicht so Eigenlob. Ich bin so schon super ;D
Das muss doch aber auch mal gesagt werden ![]()
Das Jahr fünf meines Ausstiegs hat vor ein paar Tagen begonnen.
:hpbrthdy: nachträglich
Was mich aber immer wieder begeistert, ist die Tatsache, dass das Glücksgefühl nicht abnimmt, das ich empfinde, wenn mir aufs Neue bewusst wird, dass ich nicht mehr trinken (...) muss.
Und das passiert sehr oft.
...
Immer wenn ich an Suchtzeiten zurückdenke, ..., wird mir bewusst, dass ich -obwohl ich es am Anfang des Ausstiegs nicht erwartete- nichts verlor, aber jede Menge gewann.
Das kann ich für mich nur bestätigen: Mir geht es nach fast 8 Jahren (nächste Woche ist es soweit) genau so!
Gruß
Greenfox
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Ich bin nun mittlerweile in der sechsten Woche und es hat sich viel getan: ... Das alles hat mich aber nicht veranlasst wieder zur Flasche zu greifen.
Wenn es mir mal schlecht geht, geht es mir immer noch recht gut! Weil ich bei mir bin!Nun, ich ... gehe wöchentlich zu meiner Therapeutin. Ich habe jetzt mal alle Gruppentreffen meiner Stadt besucht und ich hab eine passende für mich gefunden.
Die Stimmung stabilisiert sich langsam, ...
Schlafen tu ich noch immer nicht "normal". Aber ich mache Fortschritte ...
... bald gehen wir zu zweit zur Therapeutin.
Bei mir hat eine Suchtverlagerung statt gefunden und ich habe massig Eis verdrückt.Immer wieder wurde/ist meine Geduld (mit mir selbst) gefragt.
Ich bin nicht mehr so streng mit mir und plan mich auch nicht mehr zu.
Wenn mich was bedrückt, probiere ich es gleich anzusprechen und sag auch mal nein.
All das schaffe ich aber noch nicht immer, und die Trinkalkoholstimme hat sich schon ein paar mal gemeldet.
Ich sehe diese Stimme als etwas Positives, denn wenn diese schreit, dann hab ich wohl doch nicht so gut auf mich geschaut und irgendein Bedürfnis vergessen. Es ist für mich dann nicht so leicht herauszufinden, was ich falsch gemacht habe.
Die Stimme macht mich auf was aufmerksam...
Dann nimm ich mir die nötige Ruhe, lese viel und ich muss wirklich sagen, dass die Psychologin klasse ist!
Super - ich freu mich für Dich 44.
Nicht nur der zur Abhängigkeit ist schleichend - auch der Weg heraus braucht seine Zeit. Der Ausstieg an sich passiert zwar mit einem Paukenschlag (dem "Aufhören"), aber bis sich alles "normalisiert" dauert es halt ...
:blumen: :sun:
... obwohl ich selbst nicht glaube, dass ich zu vil trinke.
Ging mir früher genauso. Die anderen haben ja vieeel mehr getrunken ...
Das Problem, das ich damals aber nicht gesehen habe/nicht sehen wollte, ist aber:
Ich bin ich - und nur weil andere aus dem Fenster springen, muss ich es nicht auch tun! Ich bin nicht die anderen und die anderen sind nicht ich.
Und: Jeder Schritt, den wir machen, jede Entscheidung, die wir treffen verursacht Konsequenzen, mit denen wir leben müssen. Auch, wenn wir keinen Schritt machen ... (dann kommen wir nicht voran). Und wenn man meint, weiter trinken zu können, weil ... - dann ist das halt so. Es ist eine Entscheidung.
Guten Morgen, Berna!
Da kann ich mich LiS nur anschließen.
Nur ein Tipp:
Sei bei diesem (und/oder anderen) Selbsttest absolut ehrlich - das Ergebnis sieht ausser Dir niemand. Du würdest also nur Dich selbst betrügen ...
Ich schreibe dies deswegen, weil ICH früher bei solchen Selbsttests meinen Alkoholkonsum gerne nach unten "Korrigiert" habe und dann sauer, stinkig und enttäuscht war, wenn das Ergebnis trotzdem "schädlich" oder so lautete.
Ansonsten finde auch ich es gut, dass Du Dir Gedanken über Deinen Umgang mit Alkohol machst und nicht einfach nur gedankenlos denkst: Was alle machen, muss ich auch machen. Und Dich irgendwann vor dem Ergebnis erschrickst ...
LG
Greenfox
Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:
Der Ansatz mit der alk-freien Wohnung ist schon ganz gut. Aber nur ein erster Schritt. Trotzdem empfehle ich Dir, mal zur Suchtberatung zu gehen. Dort bekommst Du persönlich Tipps und Ratschläge, wohin Du Dich womit wenden kannst. Auch in puncto Therapie kann Dir da geholfen werden: welche Arten von Therapien es gibt, was braucht man, um einen Platz zu bekommen etc.
Ich persönlich hatte mich damals zunächst für eine ambulante Therapie an meinem Wohnort entschieden (3x/Woche nachmittags für 2-3 Stunden einzel-/Gruppengespräche). Grund für diese Entscheidung war, "weil es meine Frau ja nicht alleine mit unserer 2jährigen Tochter geschafft hätte, über die Runden zu kommen" Ja, is klar. Als ich dann geschnallt habe, dass ich es so nicht schaffe, mir vielmehr nach den Sitzungen erstmal einen Flachmann geholt habe, bin ich dann umgeschwenkt auf eine stationäre Therapie am AdW. Viiiiel besser - für MICH.
Für Dich kann ja etwas anderes gut sein. Es gibt ja auch noch teil-stationäre Therapien etc. Entsprechende Infos kriegt man eben in der Suchtberatung.
Aber einfach nur keinen Alk mehr zu kaufen ... wird m.E. nicht reichen.
Lies Dich erst mal hier richtig ein. Und schau auch mal in unsere Linksammlung - da kriegst Du noch mehr Tipps.
Ich wünsche Dir viel Kraft!
Gruß
Greenfox
Ich bin in mehreren SHGs, real und virtuell unterwegs. ...
44.
Ich habe nun viele Eurer Beiträge gelesen . Mein Fazit ist : das ich eigentlich nichts machen kann solange meine Frau nicht aufhören will !!!
Richtig! Du kannst im Prinzip nur Eins tun: Für Dich und Eure Tochter sorgen!
Die beste Hilfe für Deine Frau ist keine Hilfe. Welche Möglichkeiten Du hast, hatte ich Dir ja in etwa schon hier aufgezeigt.
Insofern kann ich mich auch Gerchla ind Liv anschließen.
Gruß
Greenfox
Hallo, Carmen, und herzlich willkommen zurück!
Ja, ich kann mich dunkel an Dich erinnern (muss mal ein wenig wühlen).
Ich habe immer wieder in diesem Forum gelesen, das war auch das Einzige, was mich in den letzten Monaten ein wenig aufgebaut hat.
Ist das auch das Einzige, was Du sonst noch in Beziehung zum Alkohol tust - oder hast Du noch mehr in Angriff genommen (Suchtberatung, SHG irgend etwas)?
Und wann fing das mit den Depressionen an: bevor Du wieder angefangen hast, zu trinken - oder erst danach?
Gruß
Greenfox
Bei 2,5 kEuro Rechnung wird man dann aber auch etwas dumm aus der Wäsche schauen, wenn man diese Rechnung dann nüchtern präsentiert bekommt.
Und um den Schreck zu verdauen, wird mancher dann erstmal einen ordentlichen Hieb nehmen ...
Ich habe damals gewusst, dass mir die Krankenkasse keine 2.Therapie bezahlen wird - trotzdem war ich bereit, mich auch weiter zu verschulden, um dieses Geld aufzubringen. Das wären da aber locker 25 k€ gewesen. Aber als dann auch noch die Beihilfe sich weigerte, ihren (ursprünglich zugesagten) Anteil zu bezahlen, da habe ich dann doch resigniert und nicht weiter daran gedacht, eine weitere Langzeittherapie zu machen. Nur mal so: bei mir bezahlt die KV 30% und die Beihilfe 70%. Jetzt könnt Ihr Euch ausrechnen, was die gesamte Therapie ungefähr gekostet hätte.
Also habe ich die qualifizierte Entgiftung genutzt (hatte das große Glück, diese in einer sehr guten Einrichtung mit sehr engagiertem Personal machen zui können!) - und bin auch anschließend am Ball geblieben.
Und in 4 Wochen "feiere" ich meinen 8. Jahrestag ...
Also: Nicht jeder Drehtürpatient ist von vornherein "verloren". Man kann nicht jedem in den Kopf schauen. Ich fände es schwierig, wenn ich irgendwo eine Grenze ziehen sollte - schließlich habe ich ja auch 5 Entgiftungen gebraucht ...
Moin, moin!
Um mal an Gerchlas Ausführungen anzuknüpfen:
Es gibt da so einige Volksweisheiten, die durchaus ihre Berechtigung haben, weil sie wahr sind. Zum Beispiel "Gut Ding will Weile haben".
Kaputt ist etwas schnell gemacht - aber der Aufbau dauert.
Das kommt auch in dem Gelassenheitsspruch der AA's zum Ausdruck, den ich in einer mir genehmen Version (habe nichts mit einem Gott oder so am Hut) auch in meinem "Abspann" zu stehen habe:
Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden
und die Geduld mit Veränderungen, die ihre Zeit brauchen.
So eine Veränderung im Leben geht nun mal leider nicht von jetzt auf gleich, wie das Licht ein-/ausschalten, funktioniert nicht auf Knopfdruck. Es ist ein Prozeß. Und er dauert bei dem Einen kürzer und bei dem Anderen länger - da gibt es keine Normzeiten.
Ich habe Lebenszeit vergeudet! Mehr nicht.
Nichts und niemand ist unnütz - er/es kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen!
Auch an diesem Spruch ist viel Wahres. Natürlich könnte man auf Vieles im Leben verzichten. Aber ich bin nun mal die Summe meiner Erfahrungen. Und wenn ich nicht gesoffen hätte und alkoholabhängig geworden wäre - dann wäre ich nicht die Person, die ich heute bin. Und dann wüsste ich heute nicht, was ich auf keinen Fall will: wieder saufen.
Schön, dass Du heute Arzt und SHG "in Angriff" nimmst. Und wenn die SHG Dir heute nicht zusagen sollte - schliesse bitte nicht von Einer auf Alle! Schau Dir nach Möglichkeit mehrere Gruppen an und entscheide Dich dann (guckst Du hier).
Ein Schuh kann noch so chic aussehen - wenn er drückt, kommt man nicht weit.
So, genug Sprüche - ich hoffe, dass heute alles gut läuft.
Und würde mich über eine kurze "Wasserstandsmeldung" freuen ![]()
Gruß
Greenfox
Auch von mir ein ganz herzliches WILLKOMMEN hier im Forum :heartBalloon:
Schön, dass Du hergefunden hast!
Wie Gerchla schon schrieb: Lies Dich erst einmal in Ruhe ein. Empfehlen kann ich Dir u.a. auch unsere Linksammlung - da findet man m.E. auch eine Menge weiterführende Links zu Hilfsangeboten.
Ich hoffe, Du findest für Dich etwas passendes und wünsche Dir vor allem viel Kraft und Erfolg bei Deinem Vorhaben, Dein Leben in andere, bessere, selbstbestimmte Bahnen zu lenken!
Bis bald!
Greenfox
In der SHG war auch mal die Frage, ob eine Entgiftung und Entwöhnung immer von der Krankenkasse bezahlt werden muss? Nicht nur ich, sondern auch andere fanden, maximal zwei mal, ab dann sollen die Leute dann selber blechen.
Hmm - wie findet man raus, ob die Leute wirklich weg vom Stoff kommen wollen, aber immer wieder rückfällig werden. Oder ob sie sich immer wieder nur fit machen lassen wollen für die nächste Saufrunde und (mehr oder weniger) stolz darauf sind, die 10., 20., 30. oder xte Entgiftung zu machen?
Ich habe es auch erst nach der 5. Entgiftung (bis heute) geschafft. Und bei jedem Rückfall habe ich mich soooo beschissen gefühlt, dass ich Suizidgedanken hatte, weil ich ja sowieso versage ...
Mich berührt der frühe Tod von Prince Rogers Nelson auch deshalb (mögliche Überdosis hin oder her), weil mit ihm einmal mehr ein Musiker der Generation verstorben ist, die ihr Handwerk noch wirklich verstanden haben - im Gegensatz zu den vielen Retorten-"Musikern" der Neuzeit, deren Namen mensch halt nicht noch nach Jahrzehnten im Kopf hat ...Na, dann mach es `mal gut
Mister "The Artist formerly known as Prince" !!!
Dem kann ich nur zustimmen ...
Jetzt gibt er zusammen mit dem "King of Pop" ein Mega-Konzert :-[
:tml: :engel:
Diese Woche habe ich mich mit weniger Alkohol relativ gut gefühlt - ich war wacher und konzentrierter als sonst. ...
Psychisch bin ich aber immer noch richtig fertig, nach diesem Schock des Alleingelassen seins nach meiner Trennung von meiner Freundin.
Die Hoffnung muss ich Dir leider nehmen - auch wenn Du wirklich keinen Alkohol mehr trinkst, nicht mehr rauchst und/oder überhaupt nur noch ultra-gesund lebst: Man kann immer noch krank werden und/oder menschliche Tiefschläge erleben ...
Ich bin seit 8 Jahren trocken - und lebe gerade mitten im Trennungs-/Scheidungskrieg ![]()
Aber mit einem klaren Kopf kommt man damit besser zurecht, als wenn man sich zulötet/betäubt.
Von daher kann ich nur sagen: Du bist schon mal auf dem richtigen Weg! 44.
Jetzt heisst es durchhalten und nicht entmutigen lassen - z.Bsp. weil es bei der Suchtberatung nur (für Dich) "ungünstige" Termine gibt.
Hast Du Dich vielleicht schon mal umgeschaut, welche SHG es in Deiner Nähe gibt? Vielleicht gehst Du mal dahin und schaust sie Dir an?! Dein Bier kannst Du DANACH immer noch trinken ... oder auch nicht ![]()
ich weiß, meine richtige Einstellung zum Aufhören fehlt ...ich werde sie mir erarbeiten (müssen): Ich muss mehr darüber lesen ... Ich will!
Da kann ich Dir ein gutes Buch empfehlen - überhaupt nicht trocken, sondern sehr humorig geschrieben: Alk - Fast ein medizinisches Sachbuch.
Gruß
Greenfox
Hallo, Sunnyshine, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:
Schön, dass Du Dich entschlossen hast, die Finger vom Alk zu lassen und den Weg zu den AA's und zu uns gefunden hast.
Ja, einfach nur den Alk wegzulassen reicht nicht aus. Die "leere Zeit", wie Du sie nennst, muss auch ausgefüllt werden. Und anscheinend hast Du keine Hobbys, die Du pflegen oder wieder aufleben lassen kannst. Das ist schade.
Möchte mich verkriechen, niemand sehen und von der ganzen Welt in Ruhe gelassen werden. Kennt ihr das? Erzählt doch bitte auch ein bisschen, wie es denn bei euch war
Ich denke, wenn Du hier ein wenig stöberst und die vielen einzelnen Geschichten liest, wirst Du sehen, dass etliche dieses Problem in der Anfangszeit hatten. Irgendwo auch normal - schließlich fehlt dem Körper und der Psyche der gewohnte "Treibstoff", der uns sagte, wohin wir zu treiben haben. Nun musst Du wieder lernen, dass Du selbst entscheiden kannst, wohin Du treiben oder aktiv schwimmen willst. Frei nach dem Motto: "Wer nicht handelt wird behandelt"
Hier wirst Du einige Anregungen in Form von Geschichten finden, wie andere damit umgegangen sind. Auch in unserer Linksammlung lässt sich bestimmt einiges finden.
Dich entscheiden und aktiv werden musst Du selbst!
Einen großen Schritt (das erste Glas stehen lassen) hast Du ja schon gemacht 44.
Aber auf dem Weg in eine zufriedene Abstinenz bzw. in ein zufriedenes und selbstbestimmtes Dasein braucht es aber noch einige mehr ...
Auf einen guten Austausch!
Gruß
Greenfox
Danke für die Tipps (Mediathek) - klingt sehr interessant. Werde ich mir demnächst mal anschauen ...
Hallo und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum :welcome:
Ja, so eine Erkenntnis kann ziemlich weh tun. Aber vielleicht wird man ja von diesem Schmerz wach.
Vor ein paar Tagen habe ich versucht ihn weg zu lassen. Es ging 3 Tage gut. Konnte nachts nicht mehr schlafen und war total gerädert am nächsten Arbeitstag, dass mich meine Kollegen schon mit dem Satz ansprachen " Mensch wie siehst du denn aus?"
Das nennen wir "Profis" KALTEN ENTZUG - und davon kann nur dringend abgeraten werden! Das kann heftigst ins Auge gehen und lebensgefährlich sein!
Deswegen kann ich Deinen Entschluß
Ich will an meiner Situation endlich etwas ändern und habe mir für die kommende Woche vorgenommen zu meinem Doc und zur Suchtberatung zu gehen
nur begrüßen 44.
... obwohl ich eigentlich zu einem Urlaub eingeladen war, welcher mir bestimmt genügend Abwechslung verschafft hätte.
??? Abwechslung welcher Art? Da finde ich die Abwechslung "Doc + Suchtberatung" gewinnbringender ![]()
Statt dessen ziehe ich es vor, meinem Entschluss endlich Taten folgen zu lassen und mein Leben in die eigene Hand zu nehmen.
44. Es lohnt sich! Wirklich!
Ich wünsche Dir viel Kraft und uns allen einen guten Austausch!
Gruß
Greenfox
Hallo, Emilia, und HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum!
Hmm - "Tipps um es unter Kontrolle zu bekommen"
Hier gibt es ein paar Tipps ...
Hast Du hier schon mal ein wenig rumgeschnökert und die Berichte davon uns anderen Betroffenen "durchgearbeitet"? Oder schau doch mal in unsere Linksammlung ...
Ich hab mir übrigens erlaubt, Deinen Post hierher zu verschieben - in die Vorstellung ...
Gruß
Greenfox
Sorry - aber steht sie neben Dir und diktiert? Weiss sie, DASS und WAS Du in "ihrem" Namen schreibst?
Wenn nämlich nicht, kann ich Dir sagen, was ICH an ihrer Stelle denken würde, wenn ich es denn merken würde: "Toll - jetzt trauen sie mir schon nicht mal mehr zu, dass ich für mich selbst sprechen/schreiben kann!" Und dann wäre ich eingeschnappt - und würde mir erst mal ordentlich einen einlöten. Warum Du/der andere das gemacht hat, wäre mir dann sch...egal.
Nicht nur sie muss sich selbst eingestehen, dass sie ein Problem hat, mit dem sie allein nicht mehr klarkommt. Und das ist schon mal eine große Hürde.
Aber auch Du musst Dir eingestehen, dass Du ein Stück weit hilflos bist.
Was also machen ? Einfach versuchen nicht mehr zu trinken ?
Das alleine wird nicht reichen. Sie muss selber WOLLEN - und zwar, nicht nur nicht mehr trinken, sondern auch in ihrem Leben einiges umstellen, ordnen.
Mit einem kaputten Auto nach Italien ZU WOLLEN wird nicht reichen - da muss das Auto erst mal repariert werden (z.Bsp. Entgiftung, Therapie) und ein Plan gemacht werden, wie man an den gewünschten Ort kommt. Und da DU von diesem Auto keine Ahnung hast und es natürlich auch nicht fahren kannst, muss SIE das machen.
Ich finde, Du darfst sie nicht entmündigen. Ich finde es super und toll, dass Du ihr zur Seite stehen und helfen willst 44. Aber sie hat ihren Part zu erledigen und Du den Deinen.
Wenn meine Frau mir erzählt hätte, so und so und dies und das muss ich machen, um trocken zu werden - ich hätte es als Bevormundung, als Angriff auf mich verstanden. Dass sie das in einem Forum gelesen hat, wäre mir schit-egal gewesen. Anders wäre es gewesen, wenn sie gesagt hätte, dass es da ein Forum, eine SHG, eine Beratungsstelle, einen Teddy ... was auch immer gäbe, wo man sich Tipps geben lassen kann.
Wie schwer der Weg weg vom Alkohol ist/sein kann, kann keiner wirklich nachvollziehen, der kein Problem mit bzw. ohne Alkohol hat!
Und ich als Alkoholiker kann auch nur erahnen, was ich alles meiner Familie zu meinen nassen Zeiten angetan habe ![]()
Sprich für DICH - und gib ihr Zeit und die Gelegenheit, für sich selbst zu sprechen.
So, jetzt habe ich Dich genug zugetextet. Und so wie ihr lege ich auch Dir den Spruch unter meinen Posts ans Herz: "Ich wünsche mir die Gelassenheit ..."
Gruß
Greenfox